Archiv der Kategorie: Kreativ

Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Glückstag bei Nicole!

Nicole feiert ihren 12. Bloggeburtstag und hat die Bloggerfamilie eingeladen, zu ihrem Ehrentag Glück zu verschenken. Eine wunderschöne Idee, wie ich finde, und deshalb habe ich sehr gerne an ihrer Linkparty teilgenommen.
Vor ein paar Tagen durfte ich nun meine Glückspost aus dem Briefkasten fischen. Schon beim ersten Blick war mir klar: viele von euch werden sofort erkennen, von wem sie stammt.

Liebe Elfi, deine Überraschung hat mir eine riesige Freude gemacht! Der Schmollmund des kleinen „Säulis“ ist einfach zuckersüss. Schon oft habe ich deine Kreativität und deine Liebe zu schönem Papier auf deinem Blog bewundert, und diesmal durfte ich sie direkt in den Händen halten. Besonders aufmerksam fand ich, dass du für mich sogar pinkfarbenes Papier ausgesucht hast, obwohl Pink gar nicht zu deinen Lieblingsfarben gehört. So viel Glück auf einmal, das berührt mich sehr.

Doch damit nicht genug: Die Karte kam in bester Gesellschaft – ein kleiner Glücksschutzengel hat sie begleitet.

Sein liebes Gesicht zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch dafür von Herzen ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut hat mich auch deine Karte aus Kufstein. Wie schön, dass du sogar im Urlaub an mich gedacht hast. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Ich finde, ich habe grosses Glück mit meiner Glückspost, und davon möchte ich gerne einen Teil virtuell an Nicole weiterreichen: Danke für diese wunderbare Aktion! Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Freude am Bloggen, damit wir noch lange bei dir vorbeischauen, Neues entdecken und uns inspirieren lassen können.

Übrigens: Meine Glückspost hat zwar zwei kleine Umwege genommen, aber am Ende ist sie doch noch rechtzeitig in der Ferne bei Magdalena angekommen.

Bloggeburtstag,

Mein August

Der August hat uns zunächst mit grauen Wolken und kühlem Regen begrüsst, doch das trübte unsere Stimmung keineswegs. Denn wir durften diesen Monat vor allem eines geniessen: ganz viel Zeit mit unseren Enkelinnen, was auch gleich die erste Frage bei Andrea beantwortet. Abwechselnd war eine unserer kleinen Schätze bei uns zu Besuch, und zum Abschluss kamen sogar beide gemeinsam mit ihrer Mama! Besonders die Kleine war kaum zu bremsen: Stolz schob sie den alten Puppenwagen vor sich her, denselben, mit dem schon ihre Mama einst gespielt hatte. Ein wunderbarer Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart so greifbar nah beieinander lagen.
Auch das Wetter zeigte sich schliesslich von seiner sommerlichen Seite. Viele Stunden verbrachten wir im Schwimmbad. Unsere grosse Enkelin hatte zudem ihre neue Leidenschaft entdeckt: das Wandern. Da kam der Barfussweg wie gerufen – ein kleines Abenteuer, das alle Sinne kitzelte.
Zu Hause im Garten wurde fleissig geerntet und eingekocht, damit wir auch in den kühleren Monaten noch vom Sommer zehren können. Und wenn wir einmal kinderfrei hatten, schnappten wir die Velos für kleine Ausflüge in der Umgebung oder suchten die ersehnte Abkühlung am See.

So war dieser August ein bunter Mix aus Familienzeit, Naturerlebnissen und stillen Momenten – ein Sommermonat, der in Erinnerung bleiben wird. Frage zwei bei Andrea.

Genäht habe ich auch.

