Archiv der Kategorie: Garten

Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

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Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Verwaistes Nest und Freitagsblümchen.

Unsere Untermieter sind nicht mehr da. Schon seit einiger Zeit fiel mir auf, dass keine Meisen mehr um unser Vogelhäuschen flatterten. Auch das fröhliche Zwitschern junger Vögel blieb aus. Was mit der Vogelmutter passiert ist, können wir nur vermuten.

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Als mein Mann sich dem Häuschen näherte und es vorsichtig öffnete, stellte er fest: Die Vogeleier im Nest waren kalt. Schade – das Schlüpfen der kleinen Meisen hätten wir nur zu gern beobachtet.

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Mich fasziniert immer wieder, mit wie viel Hingabe und Geschick die Meisen ihr Nest bauen. Besonders spannend ist, dass sie unten mit grobem Material beginnen und das Nest nach oben hin immer weicher und dichter wird – auch bei Meisen zählt der Komfort!

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Das Vogelhaus ist nun gereinigt und wartet auf neue Bewohner – hoffentlich ist die nächste Brut erfolgreicher.

Auch unser Feigenbaum mit seinem dichten Laub ist ein beliebter Nistplatz – besonders für Amseln. Eine Amselmutter hatte sich direkt vor unserem Wintergarten ein Nest gebaut, genau auf Augenhöhe. Wir haben uns oft angesehen – respektvoll, ruhig und mit einem stillen Einverständnis, dass wir uns gegenseitig in Frieden lassen. Wenn die Amselmutter mal kurz ihr Nest verliess, nutzte ich die Gelegenheit, um einen Blick auf die smaragdgrünen Eier zu werfen – eine für mich ganz neue und schöne Entdeckung! Frage 2 bei Andrea

Doch irgendwann bemerkte ich, dass sie nicht mehr brütete.

Nach ein paar Tagen wagten wir einen Blick ins verlassene Nest. Leider waren auch diese Eier unversehrt geblieben. Was der Amselmutter zugestossen ist, lässt sich nur ahnen – bei der Vielzahl an Katzen, die durch unseren Garten streifen.

Für Astrids Blumenfreitag zeige ich heute meine Blümchen auf der Terrasse – die Blümchen dort blühen herrlich im Sommerlicht. Bei diesem traumhaften Wetter ist das Leben draussen einfach ein Genuss.

Ganz besonders freue ich mich über die Löwenmäulchen, die wieder im Garten blühen.

Es ist ein kleines Glück, dass ich nur einmal rund ums Haus gehen muss, um all diese Pracht zu geniessen – ein Spaziergang durch die eigene kleine Blumenwelt. Frage 1 bei Andrea

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Besuch im Iris Schaugarten

Auf vielfachen Wunsch meiner Leserschaft – und natürlich zu meinem eigenen Vergnügen – besuchten wir den Iris-Schaugarten, der derzeit in voller Blüte steht. Aktuell blühen dort über 700 Sorten der hohen Bart-Iris. Ich hatte das grosse Glück, die „Iris-Mutter“ persönlich kennenzulernen und mit ihr ein nettes Gespräch zu führen. Sie erklärte mir anschaulich, worauf sie bei der Weiterzucht ihrer Pflanzen achtet und welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine neue Sorte ins Sortiment aufgenommen wird. Eine kleine Wissenschaft für sich – mit strengen Massstäben! Ich war fasziniert und betrachtete die Blüten anschliessend mit ganz neuen Augen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die Bart-Iris-Beete mit Stammrosen als Zwischenpflanzung angelegt. So soll die Blütenpracht über die gesamte Gartensaison hinweg erhalten bleiben. Leider blühten bei unserem Besuch nur wenige Rosen – ein guter Grund, in ein paar Wochen noch einmal nach Öttlishausen zu fahren. Das idyllische kleine Dorf, das wir bequem mit dem Fahrrad erreichen können, wird durch den liebevoll gestalteten Schaugarten bereichert und zieht viele Blumenfreunde an. Auch ausserhalb der Blütezeit lohnt sich ein Besuch: Neben den Blumenrabatten lädt die gepflegte Anlage zum Spazieren ein, und verschiedene Sitzgelegenheiten bieten Möglichkeiten für eine entspannte Pause.

