Archiv der Kategorie: Enkelin

Mein April 2025

Der Monat startete mit einem Geburtstagfest. An der wunderbar gedeckten Tafel mit traumhafter Aussicht haben wir unsere Tavolata in vollen Zügen genossen. Die Gäste durften die liebevoll arrangierten Blümchen auf dem Tisch mit nach Hause nehmen, so wurde das schöne Erlebnis noch ein wenig verlängert.
Der Frühling zeigt sich bei uns am See dieses Jahr von einer ungewohnt trockenen Seite – seit sieben Wochen hat es kaum geregnet. Die Bachbetten sind fast leer, und der See zieht sich immer weiter zurück. Ein Bild, das ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Täglich entstehen neue Sandbänke, und das angeschwemmte Holz türmt sich stellenweise zu kleinen Bergen.
Also meine Wetterapp wird rege aufgerufen, Andrea!
Mit den Enkelinnen sind wir weit in den ausgetrockneten See hinausgelaufen, bis sie endlich durchs seichte Wasser waten konnten. Aus dem gesammelten Schwemmholz hat die grosse Enkelin mit Hilfe ihres Papas ein Windspiel gebastelt – und es mir mit leuchtenden Augen geschenkt. Eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.
Auch im Garten spüren wir die Trockenheit: So viel haben wir im April wohl noch nie gegossen! Dennoch können wir Radieschen und Schnittsalat reichlich ernten, und die Kefen blühen unermüdlich. Die ersten Erdbeeren wurden mehrfach zur feinen Roulade verarbeitet – ein echter Genuss!
Alles was aus dem eigenen Garten kommt liebe ich!
Ein besonderer Höhepunkt im Monat war unser Osterfest. Bei einem wunderbaren Brunch mit der Familie unserer Tochter haben wir den Tag in vollen Zügen genossen. Zur grossen Freude der Enkelinnen liess sich sogar der Osterhase im Quartier blicken!
In den letzten Tagen ist nun endlich auch bei uns ein wenig Regen gefallen. Doch es braucht noch viele solcher Schauer, bis der See seinen gewohnten Pegelstand wieder erreicht hat.

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Nähfreuden mit kleinen Hürden

Die grosse Enkelin wünschte sich ein farbiges T-Shirt – Rot, Blau und Grün sollte es sein. Ihr Wunsch war mir natürlich Befehl. Ich kopierte ein passendes Schnittmuster und begann mit dem Zuschnitt. Der verlief allerdings nicht ganz so reibungslos wie gewohnt: Einige Denkfehler schlichen sich ein, denn Vorder- und Rückseite verlaufen bei diesem Schnitt nicht identisch.
Die Enkelin freute sich trotzdem riesig über ihr neues Shirt – mein Fehler störte sie kein bisschen. Für mich jedoch war klar: Das konnte ich so nicht stehen lassen. Als ich später für mich ein neues Schnittmuster ausprobierte, nutzte ich die Gelegenheit und nähte aus dem farbigen Stoff, kombiniert mit einem passenden Uni-Stoff, ein zweites Shirt für sie – diesmal korrekt genäht.
Mein eigenes neues Kleid war ursprünglich nur als Probeteil für den neuen Schnitt gedacht. Aber der Sitz war überraschend gut – und die vielen Komplimente, die ich dafür bekam, gaben dem Kleid seinen festen Platz im Schrank.
Auch für die Enkelinnen entstanden weitere Sommersachen, die schon fleissig getragen werden. Nur das Aufbügeln der farbigen Folien war nicht immer ganz erfolgreich – ein kleines Detail, an dem ich wohl noch etwas feilen muss. Dazu gab es passende Leggins für die ältere und Bodys für die jüngere Enkelin.

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Blumen Rundgang

Bei uns blüht es gerade wunderschön – nicht nur rund ums Haus.
Darum nehme ich euch heute mit auf eine kleine Blütentour durch meinen Garten und unsere Umgebung.
Die Tulpen öffnen ihre orange-gelben Blütenköpfe, sobald die Sonne scheint. Am schönsten finde ich sie allerdings, wenn sie noch halb geöffnet sind – dann wirken sie besonders zart und elegant.

Ganz klar zu meinen Lieblingsblumen im Frühling gehören die Vergissmeinnicht. In der Rabatte bilden sie einen dichten, blauen Blütenteppich – dazwischen leuchten immer wieder kleine rosa Blüten hervor. Dieser Anblick macht einfach gute Laune!

