Archiv der Kategorie: meine Woche

Familienferien

Schöne Tage verbrachte ich mit der ganzen Familie im Unterengadin. Auch wenn das Wetter sehr durchzogen war, wie schon den ganzen Sommer, genossen wir den gemeinsamen Aufenthalt. Mit der Gästekarte konnten wir Bergbahnen, Postauto und Zug im Unterengadin unbeschränkt nutzen. Und das haben wir rege getan. Ich muss gestehen, dass ich die Gegend nur vom Durchfahren kannte und ich war positiv überrascht, was wir alles erleben konnten.

Die wunderschönen Engadiner Häuser waren fast immer mit Blumen geschmückt und die Fassaden, mit den schönen Verzierungen, haben mir besonders gut gefallen. Zusammen mit den gepflasterten Steinstrassen und den Vorplätzen geben sie einen schönen Dorfcharakter.

Die wunderbare Aussicht war meistens wolkenverhangen oder schon fast grau. Trotzdem gingen wir raus in die Natur.

Stundenlang konnte man Wandern und die Ruhe der Natur geniessen

Der Felsbrocken rechts, auf dem nächsten Bild, zeigt den typischen Engadiner Granit mit seinen vielen Schichten.

Über viele Brücken gelangten wir über die Schluchten und kamen so bequem von einer Talseite zu nächsten, was das Wandern sehr viel bequemer macht.

Immer wieder begleitete uns das Plätschern der Bergbäche.

Eine andere Wanderung führte uns über eine Moorlandschaft und durch Lärchenwälder mit grünem Waldboden. Das ist eine Wohltat für die Füsse, auf so weichem Untergrund zu laufen. Die besonders nassen Stellen waren mit Stegen und Brücken passierbar.

Dank des nassen Sommers kamen wir an etlichen Bergseelein vorbei. Zum Baden war es zu kalt, aber dafür hatten wir ja das Thermalbad an unserem Ferienort.

Samstagsplausch, Sommerglück, Himmelsblick, Niwibio sucht Sonmmer

üppig blühender Garten

Schon länger berichtete ich nicht mehr aus unserem Garten, der trotz, oder vielleicht gerade wegen, des vielen Regens prächtig gedeiht.

Unser Essen können wir sehr vielfältig mit eigenem Gemüse bereichern.

Momentan ernten wir so alle zwei Tage reichlich Buschbohnen.

Die Ringelblumen verbreiten sich im ganzen Garten, sind wunderschöne Farbtupfer und dürfen sich gerne ausbreiten.

Die Zucchinis ernten wir wenn sie noch nicht so gross sind, weil dann sind sie besonders schmackhaft und vielfältig zu verwenden.

Kennt ihr die schönen weisse Blumen mit dem gelben Stempel?

Manchmal muss man das Gemüse zwischen den Blumen suchen.

Samstagsplausch, Sommerglück, Close to Ground.

Wetterglück

Wetterglück haben momentan nicht viele. Vielerorts in Europa haben die Regenfälle viel Unglück, Leid und Verwüstungen gebracht. Schreckliche Bilder bekommt man zu sehen.

Um etwas im Freien zu planen, braucht man diesen Sommer richtig Glück. Ich habe schon lange keinen so nassen Sommer mehr erlebt. Meistens zeigt sich der Himmel grau und nicht so schön blau mit weissen Wolken. Das Bild geht zu Heidis Himmelsblicke.

Das Wetter ist für die Gartenwirtschaften nach dem langen Lockdown auch nicht erfreulich. Wir nutzten einen der wenigen, schönen Abende, um wieder Mal draussen Essen zu gehen. Für einen Apéro unter den Kastanienbäumen war es uns aber zu kalt, obwohl es sehr einladend aussah.

Da setzten wir uns lieber auf die weniger bequemen Stühle an die Sonne.

Zum Glück war unser Lieblingstisch auf der Terrasse noch frei als ich reserviert habe. Im Juli in der Sonne sitzen und die Sonnenschirme sind zu, das sagt wohl alles.

Die Kräuter für die wunderbaren Gerichte wachsen gerade neben den Tischen. Natürlich musste ich beim Vorbeilaufen mit der Hand darüberstreichen und den würzigen Duft geniessen.

