Archiv der Kategorie: Geschenke

Erntefreuden und besondere Familienmomente im August

Gleich zu Beginn des Monats war ich Gast auf der Hochzeit von Vivienne und Cyrill. Der August zeigte sich von seiner besten Seite – ein echter Hochsommermonat mit viel Sonne, Hitze und idealem Badewetter. In unserer Bucht am See versammelten sich, wie jedes Jahr, unzählige Schwäne. Das Beobachten ihres Treibens bereitete nicht nur uns, sondern auch unseren Enkelinnen grosse Freude.
Im Garten war der August ein wahrer Erntemonat. Aus den vielen Tomaten habe ich Saft und Sugo gemacht und konnte für den Winter zahlreiche Portionen Bohnen einfrieren. Fast täglich geniessen wir frische Gurken und Zuckermais. Die Blumenvielfalt im Garten lädt dazu ein, immer wieder farbenfrohe Sträusse zu schneiden.
Ein weiteres Highlight war der Start unserer ältesten Enkelin in den Kindergarten. Sie hat sich bereits gut eingelebt und fühlt sich dort sehr wohl. Ein Besuch beim Sandskulpturen-Festival, das jedes Jahr im August stattfindet, war ebenfalls ein lohnenswerter Ausflug. Zudem haben wir das 10-jährige Jubiläum mit einem gelungenen Überraschungsabend gefeiert, für den ich verschiedene Snacks vorbereitet habe.

Der Höhepunkt des Augusts war jedoch die Taufe unserer kleinen Enkelin. Was haben wir gezittert, als die Badewiese, auf der die Outdoor-Taufe stattfinden sollte, unter Wasser stand. Und dann kam er – der Taufsonntag, der sprichwörtlich ins Wasser fiel. Es war der regenreichste Tag des Monats, und ein Gottesdienst im Freien war undenkbar. Dennoch haben so viele im Vorfeld zum Fest beigetragen: Die grosse Enkelin hat mit ihrem Papa liebevoll den Tauffisch bemalt und die farbigen Schuppen aufgeklebt, während die Tante die Tischdekoration gestaltete, die für eine wundervolle Atmosphäre im Lokal sorgte, in dem das Festessen stattfand.
Ich hatte die Ehre, unseren kleinen Schatz für ihr grosses Fest einzukleiden. Sorgfältig suchte ich nach einem passenden weissen Spitzenstoff und nähte ihr ein Stufenkleid, in dem sie einfach zauberhaft aussah und sich rundum wohlfühlte. Da wir unsicher waren, wie das Wetter an diesem besonderen Tag sein würde, habe ich ihr vorsorglich zwei Bodys – einen mit und einen ohne Ärmel – dazu genäht. Das Jäckchen mit dem Bubikragen, das ich ihr genäht habe, kam dann doch nicht zum Einsatz.

12tel Blick August

Mein August-Bild habe ich diese Woche an einem wunderschönen Spätsommermorgen aufgenommen. Die satten Farben sind typisch für diese Jahreszeit, und das Gras ist bereits wieder kräftig gewachsen. Was man auf dem Bild leider nicht erkennen kann, ist der Morgentau, der die Wiesen am Morgen nass bedeckt.

Fotografiert man in die andere Richtung, wird der Morgentau jedoch deutlich sichtbar.

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Juli 2024

Was soll man über den Juli 2024 schreiben? Bis Mitte des Monats war es eindeutig zu nass, und auch die Temperaturen hielten sich zurück. Im Vergleich zu vielen anderen Regionen hatten wir jedoch Glück im Unglück, abgesehen davon, dass der See über die Ufer getreten ist. Gerade Anfang der Woche zog ein Unwetter nur knapp an uns vorbei. Das bot die Gelegenheit, Arbeiten drinnen zu erledigen. Mit meiner Tochter besuchte ich einen Workshop, der uns sehr gefallen hat. Alles möchte ich hier nicht verraten, da bereits die ersten Geschenke entstanden sind. Ausserdem habe ich mich wieder einmal im Kartenmalen versucht.

