Woche 8: Frühlingserwachen

Es spriesst und blüht, als ob der Frühling vor der Türe stehen würde.
Die weisse Pracht sieht bei uns in diesem Jahr allerdings etwas anders aus und das im kalendarischen Winter.

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Im Garten kann man fast zusehen wie sich die Blüten öffnen.
Ich bin nicht mal dazugekommen, um das Tannenreisig zu entfernen, das als Winterschutz auf den Rabatten liegt. Bei der Narzisse kann man den gelben Kopf auch schon erkennen.

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Es ist herrlich jetzt wo die Bäume im Wald noch keine Blätter haben, wie die Sonne durch die Äste scheint. Auch wenn meine Spaziergänge noch kurz gehalten werden, tut es doch gut bei diesen milden Temperaturen in der Natur zu sein.

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Ich weiss nicht, wann ich so früh im Jahr schon frischen Bärlauch ernten konnte.
Da der Bärlauch blutreinigend wirkt, verfeinert er unseren Salat.

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12telBlick

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Viel hat sich noch nicht verändert bei meinem 12tel Blick-Sujet. Vom Winter sehen wir nicht so viel, er geht an uns vorbei. Der Wasserspielgel ist gesunken: Der See macht Platz für die Schneeschmelze! Ich geniesse in den Wintermonaten die Ruhe am See. Wenn dann die Temperaturen steigen, belebt es sich schnell mit Mensch und Tier. Die Störche sind schon in ihre Nester eingezogen. Ich bin gespannt, was sich bei den anderen 12tel Blick Sujets geändert hat.

Woche 7: Geschenk einlösen

Ein Geschenk einzulösen, das bei der Übergabe schon sehr viel Freude machte, steht bei mir an.
Ich habe mich im Voraus in verschiedenen Blogs inspirieren lassen, auch existieren mehrere YouTube Beiträge dazu.

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Und morgen ist es soweit. Ich werde den ganzen Sonntag mit Glasperlen drehen beschäftigt sein.
In den Vorführungen sieht alles ganz einfach aus und alle Perlen werden wunderschön gleichmässig. Ich bin gespannt, ob uns das auch gelingen wird. Werde sicher darüber berichten und wer weiss, vielleicht wunderschöne selbstgemachte Glasperlen präsentieren.
Ich stelle mir vor, dass es eine grosse Herausforderung ist, gleichzeitig drehen mit beiden Händen.

Ich habe schon Vorstellungen wie meine Perlen aussehen sollen, ob es mir gelingen wird, darüber schweige ich lieber.

Also ich freue mich, den Tag mit meiner Tochter gemeinsam zu verbringen und noch mehr, wenn noch etwas schönes dabei entsteht.

 

Virenattacke

Nach vielen Jahren hat es mich voll erwischt.
Husten und Schnupfen vom gröbsten, begleitet von Kopfschmerzen.
Ein Sprichwort heisst: wenn man etwas dafür tut geht es 2 Wochen, wenn man nichts tut geht es 14 Tage, bis es vorbei ist.
„Reizende“ Aussichten für das Kitzeln in den Bronchien.
Zum Glück habe ich meinen selbstgemachten Thymianbalsam zum die Atemwege frei halten.
Aus Ingwer, Thymian, Rosmarie und Salbei mache ich einen Auszug zum Gurgeln, schmeckt nicht gut, aber tut gut.
Ansonsten viel Trinken und Wärme ist immer sinnvoll bei Erkältung.
Ruhe gönne ich mir im Wintergarten mit kalten Kompressen auf die tränenden Augen, bei schönstem Sonnenschein.
Mit der Hoffnung, dass bei mir alles ein wenig schneller geht, bin doch eher ein ungeduldiger Mensch, freue ich mich auf bessere Tage.

Woche 6: Abschied nehmen

Abschied nehmen begleitete mich diese Woche.

Nach mehrjähriger Zusammenarbeit so reich beschenkt zu werden, mit wohlüberlegten schönen Geschenken und lieb gemeinten Zeilen, ist schön.
Und wenn die Wünsche mit solchen Worten begleitet werden, dann- ja dann habe ich etwas richtig gemacht.

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Auch Abschiede anderer Art gab es diese Woche.

In Liebe:
Ich wünsche dir von Herzen eine gute Reise über die Regenbogenbrücke.
Wenn du drüben angekommen bist, grüss bitte die andern von mir.
DANKE und „machs guet“

Regenb.

Woche 5: Tess Gerritsen

Totengrund“ ist mein erstes Buch von Tess Gerritsen, und es hat mich bis zur letzten Seite begeistert.

Kurz zum Inhalt:
Maura Isles besucht einen Medizinerkongress, bei dem sie einen ehemaligen Mitstudenten trifft, der Maura spontan zu einem kleinen Skiausflug mit seiner Tochter und zwei Freunden einlädt. Maura, gefrustet von ihrer heimlichen Affäre zu einem Geistlichen und deshalb auf der Suche nach Ablenkung, sagt spontan zu. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, endet jäh in einem völlig zugeschneiten Strassengraben, mindestens 30 Meilen vom nächsten Telefon entfernt. Allen Beteiligten wird schnell klar, dass sie das Auto nicht mehr auf die Strasse bekommen und sich dringend nach einer anderen Lösung umschauen müssen, um im immer heftiger werdenden Schneesturm nicht zu erfrieren.
In einem Dorf in den tief verschneiten Bergen Wyomings ist etwas Schreckliches passiert. Die Fenster der Häuser sind offen, das Essen steht noch auf den Tischen, doch keine Menschenseele ist zu sehen. An diesem verlassenen Ort haben Maura Isles und ihre Freunde während des Schneesturms Zuflucht gesucht. Und sind seitdem spurlos verschwunden. Nur ein einziger Fußabdruck zeigt, sie waren nicht allein in diesem einsamen Tal …Als Jane Rizzoli Tage später erfährt, dass ihre Freundin nicht von einer Pathologenkonferenz in Wyoming zurückgekommen ist und ein Autowrack mit vier Toten gefunden wurde – darunter eine verbrannte Frauenleiche in Mauras Alter –, stellt sie sich nur noch eine Frage: Lebt Maura noch?