Eine Auswahl aus den vielen Fotos zu treffen, die ich gemacht habe, war gar nicht so einfach. Deshalb habe ich eine Galerie erstellt – auch, um die einzelnen Bilder vergrössern und die Schönheit der Iris in voller Pracht geniessen zu können.

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Mein Mai 2025

Gefühlt vergeht die Zeit immer schneller – kaum beginnt der Monat, ist auch schon wieder Zeit für meine Monatscollage, die Birgitt freundlicherweise für uns sammelt. Diesmal scheint es mir besonders so. Passend zum Monat Mai entdeckte die grosse Enkelin im Garten voller Freude einen Maikäfer – ein kleines Naturwunder zur richtigen Zeit. Anfang des Monats konnte man noch ungewöhnlich weit in den See hinauslaufen, so niedrig war der Wasserstand. Der Regen blieb spärlich, die Nächte waren oft eisig kalt, stellenweise gab es sogar noch Bodenfrost. Und doch: Der Garten schenkt uns bereits reichlich. Wir ernten fleissig Kefen, Kohlrabi, Spinat und Radieschen. Im Treibhaus gedeihen die Tomaten prächtig. Auch die Rosen zeigen sich von ihrer schönsten Seite – Edelrosen, Strauchrosen und sogar die üppigen Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Im Teich öffnen sich die Seerosen, und vor dem Haus erfreuen mich immer mehr Löwenmäulchen in leuchtenden Farben. Auch in der Küche waren wir kreativ: Es gab Erdbeerroulade, einen Rhabarberkuchen – und gemeinsam mit den Enkelinnen haben wir einen Rührteig-Kranz gebacken. Die grosse Enkelin war ganz in ihrem Element: Sie stellte die Zutaten zusammen und wog die Mengen selbstständig ab – mit voller Konzentration und viel Freude. An den sonnigen Tagen, wenn die Bise eine Pause machte, genossen wir unsere Köstlichkeiten draussen – auf unserer neuen Bank. Besonders schön war das zur Kaffeezeit, Andrea!

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Genäht wurde nicht viel.

Schon vor längerer Zeit habe ich das hochwertige Paneel bei Anne vom Blog Leben eben gewonnen. Ich wusste sofort: Daraus möchte ich etwas Sommerliches für die grosse Enkelin nähen. Das Motiv „Bauernhof-Liebe“ ist einfach wunderschön – ich wollte es unbedingt prominent auf dem Vorderteil platzieren. Das Rückenteil ist mit vielen kleinen Bauernhof-Sujets übersät, ein richtig fröhliches Muster. Auch die Enkelin ist vom fertigen Shirt begeistert. Dazu habe ich ihr eine kurze Hose aus Crinkle-Jersey genäht. Als ich sie fragte, ob sie ihr gefällt, meinte sie nur trocken: „Da ist ja nichts drauf!“ – Tja, so viel dazu, was wir Erwachsenen hübsch finden und was bei kleinen Kindern ankommt. Aus dem gleichen Ottobre-Schnitt habe ich ihr noch ein weiteres Shirt genäht – diesmal mit einer kleinen Biene, die perfekt zu ihr passt. Das bunte Shirt, ebenfalls nach einem Ottobre-Schnittmuster, besteht übrigens aus einem Nachthemd, das ihre Mama während der Schwangerschaft getragen hat. Eine schöne Idee, finde ich – mit viel emotionalem Wert. Für den Halsausschnitt liess ich mich von Eva inspirieren und nähte ein offenes Bündchen. Es hat zwar ein paar Nerven gekostet, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut – und ich werde es sicher wieder einmal so machen. Eine ganz neue Erkenntnis für mich: Man lernt eben nie aus!

12tel Blick Mai

Heute möchte ich euch zeigen, dass mein Lieblingsweiher auch an grauen Tagen nichts von seinem Zauber verliert.

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Geschenke voller Liebe, Duft und Farben

Meine Freude war gross, als mir meine grosse Enkelin mit strahlendem Gesicht ihr selbst gebasteltes Geschenk überreichte – ein Schlüsselanhänger, den sie bei ihrem Gotti gemacht hatte. Ganz genau erklärte sie mir, wie sie ihn angefertigt hat: Sie hat ihre Hand abgezeichnet, ganz alleine ausgeschnitten, angemalt und mit meinem Namen personalisiert. Danach wurde alles im Backofen geschrumpft und gehärtet. Dass ich von ihr zum Muttertag ein Geschenk erhalten habe, hat mich tief berührt. Auch für ihre Eltern und die Nonna hat sie einen Schlüsselanhänger gebastelt – da war sie wirklich fleissig.