Die paar heissen Tage reichten jedoch nicht aus, um die Wiesen am Seeufer zu trocknen. Für Arbeiten, die trockenes Wetter erfordern, musste man flexibel sein. So haben wir es geschafft, unsere Terrasse und den Vorplatz mit Hochdruck zu reinigen. Zum frischen Streichen des Terrassenbodens brauchten wir allerdings zwei trockene Tage. Aus den Beeren habe ich unsere beliebte Johannisbeer-Himbeermarmelade gekocht, und die Buschbohnen wurden blanchiert und im Tiefkühler verstaut.

Wir freuen uns immer, wenn die kleinen Schuhe im Flur stehen und unser kleiner Feriengast für jedes Wetter gerüstet ist. Überall sieht man jetzt Sonnenblumenfelder, die schon von weitem goldgelb leuchten. Das letzte Foto mit der Spiegelung des „Hafenglögglein“ ist nur bei Hochwasser so zu sehen, denn normalerweise gibt es dort kein Wasser auf der Landseite!

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Paul Klee

Mein Ausflug war mein Weihnachtsgeschenk an meine Tochter. Er führte uns in die Bundesstadt Bern, die allein schon eine Reise wert ist. Unser heutiges Ziel jedoch lag am Stadtrand. In der Schweiz haben wir keine Hauptstadt, sondern eine Bundesstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Bern ist bekannt für seine sechs Kilometer langen Arkaden (in Bern „Lauben“ genannt), die eine der längsten gedeckten Einkaufspromenaden Europas bilden.

Mit der Strassenbahn fuhren wir zum Zentrum Paul Klee, einem unserer Ziele. Vor dem Museum lädt ein schöner Naturgarten mit zahlreichen Kräutern und Blumen zum Verweilen und Geniessen ein.

Das Museumsgebäude, entworfen vom renommierten italienischen Architekten Renzo Piano und im Sommer 2005 eröffnet, ist schon allein architektonisch eine Attraktion. Es besteht aus drei hügelförmigen Strukturen aus Stahl und Glas, die sich nahtlos in die Landschaft einfügen. Neben Ausstellungsräumen beherbergt das Gebäude einen Musik- und Veranstaltungssaal, ein Kindermuseum sowie Plenarsäle und Seminarräume.

Nur schon das imposante Bauwerk ist ein Besuch wert, das sich wunderbar in die Landschaft integriert.

Unser Hauptinteresse galt jedoch dem Künstler Paul Klee.

Paul Klee, der 1879 in der Nähe von Bern geboren wurde und zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt. Er verfolgte die künstlerischen Strömungen seiner Zeit mit grossem Interesse, entwickelte jedoch eine eigenständige Position und schloss sich keiner bestimmten Kunstbewegung an. Seine Ideen und Werke haben nachfolgende Generationen weltweit inspiriert. Klee starb 1940 nach längerer Krankheit in Locarno und ist in einem Friedhof neben dem Museum in Bern beigesetzt.
Quelle

Während einer Führung erfuhren wir viel über seine Werke und deren Entstehung. Der Ausstellungsraum ist einladend gestaltet und lädt zum Verweilen ein.

Der Besuch hat uns beiden sehr gefallen und uns Paul Klee, den wir vorher nicht so gut kannten, nähergebracht.

Zur Entspannung besuchten wir anschliessend den Berner Hausberg Gurten, den wir beide noch nie zuvor erkundet hatten. Der Gurten liegt im Westen der Stadt und ist bequem mit der Standseilbahn zu erreichen.

Oben auf dem Aussichtsturm bietet sich eine wunderbare Aussicht auf Bern. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, sodass wir unseren Schirm nicht benötigten.

Der Blick über die Stadt und der sich durch Bern schlängelnde Fluss Aare waren beeindruckend.

Mit vielen neuen Eindrücken und einem wunderschönen Tag in der Tasche traten wir die Heimreise an und verkürzten uns die Fahrt mit einem Antipasti-Plättli.

Ich glaube, mein Geschenk hat Freude bereitet, und auch ich habe den Mutter-Tochter-Tag sehr genossen. Es war genau so, wie ich es mir gewünscht hatte.