Das pinkfarbene Kleid ist wieder ein Upcycling-Projekt, und das gestreifte Shirt stammt aus dem neuen Schnittmuster, das ich euch hier schon einmal gezeigt habe. Da es langsam kühler wird und die vorhandenen Unterleibchen zu klein geworden sind, mussten neue her. Aus dem bunten Teil des Paneels vom gestreiften Shirt habe ich mir ein neues Oberteil genäht. Dafür habe ich den Schnitt von einem gut sitzenden Kaufshirt abgenommen. Das weisse Shirt wiederum ist ein Probeteil von einem Schnittmuster, das schon lange in meinem Besitz liegt – allerdings musste ich die Passform am Ausschnitt stark anpassen. Als es schliesslich für mich perfekt passte, entstand daraus auch noch ein neues Kleid.
Den passenden Schmuck habe ich ebenfalls selbst gemacht. Bei Gelegenheit zeige ich euch gerne, wie man die Halskette herstellt.
Für den Herbst ist ausserdem ein Ballonshirt aus einem festeren French Terry entstanden. Und weil es für die grosse Enkelin nie bunt genug sein kann, gab es noch zwei neue Leggings.
Falls sich jetzt jemand fragt, ob ich ausschliesslich für unsere grosse Enkelin nähe: Wer einen Blick in meine älteren Monatscollagen wirft, wird dort viele Teile finden, die nun von der Kleineren getragen werden – sehr praktisch!
Und kaum zu glauben: In meiner langen Nähkarriere habe ich nun tatsächlich mein allererstes Täschchen genäht. Es ist ein Prototyp und wandert direkt zum Basar. Wahrscheinlich werden noch weitere folgen.

Freitagsblümchen.

Blumen gibt es in unserem Garten in grosser Vielfalt, und für Astrids Linkparty zeige ich euch heute eine Auswahl unserer Dahlien. Im Sommer stehen die Sträusse meistens auf der Terrasse – im Wintergarten ist es zu heiss, und im Wohnzimmer halten wir uns kaum auf.

Nach einem Sturm verlor eine einzelne Blüte fast all ihre Blätter die auf dem Tisch liegen.

12tel Blick August.

Im August habe ich es nur zweimal an den Weiher geschafft – und doch war jeder Besuch ein kleiner Augenblick der Ruhe. Die grossen Veränderungen lassen wohl noch bis zum Herbst auf sich warten, aber schon jetzt zeigt sich, wie das Ufer immer dichter und wilder wird. Fast scheint es, als würde die Natur leise ihr Reich zurückerobern und sich auf die kommende Jahreszeit vorbereiten.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

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Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

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Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Verwaistes Nest und Freitagsblümchen.

Unsere Untermieter sind nicht mehr da. Schon seit einiger Zeit fiel mir auf, dass keine Meisen mehr um unser Vogelhäuschen flatterten. Auch das fröhliche Zwitschern junger Vögel blieb aus. Was mit der Vogelmutter passiert ist, können wir nur vermuten.

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Als mein Mann sich dem Häuschen näherte und es vorsichtig öffnete, stellte er fest: Die Vogeleier im Nest waren kalt. Schade – das Schlüpfen der kleinen Meisen hätten wir nur zu gern beobachtet.

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Mich fasziniert immer wieder, mit wie viel Hingabe und Geschick die Meisen ihr Nest bauen. Besonders spannend ist, dass sie unten mit grobem Material beginnen und das Nest nach oben hin immer weicher und dichter wird – auch bei Meisen zählt der Komfort!

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Das Vogelhaus ist nun gereinigt und wartet auf neue Bewohner – hoffentlich ist die nächste Brut erfolgreicher.

Auch unser Feigenbaum mit seinem dichten Laub ist ein beliebter Nistplatz – besonders für Amseln. Eine Amselmutter hatte sich direkt vor unserem Wintergarten ein Nest gebaut, genau auf Augenhöhe. Wir haben uns oft angesehen – respektvoll, ruhig und mit einem stillen Einverständnis, dass wir uns gegenseitig in Frieden lassen. Wenn die Amselmutter mal kurz ihr Nest verliess, nutzte ich die Gelegenheit, um einen Blick auf die smaragdgrünen Eier zu werfen – eine für mich ganz neue und schöne Entdeckung! Frage 2 bei Andrea

Doch irgendwann bemerkte ich, dass sie nicht mehr brütete.

Nach ein paar Tagen wagten wir einen Blick ins verlassene Nest. Leider waren auch diese Eier unversehrt geblieben. Was der Amselmutter zugestossen ist, lässt sich nur ahnen – bei der Vielzahl an Katzen, die durch unseren Garten streifen.

Für Astrids Blumenfreitag zeige ich heute meine Blümchen auf der Terrasse – die Blümchen dort blühen herrlich im Sommerlicht. Bei diesem traumhaften Wetter ist das Leben draussen einfach ein Genuss.

