Archiv der Kategorie: Projekt

Woche 51: Weihnachtspost / Sonntagsfreuden

Schon viele Jahre bemühe ich mich, dass bis zum 4. Advent möglichst alles erledigt ist. Wenn die Genschenke schön verpackt, der Menüplan erstellt und alle Guetzli verteilt sind (und fast alle schon gegessen), dann kann ich mich auf Heiligabend freuen.

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Eine andere schöne Tradition ist, die Weihnachtspost zu schreiben.
Dafür versuche ich mir viel Zeit zu nehmen, um diese in Ruhe zu schreiben und in der richtigen Stimmung zu sein.

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Dieses Jahr habe ich ein paar Zeilen, passend zu unserem wunderbaren Herbst, gefunden (leider weiss ich  nicht mehr wer’s geschrieben hat). Ich fand das Gedicht sehr passend für die Einlageblätter.

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Im Zeitalter von den Neuen Medien verändert sich so schnell so vieles. Wenn ich dann so persönliche Worte schreibe, weiss ich von vielen, dass es Freude macht. Und ich gehöre auch dazu. Wenn ich eine mit viel Liebe gestaltete Karte erhalte, freut mich das sehr.
Ich habe handgefertigte Karten, die in Ruanda mit Maisblätter sehr filigran gestaltet werden, gekauft. Ich finde sie wunderschön und bewundere auch das Können.

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Jetzt ist bei mir alles erledigt für Weihnachten. Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein als all die Jahre zuvor. Es wird der erste Heiligabend sein, seit wir eine Familie sind, den wir nicht zu Hause verbringen werden. Aber ich bin mir sicher, dass es sehr schön werden wird.
Was es für andere Sonntagsfreuden gibt, könnt ihr bei Maria lesen.

12tel Blick, Dezember

 

Der letzte Blick in diesem Jahr – der richtige Zeitpunkt, um sich bei Tabea zu bedanken. Sie hat eine wunderbare Idee in die Tat umgesetzt und immer rechtzeitig den Link bereitgestellt. 12 Mal im Jahr daran zu denken und sich die Zeit zu nehmen, ist nicht selbstverständlich.

Das Foto für meinen Dezemberblick machte ich bei bedecktem Himmel, aber warmen 12 Grad. Ganz ohne Handschuhe und kalte Füsse, und das kurz vor Weihnachten.
Die Bäume und Sträucher sind wieder kahl wie auf meinem ersten Foto. Eines weiss ich ganz sicher, auch wenn ich kein Foto mehr machen muss, werde ich immer wieder zu meinem 12tel Blick Sujet vom Jahr 2014 spazieren, ganz einfach weil es dort so schön ist.

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Um den Wandel zu sehen, hier noch alle 12 Fotos von diesem Jahr.

Was sich bei den anderen alles verändert hat, kann man bei Tabea verfolgen, viel Spass.

Sonntagsfreuden – Weihnachtsgeschenk schon im Advent

Niemandem wäre es in den Sinn gekommen dieses Bijou zu fotografieren, so wie es in den Zwischenräumen auf dem Estrich in meinem Elterhaus gefunden wurde. Aber seit mein Mann seine neuste Freizeitbeschäftigung entdeckt hat, ist nichts mehr unmöglich.
Mehrfach wurde ich von Ihm aufgeklärt, was für eine Handarbeit dadrin steckt. Verzapft sei der Rahmen. Es brauchte damals keinen Fensterkitt, weil das Glas in einer Nut liegt. Vielleicht nicht der gute Windschutz, den wir heute bei Fenstern beanspruchen. Immer wieder hat mein Mann mit Elan daran gearbeitet. Zuerst wurde das ganze zerlegt, dann fein säuberlich geschliffen und dann sorgfältig wieder zusammengebaut. Jetzt schmückt es in ganzer Pracht unseren Eingangsbereich. Bei der Dekoration ist sicher weniger mehr. Meine Vorstellung war, es als Fotorahmen zu benutzen. Mal sehen, was daraus wird.
Meine Freude ist jedenfalls gross: Ein Weihnachtsgeschenk schon im Advent, Danke.

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Eine Sonntagsfreude die zweimal angekommen ist, bei mir genauso wie bei meinem Mann. Weitere Sonntagsfreuden gibt es bei Frau Kreativberg.