Wir konnten auf der Terrasse gemütlich Kaffee trinken, und die Roulade, die ich gebacken hatte, wurde von meiner Enkelin liebevoll dekoriert.

Wunderschön gebundene Blumen in meinen Lieblingsfarben bekam ich von meiner Tochter. Mit passenden Transporttopf dürfen die Blumen nun mit zu Astrids Blumenfreitag.

Das rote Couvert aus Filz war eine schöne Hülle für die liebevoll Karte. Die einfühlsamen Worte und wertschätzenden Zeilen darin rührten mich zu Tränen. Danke, du Liebe! Andrea fragt uns: Wofür sind wir dankbar? Für mich ist das ganz klar – für meine Liebsten.

Schmetterlinge sieht man bei uns leider immer seltener. Umso mehr freue ich mich über jeden, der unseren Garten besucht.

Vom Maiglöckchenduft kann ich im Mai nie genug bekommen. Pünktlich zum Monatbeginn blühen sie jetzt und verströmen ihren ganz besonderen Duft.

Die Pfingstrosen nehmen es dieses Jahr mit dem Kalender nicht so genau – zu Pfingsten werden sie wohl schon verblüht sein. Aber das macht nichts, wir geniessen ihre intensive Farbe auch jetzt schon sehr gerne.

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Frühlingszauber im Garten: Hasenglöckchen, Akeleien und kleine Entdeckungen

Es ist noch gar nicht lange her, dass ich euch von unserem pflegeleichten Gartenwunder erzählt habe. Zu meiner Überraschung blühen jetzt auch Blaue Hasenglöckchen in der Rabatte. Wie sie dorthin gekommen sind, weiss ich nicht – aber ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass sie sich bei uns wohlfühlen.

Die Hasenglöckchen gehören zur Pflanzengattung innerhalb der Familie der Spargelgewächse. Zwischen den blauen Blüten blühen sogar ein paar in zartem Rosa.

Auch die ersten Akeleien zeigen sich nun in einem feinen Lilaton. Auf diese Blüten freue ich mich jedes Frühjahr und staune jedes Mal, wohin der Wind ihre feinen Samen trägt, sodass sie sich in unserem Garten immer weiter ausbreiten.

Leider neigen sie dazu, ihre Köpfe hängen zu lassen, sodass man ihre wunderschönen, gefüllten Blüten kaum von oben bewundern kann. Ich hoffe, dass auch die zweifarbigen Akeleien noch aufblühen – vielleicht hilft ja der lang ersehnte Regen, der endlich auch bei uns angekommen ist und den Garten mit der dringend nötigen Feuchtigkeit versorgt.

Zum Glück gibt es im Garten immer wieder Ecken, die vernachlässigt werden und einfach sich selbst überlassen bleiben. Gerade dort entfalten sich oft die schönsten Überraschungen – ganz ohne unser Zutun. Wäre ich für den Gemüsegarten zuständig, gäbe es vermutlich noch viel mehr solcher kleinen Naturparadiese.

Unser Gemüsegarten wird aber liebevoll von meinem Mann gepflegt und gehegt. Dank seiner Arbeit geniessen wir fast das ganze Jahr über frisches Gemüse in Bioqualität. Andrea hat diese Woche gefragt: „Was geht immer?“ Ganz klar: saisonales Gemüse aus dem Garten. „Was geht nie?“ Gespritzt und ohne Herkunftsnachweis.

Besonders stolz ist mein Mann auf seine Kefen. Die Samen hat er bereits im Oktober gesät, und jetzt haben die Pflanzen schon eine beeindruckende Höhe von fast zwei Metern erreicht.

Wenn die Natur es gut meint, entwickelt sich aus jeder Blüte eine zarte Kefenschote.

Neulich habe ich ein schwarzes Insekt beobachtet, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Ich weiss nicht, was es war, aber ich habe ihm eine ganze Weile zugesehen, wie es von Blüte zu Blüte flog – hoffentlich hat es dort reichlich Nahrung gefunden.