Ein gelungenes Buch, das ich sehr gern gelesen habe und weiterempfehlen kann.

Farbenfroh

Das Auge isst bekanntlich mit.

Herrlich diese Farbenvielfalt auf unseren Tellern heute Mittag. Das macht richtig Appetit.

Das Orange von den Karotten liefert das Beta Karotin. Das Weiss vom Sellerie, mit viel Vitamin B, ist für die Würze. Das Grün vom Kohl, mit den wertvollen Inhaltstoffen  (Vitamin C, Vitamin B6, E
und K) und Folsäure. Das zweite Grün kommt vom Lauch, mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen. Der wichtigste Wirkstoff von Lauch ist aber der Schwefelstoff Allizin, dem eine besonders hohe, antibiotische Wirkung zugeschrieben wird. Als schöner Farbtupfer unsere blauen Kartoffeln, mit den Kohlenhydraten. Dazu als Eiweiss-Lieferant Dorsch-Royal.

Ein Essen das flux zubereitet ist, wie so oft schon gelesen bei Frau Landgeflüster.

Alles in einer Pfanne zubereitet, und das Schöne ist, aus den Resten wird eine wunderbare Suppe gemixt und erwärmt den Magen und die Seele bei einem feinen „Winterznacht“.

 

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12telBlick

Die Fotoaktion 12telBlick von Tabea verfolge ich mit grossem Interesse schon länger.

Jeden Monat an dieselbe Stelle gehen, die Veränderung im Bild festhalten, das ist das Ziel. Ein Ort, an dem der Lauf der Jahreszeiten wunderbar sichtbar sein wird.
Einmal im Monat dort vorbeizuschauen, nach Wandlungen zu suchen, darauf freue ich mich. Das Motiv, das ich mir ausgesucht habe, hat Wasser, Wald und strahlt Ruhe aus  – Natur pur. Genauso wie ich es mag.

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Alle anderen 12tel-Blicke findet ihr hier!

Woche 4: Gartenplanung

Gartenplanung:

Gut geplant, ist schon halb geerntet, sagt man im Volksmund.

Mitten im Januar denke ich ans Pflanzen und Ernten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um festzulegen, wo Mist und Kompost ausgebracht werden soll. Noch ist es leer in unserem Garten auf dem Papier.

Aber gut vorbereitet, startet es sich leichter. Wenn dann das schöne Wetter und die wärmeren Temperaturen da sind , ist man froh, wenn man im Voraus genau weiss, was wo am besten gesät und gepflanzt werden soll.

Alle drei Jahre ein anderer Standort für das Gemüse, das dieses Jahr unseren Speiseplan und die Gefriertruhe füllen soll.

Vieles wird jedes Jahr gepflanzt wie Zwiebeln, Kartoffeln, Bohnen, Kefen, Zuckermais, Weiss-, Rotkohl, Sellerie, Randen, uvm.

Was ich sehr gerne mag sind verschiedene Sorten Salate: grüne, braune, rote und gelbe.

Und wenn ich dann einen bunt gemischten Teller Salat servieren kann, aus dem eigenen Garten, dann bin ich auch sehr stolz und geniesse es sehr. Die zum Teil strenge Arbeit, die dahinter steckt, rückt dann in den Hintergrund.

 

Wir haben das grosse Glück, unser eigenes Bio-Gemüse anzubauen.
Vielleicht intressesiert meine Leser die Entwicklung ich werde in Abständen darüber hier schreiben.

Für Mama

Morgen ist der Geburtstag von meiner Mama. Sie hat sich einen Kuchen gewünscht für die Kaffeerunde mit den Gratulanten.
Beim Durchblättern meines neuen Backbuches Kuchenduft las ich das Rezept von der Holländertorte. Warum die Torte so genannt wird, ist mir unbekannt. Die Zutatenliste gefiel mir aber gut und ich entschied, diese Torte zu backen.

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Zuerst macht man einen Mürbeteig. Mehl, Zucker in einer Schüssel mischen, kalte Butter beigeben, von Hand zu einer gleichmässigen krümeligen Masse verreiben. Ei und Milch beigeben, zu einem weichen Teig zusammenfügen. Eine schöne Arbeit mit den Händen – fast  schon etwas meditatives.

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Für die Füllung aus Eigelb, Zucker, Mandeln, Butter und etwas abgeriebener Zitronenschale eine cremige Masse rühren. Das Eiweiss steif schlagen und mit wenig Mehl sorgfältig unter die Masse ziehen.

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Den Tortenboden mit Aprikosenmarmelade bestreichen und die Masse einfüllen

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Mit dem restlichen Mürbeteig die Torte gitterartig verzieren und Backen.

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Aus Puderzucker und Zitronensaft habe ich die Torte Glasiert und bin mit meinem Backresultat sehr zufrieden.

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Jetzt bin ich gespannt wie die Holländertorte schmeckt und wie sie bei den anderen Gästen am Geburtstag meiner  Mama ankommt.

Es wäre schön wenn es noch mehr Geburtstage bei meiner Mama gäbe.