Ganz besonders freue ich mich über die Löwenmäulchen, die wieder im Garten blühen.

Es ist ein kleines Glück, dass ich nur einmal rund ums Haus gehen muss, um all diese Pracht zu geniessen – ein Spaziergang durch die eigene kleine Blumenwelt. Frage 1 bei Andrea

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Besuch im Arznei-Schaugarten

Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Velotour zum Arzneipflanzen-Schaugarten — ein wunderbares Ausflugsziel, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Meine Strecke führt mich idyllisch dem See entlang. Viele sind momentan gespannt, wie sich der Wasserstand nach der langen Trockenperiode entwickelt hat. Zum Glück haben wir endlich einige Tage mit Regen erlebt, sodass der See wieder an Pegel gewonnen hat. Auch die Schwäne sind inzwischen wieder zahlreich zurückgekehrt.

Auf dem See herrscht bereits reger Betrieb, viele Boote sind schon eingewassert. An den Bootsanlegeplätzen sieht man aber noch deutlich, dass die Pfähle weiterhin ein gutes Stück aus dem Wasser ragen — ein Zeichen dafür, dass sich der See noch nicht ganz erholt hat.

Mein Weg führt mich am Wahrzeichen der Stadt vorbei, das wieder in Betrieb ist.

Natürlich lege ich auch einen kurzen Stopp am Fotopoint im Seepark ein — der perfekte Ort für einen Blick über das Schwäbische Meer.

Nach nur kurzer Fahrt erreiche ich mein Ziel: den liebevoll angelegten und öffentlich zugänglichen Arznei-Schaugarten. Hier kann man wunderbar verweilen, die Ruhe geniessen und gleichzeitig viel Wissenswertes erfahren

Auf zahlreichen Schautafeln werden die verschiedenen Heilpflanzen und ihre Wirkungen anschaulich erklärt.

Gerade jetzt blühen viele Pfingstrosen in den unterschiedlichsten Farben und sorgen für ein farbenprächtiges Bild.

Die bunten Fingerhüte wiederum ziehen zahlreiche Insekten an, die den Schaugarten regelrecht bevölkern — ein wahres Eldorado für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Zwar lassen sich die Schautafeln hinter Glas nicht ganz einfach fotografieren, doch die Informationen über die Naturheilkunde sind äusserst spannend und laden zum Verweilen und Lernen ein.

Überall in der Anlage gibt es gemütliche Sitzmöglichkeiten. Mein Lieblingsplatz befindet sich am Lotusbrunnen — mit herrlichem Blick auf den See und umgeben von der Blütenpracht kann man hier wunderbar die Seele baumeln lassen.

Auf dem Rückweg komme ich an einem kleinen Hofladen vorbei, wo derzeit die reifen Kirschen zum Kauf verführen.

Und auch die Schafe auf den noch nicht abgemähten Wiesen geniessen sichtlich das frische Gras — jeder eben auf seine Weise.

Schliesslich führt mich mein Heimweg an Getreidefeldern vorbei

und durch den angenehm kühlen Wald zurück nach Hause.

Ich hoffe, euch hat mein Monatsspaziergang gefallen!

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Mein Mai 2025

Gefühlt vergeht die Zeit immer schneller – kaum beginnt der Monat, ist auch schon wieder Zeit für meine Monatscollage, die Birgitt freundlicherweise für uns sammelt. Diesmal scheint es mir besonders so. Passend zum Monat Mai entdeckte die grosse Enkelin im Garten voller Freude einen Maikäfer – ein kleines Naturwunder zur richtigen Zeit. Anfang des Monats konnte man noch ungewöhnlich weit in den See hinauslaufen, so niedrig war der Wasserstand. Der Regen blieb spärlich, die Nächte waren oft eisig kalt, stellenweise gab es sogar noch Bodenfrost. Und doch: Der Garten schenkt uns bereits reichlich. Wir ernten fleissig Kefen, Kohlrabi, Spinat und Radieschen. Im Treibhaus gedeihen die Tomaten prächtig. Auch die Rosen zeigen sich von ihrer schönsten Seite – Edelrosen, Strauchrosen und sogar die üppigen Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Im Teich öffnen sich die Seerosen, und vor dem Haus erfreuen mich immer mehr Löwenmäulchen in leuchtenden Farben. Auch in der Küche waren wir kreativ: Es gab Erdbeerroulade, einen Rhabarberkuchen – und gemeinsam mit den Enkelinnen haben wir einen Rührteig-Kranz gebacken. Die grosse Enkelin war ganz in ihrem Element: Sie stellte die Zutaten zusammen und wog die Mengen selbstständig ab – mit voller Konzentration und viel Freude. An den sonnigen Tagen, wenn die Bise eine Pause machte, genossen wir unsere Köstlichkeiten draussen – auf unserer neuen Bank. Besonders schön war das zur Kaffeezeit, Andrea!