Woche 49: Sonntagsfreuden

In dieser Woche beschäftigte mich meine Weihnachtsbäckerei. Im Voraus suche ich diverse Sorten aus, die ich backen möchte. Ich erstelle dann eine akribische Exel-Liste, mit all den verschiedenen Zutaten, die ich benötige. So vergesse ich nichts beim Einkaufen. Zudem habe ich die Übersicht über alle Zutaten und ich weiss, bei welchem Guetzli ich zwei Eigelb und bei welchem ich zwei Eiweisse verwenden muss. Mir ist es wichtig, dass ich mit guten Zutaten arbeite: immer mit echter Butter, hochwertiger Schokolade und Bioeiern.

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Seit einigen Jahren hilft mir meine Tochter beim Guetzlibacken. Wir sind ein eigespieltes Team. Am Freitagabend nach einer arbeitsreichen Woche starten wir gemeinsam in unserer „Bäckerei“. Wir legen Wert auf schöne Guetzli. Jede Sorte hat eine andere Form. Sehr kreativ werden die Mailänderli, das wohl bekannteste Weihnachtsgebäck, von der Tochter ausgestochen. Am Samstag geht’s mit frischem Elan weiter, und es entsteht feinstes Gebäck mit Mandeln, Baumnüssen, Schokolade, gefüllt mit Himbeerkonfitüre, Quittengelee, Orangenmarmelade und glasiert mit Zitronen-, Orangen- oder Schoggiglasur. Wir sind beide stolz auf unser Resultat und geniessen mit allen, die beschenkt werden, die Vorweihnachtszeit. Ich finde es eine sehr schöne Arbeit, das Guetzlibacken zusammen mit meiner Tochter, genau so wie ich es am liebsten mag.

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Mehr Sonntagsfreude findet man bei Frau Kreativberg.

Sonntagsfreude

Jetzt ist er da – der Advent, die Zeit des Vorbereitens und der Besinnung. Mit grosser Freude schmücke ich jedes Jahr den Wintergarten mit vielen kleinen Lichtern, die sich dann in dem vielen Glas mehrfach spiegeln. Ich liebe es, im Liegestuhl zu liegen und den Übergang vom Tag zur Nacht zu geniessen. Am liebsten ganz in Ruhe, das tut meiner Seele gut. Im  Adventsgesteck kann ich meine Duftkerze anzünden. Apfel/Zimt ist im Moment mein Favorit. Einen feinen Tee dazu und ich bin restlos glücklich.

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Je nach Wetter dauert das Einnachten etwa eine Stunde. Ich richte es mir ein, dass ich dann Zuhause bin. Das tut mir gut. Genau so wie ich es am liebsten mag.

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Es wäre schön, wenn ich euch mit meinem adventlichen Ambiente anstecken könnte. Ich wünsche allen meinen Lesern viele gemütliche Adventsmomente, wenig Hektik und ganz viel Vorfreude.
Mehr Sonntagsfreude findet man bei Frau Kreativberg.

Woche 48: Adventsgestecke

Eine schöne Arbeit wartete diese Woche auf mich. Zuerst ging es in den Wald: an Orte, die ich mir beim Walken gemerkt hatte, um Moos zu holen. Zu Hause wird dann Grünzeug geschnitten. Im Hobbyraum, den ich neuerdings mit meinem Mann teilen muss für seine Restaurationsarbeiten, wird ein Mise en Place gemacht: Baumschere, Draht, Agraffen, gewässertes Steckmoos und ganz viel Deko Sachen werden bereitgelegt. Wenn ich dann gedanklich bei denen bin, für die ich das Gesteck anfertige, entsteht meistens etwas schönes. Es freut mich, wenn ich mit den Gestecken eine Freude bereiten kann und es für eine adventliche Atmosphäre beiträgt.
Wenn man auf die einzelnen Bilder klickt, kann man die Details ansehen.

Genau so wie ich es am liebsten mag, sind die Gestecke dieses Jahr geworden.

Sonntagsfreuden – Novemberfreuden

Heute ist Ewigkeitssonntag, der Tag an dem den Verstorbenen gedenkt wird. Im Gottesdienst werden alle, von denen wir im laufenden Jahr Abschied nehmen mussten, mit Namen genannt  und es wird für jeden eine Kerze angezündet.
Der Tod gehört zum Leben, aber Abschied nehmen von lieben Menschen ist schwer. Wenn man dann nicht allein in der Bank sitzt, sondern mit einem warmen Händedruck gemeinsam in Gedanken bei Ihr sein kann, dann ist das eine sehr wohltuende Sonntagsfreude.

