Archiv der Kategorie: Familie

Vitamine zum Vorbeugen

Laut Wetterprognosen soll es in den nächsten Tagen merklich kälter werden, vielleicht fallen sogar schon bald die ersten Schneeflocken. Das war Grund genug, unseren wunderbar gewachsenen Gartensalat zuzudecken, damit wir noch möglichst lange frischen Salat ernten können.

Auch im Gewächshaus wachsen noch verschiedene Salatsorten. Die pflanzen wir jeweils unter die Tomaten, und so halten sie oft bis weit in den Winter hinein und versorgen uns mit Vitaminen.

Ausserdem gibt es immer noch Weiss- und Blaukohl sowie Sellerie, alles in Bio-Qualität. Heute habe ich einen Weisskohl und einen Sellerie geerntet.

Weil es bald frostig wird, habe ich auch die letzten Rosen im Garten geschnitten und mit ins Haus genommen. Das Laub ist zwar nicht mehr glänzend grün, aber das leuchtende Rot der Blüten setzt einen schönen Farbtupfer auf dem Tisch im sonst eher grauen November.

Zum Kohl und Sellerie gab es noch Kartoffeln, Karotten und Lauch. Alles klein geschnitten . Andrea fragt uns diese Woche nach unserem Lieblingsmuster, und meines ist eindeutig das geschnippelte Gemüse aus dem Garten.

Für dieses One-Pot-Gericht braucht es einen grossen Topf. Elfi sucht diesen Monat bei der ABC-Foto-Linkparty das „O“ – da passt „One-Pot“ perfekt.

Zuerst werden Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit etwas Kümmel angeschwitzt. Dann wird das Gemüse eingeschichtet: was am längsten braucht, kommt zuerst in den Topf – also Kartoffeln und Karotten, danach Sellerie und Lauch. Ganz zum Schluss kommt der Kohl dazu. Das Ganze mit wenig Brühe ablöschen, den Deckel aufsetzen und leise schmoren lassen.

Nach etwa einer Stunde ist der Topf nur noch halb gefüllt, das Gemüse ist zusammengefallen, kann gut umgerührt und bei Bedarf noch nachgewürzt werden.

So eine volle Ladung Vitamine auf dem Teller hebt meine Stimmung, das ist dann auch gleich die Antwort auf Andreas zweite Frage.

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Goldener Herbstausflug

Es ist immer wieder schön, bei gutem Wetter mit dem Velo durchs Umland zu fahren. Besonders im Herbst, wenn die Natur ihre ganze Farbenvielfalt zeigt. Durch den tieferen Sonnenstand wirkt alles noch stimmungsvoller, und am Wasser verdoppelt sich die Umgebung in den Spiegelungen.

Ob es sich bei dem Boot tatsächlich um ein Fischerboot handelt? Aber der idyllische Anblick war Grund genug, eine kleine Pause einzulegen.

Schaut man ganz genau hin, erkennt man, wie ein Ast ins Wasser taucht, fast unscheinbar, aber wunderschön.

Weiter ging es über eine Waldstrasse.

Dort haben wir die Velos abgestellt und sind zu Fuss weiter, dem heutigen Ziel entgegen.

Da es in den Tagen zuvor viel geregnet hatte, war auch das Laub noch feucht. Der Weg führte steil bergauf, und man musste gut aufpassen, nicht auszurutschen, aber der bunte Blätterteppich entschädigte für alles.

Oben angekommen, war der Anstieg schnell vergessen: Wir hatten die Ruine Ramschwag erreicht. Auf meinem Blog gibt es schon einige Beiträge zu diesem schönen Aussichtspunkt – und doch ist jeder Besuch anders.

Wie immer haben wir die Treppenstufe der Spindeltreppe gesucht, in die der Name meines Mannes eingraviert ist, und natürlich auch gefunden. Andreas erste Frage nach dem schönsten Grau widme ich heute der alten Burgmauer. (Das „Nebelgrau“ überlasse ich anderen.)

Wir hatten die Ruine ganz für uns allein. Schnell waren wir uns einig: Die nächste Wanderung mit unserer grossen Enkelin wird uns wieder hierher führen. Die liebevoll angelegten Feuerstellen laden auch zu einem gemütlichen Grill halt ein.

Mitten in der Woche an einem so schönen Ort zu sein und die goldene Herbststimmung aufzusaugen – das hebt einfach die Laune. Damit wäre auch Andreas zweite Frage beantwortet.

Der Blick in die Tiefe auf das gelb gefärbte Laub verändert sich in jeder Jahreszeit – und doch bleibt er immer wieder faszinierend.

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Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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Sonne, Strand und Meer.

In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Monatsspaziergang gleich mehrmals gemacht, und diesmal führte er mich ans Meer.
Gerne nehme ich euch mit und zeige ein paar Eindrücke davon.
Dankbar bin ich, dass alles so gut gegangen ist und wir alle gut Erholt und Gesund wieder nach Hause gekommen sind. Andrea fragt uns.

Wir verbrachten wunderschöne Ferientage mit unseren Enkelinnen und ihrer Mama am Strand. Kilometerweit konnten wir dem Meer entlang spazieren, Sandburgen bauen, Muscheln sammeln oder einfach die Seele baumeln lassen.

Von morgens bis abends schien die Sonne, das Meer lockte mit angenehmen Temperaturen zum Baden, und im Schatten der Palmen genossen wir echtes Sommerfeeling.

Der Blick über das Meer und in die unendliche Weite, schöner kann ein Tag kaum beginnen.

Wir wohnten in einer grossen, kinderfreundlichen Hotelanlage, in der wir uns sofort wohlfühlten.

