Archiv der Kategorie: Natur

Die Störche sind wieder da.

Bei uns im Naturschutzgebiet am See geniessen einige Störche das warme Frühlingswetter vergnügt auf der grünen Wiese.

Ich konnte recht nah zu den Tieren, weil diese mit sich selber beschäftigt waren.

Ihre Annäherungsversuche waren ein schönes Schauspiel und ihre Laute waren laut.

Keine Ahnung, welches von den beiden das Männchen und welches das Weibchen war.

Dann trennten sie sich wieder, immer unter lautstarkem Geschnatter.

Es war für mich das erste Mal, dass ich dem munteren Treiben der Tiere so nah dabei war. Wo genau ihre Nester sind, fand ich noch nicht heraus.

DND-wieder jeden Donnerstag  beiJutta

Frühlingswonne

Was für eine wunderschöne Woche war das, so richtig Frühling mit ganz viel Sonnenschein und Temperaturen im T-Shirtbereich. Überall spürte man Frühlingsgefühle. Sei das am See, wo die Schwäne in Balzpose ihre Schwimmrunden drehten,

oder im Naturschutzgebiet, wo sich die Störche näherten.

Im Wald entstehen weisse Teppiche von Märzenbechern.

Im Garten entdeckt man täglich neues und es wird immer farbiger.

Die Blütenknospen an unserem Aprikosenbaum sind kurz vor dem aufblühen. Hoffentlich müssen sie nicht nochmals fest frieren.

Ich glaube, so früh haben wir unsere Hollywoodschaukel noch nie aufgestellt. Den Nachmittagskaffee geniesste ich die ganze Woche an der Sonne. Zum Lesen musste man sogar die Sonnenbrille aufsetzten.

Von mir aus kann es so weitergehen.
geteilt mit: Andrea, Rita, Katrin, Ioana und Lotta

Augenpoesie

Will Dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Für Andreas Projekt liess ich mich inspirieren und beobachtete eine ganze Weile die Hummel im Garten wie sie von Blüte zu Blüte krabbelte und sich den Blütenstaub schmecken liess.

Sie war ganz gelb vom Blütenstaub und konnte nicht genug kriegen.

Sie liess sich von mir nicht beirren und machte in aller Ruhe weiter.

Sie konnte ja auch bei dem Krokussbeet in unserem Garten aus dem Vollen schöpfen.

Für mich ein ganz besonderes schönes Frühlingsgefühl im Garten.

 

bei Ioana und Gartenglück

Die ersten Schlüsselblümchen

Vom ersten Waldspaziergang nach den Ferien brachte mir mein Mann diesen Frühlingsgruss mit. Die Schlüsselblumen, auch Himmelsschlüssel genannt, sind die ersten Anzeichen für den Frühling. Wie passend ihr lateinischer Name Primula veris, der „die erste des Frühlings“ bedeutet und für das Erwachen der Natur steht.

Aber der Frühling ist noch nicht ganz da. Der Winter schickt noch die eine oder andere Kältewelle und Schnee.

Ich freue mich am süssen Duft, den sie verströmen, und verlinke sie bei Helgas Freitagsblümchen.

Teichralle / Teichhühner

DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta

Es sind nicht gerade die farbigsten oder die niedlichsten Tiere, die es gibt. Trotzdem war meine Freude gross, als ich die Teichhühner erblickte. Sie nisten am liebsten im Dickicht am Rand von Teichen, Seen oder Flüssen und verraten sich meist nur durch ihre gutturalen Rufe. Im Winter sind sie leichter zu beobachten, da sie ihren deckungsreichen Lebensraum verlassen und auf Wiesen, in Parks oder an offenen Gewässern erscheinen. Quelle

Im Naturschutzgebiet hatte ich das Glück ein Weibchen und ein Männchen zu beobachten. Zur Nahrungssuche halten sich die Tiere gerne an feuchten Uferflächen auf. Mit gesenktem Kopf laufen sie umher oder stehen lauernd bis sie ein Regenwurm erwischen. Deutlich kann man dann die auffällig grünen Beine und Füsse mit den langen Zehen sehen.

Es ist recht schwierig sie überhaupt zu erblicken, mit ihren Tarnfarben und einer Grösse von nur gerade ca. 20 cm Länge.

Immer wieder besuche ich den Platz am Zufluss in der Hoffnung, dass sie sich zeigen werden. Nicht immer habe ich so viel Glück die geschützten scheuen kleinen „Hühner“ zu beobachten.

Bin wieder da!

Jetzt geht die Sonne wieder sechs Stunden später auf und unter und der Temperaturunterschied ist auch beträchtlich.

