Archiv der Kategorie: Familie

Jubiläumskonzert

Zusammen mit meiner Schwester besuchte ich das Festkonzert des Toggenburger Orchester, das zum 125-jährigen Jubiläum in historischen Rokokogewändern der Mozart-Zeit auftrat und so nicht nur für die Ohren, sondern auch fürs Auge eine Freude war.

Das eigens für den Anlass komponierte Werk «Besuch aus Wien» von Matthias Roth, gespielt auf dem Flügel, stimmte uns auf den Abend ein.

Die «Kleine Nachtmusik» von Mozart sowie der York’sche Marsch von Beethoven erklangen frisch und übermütig. Das Orchester ist für seine ausgefallenen Projekte bekannt und so wurde der Marsch von den Bläsern und der Perkussion durch das ganze Kirchenschiff absolviert, zur grossen Freude der Besucher.

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Die drei Solisten des Ensembles Pianissimo kamen sich bei ihrem sechshändigen Spiel keineswegs in die Quere.

Man sah den Solisten und dem Orchester ihr Vergnügen am Auftritt an, und das Publikum dankte den Ohren- und Augengenuss mit kräftigem Applaus.
Ich danke meiner Schwester, dass sie mir den wunderschönen Abend geschenkt hat, der genauso war wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Sonntagsfreuden. Alltagsfreuden

Grösse 50/56

Meine liebste kreative Beschäftigung ist zurzeit Nähen für unsere kleine Enkelin. Bequem muss es sein und das kleine Menschlein soll warm eingepackt sein. Für mich ist es etwas ungewohnt, so kleine Sachen zu nähen. Entstanden sind meine ersten Säuglingskleider schon vor der Geburt und weil wir wussten, was es werden wird, habe ich auch darauf geachtet, dass der Stoff etwas mädchenhaftes hat.

Zum Anziehen muss das Baby nicht gedreht werden, weil das Schlüttli ganz geöffnet werden kann. Und es kann bequem mit Bänder geschlossen werden. Das Schnittmuster ist aus dem Buch Nähen für Babys.

Dann habe ich auch versucht einen Strampler zu nähen, bis auf den Verschluss hat es gut geklappt. Aber mit den Kam Snaps hatte ich dann doch meine liebe mühe. Da nützt es auch nichts, wenn es so schöne Sternchen und Herzchen Druckknöpfe gibt. Bei mir sind immer die scharfen Zähne rausgestanden. Das ist ja klar, dass das gerade bei Babykleidung überhaupt nicht geht.

Mit den Metalldruckknöpfen hat es dann doch noch geklappt und so konnte ich die Babyausstattung für unser Schätzeli etwas aufstocken. Genäht habe ich die Sachen aus mercerisiertem Baumwolljersey. Nach dem Schnittmuster Jolly Jumper.

Weil ich so stolz bin auf die herzigen Babysachen, darf die DigitalArt auch etwas verspielt sein.

Rot, Creadienstag, DvD, DigitalArt, Freutag

Ein Lächeln

Von unserem gut erreichbaren Naherholungsgebiet habe ich schon öfters geschrieben und Fotos gezeigt. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang an der Sonne machen wir auch gerne eine Pause im Restaurant. Da habe ich diese Tafel entdeckt. Ich bin sicher, dass viele von euch, genau wie ich, beim Lesen lächeln müssen. Seit Vera ihr Schilder-Projekt lanciert hat, fotografiere solche Schilder, wenn ich eins entdecke. Da lohnt es sich doch ein Foto zu machen?

Wir spazierten wieder Mal auf dem Tannenberg. Über den Wolken muss die Welt wohl grenzenlos sein, singt Reinhard Mey. Dieses Lied kommt mir immer in den Sinn, wenn ich die Nebelwand unter mir sehe.

Die Nebelschwaden kamen an diesem Tag immer näher, aber die Januarsonne war stärker. Weit unten in der grauen Suppe liegt unser Zuhause.

Hier oben scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Der Bauer schlägt Holz, wenn der Boden gefroren ist und bei schönem Wetter.

Wenn man auf die Schattenseite kommt, liegt der Raureif bis weit in die Wiese hinein und man merkt, dass es recht kalt ist hier oben in der Nacht. So wie Winter sein muss und wir ihn auch gerne hätten.

Sobald wieder ein Sonnenstrahl auf die Erde scheint, fängt der Boden an zu dampfen.

Auch das nahe Bächlein bildet Eisskulpturen am Ufer, aber für uns ist es jedesmal eine Erholung auf dem Tannenberg zu laufen.

