Archiv der Kategorie: Natur

Roter Sonnenhut

Nur wenige Kilometer von unserem Zuhause entfernt werden die bekannten Echinacea-Tropfen hergestellt. Auf meinem Blog gibt es sogar einen älteren Beitrag, in dem ich selbst diese wirksamen Tropfen hergestellt habe. Der Weg dorthin führt mich bequem mit dem Fahrrad dem See entlang – eine wunderbare Strecke, die ich gerne mit euch teile.

Viele kennen den Namen A.Vogel – benannt nach dem Schweizer Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel (1902–1996). Er sagte einst:

„Die Natur war meine liebste Universität.“

Jetzt, im Hochsommer, steht der Rote Sonnenhut, die Hauptzutat der beliebten Echinacea-Tropfen, in voller Blüte.

Im liebevoll angelegten Schaugarten lässt sich nicht nur viel über Alfred Vogels Philosophie und Leben erfahren, sondern auch über Heilpflanzen und die Herstellung natürlicher Heilmittel.

Auf einer anschaulichen Bilderwand könnt ihr die verschiedenen Heilpflanzen entdecken und mehr über ihre Wirkung lernen.

Der Rundgang durch den Garten ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert, besonders im Sommer, wenn alles summt und blüht.

Überall auf dem Gelände finden sich kleine Rückzugsorte für Nützlinge.

Besonders der Rote Sonnenhut lässt sich nicht nur in den Beeten bewundern, in den aus Holz gefertigten „Blumenhäusern“ gibt es viele spannende Informationen rund um diese wertvolle Pflanze.

Den Duft des Gartens müsst ihr euch vorstellen – intensiv, krautig, beruhigend. Und das Summen der vielen Insekten klingt wie Musik, wenn man durch die Wege schlendert.

Schon von weitem leuchten die roten Felder – ein atemberaubender Anblick, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen. Das Einzigartige Rosa leuchten passt zu Elfis ABC mit dem L diesen Monat.

Auch das insektenfreundliche Eisenkraut wächst hier in grossen Mengen, und die Blüten werden eifrig von Bienen und Hummeln besucht.

Zwischen den Heilpflanzen setzen verschiedene Gräserpflanzen immer wieder schöne Akzente, eine harmonische Komposition für alle Sinne.

Auf dem Heimweg fahre ich wieder am See entlang, halte gerne an einem ruhigen Plätzchen, ruhe mich aus und geniesse den Blick aufs Wasser. Das mache ich am liebsten – Andrea fragt uns.

Eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist es, den weissen Wolken zuzusehen und all die Fabelwesen zu entdecken, die der Wind mit ihnen formt.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug in den Arzneipflanzengarten gefallen.

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Verregneter Sommer!

Die letzten drei Wochen hatten mit Hochsommer wenig zu tun. Für mich muss es im Sommer nicht durchgehend sonnig sein, ein bisschen Abwechslung ist völlig okay. Aber wochenlanges Regenwetter mit teils starkem Niederschlag schlägt irgendwann doch aufs Gemüt. Unsere neue Bank wurde kaum genutzt, und die Polster waren im Trockenen definitiv besser aufgehoben.

Unser Weiher ist schon lange bis zum Rand gefüllt, und der See ist in den letzten Tagen um ganze 55 Zentimeter gestiegen. Ich bin zwar kein Mathe-Genie, darum bekomme ich die Rechnung nicht gebacken, liebe Andrea, aber das sind unglaubliche Wassermengen, die vom Himmel gefallen sind. Zum Glück gab es bei uns keine Schäden.

Trotz allem: Auch Regenwetter bringt schöne Fotomotive mit sich!

Giessen mussten wir jedenfalls nicht, dafür hat der Himmel reichlich gesorgt.

Weniger erfreulich war das Wetter sicher für die Freibäder: mitten in der Hochsaison fast leere Anlagen. Nicht nur wegen des vielen Regens, sondern auch, weil die Temperaturen eher herbstlich waren.

Auch der Bootsverleih blieb leer. Kein Wunder, denn wie man sieht, war der nächste Schauer meist schon im Anmarsch.

Aber: Nicht alle lassen sich vom miesen Wetter ihr Hobby vermiesen!

Inzwischen hat sich der Sommer zum Glück wieder zurückgemeldet. Das ist eindeutig mein Lichtblick der Woche, Andrea fragt uns. Trotzdem möchte ich diesen nassen Sommer in meinem virtuellen Tagebuch festhalten – er war eben auch Teil des Ganzen.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

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Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Honig im Kopf!