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Mein Juni 2024

Der Juni ist bekannt dafür, dass er oft regnerisch sein kann, und dieses Jahr hat er seinem Ruf alle Ehre gemacht: Er war überwiegend nass und grau. Auch wenn ich mir wärmere Tage gewünscht hätte, gab es dennoch Anlass zur Freude: Für den Geburtstag meiner Tochter habe ich fleissig gebacken. Dieser wurde gross gefeiert und weckte viele Erinnerungen. Oft hatte sie in ihrem Leben eher kühles und regnerisches Wetter an ihrem Geburtstag, und ich erinnere mich, dass wir sogar manchmal die Heizung einschalten mussten. Trotz des Wetters konnten wir täglich frisches Gemüse aus dem Garten ernten, auch wenn sich immer wieder ungebetene Gäste einschlichen, die niemand, schon gar nicht in der Küche, haben möchte.
Die kleine Enkelin durfte zu uns in die Ferien und erhellte mit ihrem sonnigen Gemüt die trüben Tage. Ich kontrollierte regelmässig den Wasserstand am See. Bisher ist nur der Uferbereich und die angrenzende Wiese überschwemmt, und ich hoffe, dass es dabei bleibt. Überflutete Keller, wie man von vielen Orten hört, sind alles andere als erfreulich. Über unsere Ausflüge in diesem Monat habe ich bereits berichtet oder werde noch darüber schreiben.

Meine Näharbeiten

Unsere Enkelinnen fahren in die Sommerferien, und ich hoffe, sie finden dort den Sommer! Für sie habe ich luftige Sommerröcke genäht. Die beiden blauen Röcke für die kleinere Enkelin sind Probestücke, um die optimale Passform für ihr eigentliches Festkleid zu finden. Auch für mich habe ich Neues geschaffen: Aus gut erhaltenen, aber viel zu grossen ausgemusterten Kleidern habe ich mir passende Stücke genäht. Dieses Upcycling trägt nicht nur zum Schutz unserer Ressourcen bei, sondern unterstützt auch den Natur- und Klimaschutz.

12tel Blick Juni

Für mein 12tel-Blick-Foto des Monats war es diesmal gar nicht so einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Der Juni zeigte sich bei uns sehr nass und grau. Ich fotografiere ungern im Regen, und obwohl es auch einige Tage mit strahlend blauem Himmel gab, war das Wetter meist unbeständig. Mein Foto entstand schliesslich in der letzten Woche, an einem Tag, an dem man nie ganz sicher sein konnte, wann der nächste Regenschauer einsetzen würde.

Das erste Halbjahr.

Das Weizenfeld hat unter dem Starkregen stark gelitten, und viele Halme liegen nun am Boden.

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Ein unvergessliches Geburtstagsfest im Juni

Unser Juni-Geburtstagskind feierte ihren runden Geburtstag und veranstaltete eine grosse Party mit Freunden und Familie. Gerne habe ich mich daran beteiligt, etwas für das Dessertbuffet beizusteuern. Juni ist ja auch Erdbeerzeit, und seit ich denken kann, spielen die einheimischen Erdbeeren am Geburtstag immer eine Rolle. Deshalb habe ich Erdbeer-Tiramisu im Glas gemacht, das bei den Gästen sehr gut ankam. Das freute mich natürlich besonders, da es etwas aufwendig war, die dünn geschnittenen Erdbeeren an die Glaswand zu drapieren – schliesslich isst das Auge mit!

Und weil die Gläser mit Deckel waren, war die Hygiene gewährleistet und der Transport einfacher.

Die kleinen Cupcakes waren so konzipiert, dass sie gerade in den Mund passen und somit ohne Gabel gegessen werden können. Das rosa Topping bestand aus Schlagsahne mit Puderzucker.

Auf den dunklen Keksen war das Topping weiss mit bunten Streuseln – natürlich fürs Auge!

Die beliebten Bananenmuffins gab es mit einer Himbeere in der Mitte und, was man auf dem Foto schlecht sehen kann, ich habe sie mit Goldspray verziert.

Das Fest war einfach wundervoll! Alle haben etwas dazu beigetragen, sei es durch mitgebrachte Speisen, Hilfe bei der Organisation oder einfach durch ihre gute Laune. Es war ein freudiges Zusammenkommen, bei dem gelacht, gefeiert und Erinnerungen geteilt wurden. Besonders die fröhliche Atmosphäre und die liebevollen Details, die jeder eingebracht hat, machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Es war genau so wie sich das Geburtstagskind sich vorgestellt hat.