Die vielen zugdeckten Boote sind auch ein Zeichen des schlechten Wetters. Normalerweise leben die Bootsbesitzer im Sommer auf ihren Booten und sind draussen auf dem See.

Eigentlich können sie so schön sein, die Sommerabende am See. Wir dürfen nicht jammern, sind wir doch von den grossen Unwettern verschont geblieben. Auch unser See kommt an den neuralgischen Stellen über die Ufer, aber alles ist noch im grünen Bereich, zum Glück.

Samstagsplausch, Sommerglück, Himmelblicke

Kaffee-Brownies

Was macht ihr, wenn der Sommer streikt, wie bei uns diese Woche? Ich habe uns mit einer Süssigkeit belohnt, zum Kaffee oder einfach auch zwischendurch ein Stückchen. Brownies dürfen auch einmal nach Kaffee duften. Dafür wird ganz einfach etwas Instant-Kaffeepulver beigemischt. Mit Schlagrahm serviert, sind diese Brownies ein Gedicht.

Die Zutaten für die Brownies:

  • 150 g dunkle Schokolade, mit 55 % Kakaoanteil
  • 150 g Butter
  • 2 EL Instant-Kaffeepulver
  • 120 g Zucker
  • 1Ei
  • 100 g Baumnüsse
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Die Schokolade und die Butter in eine Schüssel geben und über einem heissen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver daruntermischen und auflösen lassen. Den Zucker und das Ei mit einem Schwingbesen schaumig rühren.

Den Backofen auf 180° Grad vorheizen. Form mit Backpapier auskleiden. Baumnüsse hacken und mit der Eier-Zucker-Mischung unter die geschmolzene Schokoladen-Butter rühren. Mehl und Backpulver dazu mischen. Masse in die Form geben und glattstreichen. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Ich kann euch keines mehr anbieten, die waren so schnell weg. Wer sich auch gerne mit etwas Süssem verwöhnen will, wünsche ich viel Spass beim Nachbacken und Geniessen.

Samstagsplausch, Einfach mal machen, Sommerglück.

Die Abende am See

Der Wasserstand bei uns am Bodensee ist mächtig angestiegen und viel Niederschlag braucht es nicht mehr, bis das Wasser an den ersten Stellen über die Ufer tritt. Aber laut den Wettervorhersagen kommt jetzt ein Sommerhoch, das die Situation wieder beruhigen wird.

Bei solch einem Sommerwetter gibt es doch nichts schöneres, als sich etwas zu gönnen, und direkt am See gemütlich etwas zu essen und ein kühles Blondes zu geniessen.

Der Zeppelin dreht bei diesem Wetter wieder seine Runden. Er flog direkt über uns und ich bin mir sicher, dass die Passagiere mit ihren Teleobjektiven alles genau inspizieren können, was unter ihnen vor sich geht

Am Himmel braute sich wieder ein Gewitter zusammen wie fast jeden Abend in dieser Woche. Die Segler gingen eilig in den Hafen zurück, bevor die Sturmwarnung los ging.

Am Abend sitze ich gerne noch eine Weile am Ufer und schaue den weissen Wolken nach. So verbringe ich meine Sommerabende und lasse es mir gut gehen zu Hause. Trotzdem vermisse ich das Reisen und freue mich, wenn es dann wieder einmal möglich ist.

Samstagplausch, Sommerglück, Himmelblicke.

Nachtwandeln im Zoo

Wann hat man den Zoo für sich fast allein und kann die Tiere ungestört beobachten? Genau, nach der Schliessung am Abend. Dieses Glück hatte mein Mann. Unsere Tochter hat ihm zu Weihnachten eine Übernachtung in der Lewa Savanne im Zürich Zoo geschenkt. So waren die zwei in einer kleinen Gruppe abends und frühmorgens in der Lewa Savanne unterwegs. Die Bilder machte alle unsere Tochter und ich darf sie freundlicherweise zeigen.

Da braucht es nicht viel Fantasie, um sich wie in Afrika zu fühlen. Wunderbare Himmelsbilder und schönes Licht gibt es auch bei uns.