Die Vergissmeinnicht breiten sich von selbst aus und füllen die Lücken, bis die Akeleien und Pfingstrosen ihre Knospen öffnen.

Diese Rabatte ist ein echtes Pflegeleicht-Wunder: Von den ersten Osterglocken im zeitigen Frühling (deren Blütezeit nun schon vorbei ist) bis in den Herbst hinein blüht hier immer irgendetwas.

Worauf ich mich jedes Jahr ganz besonders freue, ist die Obstblüte. Zurzeit zeigt sie sich bei uns in voller Pracht. Die Apfelblüte finde ich besonders faszinierend – wie sich ihre Farbe verändert!

Die Blüten öffnen sich von einem satten Pink über ein zartes Rosa bis hin zu fast weissen Blüten in der Vollblüte.

Die Hochstammbirnbäume leuchten einem schon von weitem entgegen. Doch nicht nur die weissen Blüten sind ein Hingucker – auch die Wiese darunter strahlt im Sonnengelb des vielen Löwenzahns.

Auch die Apfelanlagen stehen in voller Blüte. Es summt und brummt, dass man es schon von weitem hören kann – einfach herrlich!

Andrea hat gefragt, was unser Favorit zu Ostern ist. Für mich ist es ganz klar der feine Brunch bei den Grosskindern – und danach das gemeinsame „Osternestli-Suchen“, das hoffentlich draussen stattfinden kann.
Die Eier für den Osterhasen haben die Enkelinnen schon bunt bemalt.

Seit Palmsonntag können in Bischofszell wieder die geschmückten Osterbrunnen besucht werden. Ich zeige euch gerne ein paar Eindrücke.
Wer von Osten her nach Bischofszell fährt, wird liebevoll begrüsst.

Ein Blick nach links zeigt die Sitter als kleines Rinnsal – man muss nicht einmal mehr über die historische Bogenbrücke gehen, um ans andere Ufer zu gelangen!

Der Blumenschmuck muss übrigens nicht immer üppig sein. Mir gefallen die schlichten „Osternestchen“ besonders gut – manchmal ist weniger wirklich mehr.

Ganz anders wirkt dieser reich dekorierte Brunnen – fast schon überladen.

Manche Details entdeckt man tatsächlich erst auf den zweiten Blick.

Kein Brunnen scheint zu klein zu sein, um geschmückt zu werden!

Wenn die Bänder farblich harmonieren, zieht das ganz von selbst die Aufmerksamkeit auf sich.

In der historischen Altstadt war es gar nicht so einfach, schöne Fotos zu machen – leider waren viele Plätze mit Autos zugeparkt. Das finde ich wirklich schade.

Der Brunnen im Museumsgarten war hingegen ganz nach meinem Geschmack dekoriert.

Hier lässt es sich wunderbar verweilen – und sogar die Entchen quaken fröhlich!

Zum Glück ist das Wasser für die hübschen Gestecke nicht weit, denn bei uns ist es nach wie vor viel zu trocken.

Besonders schön finde ich auch, dass die Hasen und Schafe auf dem Brunnenrand einfach lose darauf liegen – hoffentlich bleiben sie dort und werden nicht mitgenommen.

Auch der Brunnen im „Süssen Winkel“ ist für mich ein ganz besonderes Highlight.

Ich hoffe, euch hat mein Spaziergang durch die blühende Frühlingswelt gefallen.
Ich wünsche allen meinen Leser*innen von Herzen fröhliche Ostern!

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Osterkarten Blog- Hop

Heute möchte ich euch meine Osterkarte zeigen, die ich von der lieben Nicole (niwibo) bekommen habe. Schon im März brachte mir der Postbote ein hübsches Couvert mit einer wunderschön gestalteten Karte. Nicole hat sie mit viel Sorgfalt und einem feinen Gespür für Farben ganz liebevoll in meinem Stil gebastelt.
Das glitzernde Ei und das schimmernde Herz sind kleine Highlights – sie funkeln so schön, dass es gar nicht so leicht war, sie gut zu fotografieren. Und als wäre das nicht schon genug, lag dem Couvert auch noch ein Osterhase zum Aufhängen bei.
Im Garten blüht gerade himmelblaues Vergissmeinnicht, und das sanfte Grau der Karte passt einfach wunderbar dazu.

