Archiv der Kategorie: Freunde

Sonntagsfreuden / Winterblues

Es gibt viele, die in der dunklen Jahreszeit, wenn sich die Sonne nicht zeigt, unter dem sogenannten Winterblues leiden. Es fehlt der Antrieb für alles, man ist müde und unmotiviert.
Mein persönliches Rezept gegen den Blues verrate ich euch gerne.
Ich mache es mir Zuhause gemütlich und gönne mir saftige Orangen. Zusammen mit Datteln ein wunderbares Geschmackserlebniss für mich. Weil Schokolade (von den feinen Pralinen) Glückshormone ausschüttet, darf sie auch nicht fehlen. Das alles nach einer Walkrunde im Wald.

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Kerzenlicht brennt bei mir zu dieser Jahreszeit eigentlich immer. Meine Winterorangen Duftkerzen passen gut zu meinem „Zvieri“.
Und der Lebensfreude-Kräutertee, den ich geschenkt bekommen habe, hat ein frisches, stimmungsintensives und aromatisches Geschmackserlebnis mit Ingwer und Lemongras.

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Das alles ganz gemütlich beim durchstöbern des New York Reiseführers, auch das ein Geschenk. Da hat bei mir kein Winterblues platz.

Weil schönes zu teilen Freude macht, verlinke ich meine Glücksmomente bei Maria zu den Sonntagsfreuden.

Zwergenmütze

Obwohl das kleine Kerlchen erst im Frühling erwartet wird, strickte ich vorsorglich eine kleine Zwergenmütze, weil es noch so kalt ist. Und wir hoffen alle ganz fest, dass die kleine Mütze auch keinen Tag früher zum Einsatz kommt.

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Eine gut sitzende Babymütze ist nicht selbstverständlich. Sie sollte das kleine Köpfchen wärmen, nicht bei jeder Bewegung verrutschen und natürlich wäre es schön, wenn sie auch herzig aussehen würde. Genau diese Eigenschaften erfüllt diese Zwergenmütze. Gesehen und nachgestrickt mit einer Anleitung von Maria.

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Am Hals habe ich mit festen Maschen einen Abschluss angehäkelt. Zum Binden wurde eine Kordel gefertigt (den genauen Namen weiss ich nicht).

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Sollte sich der kleine Mann gedulden, bis er ausgewachsen zur Welt kommt, was ich allen beteiligten von Herzen wünsche, wird die Zwergenmütze nicht lange passen.

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Ein glückliches 2015

Ich wünsche, dass für jeden neuen Tag
Ein Licht dich finden mag,
Und dass im neuen Jahr
Das Leben dich auf Händen trag.

( Monika Minder)

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Ich mag mich noch sehr gut an früher erinnern, als Freunde und Bekannte uns Neujahrskarten geschickt haben. Fast immer war eine schöne Winterlandschaft auf der Vorderseite abgebildet. Manchmal war sogar Glitzer darauf. Bei uns hat es zur Zeit aussergewöhnlich viel Schnee. Es glitzern die Schneeflocken und es sieht bei uns im Flachland aus, wie damals auf ganz vielen Glückwunschkarten.

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Für das neue Jahr wünsche ich allen, dass die Gesundheit uns begleitet, das Glück uns allen hold ist und wir von der Liebe verwöhnt werden.

1. Geburtstag

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Vor einem Jahr startete ich meinen Blog. Ganz am Anfang in einem Beitrag,  kam mein leuchtender Stern vor, der mich gut durch das erste Jahr begleitete.
In vielen interessanten Blogs wurde ich immer wieder inspiriert, selber einen zu eröffnen. Und unzählige Male sprach ich auch davon. Dann wurde mir die Entscheidung abgenommen als unter dem Christbaum auf einem kleinen Notizblock die Adresse: pia-staehli.ch/blog geschrieben stand. Ich freute mich sehr, hatte aber auch grossen Respekt vor der Herausforderung. Erleichtert hat mir sicher auch die angebotene Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiss.
Während dem ersten Jahr wurden doch über 100 Einträge veröffentlicht. Die diversen Beiträge kamen nicht immer gleich schnell zu stande. Aber die Lust und die Freude ist bis heute geblieben und ich bin stolz auf mein Werk.
Zum Geburtstag wünsche ich mir, immer genug Ideen, weiterhin viel Spass und meinen Lesern gute Unterhaltung.