Viele meiner Leserinnen kennen sicher den Film Honig im Kopf. Ich war mit meinem Mann und unseren Töchtern zu einer etwas anderen, sehr berührenden Bühnenfassung dieser Geschichte über Amandus – im Seeburgtheater am Bodensee.

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass wir gemeinsam einen Sommerabend an diesem besonderen Ort verbringen.

Frühzeitig treffen wir uns auf dem idyllischen Gelände, geniessen die Stimmung und stimmen uns bei einem feinen Sommerdrink – benannt nach Charakteren aus dem Stück – auf den Abend ein.

Diesen Sommer verwandelt sich die Seebühne in eine poetische Welt zwischen Erinnern und Vergessen. In einer bewegenden Inszenierung des gleichnamigen Films von Til Schweiger zeigt das Kreuzlinger Kulttheater die veränderte Wahrnehmung eines an Alzheimer erkrankten Mannes – eingebettet in ein riesiges, lebendiges Fotoalbum.

Der Himmel über dem Spielort zog sich im Laufe des Abends zwar immer mehr zusammen, doch auf der überdachten Tribüne blieben wir zum Glück trocken.

Besonders eindrucksvoll: Der Bodensee selbst wird zur Lagune von Venedig, wohin Tilda – die Enkelin von Amandus – ihren Grossvater im Stück entführt.

Diese Kulisse war nicht nur eindrucksvoll, sondern wie gemacht für traumhafte Himmelsblicke – Heidi wird sich darüber bestimmt freuen.

Die Aufführung hat uns sehr beeindruckt. Sieben Darsteller*innen übernehmen auf der Open-Air-Bühne sämtliche Rollen – ein beachtliches Spiel mit viel Ausdruck und Gefühl.

Tilda, die jugendliche Enkelin des an Alzheimer erkrankten Amandus, wird durch eine lebensgrosse Puppe mit Klappmaul dargestellt. „Tilda will die Probleme der Erwachsenen nicht sehen“ – deshalb entführt sie kurzerhand ihren Grossvater. Ihre Figur ist frech, verträumt und kindlich ehrlich – die Puppe als Ausdrucksmittel passt perfekt. Die Puppe ist ein bewusstes, theatralisches Stilmittel. Sie unterstreicht Amandus’ zunehmende Verwirrung und rückt die kindliche Perspektive in den Fokus. Sie brachte uns mehrmals zum Lachen,  Andrea!

Ein bewegender, besonderer Theaterabend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

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Ferien am Roten Meer

Die letzten drei Wochen war ich im Blog offline – und genau das hat richtig gutgetan. Mit der Edelweiss sind wir ans Rote Meer geflogen, haben eine wohlverdiente Auszeit mit unserer grossen Tochter und die gemeinsame Zeit genossen.

Unser Balkon bot einen traumhaften Blick auf das Meer, und jeden Morgen wurden wir vom Sonnenaufgang über dem Wasser geweckt – ein wunderbares Ritual zum Start in den Tag.

Unser Strandabschnitt war ein echtes Eldorado für alle, die gerne schnorcheln oder tauchen. Die Unterwasserwelt direkt am Hausriff war beeindruckend und voller Leben.

Schöne Buchten waren fussläufig erreichbar – auch wenn ausgedehnte Spaziergänge bei diesen Temperaturen eher selten waren.

Alle paar Tage überraschten uns das Hauskeeping mit liebevoll dekorierten Betten und kleinen Kunstwerken aus Frotteewäsche – jedes Mal ein neues Highlight.

Auch kulinarisch wurden wir rundum verwöhnt und durften viele arabische Köstlichkeiten geniessen.

Zum Ausruhen und Entspannen gab es zahlreiche schattige Plätzchen, an denen man wunderbar die Zeit vergessen und das dolce far niente geniessen konnte.

Das Meer war kristallklar – perfekt passend zu Elfis Foto-ABC.

Ein besonderes Highlight war das Schnorcheln direkt am Hausriff. Die Tochter hat unzählige Bilder mit ihrer Kamera gemacht und mir freundlicherweise eine Auswahl zur Verfügung gestellt. Lasst euch verzaubern! Immer wieder entdeckten wir neue Fische oder ganze Schwärme, die mit uns durchs Wasser glitten. So friedlich mit den Meerestieren unterwegs zu sein, war einfach pure Entspannung. Selbst die Rochen kamen ganz nah – und manchmal schauten wir uns regelrecht tief in die Augen.
Damit sind, glaube ich, beide Fotofragen von Andrea beantwortet 😊

Hinweis: Die Bilder lassen sich zum Vergrössern anklicken.