Die Bilder zum Vergrössern anklicken.

Genäht wurde nicht viel.

Schon vor längerer Zeit habe ich das hochwertige Paneel bei Anne vom Blog Leben eben gewonnen. Ich wusste sofort: Daraus möchte ich etwas Sommerliches für die grosse Enkelin nähen. Das Motiv „Bauernhof-Liebe“ ist einfach wunderschön – ich wollte es unbedingt prominent auf dem Vorderteil platzieren. Das Rückenteil ist mit vielen kleinen Bauernhof-Sujets übersät, ein richtig fröhliches Muster. Auch die Enkelin ist vom fertigen Shirt begeistert. Dazu habe ich ihr eine kurze Hose aus Crinkle-Jersey genäht. Als ich sie fragte, ob sie ihr gefällt, meinte sie nur trocken: „Da ist ja nichts drauf!“ – Tja, so viel dazu, was wir Erwachsenen hübsch finden und was bei kleinen Kindern ankommt. Aus dem gleichen Ottobre-Schnitt habe ich ihr noch ein weiteres Shirt genäht – diesmal mit einer kleinen Biene, die perfekt zu ihr passt. Das bunte Shirt, ebenfalls nach einem Ottobre-Schnittmuster, besteht übrigens aus einem Nachthemd, das ihre Mama während der Schwangerschaft getragen hat. Eine schöne Idee, finde ich – mit viel emotionalem Wert. Für den Halsausschnitt liess ich mich von Eva inspirieren und nähte ein offenes Bündchen. Es hat zwar ein paar Nerven gekostet, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut – und ich werde es sicher wieder einmal so machen. Eine ganz neue Erkenntnis für mich: Man lernt eben nie aus!

12tel Blick Mai

Heute möchte ich euch zeigen, dass mein Lieblingsweiher auch an grauen Tagen nichts von seinem Zauber verliert.

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Geschenke voller Liebe, Duft und Farben

Meine Freude war gross, als mir meine grosse Enkelin mit strahlendem Gesicht ihr selbst gebasteltes Geschenk überreichte – ein Schlüsselanhänger, den sie bei ihrem Gotti gemacht hatte. Ganz genau erklärte sie mir, wie sie ihn angefertigt hat: Sie hat ihre Hand abgezeichnet, ganz alleine ausgeschnitten, angemalt und mit meinem Namen personalisiert. Danach wurde alles im Backofen geschrumpft und gehärtet. Dass ich von ihr zum Muttertag ein Geschenk erhalten habe, hat mich tief berührt. Auch für ihre Eltern und die Nonna hat sie einen Schlüsselanhänger gebastelt – da war sie wirklich fleissig.

Wir konnten auf der Terrasse gemütlich Kaffee trinken, und die Roulade, die ich gebacken hatte, wurde von meiner Enkelin liebevoll dekoriert.

Wunderschön gebundene Blumen in meinen Lieblingsfarben bekam ich von meiner Tochter. Mit passenden Transporttopf dürfen die Blumen nun mit zu Astrids Blumenfreitag.

Das rote Couvert aus Filz war eine schöne Hülle für die liebevoll Karte. Die einfühlsamen Worte und wertschätzenden Zeilen darin rührten mich zu Tränen. Danke, du Liebe! Andrea fragt uns: Wofür sind wir dankbar? Für mich ist das ganz klar – für meine Liebsten.

Schmetterlinge sieht man bei uns leider immer seltener. Umso mehr freue ich mich über jeden, der unseren Garten besucht.