Oder gefällt euch meine Osterpost vielleicht besser auf der bunten Frühlingswiese?

Der Hase hat ein fein mit Goldfaden besticktes Bäuchlein – ich weiss gar nicht, ob Nicole das selbst gemacht hat, aber es sieht auf jeden Fall zauberhaft aus! Der kleine Anhänger hat übrigens schon einiges erlebt: Meine grosse Enkelin war ganz verliebt in ihn und hat ihn immer wieder an einen anderen Platz gehängt, dabei rief sie jedes Mal begeistert: „Schau, da passt er auch gut hin!“

Auch an unserem Osterbaum macht er sich übrigens ganz hervorragend – findet ihr nicht auch?

Liebe Nicole, ich habe mich sehr über deine schöne Osterpost gefreut! Die Hasen verschönern uns die Vorosterzeit und zaubern uns allen ein Lächeln ins Gesicht.

Ein ganz grosses Dankeschön auch an Elfi, die mit ihrem liebevoll gestalteten Blog die schöne Blog-Hop Linkparty organisiert. Sie ermöglicht uns Bloggerinnen, die bunte Vielfalt der Ideen zu entdecken und immer wieder neue Inspiration zu finden. Liebe 11i, dir gebührt ein herzliches Dankeschön!
Und beim ABC-H schmücke ich mich mit den fremden Hasen!

Ich durfte meine Osterkarte an Karin (karinnettchen) verschicken, die sie morgen zeigen darf.

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Mein März 2025

Wundert euch nicht, dass ich meine Monatscollage mit der Jahreszahl versehen habe – die Link-Party bei Birgitt, die jeden Monat unsere Collagen sammelt, ist seit mittlerweile zehn Jahren ein fester Bestandteil meines Blogs. Für mich ist es auch ein wertvolles Nachschlagewerk.
Der März begann mit dem Geburtstag unserer kleinen Enkelin, die ihren zweiten Jahrestag sichtlich genossen hat – und schon genau weiss, wie alt sie jetzt ist. Die wunderschöne Einhorntorte hat ihre Patin gebacken, und sie hat köstlich geschmeckt.
Die Sonne zeigte sich immer öfter, doch der Nordwind blies fast den ganzen Monat und hielt die Temperaturen im Zaum. Trotzdem zog mich das Erwachen der Natur immer wieder nach draussen – an den See oder in die nähere Umgebung. Auch im Garten wurde schon fleissig gearbeitet: Die Kefen, die mein Mann bereits im Herbst gepflanzt hat, sind kräftig gewachsen. Spinat und Feldsalat können wir schon regelmässig ernten.
Die Blumen, die ich zum Weltfrauentag geschenkt bekommen habe, stehen immer noch in der Vase. Auch wenn Ostern dieses Jahr spät fällt, habe ich schon einige Karten gebastelt. Meine gut gehütete Rosenthal-Vase, die ich nur mit Schlüsselblumen gefüllt kenne, setzt eine schöne Tradition fort – inzwischen schon in der dritten Generation. Eindeutig meine Frühlingsdeko.
Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern, und ich verschenke dabei besonders gern kleine süsse Aufmerksamkeiten. Und natürlich durfte auch der erste Eiskaffee des Jahres nicht fehlen – ganz traditionell serviert.

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Meine genähten Sachen

Passend zum Geschenk für unsere Enkelin habe ich ihr ein Shirt mit ihrer Lieblingsfigur genäht. Die Fleecejacke mit den roten Eyecatchern war ebenfalls ein Geschenk von mir – und wird fleissig getragen.
Die ersten warmen Tage haben mich dazu inspiriert, kurze Shirts mit passenden Leggings zu nähen. Und für ein neues Familienmitglied im nahen Umfeld – eine kleine Erdenbürgerin – habe ich wieder ganz winzige Kleidungsstücke angefertigt.

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12tel-Blick März

Ganz langsam beginnt es am Weiher zu grünen – auch wenn man es auf dem Foto noch kaum erkennen kann. Es tut einfach gut, immer wieder die Ruhe zu geniessen und die idyllische Stimmung auf sich wirken zu lassen.

Mein erstes Vierteljahr im Überblick.

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Endlich Frühling!

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang zeigt sich endlich die Sonne, und am Nachmittag wird es bereits angenehm warm. Die Nächte und frühen Morgenstunden sind zwar noch knackig kalt, aber überall kann man nun die Frühblüher aus der Erde spriessen sehen.