Unser Küstenabschnitt ist noch nicht stark bebaut – ein idealer Ort für Ruhesuchende.

Doch auch die schönsten Ferien gehen einmal zu Ende. Gut erholt traten wir die Heimreise an – und es war auch schön, aus der Wüste zurück in unsere wunderschöne Heimat zu fliegen.

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12tel Blick Juni und der obere Weiher.

Mein 12tel-Blick zeigt diesmal eine stimmungsvolle Mitsommeraufnahme am Weiher. An diesem wunderschönen Ort fiel es mir nicht schwer, auf den Sonnenuntergang zu warten – die Ruhe und das Licht waren einfach zauberhaft.

Auf der rechten Seite des Bildes sind unzählige Seerosen zu sehen, die in den Abendstunden bereits ihre Blüten geschlossen haben.

Meine 12tel-Blick-Fotos entstehen auf dem Dammweg, der den Weiher in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt. Im diesjährigen 12tel Blick konzentriere ich mich auf den unteren Abschnitt. Aber auch der obere Weiher, der – anders als der untere – komplett umrundet werden kann, ist sehr romantisch und steht unter Naturschutz.

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages zaubern wunderschöne Spiegelungen auf die Wasseroberfläche.

Hier noch ein Blick von meinem Anfahrtsweg: Direkt neben dem ordentlich aufgeschichteten Brennholz biege ich links auf den Dammweg ab.

Und zum Schluss: ein Überblick über das erste Halbjahr. Ich bin zufrieden – alle Fotos entstehen ohne Stativ.

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Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

Bilder zum vergrössern anklicken.

Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Verwaistes Nest und Freitagsblümchen.

Unsere Untermieter sind nicht mehr da. Schon seit einiger Zeit fiel mir auf, dass keine Meisen mehr um unser Vogelhäuschen flatterten. Auch das fröhliche Zwitschern junger Vögel blieb aus. Was mit der Vogelmutter passiert ist, können wir nur vermuten.

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Als mein Mann sich dem Häuschen näherte und es vorsichtig öffnete, stellte er fest: Die Vogeleier im Nest waren kalt. Schade – das Schlüpfen der kleinen Meisen hätten wir nur zu gern beobachtet.

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Mich fasziniert immer wieder, mit wie viel Hingabe und Geschick die Meisen ihr Nest bauen. Besonders spannend ist, dass sie unten mit grobem Material beginnen und das Nest nach oben hin immer weicher und dichter wird – auch bei Meisen zählt der Komfort!

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Das Vogelhaus ist nun gereinigt und wartet auf neue Bewohner – hoffentlich ist die nächste Brut erfolgreicher.

Auch unser Feigenbaum mit seinem dichten Laub ist ein beliebter Nistplatz – besonders für Amseln. Eine Amselmutter hatte sich direkt vor unserem Wintergarten ein Nest gebaut, genau auf Augenhöhe. Wir haben uns oft angesehen – respektvoll, ruhig und mit einem stillen Einverständnis, dass wir uns gegenseitig in Frieden lassen. Wenn die Amselmutter mal kurz ihr Nest verliess, nutzte ich die Gelegenheit, um einen Blick auf die smaragdgrünen Eier zu werfen – eine für mich ganz neue und schöne Entdeckung! Frage 2 bei Andrea

Doch irgendwann bemerkte ich, dass sie nicht mehr brütete.

Nach ein paar Tagen wagten wir einen Blick ins verlassene Nest. Leider waren auch diese Eier unversehrt geblieben. Was der Amselmutter zugestossen ist, lässt sich nur ahnen – bei der Vielzahl an Katzen, die durch unseren Garten streifen.

Für Astrids Blumenfreitag zeige ich heute meine Blümchen auf der Terrasse – die Blümchen dort blühen herrlich im Sommerlicht. Bei diesem traumhaften Wetter ist das Leben draussen einfach ein Genuss.

Ganz besonders freue ich mich über die Löwenmäulchen, die wieder im Garten blühen.

Es ist ein kleines Glück, dass ich nur einmal rund ums Haus gehen muss, um all diese Pracht zu geniessen – ein Spaziergang durch die eigene kleine Blumenwelt. Frage 1 bei Andrea

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Besuch im Arznei-Schaugarten

Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Velotour zum Arzneipflanzen-Schaugarten — ein wunderbares Ausflugsziel, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Meine Strecke führt mich idyllisch dem See entlang. Viele sind momentan gespannt, wie sich der Wasserstand nach der langen Trockenperiode entwickelt hat. Zum Glück haben wir endlich einige Tage mit Regen erlebt, sodass der See wieder an Pegel gewonnen hat. Auch die Schwäne sind inzwischen wieder zahlreich zurückgekehrt.