Eine besonders schöne Entdeckung machte mein Mann, als er einen Maikäfer im Garten fand. Unsere kleine Enkelin, die gerade in den Ferien bei uns war und so gern mit ihrem Grosspapi im Garten hilft, hat das Krabbeltier begeistert beobachtet und es auf seinem Weg durch den Garten begleitet.

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Mein April 2025

Der Monat startete mit einem Geburtstagfest. An der wunderbar gedeckten Tafel mit traumhafter Aussicht haben wir unsere Tavolata in vollen Zügen genossen. Die Gäste durften die liebevoll arrangierten Blümchen auf dem Tisch mit nach Hause nehmen, so wurde das schöne Erlebnis noch ein wenig verlängert.
Der Frühling zeigt sich bei uns am See dieses Jahr von einer ungewohnt trockenen Seite – seit sieben Wochen hat es kaum geregnet. Die Bachbetten sind fast leer, und der See zieht sich immer weiter zurück. Ein Bild, das ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Täglich entstehen neue Sandbänke, und das angeschwemmte Holz türmt sich stellenweise zu kleinen Bergen.
Also meine Wetterapp wird rege aufgerufen, Andrea!
Mit den Enkelinnen sind wir weit in den ausgetrockneten See hinausgelaufen, bis sie endlich durchs seichte Wasser waten konnten. Aus dem gesammelten Schwemmholz hat die grosse Enkelin mit Hilfe ihres Papas ein Windspiel gebastelt – und es mir mit leuchtenden Augen geschenkt. Eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.
Auch im Garten spüren wir die Trockenheit: So viel haben wir im April wohl noch nie gegossen! Dennoch können wir Radieschen und Schnittsalat reichlich ernten, und die Kefen blühen unermüdlich. Die ersten Erdbeeren wurden mehrfach zur feinen Roulade verarbeitet – ein echter Genuss!
Alles was aus dem eigenen Garten kommt liebe ich!
Ein besonderer Höhepunkt im Monat war unser Osterfest. Bei einem wunderbaren Brunch mit der Familie unserer Tochter haben wir den Tag in vollen Zügen genossen. Zur grossen Freude der Enkelinnen liess sich sogar der Osterhase im Quartier blicken!
In den letzten Tagen ist nun endlich auch bei uns ein wenig Regen gefallen. Doch es braucht noch viele solcher Schauer, bis der See seinen gewohnten Pegelstand wieder erreicht hat.

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Nähfreuden mit kleinen Hürden

Die grosse Enkelin wünschte sich ein farbiges T-Shirt – Rot, Blau und Grün sollte es sein. Ihr Wunsch war mir natürlich Befehl. Ich kopierte ein passendes Schnittmuster und begann mit dem Zuschnitt. Der verlief allerdings nicht ganz so reibungslos wie gewohnt: Einige Denkfehler schlichen sich ein, denn Vorder- und Rückseite verlaufen bei diesem Schnitt nicht identisch.
Die Enkelin freute sich trotzdem riesig über ihr neues Shirt – mein Fehler störte sie kein bisschen. Für mich jedoch war klar: Das konnte ich so nicht stehen lassen. Als ich später für mich ein neues Schnittmuster ausprobierte, nutzte ich die Gelegenheit und nähte aus dem farbigen Stoff, kombiniert mit einem passenden Uni-Stoff, ein zweites Shirt für sie – diesmal korrekt genäht.
Mein eigenes neues Kleid war ursprünglich nur als Probeteil für den neuen Schnitt gedacht. Aber der Sitz war überraschend gut – und die vielen Komplimente, die ich dafür bekam, gaben dem Kleid seinen festen Platz im Schrank.
Auch für die Enkelinnen entstanden weitere Sommersachen, die schon fleissig getragen werden. Nur das Aufbügeln der farbigen Folien war nicht immer ganz erfolgreich – ein kleines Detail, an dem ich wohl noch etwas feilen muss. Dazu gab es passende Leggins für die ältere und Bodys für die jüngere Enkelin.

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Blumen Rundgang

Bei uns blüht es gerade wunderschön – nicht nur rund ums Haus.
Darum nehme ich euch heute mit auf eine kleine Blütentour durch meinen Garten und unsere Umgebung.
Die Tulpen öffnen ihre orange-gelben Blütenköpfe, sobald die Sonne scheint. Am schönsten finde ich sie allerdings, wenn sie noch halb geöffnet sind – dann wirken sie besonders zart und elegant.

