Archiv der Kategorie: Freunde

Monatscollage

 Bei Birgitt

Der Januar war kalt und fast den ganzen Monat schneeweiss. Eine Freude für Kinder, die Schlitteln konnten. Aber bei dieser Kälte war es auch herrlich wenn man nicht unterwegs sein musste. Dann konnte ich neue Kuchenrezepte ausprobieren für meinen Geburtstag. Mit der Tochter war ich im Bernhard Theater. Wir schauten uns das Musical Cabaret und verbrachten einen schönen Nachmittag. Aber auch Nichtstun und im hellen, von der Sonne aufgeheizten Wintergarten zu liegen, war im Januar mit Schnee ganz speziell.

Cabaret

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Tochter dieses liebevoll verpackte Papierröllchen geschenkt.

Es war eine Eintrittskarte für die Vorstellung CABARET – Das Musical im Bernhard Theater. Letzten Sonntag war es dann so weit.

Von der adretten Platzanweiserin wurden wir an unseren Tisch begleitet. Wir hatten sehr gute Plätze mit freier Sicht auf die Bühne im voll besetzten Theater.

Vor der Aufführung verkürzten die Tänzer mit Schattenspielen die Wartezeit.

Das Stück ist mit prominenten Stars und Sternchen aus der Schweizer Unterhaltungsszene besetzt. Wir beide sind unvoreingenommen an die Vorführung gegangen. Kannten also die  Geschichte nicht.

Das Stück spielt sowohl in der imposanten Kulissen des Kit Kat Clubs, als auch in einer verruchten Pension in Berlin 1929. Neben viel pompöser Inszenierung, hinterlässt das Stück bei einem auch eine gewisse Beklemmung. Die Geschichte spielt in einer Welt zwischen Glanz und Abgrund, und hat darum nichts an Aktualität verloren.
Uns beiden hat es sehr gut gefallen und wir haben wieder einmal erlebt, was mit Kunst alles möglich ist.
Ein Nachmittag ganz nach meinem Geschmack, so wie ich es am liebsten mag. Eine kleine  Kostprobe:


Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Zum Wohl, Prost, Salute, A votre santé, Cheers, Cin Cin

 bei Lotta

Zu einem besonderen Anlass, in geselliger Runde oder wenn es etwas zu feiern gibt, manchmal stösst man gerne mit etwas besonderem an. Wirkungsvoll kann man ein Getränk mit Trockeneis in Szene setzen. Besonders effektvoll wirkt es bei gedämpftem Licht.

Auch unterwegs an einem besonderen Ort schmeckt ein Getränk gleich doppelt gut. Einen Hugo oder Aperol Spritz bekommt man heute fast überall, aber dieser Hauscocktail war besonders lecker. Wer erkennt, wo diese Aperitifs genossen wurden, dem spendiere ich gerne einen Drink.

Aber nicht nur auf den Inhalt auch auf die Form kommt es an. Und zum Anstossen auf das Ja-Wort dürfen es schon persönliche Champagnergläser sein.

Sehr originell serviert, schmeckt das einfachste Getränk gleich besser. Die Aperolperlen waren einen ganz besonderen Geschmack im Gaumen.

Kuchenauswahl

Weil ich mich nicht entscheiden konnte, welchen Kuchen ich diese Woche backen möchte, gab es eben zwei. Bei diesem kalten Winterwetter kann man auch ein bisschen mehr Energie vertragen. Von dem Schoggikuchen mit getrockneten Aprikosen habe ich das Rezept schön länger aufgehoben. Ich mag klare Anleitungen in Rezepten und wenn die Zutatenliste in der Reihe der Verarbeitung aufgeschrieben ist.

Zum Beispiel bei diesem  Zitronen-Mohnkuchen, den ich auch gebacken habe, muss man das Rezept zuerst sorgfältig durchlesen, sonst passieren Fehler. Wie ärgerlich wenn auf einmal am Schluss steht, dass die Hälfte des Zuckers, der schon am Anfang verarbeitet wurde, für die Glasur benötigt wird. Grrrr!

Mein Einsatz hatte sich gelohnt und beide Kuchen gelangen mir. Noch in der Backform sahen sie sehr „gluschtig“ aus und richten köstlich.