Das Express Geschenk

Manchmal braucht es nicht viel Aufwand für ein Geschenk. Umso besser, wenn es dann noch schnell und selbstgemacht ist.
Genau für solche Gelegenheiten stelle ich euch gerne meine Pralinen vor:
Eine Tafel Schokolade (74% Kakao) im Wasserbad schmelzen.

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Eine dünne Schicht von der geschmolzenen Schokolade in ein Aluförmchen streichen und etwas antrocknen lassen. Für die Füllung bis zum Rand Dulce de Leche (Creme aus Milch, Zucker und Vanille) einfüllen.

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Als Surprise ein Korn Fleur de Sel dazu geben und mit der restlichen geschmolzenen Schokolade verschliessen.

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Für die Verzierung habe ich goldfarbenen groben Zucker genommen.

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In einer hübschen Verpackung  kann so einer süssen Verführung sicher niemand widerstehen.

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Woche 51: Weihnachtspost / Sonntagsfreuden

Schon viele Jahre bemühe ich mich, dass bis zum 4. Advent möglichst alles erledigt ist. Wenn die Genschenke schön verpackt, der Menüplan erstellt und alle Guetzli verteilt sind (und fast alle schon gegessen), dann kann ich mich auf Heiligabend freuen.

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Eine andere schöne Tradition ist, die Weihnachtspost zu schreiben.
Dafür versuche ich mir viel Zeit zu nehmen, um diese in Ruhe zu schreiben und in der richtigen Stimmung zu sein.

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Dieses Jahr habe ich ein paar Zeilen, passend zu unserem wunderbaren Herbst, gefunden (leider weiss ich  nicht mehr wer’s geschrieben hat). Ich fand das Gedicht sehr passend für die Einlageblätter.

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Im Zeitalter von den Neuen Medien verändert sich so schnell so vieles. Wenn ich dann so persönliche Worte schreibe, weiss ich von vielen, dass es Freude macht. Und ich gehöre auch dazu. Wenn ich eine mit viel Liebe gestaltete Karte erhalte, freut mich das sehr.
Ich habe handgefertigte Karten, die in Ruanda mit Maisblätter sehr filigran gestaltet werden, gekauft. Ich finde sie wunderschön und bewundere auch das Können.

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Jetzt ist bei mir alles erledigt für Weihnachten. Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein als all die Jahre zuvor. Es wird der erste Heiligabend sein, seit wir eine Familie sind, den wir nicht zu Hause verbringen werden. Aber ich bin mir sicher, dass es sehr schön werden wird.
Was es für andere Sonntagsfreuden gibt, könnt ihr bei Maria lesen.

Weihnachtliche Klänge

Mitte im Advent besuchte ich mit einer netten Begleitung das Weihnachtskonzert von Hansi Hinterseer, der vom Tiroler Echo begleitet wurde. Sie sangen und spielten weihnachtliche Melodien. Als Begleitinstrumente hörten wir Harfenklänge und Zithermusik. Als Kulisse wurden schon fast kitschig schöne Bilder gezeigt.

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Vielleicht war die Bodensee-Arena etwas zu gross für eine heimelige Atmosphäre. Wurden doch vorwiegend Lieder der traditionellen Tiroler Stubenmusik gesungen und gespielt. Wir kannten nur ganz wenige der Lieder.

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Wir hatten gute Plätze und freie Sicht auf die Bühne. Wir genossen die wechselnden Hintergrundkulissen und die vorweihnachtliche Stimmung.

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Aber zwei Stunden waren dann doch genug. Es war ein schöner Sonntagabend und wir zwei konnten uns doch auch gut unterhalten. Mein Fazit: eine schöne Abwechslung, aber richtig gemütlich geniesse ich die Adventsstimmung gerade so gerne in meinem Wintergarten.

Woche 50: Revue passieren lassen

Diese Woche hat sich der Kreis geschlossen. Der Postbote brachte uns eine wunderschöne, selbst gestaltete Dankeskarte, welche mit Liebe und grosser Dankbarkeit geschrieben wurde.