Zwischen all den vielen Krokussen treiben bereits die nächsten Blumen. Auch die langjährigen Tulpen lassen sich nicht aufhalten – sie kommen jedes Jahr zuverlässig wieder. Einfach schön, den Frühling zu entdecken.

Natürlich lassen sich die fleissigen Bienen nicht lange bitten. Schnell sind sie zur Stelle, um den leckeren Nektar nicht zu verpassen.

Die weissen Schneeglöckchenteppiche leuchten schon von weitem und setzen wunderschöne Akzente in der Landschaft.

Mit den Enkelinnen macht es jetzt wieder viel mehr Spass, bei Sonnenschein draussen unterwegs zu sein. Auf dem nächsten Bild seht ihr einen unserer Lieblingswege. Die Sitzbänke am Wegesrand laden zum Verweilen ein – genau der richtige Ort für eine gemütliche Zvieri-Pause.

Von diesem Weg aus haben wir einen herrlichen Blick auf den Weiher.

Die vielen kleinen Wassertümpel sind ein wahres Eldorado für Amphibien.

Als wir an diesem Nachmittag unterwegs waren, wurden gerade die Schranken für die Frösche aufgebaut – ein spannender Moment! Darüber habe ich bereits hier einmal berichtet.

Ein Spaziergang um den Weiher ist einfach jedes Mal ein Genuss – besonders, wenn die Enkelinnen mit dabei sind und voller Entdeckerfreude die Natur erkunden.

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Mein Februar 2025

Auch wenn der Februar der kürzeste Monat ist, war bei mir einiges los! Gleich zu Beginn war die kleine Enkelin bei uns in den Ferien, und wir genossen ihr aufgewecktes Wesen in vollen Zügen. Gefühlt war es den ganzen Monat über grau am See – da hilft es, mit ein bisschen Farbe den Tag aufzuhellen. Beim Malen entstanden einige schöne Karten.
In der zweiten Woche verbrachten wir mit der Familie unserer Tochter wundervolle Skiferien. Die Engadiner Sonne tat so gut! Spaziergänge durch die verschneite Winterlandschaft und das malerische Dorf waren pure Erholung. Nach einem langen Skitag waren meine Bananenmuffins besonders beliebt – sie wurden regelrecht verputzt!
Wieder zu Hause holte ich mir mit einem bunten Blumenstrauss etwas Farbe in den grauen Alltag. An den wenigen sonnigen Tagen zog es uns in den Wald, wo der kalte Wind weniger spürbar ist als am See.
Da es in unserer Familie mehrere Geburtstagskinder mit dem Sternzeichen Fische gibt, habe ich einige Geschenke für Gross und Klein gebastelt. Ausserdem probierte ich ein neues Rezept aus: Orangenmuffins – und sie sind wunderbar gelungen!
Ein besonderes Highlight war der atemberaubende Sonnenuntergang an einem dieser Tage. So ein Moment tut einfach der Seele gut.

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Meine genähten Sachen

Meine Tochter äusserte den Wunsch nach ein paar neuen Shirts für die kleine Enkelin. Also durchstöberte ich meinen Stoffvorrat und nähte drei Stück – alle nach einem bewährten Ottobre-Schnittmuster. Das blau gestreifte Shirt entstand aus einem gut erhaltenen, ausgemusterten T-Shirt ihrer Mama. Passend dazu habe ich noch eine Leggings genäht. Und auch für die grosse Enkelin habe ich ein pink-rosa gestreiftes Shirt angefertigt.

Die Fotofragezeichen von Andrea kann ich diese Woche nur schriftlich beantworten.
Über welches deiner Fotos im Februar hast du besonders gelacht?
Ganz klar über Fotos von unseren Enkelinnen, aber da ich kein Bild von den beiden Schätzen ins Netz stelle,

12tel Blick Februar

Lange habe ich überlegt, welches Bild ich euch diesen Monat zeigen möchte. Schliesslich habe ich mich für eine Aufnahme entschieden, die das typische graue Februarwetter einfängt.

Natürlich wären die Spiegelungen auf den Uferfotos mit blauem Himmel viel schöner – aber auch so hat die Stimmung ihren eigenen Reiz.

Zu einer flächendeckenden Eisschicht hat es auch in diesem Jahr nicht gereicht, obwohl wir einige Tage mit Minustemperaturen hatten.