Ganz klar zu meinen Lieblingsblumen im Frühling gehören die Vergissmeinnicht. In der Rabatte bilden sie einen dichten, blauen Blütenteppich – dazwischen leuchten immer wieder kleine rosa Blüten hervor. Dieser Anblick macht einfach gute Laune!

Die Vergissmeinnicht breiten sich von selbst aus und füllen die Lücken, bis die Akeleien und Pfingstrosen ihre Knospen öffnen.

Diese Rabatte ist ein echtes Pflegeleicht-Wunder: Von den ersten Osterglocken im zeitigen Frühling (deren Blütezeit nun schon vorbei ist) bis in den Herbst hinein blüht hier immer irgendetwas.

Worauf ich mich jedes Jahr ganz besonders freue, ist die Obstblüte. Zurzeit zeigt sie sich bei uns in voller Pracht. Die Apfelblüte finde ich besonders faszinierend – wie sich ihre Farbe verändert!

Die Blüten öffnen sich von einem satten Pink über ein zartes Rosa bis hin zu fast weissen Blüten in der Vollblüte.

Die Hochstammbirnbäume leuchten einem schon von weitem entgegen. Doch nicht nur die weissen Blüten sind ein Hingucker – auch die Wiese darunter strahlt im Sonnengelb des vielen Löwenzahns.

Auch die Apfelanlagen stehen in voller Blüte. Es summt und brummt, dass man es schon von weitem hören kann – einfach herrlich!

Andrea hat gefragt, was unser Favorit zu Ostern ist. Für mich ist es ganz klar der feine Brunch bei den Grosskindern – und danach das gemeinsame „Osternestli-Suchen“, das hoffentlich draussen stattfinden kann.
Die Eier für den Osterhasen haben die Enkelinnen schon bunt bemalt.

Seit Palmsonntag können in Bischofszell wieder die geschmückten Osterbrunnen besucht werden. Ich zeige euch gerne ein paar Eindrücke.
Wer von Osten her nach Bischofszell fährt, wird liebevoll begrüsst.

Ein Blick nach links zeigt die Sitter als kleines Rinnsal – man muss nicht einmal mehr über die historische Bogenbrücke gehen, um ans andere Ufer zu gelangen!

Der Blumenschmuck muss übrigens nicht immer üppig sein. Mir gefallen die schlichten „Osternestchen“ besonders gut – manchmal ist weniger wirklich mehr.

Ganz anders wirkt dieser reich dekorierte Brunnen – fast schon überladen.

Manche Details entdeckt man tatsächlich erst auf den zweiten Blick.

Kein Brunnen scheint zu klein zu sein, um geschmückt zu werden!

Wenn die Bänder farblich harmonieren, zieht das ganz von selbst die Aufmerksamkeit auf sich.

In der historischen Altstadt war es gar nicht so einfach, schöne Fotos zu machen – leider waren viele Plätze mit Autos zugeparkt. Das finde ich wirklich schade.

Der Brunnen im Museumsgarten war hingegen ganz nach meinem Geschmack dekoriert.

Hier lässt es sich wunderbar verweilen – und sogar die Entchen quaken fröhlich!

Zum Glück ist das Wasser für die hübschen Gestecke nicht weit, denn bei uns ist es nach wie vor viel zu trocken.

Besonders schön finde ich auch, dass die Hasen und Schafe auf dem Brunnenrand einfach lose darauf liegen – hoffentlich bleiben sie dort und werden nicht mitgenommen.

Auch der Brunnen im „Süssen Winkel“ ist für mich ein ganz besonderes Highlight.

Ich hoffe, euch hat mein Spaziergang durch die blühende Frühlingswelt gefallen.
Ich wünsche allen meinen Leser*innen von Herzen fröhliche Ostern!

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Osterkarten Blog- Hop

Heute möchte ich euch meine Osterkarte zeigen, die ich von der lieben Nicole (niwibo) bekommen habe. Schon im März brachte mir der Postbote ein hübsches Couvert mit einer wunderschön gestalteten Karte. Nicole hat sie mit viel Sorgfalt und einem feinen Gespür für Farben ganz liebevoll in meinem Stil gebastelt.
Das glitzernde Ei und das schimmernde Herz sind kleine Highlights – sie funkeln so schön, dass es gar nicht so leicht war, sie gut zu fotografieren. Und als wäre das nicht schon genug, lag dem Couvert auch noch ein Osterhase zum Aufhängen bei.
Im Garten blüht gerade himmelblaues Vergissmeinnicht, und das sanfte Grau der Karte passt einfach wunderbar dazu.