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Meine Maifreuden

Mein Mai verging wie im Flug und schon ist wieder der letzte Donnerstag des Monats gekommen, an dem die liebe Birgitt unsere Monatscollagen sammelt. Es hat häufiger geregnet, aber zum Glück immer in Massen, sodass der Boden das Wasser aufnehmen konnte und wir von Unwettern, die es vielerorts gab, verschont blieben. Im Garten blühte es bereits Anfang des Monats in zarten Farben. Die Fliederblüte haben wir fast verpasst, denn Mitte des Monats waren wir in den Ferien und genossen schöne Tage am Meer, wo wir uns verwöhnen liessen. Mit meiner Enkelin habe ich fleissig gebacken und so die Regentage mit süssen Leckereien versüsst. Aber nicht alles fand Anklang. Das Streuselteigmachen bereitete ihr zwar Spass, aber den Rhabarber-Streuselkuchen wird es wohl nur einmal geben! Mit meinen Geschwistern unternahmen wir wieder unseren jährlichen gemeinsamen Ausflug. Am letzten Wochenende fand in der Nachbarstadt eine grosse Flugshow statt, und die Formationen flogen auch direkt über unser Haus.

Genäht habe ich im Mai


Unsere Enkelinnen waren in den Ferien am Meer, und für diesen Anlass habe ich ihnen Sommersachen im Partnerlook genäht. Die grosse Enkelin wünschte sich aus ihrem Lieblingsstoff noch einmal eine kurze Hose, die ich ihr gerne genäht habe – natürlich mit Taschen. Da der Sommer hoffentlich auch bald zu uns kommt, habe ich zwei Kleidchen in Grösse 110 genäht. Für die kleine Enkelin gab es zusätzlich eine weisse Leggings, um ihre zarten Beinchen vor zu viel Sonne zu schützen. Röckchen gibt es noch genug von der grossen Schwester.

12tel Blick Mai 2024


Auf meinem 12tel-Blick-Foto dieses Monats sind die Baumstämme kaum noch zu sehen! Das Rätsel, was auf der Wiese angepflanzt wurde, ist gelöst: Es handelt sich um ein Kornfeld.

Allerdings weiss ich immer noch nicht genau, welche Getreidesorte hier wächst und reift. Vereinzelt blühen auch Kornblumen und Mohn auf dem Feld.

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Die Ramschwag hat eine Spindeltreppe


Im Innern der Ruine Ramschwag kann man nun bis ganz nach oben auf eine Plattform laufen. Bei kaltem, unwirtlichem Wetter wurde die Spindeltreppe im Turm für die Besucher*innen eröffnet. Bereits aus der Ferne waren die Klänge des Alphorns zu hören, die uns willkommen hiessen.

Denn im 1000-jährigen Turm ist eine Stahlspindeltreppe mit 74 Stufen eingebaut worden, die den Besucher*innen ermöglicht, in luftiger Höhe die prächtige Aussicht auf die Sitter sowie die umliegenden Wälder und Wiesen zu geniessen. Ein besonderes Geschenk erhielt mein Mann von unseren Töchtern: eine Stufe der Spindeltreppe. Überrascht und gerührt stiegen sie gemeinsam die Treppe hinauf, und als er seinen Namen auf der Stufe las, war er sichtlich stolz, auf dieser denkmalgeschützten Burg eine Stufe in seinem Namen zu haben.

Die Aussicht von der Plattform war herrlich, und zu unserer Freude brach kurz die Sonne durch, was die Umgebung noch schöner erscheinen liess.

Die grauen Wolken luden zwar nicht zum Grillen ein, doch das holen wir sicher bald nach.

Es war ein ganz neuer Blick in die Tiefe.

Die Gelegenheit, einmal hoch hinaus zu gehen, wurde rege genutzt, und die Stabilität der Spindeltreppe hat ihren Härtetest problemlos bestanden.

Das nächste Foto wurde bei schönem Wetter aufgenommen, bei einem früheren Besuch, als es noch keine Plattform gab.