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Gruss aus unseren Ferien

Kaum waren wir in unserem Feriendomizil angekommen, wollten die Enkelinnen sofort einen Schneemann bauen. An weisser Pracht mangelte es nicht – vor unserem Haus lag mehr als genug Schnee.

Mein Mann und ich nutzten die gut präparierten Winterwanderwege für ausgedehnte Spaziergänge. Sogar mit dem Kinderwagen und unserer kleinen Enkelin konnten wir die herrliche Winterlandschaft geniessen.

Ein Spaziergang durch den alten Dorfkern ist immer ein besonderes Erlebnis. Die prächtigen Engadinerhäuser mit ihren kunstvoll restaurierten Fassaden sind wahre Schmuckstücke. Gabi liebt es, Farben und Formen zu sammeln – hier findet sie jede Menge Inspiration.

Fast aus jedem ehemaligen Stadel werden inzwischen Ferienwohnungen gemacht. Die Architektur bleibt jedoch erhalten, was dem Dorf seinen ursprünglichen Charme bewahrt.

Kein Wunder, dass das Engadin mit der Sonne wirbt. Auf 1.290 m ü. M. gibt es kaum Nebelgrau – ein starker Kontrast zu den oft trüben Wintertagen am Bodensee.

Durch verschneite Wälder zu laufen, die Sonne zu geniessen und neue Kraft zu tanken – das tut einfach gut. Andrea fragt nach unseren Himmelsblicken.

Der Frühling zeigt sich hier oben im Engadin zwar noch nicht in der Natur, dafür aber auf kunstvoll bemalten Fassaden. Für unsere Enkelin ist das ein Highlight – immer wieder bleibt sie stehen und erzählt stolz, was sie alles entdeckt.

Ein paar Schritte weiter erspäht sie schon von Weitem Globi, den sie aus ihren Bilderbüchern kennt. So werden unsere Spaziergänge nie langweilig.

Der Inn führt derzeit nur wenig Wasser, fast ein Rinnsal schlängelt sich durch das Tal. Dabei kann er sich in Zeiten der Schneeschmelze in einen reissenden Fluss verwandeln.

Die Trinkbrunnen von Scuol habe ich bereits ausführlich in einem früheren Beitrag beschrieben hier

Auch im Winter fliesst das klare Quellwasser und wird eifrig genutzt – viele füllen es direkt in Flaschen ab.

Zum Abschluss unseres Spaziergangs geniessen wir den Blick über den alten Dorfteil mit der Kirche, die majestätisch auf einem Hügel thront.

Ich glaube die Fotofragezeichen von Andrea wurden mehrmals diese Woche erfüllt, wenn ich nur an die reichhaltigen gemeinsamen Frühstücke denke.

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Erste Frühlingsgefühle!

Sobald die Tage länger werden und die Sonne endlich wieder einmal bis zu uns an den See kommt, erwachen bei mir die ersten Frühlingsgefühle.

Die ersten Schneeglöckchen blühen bereits seit Jahresbeginn an geschützten Stellen im Garten, doch jetzt sieht man sie überall – in Beeten, auf Wiesen und in vielen anderen Gärten.

Wenn man die zarten Blütenköpfe des einfachen Schneeglöckchens genauer betrachtet, staunt man über die feinen Zeichnungen auf den Blütenblättern.

Kein Wunder, dass mich das dazu verleitet, mit der Kamera ein wenig herumzuspielen!

Der wunderschöne Untersetzer, den ihr auf den Bildern seht, ist übrigens ein Geschenk meiner grossen Enkelin. Schweren Herzens hat sie sich von ihrem präzise gefertigten Werk in meinen Lieblingsfarben getrennt – und ich fühle mich sehr geehrt! Natürlich habe ich mich herzlich bei ihr bedankt.

Eigentlich habe ich die Schneeglöckchen ins Haus geholt, um meine selbstgestrickten Socken in Szene zu setzen. Ich bin keine geübte Strickerin und verstehe Strickschriften nicht wirklich, aber zum Glück gibt es im Netz zahlreiche Erklärvideos, die einem auf die Sprünge helfen.

Als ich bei ihrdie Socken mit dem schönen Muster namens Kaffeeböhnchen gesehen habe, war ich sofort fasziniert. Und weil es draussen gerade so kalt war, habe ich mich kurzerhand mit frühlingshafter Sockenwolle ans Werk gemacht.