Sie übernachteten in diesen Zelten auf dem Zoogelände. Die Betonung liegt auf Übernachten, geschlafen haben sie dann wieder Zuhause.

Die beiden waren so begeistert und schwärmten von ihrem Besuch. Wenn ich die wunderschönen Stimmungsbilder ansehe, kann ich sie verstehen.

Ein Höhepunkt war sicher die Begegnung mit den nachtaktiven Tieren, die man tagsüber nur schlafend antrifft. Das Stachelschwein ist v.a. in der Dämmerung aktiv. Sie durften die Tiere mit allerlei Leckereien wie Randen und Fenchel füttern.

Am frühen Morgen, noch bevor der Zoo wieder seine Tore öffnete, waren sie bei der Elefantenfütterung dabei.

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Den ganzen Tag verbrachten sie noch im Zoo. Nach der Savanne waren sie dann im grünen Regenwald in der Masoala-Halle.

Das Bild von den Pinguinen wurde extra für die Enkelin gemacht. Das Lieblingskuscheltier der Enkelin ist ihr Plitsch Platsch, einen Stoffpinguin.

Ich war bei dem Abenteuer nicht dabei, aber mein Mann und die Tochter berichteten so begeistert, dass man beim Zuhören virtuell fast auch dort war. Das war ein wunderbarer Vater / Tochter Tag.

Samstagsplausch, Himmelsbilder, Sommerglück.

Blütentraum

Dieses Jahr konnten wir die Blütezeit unserer Apfelbäume länger geniessen als die Vorjahre. Das eher kalte Wetter hat auch seine Vorteile. Apfelblüten sind meine liebsten Blüten der Obstbäumen.

Wenn es anfängt mit dem wunderschöne Rosa, der noch geschlossenen Blüten, dann mach ich mich das erste Mal mit der Kamera bereit. Unzählige Bilder mache ich jedes Jahr.

Wenn sich die Blüte öffnet, verblassen die Farben und die Blütenstempel kommen zum Vorschein. Ab diesem Zeitpunkt hoffe ich, dass die Bienen unsere Blüten finden.

Dieses Jahr war es sogar den Bienen manchmal zu kalt und ich hatte den Eindruck, dass weniger Bienen zu sehen waren. Aber wenn die Sonne zum Vorschein kam, summte es von Blüte zu Blüte. Meine Fotos sind alle von der gleichen Blüte während fast zwei Wochen.

Auch in unserem Garten pflanzten wir dieses Jahr fast zwei Wochen später. Weil wir viele Nachtfröste hatten, war der Boden für vieles einfach zu kalt. Aber alles wächst gut und der ersehnte Regen kam endlich auch zu uns.

Salat können wir schon seit Ostern aus dem Garten ernten. Der wurde im Februar ins Treibbeet gesetzt. Auch die ersten Kohlrabis konnten schon geerntet werden.

Diese Woche pflanzten wir im Treibhaus die Tomaten, und die Salate und Radieschen können wir laufend ernten. Das Wetter soll weiterhin sehr wechselhaft und eher kühl für die Jahreszeit werden in den nächsten Tagen. Mal schauen, was alles wachsen wird.

Dieses Jahr müssen wir die guten Wettermomente zum Gärtnern nützen, aber bis jetzt gedeiht eigentlich alles recht gut.

Samstagsplausch, Frühlingsglück

Spezialitäten

Am Sonntag ist Muttertag und so manche Mutter bekommt wohl ein Geschenk von ihren Kindern.
Ich freue mich immer, wenn ich etwas geschenkt bekomme. Sei es ein typisches Mitbringsel aus fernen Ländern oder eine Spezialität, die nicht alltäglich ist.
Mit diesem Sortiment aus Essig und Öl hat meine Tochter bei mir ins Schwarze getroffen. Schon die schöne Verpackung hat mich gefreut.

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Beim Lesen der verschiedenen Sorten war ich sofort neugierig auf den Geschmack. Mein Favorit war eindeutig der Calamansi Balsam Essig, aber auch die anderen hörten sich speziell an.