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Ein bunter April: Von Osterfreuden bis selbstgemachter Mode

Der Osterhase bekam bei uns keine kalten Füsse und wir konnten gemeinsam mit unseren Enkelinnen im Garten auf Geschenkesuche gehen. Die erste Hälfte des Aprils war ungewöhnlich warm mit Höchsttemperaturen von bis zu 25°C, sodass wir bereits auf der Terrasse essen konnten. Die Vegetation lag bis zu drei Wochen vor dem üblichen Zeitplan, und die Obstbäume standen in voller Blüte. Wir konnten sogar schon Kopfsalat aus unserem Garten ernten. Doch der frühzeitige Sommer machte plötzlich wieder dem Winter Platz, und letzte Woche erlebten wir eine Kälte, wie sie diesen ganzen Winter über ausblieb. Leider zog ich mir erneut einen hartnäckigen Infekt zu. Nun hoffe ich sehnsüchtig auf wärmere Tage, sodass wir endlich die Winterjacken verstauen können.

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Genähtes im April

Während der warmen Tage war unsere ältere Enkelin spontan bei uns in den Ferien, und hatte keine kurzärmeligen Shirts dabei. Also beschlossen wir gemeinsam, neue zu nähen. Sie wollte sogar selbst auf Stoff malen. Ich legte ihr eine Schablone unter, und sie wählte eigenständig die Farben für den Regenbogen aus. Einen Glitzerballon wollte sie unbedingt auch noch darauf malen. Von mir wünschte sie sich zusätzlich Blumen auf dem Shirt. Ihrer Mutter zufolge trägt sie dieses Shirt jetzt sehr gerne. Aus Stoffen mit ihren Lieblingsfiguren habe ich ihr weitere Shirts und Leggings genäht. Da sie bald ans Meer in die Ferien fährt, wünschte sie sich ausserdem noch kurze Hosen.

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Oster Blog-Hop

Vor einigen Tagen erreichte mich eine ganz besondere Osterkarte, gesendet von Gabi, der kreativen Seele hinter madewithbluemchen.at.

Bereits das gelbe Couvert, liebevoll mit Tulpen bemalt, weckte meine Neugier und die meiner Enkelin, die gerade bei uns war.

Als ich die Karte öffnete, konnte ich ein staunendes „Wow“ nicht zurückhalten. In meinen Händen hielt ich ein kleines Kunstwerk: Eine exquisit bestickte Karte, die einen Blumenkorb darstellte. Diese feine Handarbeit bestaune ich sehr, denn die Technik des Kreuzstichs ist etwas, das mir weitgehend fremd ist. Meine eigenen Versuche darin liegen schon Jahre zurück, vermutlich noch aus meinen Schulzeiten im Handarbeitsunterricht.

Liebe Gabi, mit deiner Karte hast du mir eine große Freude bereitet. Sie wird bei mir einen Ehrenplatz erhalten. Dieser wunderbare Austausch war Teil von Elfis Oster Blog-Hop, einer Linkparty, die uns Bloggerinnen und Bloggern die Möglichkeit gibt, uns zu vernetzen und gegenseitig zu inspirieren. Durch Elfis Engagement habe ich nicht nur ein beeindruckendes Stück Handarbeit erhalten, sondern auch einen zauberhaften Blog entdeckt.

Meinen Teil des Austauschs habe ich mit Freude erfüllt, indem ich meine Karte an Carolyn, die talentierte Autorin hinter dem Blog Flickensalat, gesendet habe. Ich hoffe, dass sie wohlbehalten im hohen Norden angekommen ist und bin gespannt auf ihren Präsentationstag morgen.

Solche Momente der Verbindung und des Teilens von Kreativität unterstreichen die Freude und den Geist der Osterzeit. Sie erinnern uns daran, wie wertvoll die kleinen Gesten der Aufmerksamkeit sind und wie sie unsere Herzen erwärmen können.