Schilder, Meine Ecke der Welt, Mittwochs Mix, DND, Freutag, Friday Bliss, Winterglück

Tête-à-Tête mIT DER tOCHTER

Meine Tochter schenkte mir zu Weihnachten ein Nachtessen mit anschliessendem Theaterbesuch. Bei schönem Ambiente hatten wir einen wunderschönen Abend zu zweit. Rechtzeitig vor der Aufführung trafen wir uns in der Brasserie vom Theater und genossen ein feines Theatermenü.

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Zur Vorspeise wurde ein frischer Nüsslisalat, garniert mit Ei, Randenchips, karamellisierten Baumnüssen, Croûtons und Sprossen serviert.

Es gab viel zu erzählen zwischen Grossmami und Patin über unser neues, gemeinsames Glück. Aber auch trauriges haben wir geteilt, das tat uns beiden gut in der schönen Atmosphäre.

Der Hauptgang war genauso lecker wie er aussah. Zu den handgemachten Tortelli gab es Spinatsalat, eingelegte Birnen und als i-Tüpfchen cremigen Ziegenkäse. Es war ein Gedicht, das könnt ihr mir glauben.

Als Abschluss konnten wir eine Eissorte wählen. Das Eis wurde mit frischem Fruchtsalat und Rahm serviert.

Unsere gemeinsame Zeit verging wie im Flug und schon bald war es Zeit für die Vorstellung. Der Comedian Fabian Unteregger unterhielt uns temporeich und frech mit seinen Themen rund um den Menschen und seine Gesundheit. Der Künstler ist ein begnadeter Parodist. Keine bekannte Schweizer Persönlichkeit aus Politik und Sport ist vor ihm sicher.

Wir haben viel Gelacht und uns köstlich amüsiert an diesem Abend. Ein ganz und gar gelungenes Geschenk, genauso wie ich es am liebsten habe.

Andrea, Winterglück, Sonntagsglück

Mehr oder Weniger

Mehr oder weniger heisst das Monatsmotto im Januar bei Andera. Als ich es las, dachte ich, dass ich im Januar wohl keinen Beitrag verlinken kann.

Doch das Motto passt gut zu meinem Vorsatz: Mehr aus dem Vorrat zu verwenden, dass mehr Platz frei wird für die neue Ernte und weniger neues einkaufen. Also holte ich aus dem Keller Kartoffeln und Karotten und aus der Tiefkühltruhe Bohnen und Mais, alles aus dem eigenen Garten. Die Bohnen und die Karotten gibt es zusammen mit Tomatenreis bei uns zum Mittagessen. Aus den gekochten Kartoffeln gibt es in den nächsten Tagen eine feine Rösti.

Der Steamer ist so gleich für mehrere Gerichte ausgelastet.

Ich musste nicht nur weniger einkaufen, weil der Eichblattsalat können wir auch noch im Garten ernten, sondern gar nichts.

Aus den Karotten habe ich zusammen mit dem Mais einen feinen Salat zubereitet und da war unser Abendessen auch schon bereit.

Mein Fazit heute ist: dass wenn mehr auf einmal zubereitet wird, ist der Steamer mehr ausgelastet und ich muss weniger in der Küche stehen und mein Vorrat wird weniger, was mehr Platz schafft für die nächste Ernte.

Mehr oder Weniger, DND, Winterglück

Knubbelchen

Ich wollte etwas für kleine Hände zum Greifen stricken. So entstand aus zwei Knäuel Bio-Baby-Garn mein Knubbelchen nach dieser Anleitung. Die Puppe strickte ich rund von oben nach unten. Ich verwendete je ein rosa und multicolor Knäuel. Ich strickte mit Nadelstärke drei, damit die Luft durchdringen kann. Wenn ich mich Schritt für Schritt an die Anleitung halte, gelingt sogar mir, als nicht versierte Strickerin, etwas schmuseweiches für das Baby zu stricken.

Gerade rechtzeitig zur Geburt unseres Adventsbabys wurde es fertig und ich durfte es unserem langersehnten Grosskind ins Bettchen legen.

An den Enden verknotete ich fest Arme und Beine, damit die kleinen Händchen es besser fassen können.

Der Kopf stopfte ich mit Füllwatte und die Zipfelmütze nähte ich an. So sollte das Knubbelchen babysicher sein. Hoffentlich wird es dem kleinen Schatz ein beliebter Begleiter. Ich bin gespannt, ob und was für ein Name mein Knubbelchen bekommen wird.