Auf dem See herrscht bereits reger Betrieb, viele Boote sind schon eingewassert. An den Bootsanlegeplätzen sieht man aber noch deutlich, dass die Pfähle weiterhin ein gutes Stück aus dem Wasser ragen — ein Zeichen dafür, dass sich der See noch nicht ganz erholt hat.

Mein Weg führt mich am Wahrzeichen der Stadt vorbei, das wieder in Betrieb ist.

Natürlich lege ich auch einen kurzen Stopp am Fotopoint im Seepark ein — der perfekte Ort für einen Blick über das Schwäbische Meer.

Nach nur kurzer Fahrt erreiche ich mein Ziel: den liebevoll angelegten und öffentlich zugänglichen Arznei-Schaugarten. Hier kann man wunderbar verweilen, die Ruhe geniessen und gleichzeitig viel Wissenswertes erfahren

Auf zahlreichen Schautafeln werden die verschiedenen Heilpflanzen und ihre Wirkungen anschaulich erklärt.

Gerade jetzt blühen viele Pfingstrosen in den unterschiedlichsten Farben und sorgen für ein farbenprächtiges Bild.

Die bunten Fingerhüte wiederum ziehen zahlreiche Insekten an, die den Schaugarten regelrecht bevölkern — ein wahres Eldorado für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Zwar lassen sich die Schautafeln hinter Glas nicht ganz einfach fotografieren, doch die Informationen über die Naturheilkunde sind äusserst spannend und laden zum Verweilen und Lernen ein.

Überall in der Anlage gibt es gemütliche Sitzmöglichkeiten. Mein Lieblingsplatz befindet sich am Lotusbrunnen — mit herrlichem Blick auf den See und umgeben von der Blütenpracht kann man hier wunderbar die Seele baumeln lassen.

Auf dem Rückweg komme ich an einem kleinen Hofladen vorbei, wo derzeit die reifen Kirschen zum Kauf verführen.

Und auch die Schafe auf den noch nicht abgemähten Wiesen geniessen sichtlich das frische Gras — jeder eben auf seine Weise.

Schliesslich führt mich mein Heimweg an Getreidefeldern vorbei

und durch den angenehm kühlen Wald zurück nach Hause.

Ich hoffe, euch hat mein Monatsspaziergang gefallen!

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Besuch im Iris Schaugarten

Auf vielfachen Wunsch meiner Leserschaft – und natürlich zu meinem eigenen Vergnügen – besuchten wir den Iris-Schaugarten, der derzeit in voller Blüte steht. Aktuell blühen dort über 700 Sorten der hohen Bart-Iris. Ich hatte das grosse Glück, die „Iris-Mutter“ persönlich kennenzulernen und mit ihr ein nettes Gespräch zu führen. Sie erklärte mir anschaulich, worauf sie bei der Weiterzucht ihrer Pflanzen achtet und welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine neue Sorte ins Sortiment aufgenommen wird. Eine kleine Wissenschaft für sich – mit strengen Massstäben! Ich war fasziniert und betrachtete die Blüten anschliessend mit ganz neuen Augen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die Bart-Iris-Beete mit Stammrosen als Zwischenpflanzung angelegt. So soll die Blütenpracht über die gesamte Gartensaison hinweg erhalten bleiben. Leider blühten bei unserem Besuch nur wenige Rosen – ein guter Grund, in ein paar Wochen noch einmal nach Öttlishausen zu fahren. Das idyllische kleine Dorf, das wir bequem mit dem Fahrrad erreichen können, wird durch den liebevoll gestalteten Schaugarten bereichert und zieht viele Blumenfreunde an. Auch ausserhalb der Blütezeit lohnt sich ein Besuch: Neben den Blumenrabatten lädt die gepflegte Anlage zum Spazieren ein, und verschiedene Sitzgelegenheiten bieten Möglichkeiten für eine entspannte Pause.

Eine Auswahl aus den vielen Fotos zu treffen, die ich gemacht habe, war gar nicht so einfach. Deshalb habe ich eine Galerie erstellt – auch, um die einzelnen Bilder vergrössern und die Schönheit der Iris in voller Pracht geniessen zu können.

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