Damit man beide Kuchen kosten kann, habe ich mir angewöhnt, kleine Stücke zu schneiden. Die Gäste hatten klare Favoriten, entweder man liebt Schokolade oder Zitrone! Ich mag eben beides und die Fastenzeit kann warten.

Inspirieren möchte ich alle bei Andrea, Rita und Katrin.

Alles Rund

Auch nach den Festtagen haben wir Hunger. Als ich dieses Rezept sah, wollte ich es Mal ausprobieren. Diese Woche war es soweit. Weil wir nicht so viele am Tisch waren, reichte ein Filet. Ich schnitt es in der Mitte auf und verteilte darauf die leckere Füllung aus getrockneten Apfelschnitzen, Cranberries, Toast und Petersilie.

Das Filet wurde dann zusammengeklappt und in Bratspeck gewickelt. Von den Festtagen blieb noch ein Blätterteig übrig, und so wurde die Filetrolle in den Teig eingepackt und im vorgeheizten Ofen bei 200° 25 Minuten gebacken.

Dazu gab es Bohnen aus dem eigenen Garten, angebraten mit dem übrigen Bratspeck.

Die Karotten passten farblich dazu.

Ein wirkliches Festmahl auch nach den Festtagen.

Weil Lotta alles was Rund ist sehen möchte, geht mein Gaumenschmaus zu ihr.

Das alte Jahr geht – ein neues kommt.

Drei Jahre gibt es schon meinen Blog, und er wurde schon zahlreich von lieben Leser und Leserinnen aufgerufen. Was ganz klein begonnen hat, wurde zu einer Leidenschaft, die auch manchmal etwas Leiden schafft. Doch die zahlreichen Kommentare von euch haben mich immer wieder motiviert. Jeder einzelne freut mich sehr, sind sie doch wie das Salz in der Suppe. Manchmal werde ich gefragt, wann ich die Beiträge alle schreibe. Ich muss gestehen, die Stunden habe ich noch nie gezählt, weil was Freude und Spass macht, erfüllt auch. Ein grosses Dankeschön geht an die lieben Bloggerinnen, die immer wieder ihre Link-Partys bereitstellen und so viel Inspiration geben. Sie sind es, die es uns ermöglichen, uns unter all den Blogs bekannt zu machen.

Darum möchte ich mich bei euch allen von ganzem Herzen bedanken. Ich wünsche allen, dass es immer wieder schönes, erfreuliches zu fotografieren und zu berichten gibt. Sollte es einmal nicht so laufen wie es soll, spende ich auch gerne Trost oder ein offenes Ohr.

Die Tage klingen aus, ich  sende von Herzen einen glücklichen Start ins noch unberührte neue Jahr. Möge uns allen viel Schönes, Gutes und Neues begegnen.

 Geht zu: Andrea, Rita, Katrin und Lotta

Monatscollage Dezember

 bei Birgitt

Mein Dezember war besinnlich und gar nicht stressig, so wie ich es mir gewünscht habe. Ich hatte Zeit meinen Zaubergarten (Wintergarten) zu geniessen, den wir jedes Jahr in ein Lichtermeer umgestalten. Anfang Dezember investierte ich viele Stunden ins Backen, und wir konnten ganz viele liebe Freunde glücklich machen mit unseren Guetzli. Auch Spaziergänge an der Sonne kamen nicht zu kurz. Sei es an sonnigen Tagen bei uns, bei den vielen Wasservögel am See, oder wenn es neblig war, in der Höhe über dem Nebelmeer. Weisse Weihnachten gab es leider nicht, es gab nur ein bisschen Raureif am Schatten. Und dann kam natürlich der Höhepunkt vom Dezember: Weihnachten. Wir feierten im Kreise der Familie und es war genauso, wie ich es am liebsten mag.

Ein paar Tage bleiben uns noch im alten Jahr. Persönlich war es für mich ein gutes Jahr. Und genau das wünsche ich allen für das neue Jahr.

Hafenadvent

Es ist kalt bei uns am See. Darum mussten wir uns besonders warm anziehen, um beim Weihnachtssingen am Hafen nicht zu frieren. Für die Aufführung taten sich verschiedene Chöre der Stadt zusammen. Schon beim halbstündige Fussmarsch durch die Winternacht, gefror einem der Atem. An die hundert Sänger(innen) versammelten sich unter dem Baldachin und boten ein Konzert in ungewohnter Atmosphäre. Schön klangen die Weihnachtslieder in die kalte Nacht. Besonders warm wurde es mir, als bei meinem liebsten Winterlied Leise rieselt der Schnee alle mitsangen.