Was für DigitalArt aussieht wie ein Durcheinander, wartet darauf, von unserem Grosskind entdeckt zu werden.

Rot, Creadienstag, DvD, DigitalArt, Alltags Freuden, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Mein Dezember

Das war für uns der aufregendste Monat des Jahres. Mitten im Advent wurden wir stolze Grosseltern eines süssen Adventsbabys. Während dem langen Warten verbrachte ich viel Zeit mit dem werdenden Mami, sei das bei einem Spaziergang am See, mit einem Besuch der geschmückten Tannenbäume, die sich bei Dunkelheit so schön im See spiegeln oder über dem Nebel an der wohltuenden Sonne. Der Besuch des Weihnachtsmarktes und die Krippenausstellung stimmten mich auf den Advent ein. Aber am schönsten ist es zu Hause im geschmückten Wintergarten mit feinen Guetzli. Ich bastelte fleissig Weihnachtskarten, die hoffentlich alle angekommen sind. Eine liebgewordene Tradition bei uns ist, am 4. Advent das Konzert in der Kirche zu besuchen und sich auf die Festtage einzustimmen. Die Krönung aber war diesen Monat die Geburt unseres kleinen Wunders mit dem wunderschönen Morgenhimmel an diesem Tag.

DND, Monatscollagen, Winterglück, Sonntagsfreuden.

Ich bin Grossmama

Herzlich willkommen kleines Wunder!
Wir freuen uns riesig, dass wir stolze Grosseltern von einem Adventsbaby sind. Das Hoffen und Warten hat ein Ende. Zwei glänzende Äuglein strahlen uns an, 10 kleine Fingerchen, die die Welt ertasten wollen, zwei kleine Füsschen, die den ganzen Lebensweg noch vor sich haben und der kleine Schmollmund machen das Kindlein perfekt.

Da werden Hände sein die Dich tragen und Arme, in denen Du sicher bist und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, dass Du willkommen bist“.

Bereits im Sommer fing ich an zu nähen. Ich versuchte auch etwas zu stricken, weil es kalt sein wird in den ersten Lebensmonaten und der kleine Schatz es wohlig warm haben soll.

Ich wählte ein neutrales weiss. Ich strickte mit Nadelstärke 2,5 und mit Baby Merinowolle. Das Jäckchen ist sicher nicht perfekt gestrickt, dafür mit viel Liebe.

Eine Mütze gab es auch noch dazu.

Das Wunschkind ist bei seinen Eltern gut aufgehoben. Ich möchte ein liebevolles Grossmami sein und freue mich, es auf seinem Lebensweg zu begleiten.
Ich werde in Zukunft sicher in einem oder anderen Beitrag mein Grosskind erwähnen, aber ich werde keine Bilder zeigen, weil ich die Persönlichkeit von so einem kleinen Wunder achten und schützen will.

Samstagsplausch, Wochenglück, Sonntagsfreude

Adventscafé

Lädt das schöne rosarote Schild nicht zu einem Besuch im Adventscafé ein?

Das Angebot ist klein, aber fein und alles ist frisch und mit Liebe zubereitet.

In diesem speziellen Kaffee trifft man gleichgesinnte Besucher, die offen sind für eine Inspirationsquelle. Da ist unverkennbar eine kreative Künstlerin die Gastgeberin, die die Besucher zum Verweilen und Ausspannen ins Café einlädt.

Schilder,

Sonnenspaziergang

Wenn es tagelang dichter Nebel hat, dann muss man manchmal die Nebeldecke durchbrechen und dem grauen Alltag entschwinden. Den Säntis, unser Hausberg, sahen wir von Zuhause aus schon lange nicht mehr. Darum machten wir letzte Woche einen Ausflug an die Sonne.

Der Tannenberg liegt meist zuverlässig über dem Nebelmeer. Hier lag auch noch der letzte Rest Novemberschnee am Waldrand im Schatten. Wir konnten aber unser Spazierweg im herrlichen Sonnenschein machen.

Als wir den Schatten erreichten, lagen schöne Eissterne vor unseren Füssen und es knisterte beim Laufen. Aus der Nähe betrachtet waren wir nicht mehr sicher, ob es Schnee oder nicht eher Raureif ist.

Mit der Sonne im Gesicht konnten wir genügend Sonnen tanken, um die trüben Tage bei uns am See auszuhalten.

Manchmal muss man die Gelegenheit einfach beim Schopf packen und eine Runde in der Wintersonne laufen.

DND, Herbstglück, Freutag, Meine Ecke der Welt. Fieday Bliss