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Weil ich so geschwärmt habe von diesem feinen Essig, und die schön geschwungene Flasche bald leer war, erhielt ich Nachschub. Der Essig schmeckt einfach wunderbar an einem Dessert oder Sommersalat.

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In meiner Küche stehen all die feinen Mitbringsel auf einem Tablar griffbereit und werden immer dort eingesetzt, wo es eine spezielle Note braucht.

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Es sieht nicht nur fürs Auge schön aus auf meiner Ablage, jedes einzelne Glas  wurde auch sorgfältig ausgelesen und liebevoll geschenkt.
Genauso wie ich es am liebsten mag.
Ich verbringe den Muttertag mit meinen Töchtern und der Enkelin, worauf ich mich ganz besonders freue. Allen Müttern wünsche ich einen schönen Sonntag.

Samstagsplausch, Frühlingsglück,

Zwei die sich mögen

Auch wenn es so aussieht, dieser Storch schaut nicht zu mir, sondern zu seiner Partnerin oder ihrem Partner. Ich stehe einfach zufälligerweise in seiner Blickrichtung. Zum Glück stört es ihn nicht, wenn ich ihn fotografiere. Die zwei wollen einander imponieren, so deute ich es jedenfalls.

Da wird mit den Flügeln geflattert, und vielleicht nimmt er noch ein Bad in dem kleinen Bach?

Und das ist der Kamerad, der einige Meter daneben dem Schauspiel zusieht.

Immer wieder faltet auch er seine Flügel weit auseinander. Dazu hört man ihre Laute und wie die beiden Störche miteinander kommunizieren.

Ob es sich um ein Storchenpaar handelt, weiss ich nicht, ich kann Weibchen und Männchen nicht unterscheiden.

Ich hätte noch lange den beiden bei ihrem Spiel zusehen können, aber es war ein kalter Frühlingstag und ich war auf einem Spaziergang mit der Enkelin.

Eigentlich war ich auf dem Weg zu meiner Weide am See und wollte sehen, ob die Schwäne schon angefangen haben ein Nest zu bauen.

Zum Glück hat der Turmspringer die grossen Schneefälle und den Sturm heil überstanden. Immer wieder spaziere ich an diesen für mich speziellen Platz am See. Ich mag diesen Platz sehr und am See ist dieser Baum ein bisschen mein Kamerad.

Samstagsplausch, Himmelsblicke, Frühlingsglück, Mein Freund der Baum

Riesenrad und Karussellfahrt

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

Seit Ostern steht bei uns an der Promenade ein Riesenrad. Hier kann man Runden in luftiger Höhe drehen. Es ist schon von weitem sichtbar. Die Attraktion ist in dieser schwierigen Zeit für viele eine schöne Abwechslung.

In jede Gondel dürfen nur Personen aus dem gleichen Haushalt. Man kann auch eine Runde drehen mit einem Glas Sekt. Das Angebot wird rege genutzt. So mancher Bewohner hat seine Stadt und den Hafen noch nie aus luftiger Höhe gesehen.

Auch für die Wagemutigen steht eine Bahn auf dem Platz. Könnt ihr euch das Gekreische der Jungen auf dem Oktopus, der seine Arme in die Höhe schwenkt und immer schneller dreht, vorstellen? Ich gönne den Jugendlichen, aber auch den Erwachsenen, den Freiluftspass, der noch bis am Wochenende stattfindet.

Aber eigentlich machte ich einen Besuch auf dem „Chilbiplatz“ wegen der kleinsten Bahn, einem Kinderkarussell. Auch die kleinsten freuen sich, wenn sie auf ihrem Lieblingsgefährt sich im Kreise drehen.

Selbstverständlich durfte unsere Enkelin, die bei uns in den Ferien weilte, an dem Spass teilnehmen und das erste Mal Karussell fahren. Zum allein Fahren ist sie noch zu klein, und so kamen mein Mann und ich auch in den Genuss einer Karussellfahrt. Für das Strahlen in ihrem Gesicht, hat es sich gelohnt. Am liebsten wäre sie wohl den ganzen Nachmittag rundherum gefahren.

Samstagplausch, Wochenglück, Frühlingsglück,