Natürlich hat es nicht auf Anhieb geklappt, und ich musste mehr als einmal neu anfangen. Aber nicht aufgeben gewinnt – das ist schliesslich auch das Motto meiner Enkelin! Und so freue ich mich nun über meine neuen Socken in frischen Frühlingsfarben.

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Mein Januar 2025

Neues Jahr, neues Glück! So schwungvoll wie im kleinen Ausschnitt des Neujahrskonzerts bin ich ins Jahr 2025 gestartet.

Bei uns am See war es meist grau, mit einigen sonnigen Ausnahmen – aber immerhin recht trocken. Wer das schöne Wetter geniessen wollte, musste nicht weit in die Höhe fahren. Dort gab es sogar genügend Schnee, sodass die grosse Enkelin, die ihre Ferien bei uns verbrachte, nach Herzenslust Schlitten fahren konnte.
Die Schneeglöckchen blühen bereits seit Jahresbeginn, und auch im Garten beginnt es langsam zu spriessen. Mein Mann hat ein kleines Experiment gewagt und die Kefen bereits im Herbst gepflanzt – sie wachsen nun fleissig. Auch vom Feldsalat können wir laufend ernten.
An manchen Tagen war es bitterkalt, und Raureif überzog Bäume und Sträucher, was wunderschöne Bilder ergab. Zum Glück erreichten uns die Grippeviren erst nach einem wunderbaren Abend mit irischer Musik und talentierten Stepptänzer*innen – ein Geschenk meines Mannes.
Für die grosse Enkelin habe ich genäht: ein Upcycling-Shirt und ein neues gestreiftes mit Glitzer. In ihr selbst gestaltetes Freundschaftsbuch durfte ich als Erste eine Seite für sie gestalten – eine besondere Ehre.
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt: Auch im Winter hat der See seinen ganz eigenen Zauber.

Mein 12tel Blick

Die fleissigen Leserinnen und Leser meines Blogs kennen meinen Standort für dieses Jahr – meinen Lieblingsplatz am Weiher. Ich weiss, wie wunderschön es dort zu jeder Jahreszeit ist. Ob es mir gelingt, diese Schönheit jeden Monat einzufangen? Das werden wir im Laufe des Jahres sehen.

Noch sind die Ufer fast kahl, doch genau das lässt die Bäume besonders schön im Wasser spiegeln.

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Winterzauber und kleine Glücksmomente

Andrea fragt diese Woche, was uns in Schwung bringt. Für mich wäre es definitiv eine tragende Eisfläche , auf der ich endlich wieder meine Runden drehen könnte. Leider ist die Eisschicht auf dem Weiher noch nicht dick genug, um tragfähig zu sein.

Doch immer mehr Fläche friert zu, und wenn die Kälte anhält, haben wir vielleicht bald die Chance, auf der Natureisbahn schwungvoll durchzustarten!

Ein Erlebnis, das mich ganz unerwartet in Schwung gebracht hat, war das Neujahrskonzert, das ich kürzlich besucht habe. Die schwungvollen Klänge, die festliche Atmosphäre und die beschwingten Melodien waren eine wunderbare Inspiration, um positiv ins neue Jahr zu starten. Musik hat einfach die Kraft, Körper und Geist gleichermassen zu beleben – und dieses Konzert war da keine Ausnahme!

Im Winter mag ich vor allem eines nicht missen: die Erholung in der Natur. Es tut gut, die kalte, klare Luft zu spüren und die Schönheit der winterlichen Landschaft mit der Kamera festzuhalten.

Besonders bezaubernd finde ich die Christbäume in der Natur – jetzt, wo sie niemand mehr braucht, wirken sie in ihrem von Raureif geschmückten Gewand fast am schönsten.

Das kalte Wetter und der leichte Schneefall verwandeln die Bäume in ein wahres Wintermärchen.

Wenn dann die Sonne durch die Wolken bricht und die überzuckerten Äste im Licht glitzern, lohnt es sich, ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Besonders schön ist es, diese Momente mit den Enkelkindern zu teilen. Ihr Staunen ist ansteckend und wärmt das Herz, auch wenn es draussen eisig kalt ist.

Und während die Baumwipfel in weisser Pracht glitzern, verschwinden sogar die Reihernester im Winterzauber.

Egal, ob durch Musik, Natur oder gemeinsame Erlebnisse – der Winter hat seine ganz eigene Magie, die uns immer wieder in Schwung bringt und bereichert.

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