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Kein einfaches Thema, aber gerade an diesem Sonntag gibt es Worte und Gedanken, die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, gut tun oder ohne grosse Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind – eine Idee von Kreativberg

Woche 47: Amedisli geben 2x warm!

Wenn es draussen kühler wird und auch früher dunkel, dann geniesse ich es, im Wintergarten mit einer Handarbeit oder einem Buch zu sitzen. Grosse Strickarbeiten waren noch nie meine Stärke. Aber für Socken, Babyfinkli oder meine Armstulpen, die ich liebevoll Amedisli nenne, reicht mein Können aus. Die Pulswärmer, wie man Ihnen auch sagt, stricke ich mit Merinowolle oder Wolle mit Seide. Zuerst werden ca. 300 Glasperlen in passender Farbe auf die Wolle  aufgezogen, dann wird ein Perlenmuster ausgesucht und glatt rechts gestrickt. Nach dem Zusammennähen wird eine Häkelborte angehäkelt. So entstehen meine Amedisli in verschiedenen Farben und mit diversen Perlenmustern.

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Warum sie 2x warm geben: Das erste mal geben sie am Handgelenk warm und das zweite mal in Burundi bei einer armen Familie.

Meine Freundin arrangiert sich für FH-Suisse (Hoffnung für die Hungrigen). Mit einer Spende von 30.00 Fr. kauft sie eine Ziege für eine Familie und leistet einen wertvollen Beitrag, damit es den Familien besser geht. Wenn immer möglich, unterstütze ich sie gerne dabei. So z.B. mit dem Erlöse, den ich aus dem Verkauf von den Amedisli erhalte. Es ist also eine wunderbare Gelegenheit, für 50.00 Fr. gleichzeitig ein Paar Amedisili und eine Ziege für Burundi von der Organisation FH Suisse zu verschenken. Die ganzen 50.00 Fr. gehen direkt an die Organisation. 30.00 Fr. für eine Ziege für die Ärmsten und die restlichen 20.00 Fr. als allgemeine Spende.

Bald ist Weihnachten und schenken macht viel Freude. Wer noch ein Geschenk sucht, kann sich bei mir ([email protected]) melden. Dann kann ich auch Fotos aller Farben und Muster (es ist sogar ein Katzenmuster dabei) zu senden, damit das passende Amedisli ausgesucht werden kann. Selbstverständlich gibt es auch ein Zertifikat von FH-Suisse, dass eine Ziege in deinem Namen gespendet wurde.

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12tel Blick, November

Man glaubt es kaum, das ist schon das zweitletzte Bild für dieses Jahr. Auch für mein Novemberbild, das ich ohne schummeln immer am gleichen Datum im Monat mache, hatte ich schönes Wetter. Man kann sehr schön den Schattenwurf des tiefen Sonnenstands um diese Jahreszeit sehen. Gerne hätte ich euch auch einmal ein typisches Novemberbild mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, weil auch dann hat mein Blick seinen Reiz. Die Boote sind ins Winterquartier umgezogen und langsam schliesst sich der Kreis meiner Fotoserie.

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Was sich bei den anderen 12tel Blick Fotos alles verändert hat, kann man bei Tabea sehen.

Sonntagsfreuden – Novemberfreuden

Die bestellten neuen Formen sind diese Woche bei mir eingetroffen.
Eigentlich sind sie gedacht, um meine Beilagen schön anzurichten, z.B.  Reis, Polenta oder Rösti.
Aber auch für besondere  Desserts sind sie bestens geeignet. Das fertige Produkt lässt sich auf vielfältige Art und Weise füllen.
Zum Ausprobieren habe ich aus 150 gr. Butter, 100 gr. Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 150 gr. Mehl, 2 EL Kakaopulver, 1 Prise Backpulver und 100 gr. fein geriebener Schokolade einen Teig hergestellt, in die Förmchen verteilt und bei 180 Grad ca. 20 Min. im Ofen gebacken. Gefüllt wurden sie mit Kaffee-Buttercreme aus 100 gr. Butter, 2 EL Puderzucker, 3 EL starken kalten Espresso und eine Prise Fleur de Sel.
Voilà- mein wunderbarer Kuchen zum Nachmittagskaffee ist gelungen.

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Bei herrlichem Novembersonnenschein werden meine neuen Backkünste im Wintergarten genossen.

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Eine Sonntagfreude im November nach einer Idee vom Kreativberg, wo es noch mehr von den verschiedenen Freuden gibt.