Seit dem 23. August ist auch das Geheimnis gelüftet,  warum die Karte die Farben Gold auf Ivory enthielt. Die Braut entschied sich schon sehr früh für ihr Kleid. Alle weiteren Brautkleideranproben konnten es nicht überbieten. Bei der ersten Anprobe vom Kleid kam der Gedanke ins Spiel, dass man für die Einladungskarten, Gesangsbüchlein und Menuekarten das Gold intergieren könnte. Der Gedanke erzeugte Gänsehaut und das edle Glitzern wurde bis heute durchgezogen. Auch beim Kauf des Anzugs vom Bräutigam war die Begleitung in das Geheimnis eingeweiht, dass es ein edler bronzebrauner Anzug sein soll.

An jeder Hochzeit ist das anschneiden der Hochzeitstorte ein Höhepunkt. Unsere Torte war fast zu schade zum Anschneiden, war sie doch dem Kleid der Braut nachempfunden. Fast alle haben das auch sofort erkannt.

Es wäre schön, wenn der Glanz bis zur Goldenen Hochzeit anhalten würde. Ich wünsche es den beiden jedenfalls von ganzem Herzen.

Ein gelungenes Wochenende

Das ganze letzte Wochenende war dem Guetzlibacken gewidmet.
Wir waren sehr erfolgreich und dementsprechend zufrieden mit dem Resultat.
Die Kommentare von den Beschenkten auf meinem Blog waren zahlreich, und das ist doch Balsam für die Seele.
Um ein wenig herunterzufahren und gemeinsam die Weihnachtbäckerei zu degustieren, wurden wir von unserem Schwiegersohn bekocht und konnten in einer gemütlichen Runde ein sehr feines Mittagessen geniessen.

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Zur Vorspeise gab es ein lauwarmes Randencarpaccio an einem Honig-Balsamico-Dressing und gebackenem Ziegenkäse, mit Nüsslisalat und karamellisierten Baumnüssen garniert. Wenn wir noch eigene Ziegen halten würden, käme der Käse wie die übrigen Zutaten auch aus unserem Garten. Eine besondere Freude für mich.

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Zum Hauptgang gab es vom Koch selbstgemachte Pasta – ich liebe sie – mit Zitronenpoulet und glasierten Rüebli. Das Poulet wurde eine Nacht in Buttermilch mit Rosmarie und Thymian eingelegt.

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Zum Dessert gab es getrocknete Früchte in Rotwein gekocht mit frischen Orangenfilets und Vanilleglace. Mehr braucht ein Gourmetherz nicht, um glücklich zu sein.

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Ich staunte was unser Störkoch alles in meiner Küche fand zum Verfeinern, Dekorieren oder für kleine Extras auf den Tellern.
Ein gelungenes Wochenende.

Woche 49: Sonntagsfreuden

In dieser Woche beschäftigte mich meine Weihnachtsbäckerei. Im Voraus suche ich diverse Sorten aus, die ich backen möchte. Ich erstelle dann eine akribische Exel-Liste, mit all den verschiedenen Zutaten, die ich benötige. So vergesse ich nichts beim Einkaufen. Zudem habe ich die Übersicht über alle Zutaten und ich weiss, bei welchem Guetzli ich zwei Eigelb und bei welchem ich zwei Eiweisse verwenden muss. Mir ist es wichtig, dass ich mit guten Zutaten arbeite: immer mit echter Butter, hochwertiger Schokolade und Bioeiern.

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Seit einigen Jahren hilft mir meine Tochter beim Guetzlibacken. Wir sind ein eigespieltes Team. Am Freitagabend nach einer arbeitsreichen Woche starten wir gemeinsam in unserer „Bäckerei“. Wir legen Wert auf schöne Guetzli. Jede Sorte hat eine andere Form. Sehr kreativ werden die Mailänderli, das wohl bekannteste Weihnachtsgebäck, von der Tochter ausgestochen. Am Samstag geht’s mit frischem Elan weiter, und es entsteht feinstes Gebäck mit Mandeln, Baumnüssen, Schokolade, gefüllt mit Himbeerkonfitüre, Quittengelee, Orangenmarmelade und glasiert mit Zitronen-, Orangen- oder Schoggiglasur. Wir sind beide stolz auf unser Resultat und geniessen mit allen, die beschenkt werden, die Vorweihnachtszeit. Ich finde es eine sehr schöne Arbeit, das Guetzlibacken zusammen mit meiner Tochter, genau so wie ich es am liebsten mag.

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Mehr Sonntagsfreude findet man bei Frau Kreativberg.