Wer früh genug kam, kontne auf einem Luxussitze Platz nehmen.

Zur Auflockerung erzählte ein „Geschichtenfänger“ seine Anekdoten, passend zu den Liedern. Zwischendurch gab es an den Feuerstehtischen fast keinen Platz mehr, um sich kurz aufzuwärmen. Aber für die schöne Vorstellung harrten vielen Zuhörer gerne zwei Stunden im Freien aus.

Zum Glück konnte man sich auch bei einem der roten Hüttchen mit Glühmost seine Finger wärmen.

Verschiedene Anlässe finden im Advent am Hafen statt. Da treffen sich alle dick eingemummelt, in fröhlicher Stimmung zu einem Glühwein oder Glühmost und geniessen die Darbietungen.

Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Adventsstimmung

Unsere „Weihnachtsguetzli“ sind nun fertig. Es ist eine liebgewordene Tradition zusammen mit meiner Tochter an einem Wochenende das Gebäck zu backen. Einige Teige machte ich schon am Vortag, und auch da sind helfende Hände willkommen.

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Die Heizung wird im Wintergarten ausgeschaltet, und dieser als Kühlraum benutzt.

Wir sind ein eingespieltes Team. Mit all der Arbeit und mit dem Plaudern vergeht die Zeit wie im Flug.

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Die Beschaffung der Schokoladenkaffeebohnen war nicht ganz einfach. Es hat sich aber gelohnt, unsere Mocca-Würfel sind ein Traum, nicht nur zum Ansehen.

Gerne probieren wir neue Sorten aus, z.B. die Walnuss-Toffee-Shortbread nach einem Rezept von Eva. Ich brauche von Eva allerdings noch einen Rat, wie das Toffee fest wird. Das bereitete mir fast eine schlaflose Nacht! Aber der Aufwand hat sich gelohnt, die sind himmlisch.

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Der grösste Teil der 21 Sorten verschenken wir. Dafür fand meine Tochter die passenden Bänder zum Verschliessen der Geschenksäckchen (Frei übersetzt: dies dauerte Stunden, um zu machen).

Wenn dann alles schön verpackt ist und bereit steht, sind wir recht geschafft, aber auch glücklich über unsere Delikatessen.

Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass das jedes Jahr so gut klappt. Ich geniesse aber nicht nur das feine Gebäck, sondern auch die Zeit zusammen mit der Tochter. Ein Adventsritual der Extraklasse, genauso wie ich es am liebsten mag.
Geht zu: Andrea, Rita, Lotta, Katrin, Gesine

Sterne

Nun leuchtet er wieder in meinem Headerbild, der Stern, der mich seit dem Start von meinen Blog begleitet.
Mit dem Thema Sterne, die Lotta sammelt, war ich bereits im Herbst beschäftigt, als wir für „ein Stern für Afrika“ Sternenkarten für einen Bazar bastelten.

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Auf meiner eigenen Weihnachtspost, die ich diese Woche gestaltete, leuchtet fast auf allen ein oder mehrere Sterne.

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Das Einlageblatt wurde auch mit einer Sternenranke dekoriert. Solche Muster gibt es im Internet zum Glück mehr als genug, da Zeichnen nicht gerade meine Stärke ist.

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Für die grünen Karten gab es selbstverständlich  eine passende grüne Variante.

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Aus dem Rest vom Hochzeitspapier strahlen meine Sterne zu den Empfängern mit den guten Wünschen.

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Das dreidimensionale Muster kommt bei Sonnenschein schön zur Geltung.

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So früh war ich noch nie fertig mit meinen Weihnachtskarten. Jetzt muss ich nur noch die persönlichen Worten schreiben. Ich gestalte meine Weihnachtskarten gerne selber und dieses Jahr finde ich, sind sie besonders gelungen, genau so wie ich es gerne habe.
Darum zeige ich sie euch gerne bei, Andrea, Rita, Katrin, Lotta,  Gesine und bei Creadienstag