Archiv der Kategorie: Kreativ

Sterne

Diese Woche erhielt ich eine schöne Weihnachtskarte mit folgendem Vierzeiler, der gerade zum Thema von dieser Woche passt:

Am Tage sehn wir wohl
die schöne Erde,
doch wenn es Nacht ist
sehn wir in die Sterne.

Heinrich von Kleist

Sterne gehören einfach zur Advents- und Weihnachtszeit dazu. Doch leuchten tun sie das ganze Jahr am Himmelszelt. In der Vorweihnachtszeit strahlen sie sogar bei mir im Wohnzimmer. Da hängen meine selbstgemachten Messingsterne an der Wand.

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Während ein paar Jahren habe ich als Hobby Metall und Kupfer bearbeitet.  Die Sterne wurden zuerst in Form geschnitten und mit verschiedenen Bunzen verziert.  Anschliessend wurden die Sterne in die Form bombiert und poliert.

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Jeder Stern hat ein anderes Muster und ist ein Unikat.

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Im Wintergarten hat der Stern an der Wand einen Durchmesser von 40 cm und glänzt mit der Sonne (wenn sie scheint) um die Wette.

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Mein neuster Stern entstand diese Woche aus Butterbrotpapier nach folgender Anleitung. Zusammen mit der Lichterkette und der Kerze verziert er nun mein Fenster.

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Meine Sterne leuchten zu Lotta und Rita.

Schwemmholz Engel

Das viel zu trockene Wetter dieses Jahr liess auch den Pegelstand des Sees sinken. Uferstreifen wurden frei und man konnte das angeschwemmte Holz gut einsammeln. Auch ich habe meinen Schwemmholzvorrat aufgestockt und an der warmen Herbstsonne getrocknet.

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So ein Engel ist ganz schnell hergestellt. Ein passendes Stück Holz aussuchen, und mit einer Heissleimpistole eine Perle für den Kopf und zwei weisse Federn ankleben.

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Jeder einzelne Engel ist ein Unikat und soll die Beschenkten erfreuen.

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Meine Schwemmholz Engel fliegen zum Creadienstag, Gesine  DienstagsDinge, Adventsbasteln

Sonntagsfreude / Guetzlibacken

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine
Sonntagsfreude sind 🙂
Idee von Maria weitergeführt bei Rita

Die ganze Woche war ich mit unserer Weihnachtsbäckerei beschäftigt. Meine Tochter und ich legten die Guetzlisorten (Kekse/Gebäck) fest und erstellten eine Zutatenliste wie jedes Jahr. Es ist eine schöne Tradition geworden, dass die Tochter nach einer arbeitsreichen Woche nach Hause kommt und wir zusammen als eingespielte Team Guetzli backen, verzieren, füllen und am Schluss liebevoll zum Verschenken verpacken.

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Da bleibt viel Zeit zum Erzählen, Austauschen und für gemeinsame Stunden. Dieses Jahr sind so 18 verschiedene Weihnachtsguetzli entstanden.

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Auch wenn wir beide recht müde sind, sind wir doch stolz auf unsere Produktion und Freuen uns, wenn wir mit unserem süssen Geschenk anderen eine Freude machen können.

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Ein Wochenende genau so wie ich es am liebsten habe.

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Meine Sonntagsfreude verlinkt bei Rita

Adventsgestecke

Die letzten schönen warmen Tage nutzte ich, um Grünzeug zu schneiden für meine Adventsgestecke.
Eine schöne Arbeit, die ich jedes Jahr sehr gerne mache.  Für meine beiden Töchtern bastle ich das Gesteck in ihren Lieblingsfarben mit weihnachtlichen Accessoires.
Das erste Foto zeigt deutlich, dass die Lieblingsfarbe Orange ist. Ich mag es, wenn die Naturmaterialien gut zu sehen sind, aber ein wenig Glitzer darf auch dabei sein.

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Dieses Gesteck schmückt unseren Wintergarten.