Oder gefällt euch meine Osterpost vielleicht besser auf der bunten Frühlingswiese?

Der Hase hat ein fein mit Goldfaden besticktes Bäuchlein – ich weiss gar nicht, ob Nicole das selbst gemacht hat, aber es sieht auf jeden Fall zauberhaft aus! Der kleine Anhänger hat übrigens schon einiges erlebt: Meine grosse Enkelin war ganz verliebt in ihn und hat ihn immer wieder an einen anderen Platz gehängt, dabei rief sie jedes Mal begeistert: „Schau, da passt er auch gut hin!“

Auch an unserem Osterbaum macht er sich übrigens ganz hervorragend – findet ihr nicht auch?

Liebe Nicole, ich habe mich sehr über deine schöne Osterpost gefreut! Die Hasen verschönern uns die Vorosterzeit und zaubern uns allen ein Lächeln ins Gesicht.

Ein ganz grosses Dankeschön auch an Elfi, die mit ihrem liebevoll gestalteten Blog die schöne Blog-Hop Linkparty organisiert. Sie ermöglicht uns Bloggerinnen, die bunte Vielfalt der Ideen zu entdecken und immer wieder neue Inspiration zu finden. Liebe 11i, dir gebührt ein herzliches Dankeschön!
Und beim ABC-H schmücke ich mich mit den fremden Hasen!

Ich durfte meine Osterkarte an Karin (karinnettchen) verschicken, die sie morgen zeigen darf.

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Mein März 2025

Wundert euch nicht, dass ich meine Monatscollage mit der Jahreszahl versehen habe – die Link-Party bei Birgitt, die jeden Monat unsere Collagen sammelt, ist seit mittlerweile zehn Jahren ein fester Bestandteil meines Blogs. Für mich ist es auch ein wertvolles Nachschlagewerk.
Der März begann mit dem Geburtstag unserer kleinen Enkelin, die ihren zweiten Jahrestag sichtlich genossen hat – und schon genau weiss, wie alt sie jetzt ist. Die wunderschöne Einhorntorte hat ihre Patin gebacken, und sie hat köstlich geschmeckt.
Die Sonne zeigte sich immer öfter, doch der Nordwind blies fast den ganzen Monat und hielt die Temperaturen im Zaum. Trotzdem zog mich das Erwachen der Natur immer wieder nach draussen – an den See oder in die nähere Umgebung. Auch im Garten wurde schon fleissig gearbeitet: Die Kefen, die mein Mann bereits im Herbst gepflanzt hat, sind kräftig gewachsen. Spinat und Feldsalat können wir schon regelmässig ernten.
Die Blumen, die ich zum Weltfrauentag geschenkt bekommen habe, stehen immer noch in der Vase. Auch wenn Ostern dieses Jahr spät fällt, habe ich schon einige Karten gebastelt. Meine gut gehütete Rosenthal-Vase, die ich nur mit Schlüsselblumen gefüllt kenne, setzt eine schöne Tradition fort – inzwischen schon in der dritten Generation. Eindeutig meine Frühlingsdeko.
Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern, und ich verschenke dabei besonders gern kleine süsse Aufmerksamkeiten. Und natürlich durfte auch der erste Eiskaffee des Jahres nicht fehlen – ganz traditionell serviert.

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Meine genähten Sachen

Passend zum Geschenk für unsere Enkelin habe ich ihr ein Shirt mit ihrer Lieblingsfigur genäht. Die Fleecejacke mit den roten Eyecatchern war ebenfalls ein Geschenk von mir – und wird fleissig getragen.
Die ersten warmen Tage haben mich dazu inspiriert, kurze Shirts mit passenden Leggings zu nähen. Und für ein neues Familienmitglied im nahen Umfeld – eine kleine Erdenbürgerin – habe ich wieder ganz winzige Kleidungsstücke angefertigt.

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12tel-Blick März

Ganz langsam beginnt es am Weiher zu grünen – auch wenn man es auf dem Foto noch kaum erkennen kann. Es tut einfach gut, immer wieder die Ruhe zu geniessen und die idyllische Stimmung auf sich wirken zu lassen.

Mein erstes Vierteljahr im Überblick.

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