Vom Maiglöckchenduft kann ich im Mai nie genug bekommen. Pünktlich zum Monatbeginn blühen sie jetzt und verströmen ihren ganz besonderen Duft.

Die Pfingstrosen nehmen es dieses Jahr mit dem Kalender nicht so genau – zu Pfingsten werden sie wohl schon verblüht sein. Aber das macht nichts, wir geniessen ihre intensive Farbe auch jetzt schon sehr gerne.

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Mein April 2025

Der Monat startete mit einem Geburtstagfest. An der wunderbar gedeckten Tafel mit traumhafter Aussicht haben wir unsere Tavolata in vollen Zügen genossen. Die Gäste durften die liebevoll arrangierten Blümchen auf dem Tisch mit nach Hause nehmen, so wurde das schöne Erlebnis noch ein wenig verlängert.
Der Frühling zeigt sich bei uns am See dieses Jahr von einer ungewohnt trockenen Seite – seit sieben Wochen hat es kaum geregnet. Die Bachbetten sind fast leer, und der See zieht sich immer weiter zurück. Ein Bild, das ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Täglich entstehen neue Sandbänke, und das angeschwemmte Holz türmt sich stellenweise zu kleinen Bergen.
Also meine Wetterapp wird rege aufgerufen, Andrea!
Mit den Enkelinnen sind wir weit in den ausgetrockneten See hinausgelaufen, bis sie endlich durchs seichte Wasser waten konnten. Aus dem gesammelten Schwemmholz hat die grosse Enkelin mit Hilfe ihres Papas ein Windspiel gebastelt – und es mir mit leuchtenden Augen geschenkt. Eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.
Auch im Garten spüren wir die Trockenheit: So viel haben wir im April wohl noch nie gegossen! Dennoch können wir Radieschen und Schnittsalat reichlich ernten, und die Kefen blühen unermüdlich. Die ersten Erdbeeren wurden mehrfach zur feinen Roulade verarbeitet – ein echter Genuss!
Alles was aus dem eigenen Garten kommt liebe ich!
Ein besonderer Höhepunkt im Monat war unser Osterfest. Bei einem wunderbaren Brunch mit der Familie unserer Tochter haben wir den Tag in vollen Zügen genossen. Zur grossen Freude der Enkelinnen liess sich sogar der Osterhase im Quartier blicken!
In den letzten Tagen ist nun endlich auch bei uns ein wenig Regen gefallen. Doch es braucht noch viele solcher Schauer, bis der See seinen gewohnten Pegelstand wieder erreicht hat.

Die Bilder können angeklickt werden zum Vergrössern.

Nähfreuden mit kleinen Hürden

Die grosse Enkelin wünschte sich ein farbiges T-Shirt – Rot, Blau und Grün sollte es sein. Ihr Wunsch war mir natürlich Befehl. Ich kopierte ein passendes Schnittmuster und begann mit dem Zuschnitt. Der verlief allerdings nicht ganz so reibungslos wie gewohnt: Einige Denkfehler schlichen sich ein, denn Vorder- und Rückseite verlaufen bei diesem Schnitt nicht identisch.
Die Enkelin freute sich trotzdem riesig über ihr neues Shirt – mein Fehler störte sie kein bisschen. Für mich jedoch war klar: Das konnte ich so nicht stehen lassen. Als ich später für mich ein neues Schnittmuster ausprobierte, nutzte ich die Gelegenheit und nähte aus dem farbigen Stoff, kombiniert mit einem passenden Uni-Stoff, ein zweites Shirt für sie – diesmal korrekt genäht.
Mein eigenes neues Kleid war ursprünglich nur als Probeteil für den neuen Schnitt gedacht. Aber der Sitz war überraschend gut – und die vielen Komplimente, die ich dafür bekam, gaben dem Kleid seinen festen Platz im Schrank.
Auch für die Enkelinnen entstanden weitere Sommersachen, die schon fleissig getragen werden. Nur das Aufbügeln der farbigen Folien war nicht immer ganz erfolgreich – ein kleines Detail, an dem ich wohl noch etwas feilen muss. Dazu gab es passende Leggins für die ältere und Bodys für die jüngere Enkelin.

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