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Bordeaux mag die andere Tochter sehr gerne. Darum habe ich versucht, in diesen Farben etwas für ihren Tisch zu stecken. Meine Adventsdeko wird mit gewässertem Steckmoos gesteckt. So bleibt es meistens bis Weihnachten frisch und nadelt nicht.

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Für die Schulklasse von der Tochter darf es etwas mehr Glitzer und Lichter haben. Eine Sternenlichterkette, die um das Gefäss angebracht ist, gibt zusätzlichen Glanz (sieht man bei Tageslicht nicht sehr gut auf dem Foto).
Das Kerzenlicht im Glas wechselt die Farbe wenn die Kerze brennt.

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Vielleicht merkt man es beim Lesen, jetzt ist auch bei mir etwas Weihnachtsstimmung aufgekommen. Jedem sein persönliches, auf ihn abgestimmtes Licht in die Adventszeit zu bringen, ist genau so, wie ich es am liebsten mag. Ich freue mich, meine Geschenke für die Adventszeit zu überbringen.

Verlinkt bei Lotta und bei Rita und bei kebo bei Gesine

Für klein und gross

Für die kleine Lena die gerade auf die Welt gekommen ist,  strickte ich eine Zwergenmütze nach dieser Anleitung. Es ist nicht das erste mal, dass ich so eine Mütze strickte.

Für Lena

Die Mütze hat eine gute Passform sitzt gut auf den Babyköpfchen und verrutscht nicht bei jeder Kopfbewegung. Als Bindeband habe ich eine Kordel geflochten.

Zwergenmütze

Für Enya, die grosse Schwester von Lena habe ich aus dem Rest der Wolle ein Stirnband gestrickt. Das ich mit einer Häckelblüte, aus Mohair Wolle verziert habe.

Für Enya

So hat nicht nur das neue Familienmitglied ein Geschenk bekommen sondern auch die grosse Schwester.

Für Klein und Gross

Verlinkt bei Creadienstag und Meitlisachen

Den Herbst im Haus

Bereits das Sammeln diverser Herbstsachen machte mir sehr viel Spass. Die silbergrauen Blätterringe, die an der Bank hängen, sind in unserem Sommerflor gewachsen, die Hortensien sind aus meinem Garten und der Rest aus dem Wald.

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Ein Gefäss und gewässertes Steckmoos lagen bereit und es konnte los gehen mit Stecken und Dekorieren. Eine Arbeit, die ich sehr gerne mache.

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Die fertige Herbstdeko mit dem frischen Grün und den roten Farbtupfern erfreut uns jetzt.

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Den Namen von den stacheligen, grünen Früchten kenne ich nicht. Vielleicht kann mir jemand sagen, wie sie heissen?

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Im Inneren besteht die Frucht aus ganz vielen braunen Kernen.

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Die Hortensienblüte aus dem eigenen Garten.

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Da ich in Mostindien Zuhause bin, konnte ich auch mit kleinen Befruchtungsäpfelchen dekorieren.

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Auch Pfaffenhütchen sind dabei.

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Hagebutten und Eicheln konnte ich auch für die Verzierung verwenden.

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Die Herbstdeko passt für die dunklere Jahreszeit. Und für ein gemütliches Ambiente wird sicher auch ein Kerzenlicht angezündet.
Der Beitrag wird beim Creadienstag verlinkt.

Zum mitnehmen

Flechtwerk

Helga von Holunderblütchen bittet mitzumachen: Flechtwerke arrangieren und von oben fotografieren.
Ich suchte meine Körbe und Körbchen zusammen und stellte sie bereit zum Ablichten. Von oben zu fotografieren ist gar nicht so einfach. Doch bald standen meine Gebrauchs- und Dekosachen bereit.

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Dann fing die Spielerei mit dem Arrangieren an, und somit das Laufen von Treppen rauf und runter auch.

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Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes machen, aber das Spiel mit den Körben machte richtig Spass.