 

Ich bin gut erholt aus unseren Ferien zurück. Mit vielen Fotos auf dem PC, von denen ich euch gerne einige zeigen werde.

Wir sind weit gereist, erlebten viel und zum Schluss genossen wir den Badeurlaub. Begonnen hat unsere Thailandreise ganz im Norden am Goldenen Dreieck in Chiang Rai.

Dann ging es immer mehr Südwärts nach Chiang Mai, Sukhothai, Bangkok bis an den Strand in Hua Hin.

Ich habe meinen Jetlag noch nicht ganz überwunden und die Fotos sind noch nicht sortiert, aber ich bin froh und dankbar, dass alles gut verlaufen ist und bin mir sicher, dass der Alltag uns schnell wieder hat.
Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Pfannkucheneis

Nach einer gefühlten Ewigkeit zeigte sich die Wintersonne auch bei uns wieder einmal. Nach all den grauen, kalten Tagen hielt mich nichts mehr im Haus und ich wollte das Rieseneisfeld im Sonnenlicht fotografieren. Wer weiss, wann diese Gelegenheit wieder kommt.

Bei hellem Licht sah vieles ganz anders aus.

Die Vermieterin der Jurten am See zögerte nicht lange und öffnete die Teestube. Schliesslich gab es immer noch Minustemperaturen.

Pfannkucheneis gibt es eigentlich nur am Meer, aber unser See wird schliesslich auch „Schwäbisches Meer“ genannt. Die schwimmenden Eisschollen gaben ein grossartiges Schauspiel ab. Und laut waren sie auch. Schade, könnt ihr es nicht hören.

Immer weiter vom Ufer entfernt, gefroren die Eisschollen aneinander.

Wer öfter meinen Blog liest, der weiss, dass ich gerne am See Sonne tanke. Jetzt kann ich euch meinen Lieblingsplatz einmal vom See aus zeigen. Auf der Steintreppe beim Masten sitze ich immer. Es war für mich ganz speziell, den Platz so nahe vom Wasser aus zu sehen.

Wie lange das Natureisfeld noch besteht, hängt vom Wetter ab. Die Temperaturen sind wieder im Plusbereich und es regnet immer wieder.
Der Beitrag geht zu Andrea, Katja, Rita und Katrin.

Eiszeit

bei Siglinde  DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta

Einen aussergewöhnlich kalten Januar hatten wir am Bodensee. Meine Eisbilder sind alle wintergrau, weil sich die Sonne seit Tagen nicht mehr zeigte. Der tiefe Wasserstand und die kalten Temperaturen liessen den See am Ufer von Tag zu Tag mehr gefrieren. Was aussieht wie Schaum sind gefrorene Wellen.

Etwa 150 Meter vom Ufer entfernt liegt eine Sandbank, die man nun sehen kann. Im Frühjahr oder Sommer mit mehr Wasser sieht man sie nicht. Das sieht dann immer eigenartig aus, wenn weit im See die Wasservögel und Schwäne ganz ruhig im Wasser „stehen“.

Auch weit draussen gibt es Brucheis.

Für CU stellte ich die Kamera auf die Eisoberfläche. Keine Angst, ich rutschte nicht aus. Dank dem tiefen Pegelstand ragen Steinblöcke und Holzstrünke aus dem Eis und bilden schöne Skulpturen.

Es war so kalt, dass meine Cordhosen am Eis klebten, als ich für die Fotos hinkniete.

Skulpturen der Natur lassen so manchen Künstler erblassen.

12tel Blick Januar

Neues Jahr, neues Motiv, neues Glück.
Jeder Teilnehmer wünscht sich sicher, dass bei seiner Bildwahl möglichst viel Veränderung gibt. Ob es auf meinem Bild viel Veränderungen gibt oder nicht, hängt von zwei Lagern ab. Die Befürworter möchten im Frühsommer einen Spielplatz auf der Wiese am See eröffnen. Die Gegner wollen die Wiese freihalten, um mit ihren Hunden frei spielen zu können. Wir werden sehen, und meine Besucher können es mitverfolgen, wer gewinnt.
Mein Januarbild zeigt den Winter von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel, bitterkalt (das müsst ihr mir jetzt einfach glauben) und schneebedeckt.

Wer das erste Bild ganz genau anschaut, sieht den Helikopter von der Grenzwache auf dem Hügel stehen. Ich harrte in der Kälte aus, um auf dem ersten Bild des Jahres etwas spektakuläres zeigen zu können.

Jetzt bin ich gespannt wer alles dabei sein wird beim Projekt von Tabea