März 2024

Kaum zu glauben, aber das erste Viertel des Jahres ist bereits verstrichen. Unser März begann feierlich im Engadin mit dem traditionellen Chalandamarz , und wir genossen eine wundervolle Zeit im Schnee. Nach unserer Rückkehr stand gleich der erste Geburtstag unserer kleinen Enkelin an – es ist unglaublich, wie schnell sie das erste Lebensjahr hinter sich gebracht hat. Ihr fröhliches Lachen während der Feier war ansteckend und bereitete uns allen grosse Freude. Die Feierlichkeiten gingen weiter, da es noch weitere Geburtstage im Familien- und Freundeskreis gab. Zu diesem Anlass gestaltete ich verschiedene Grusskarten. Die ersten Schlüsselblumen des Jahres, gepflückt aus dem Garten und am Waldrand, fanden ihren Platz in der Vase und brachten Frühlingsstimmung ins Haus. Einen kleinen Luxus gönnte ich mir mit einem Osterhasen mit goldenen Ohren, der nun zusammen mit anderen Hasen für österliches Flair sorgt. Eine lang versprochene Einladung, die auch ein Geburtstagsgeschenk war, wurde endlich eingelöst, was uns einen gemütlichen Nachmittag bescherte. Beim Spaziergang, ob am See oder im Wald, lässt sich überall das Erwachen des Frühlings beobachten – von laichenden Fröschen bis zu verschiedensten Blumenarten. Unser Aprikosenbaum stand bereits Mitte März in voller Blüte, ganze zwei Wochen früher als im Vorjahr. Interessant ist auch der Storch, der regelmässig auf dem Baukran in der Nachbarschaft sitzt. Ich frage mich, ob er auf der Suche nach einem Partner ist. Im Naturschutzgebiet entdeckte ich zudem ein österliches Gesteck aus Weiden, kunstvoll arrangiert auf einem alten Baumstumpf. Meine Clivie blüht bereits den ganzen Winter über in strahlendem Orange. Die beliebten Bananenmuffins kamen mehr als einmal zum Einsatz, stets zur Freude der Familie. Ein weiteres Highlight war der Mutter-Töchter Tag in der Grossstadt, den wir in vollen Zügen genossen. Und als ob all diese Ereignisse nicht schon Grund genug zur Freude wären, steht noch ein weiterer wichtiger Geburtstag diesen Monat an. Ich freue mich schon sehr auf das Osterfest mit der Familie und die gemeinsame Zeit.

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Was habe ich genäht!

In meiner kleinen Nähwerkstatt entstehen oft ganz besondere Stücke, insbesondere wenn es um die Wünsche meiner Enkelinnen geht. Kürzlich erfüllte ich der älteren Enkelin einen Herzenswunsch und nähte ihr ein neues Shirt. Ihr Lieblingstier, das „Chueli“, begleitet sie schon seit ihrer Geburt, und nun ziert es auch ihr neues Lieblingsshirt. Ich werde oft gefragt, ob ich auch für andere nähe. Generell lautet meine Antwort „Nein“, da ich meine Nähkünste vor allem unseren Enkelinnen widme. Doch wie es so schön heisst: Ausnahmen bestätigen die Regel. So kam es, dass ich für eine liebe Person ein rotes Kleid nach Mass fertigte. Mit nur wenigen Angaben gelang es mir, ihr ein Kleid zu nähen, das nicht nur passt, sondern ihr auch ausserordentlich gefällt. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich ihre Vorstellungen so treffend umsetzen konnte. Auch die jüngere Enkelin wurde kürzlich mit einem besonderen Geburtstagsshirt beschenkt, versehen mit einem passenden Aufbügelbild. Sie sieht darin, vor allem mit ihren himmelblauen Augen, einfach zuckersüss aus.

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12tel Blick März

Mein diesjähriger Beobachtungspunkt für den 12tel Blick liegt praktischerweise in meiner Nachbarschaft und ist somit schnell erreichbar. Deshalb entschied ich mich, das Fotografieren meines März-Bildes bis zum letzten Moment aufzuschieben, in der Hoffnung, euch eine von gelbem Löwenzahn übersäte Wiese präsentieren zu können. Doch wie es so schön heisst: Ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, in diesem Fall ohne den „Bauer“. Es stellt sich heraus, dass dieses Jahr auf der besagten Wiese kein Löwenzahn blühen wird. Was genau angepflanzt wurde, konnte ich noch nicht ausmachen, aber ich werde es euch mitteilen, sobald ich mehr weiss. Trotz der unerwarteten Veränderung präsentiert sich die Wiese in einem saftigen Grün, und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis die Hochstamm-Birnbäume in voller Blüte stehen.

Das erste Viertel Jahr.

Um den Verlust des erwarteten gelben Farbenmeers auszugleichen, möchte ich euch stattdessen eine andere Wiese zeigen, die wunderschön mit Löwenzahn übersät ist. Es ist ein kleiner Trost und ein Beweis dafür, dass die Natur immer wieder für Überraschungen gut ist.

Alle anderen 12tel Blicke seht ihr bei Eva.

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