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Auf den Bildern oben und unten sieht man Indische Dampfkörbchen und aus Rebranken geflechtete Kugeln. Der Weidenkoffer wurde früher gebraucht, um Wäsche nach Hause zu schicken. Für die Töchter und Söhne, die in der Ferne gedieht hatten. Ein Erbstück, das von mir gehütet wird.

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Die Spielereien könnten noch beliebig weiter gehen.

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Das war also heute meine Nachmittagsgymnastik.

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Es hat Spass gemacht, darum sende ich meinen Flechtbeitrag zu Holunderbluetchen

Stachelig, für Bunt ist die Welt

Lotta möchte heute stachelige Beiträge.
Beim Wandern begegneten wir diesen schönen stacheligen Silberdisteln (Carlina acaulis). Man sieht sie immer seltener und sie sind geschützt.

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Es gibt aber immer noch Leute, die mit einem Sackmesser bewaffnet, die schönsten Exemplare abschneiden.

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Schön wäre es wenn die Natur von allen respektiert würde. Weil die nächsten Generationen sicher auch gerne eine intakte Fauna und Flora antreffen möchte.

In Ellmau auf dem Bauernmarkt begegneten wir diesen lustigen stacheligen Gesellen.

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Handarbeiten aus einheimischen Materialien.

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Meine stacheligen Schönheiten verlinke ich bei Lotta, Bunt ist die Welt.

Knistertuch

In meiner Nachbarschaft sind diesen Sommer gleich vier Babys auf die Welt gekommen. Als Willkommensgeschenk für die neuen Erdenbürger nähte ich Knistertücher. Mit einem Knistertuch sollen die Sinne der Babys angeregt werden. Und wie stellt man ein Knistertuch her?
Zuerst schneidet man feinen Baumwollstoff ca. 15 x 30 cm im Doppel zu. Als Einlage ein saugfähigen Stoff in der gleichen Grösse wählen, z.B. ein Barchentleintuch. Und damit es so richtig knistert, näht man in die Mitte einen Bratbeutel (unbedingt einige Löcher in die Folie machen). In die Kante verschieden lange Schlingen nähen, damit  die kleinen Babyhändchen etwas zum Fassen haben.

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Ein ganz besonderes Knistertuch wurde für den Göttibuben meiner Tochter genäht. Es entstand aus dem gleichen Stoff, mit dem sie so liebevoll eine Kissenhülle nähte. Aus dem Reststück von diesem Stoff nähte ich für den Sohn ihrer Freundin ein Knistertuch. Ich hoffe, dass das kleine Kerlchen viel Spass hat wenn es raschelt und sich an den Schweinchen und Bärchen auf dem Stoff freut.

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Verlinkt bei Creadienstag und Dienstagsdinge

Wintervorrat meine Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Der nächste Winter kommt bestimmt!
Unsere Tomaten werden jetzt täglich geerntet und vielfältig verwendet. Aus diesen ca. 20kg. sonnengereiften Früchten, habe ich Tomatensauce eingekocht. Eine Arbeit, die ich sehr gerne mache. Wenn ich dann im Winter nur in den Keller gehen muss und mir ein Glas Sommer holen kann, freut mich das sehr.

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Drei verschiedene Saucen wurden gekocht. Eine klassische, die beim Kochen mit gedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und frischen Kräutern angereichert wird. Dann die scharfe mit Chili für ein all‘ arrabbiata. Und eine für den schnellen Gebrauch. Da ist schon alles drin was es braucht und muss nur geöffnet werden.

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Mein Vorrat ist aufgestockt, mehr als 20 Gläser lagern im Keller und warten auf den Verzehr.

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Als ich ein Kind war und die Leute stolz ihre Vorratskammern zeigten, konnte ich das nicht verstehen.

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Heute gehöre ich auch zu denen, die stolz auf ihren Vorrat sind, auch wenn ich ihn „nur“ in meinem Blog  bei den anderen Sonntagsfreuden zeige.