Jeden Tag wurde für Gross und Klein etwas geboten – von Shows bis zu Mitmachaktionen. An der Schaumparty nahmen wir zwar nicht teil, doch beim Gesichtermalen im Mini Club und bei der Kinderdisco waren wir natürlich dabei! Unsere kleine Enkelin machte begeistert mit und stand ihrer grossen Schwester in nichts nach.

Ich brauche noch viel Zeit, um all die Fotos zu sortieren und zum aussortieren.

Besonders schön fand ich, dass es überall auf der Anlage schattige Plätzchen gab. Viele Palmen trugen sogar reife Datteln!

Wenn abends die Sonne langsam im Meer versank, tauchte das warme Licht alles in ein leuchtendes Purpurrot. Auf dem Rückweg vom Strand blieb ich oft stehen, um diese besondere Stimmung in mich aufzunehmen.

Kulinarisch wurden wir jeden Abend verwöhnt: liebevoll gedeckte Tische, köstliche einheimische Gerichte und das Strahlen in den Augen unserer grossen Enkelin, als auch unser Tisch einmal mit kunstvollen Schwänen dekoriert war, dieser Moment bleibt mir noch lange in Erinnerung.

Trotz der Grösse des Resorts fanden wir immer ruhige Ecken, um einfach zu entspannen. Die Kinder fanden sich schnell zurecht, und auch wir liessen uns gerne treiben – mal mit einem kühlen Drink in der Hand, mal barfuss am Strand entlang.

Ich habe keine Ahnung, wie viele Schritte wir in diesen Tagen gegangen sind – aber unsere Ferien waren genau so, wie ich sie am liebsten habe: voller Sonne, Freude und schöner Erinnerungen. 🌴☀️

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12tel Blick September

Die September-Aufnahme entstand an einem wolkenreichen Tag. Von der Herbstfärbung ist noch nichts zu sehen, auch wenn ich mich schon sehr darauf freue. Der viele Regen in diesem Monat hat dafür gesorgt, dass alles noch herrlich grün wirkt.

Es gibt verschiedene Wege, die zum Weiher führen. Im Juni habe ich euch bereits einen anderen vorgestellt. Diesmal zeige ich euch den Weg vom See her, der an Bauernhöfen und Obstanlagen vorbeiführt.

Noch immer blühen zahlreiche Seerosen – eigentlich wollte ich euch die Blumenpracht deutlicher zeigen.

Die Laubbäume sind noch sattgrün, doch schon bald wird diese Weiherseite in bunten Farben leuchten.

Auf der oberen Weiherseite sind die ersten Verfärbungen bereits gut erkennbar.

Der neue Dammweg, der den oberen vom unteren Weiher trennt, gefällt mir immer besser. Die Uferbefestigungen werden inzwischen von vielen kleinen Lebewesen besiedelt.

Eigentlich hatte ich gehofft, Libellen fotografieren zu können. Doch anscheinend sind sie auf die andere Seite des Weihers gezogen, die für Spaziergänger nicht zugänglich ist.

Da nun schon drei Viertel des Jahres vorbei sind, gibt es wieder eine kleine Zusammenfassung der vergangenen Monate. Beim Blick in die Galerie bin ich zufrieden mit den Eindrücken, die ich bisher festhalten konnte.

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Besuch der Ausstellung „Schreib Weisen“

Heute nehme ich euch mit in eine Ausstellung, die ich besucht habe. Der Weg dorthin führte uns am See entlang – bei herrlichem Spätsommerwetter. In der Nachbarstadt sprudelt der Springbrunnen noch immer, und hier legen wir gerne eine kleine Pause ein.

Weiter ging die Fahrt entlang der Steinacher Bucht.

Ob die grosse Holzskulptur wohl noch vom letzten Hochwasser angeschwemmt wurde, weiss ich nicht. Aber welches Tier dort gerade einen Fang gemacht hat, bleibt ganz der Fantasie überlassen.

Auch in der nächsten Stadt gibt es in Ufernähe einen Springbrunnen.

Das Wahrzeichen von Rorschach ist das Kornhaus am Hafen.

Immer einen Besuch wert ist ausserdem die schöne Uferpromenade. Jetzt, wo die Ferien im Nachbarland vorbei sind, ist es dort nicht mehr so überlaufen, und man kann die herrliche Bepflanzung in Ruhe geniessen.

Unser Ziel lag ebenfalls direkt am See, in einem schönen Skulpturenpark, darüber erzähle ich euch aber ein andermal.

Denn diesmal ging es um die Ausstellung „Schreib Weisen“ im Würth Haus. Mein Museumsbesuch geht auch zu 11i.

Nach der Fahrt gönnten wir uns zuerst eine kleine Pause im Foyer, mit wunderbarem Blick auf den See.

Die Ausstellung zeigte die Vielfalt des aktuellen Schaffens der Mitglieder der Schweizerischen Kalligrafischen Gesellschaft – von klassischer Kalligrafie bis hin zu modernen, farbenfrohen und gestischen Schriftbildern. In Schau­vitrinen konnten die Besucher ausserdem Highlights zur Schriftgeschichte, verschiedene Schreibwerkzeuge sowie die Kunst der Tintenherstellung entdecken.

Die Bilder habe ich in einer Galerie zusammengefasst, sonst wäre der Beitrag zu lang geworden.

Die Fotos können zum Vergrössern angeklickt werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Ausstellung etwas mehr erhofft. Schon lange habe ich den Wunsch, mehr über die Kunst des Schreibens zu lernen – und ich hoffte, dass man auch selbst etwas ausprobieren könnte.

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Mein August

Der August hat uns zunächst mit grauen Wolken und kühlem Regen begrüsst, doch das trübte unsere Stimmung keineswegs. Denn wir durften diesen Monat vor allem eines geniessen: ganz viel Zeit mit unseren Enkelinnen, was auch gleich die erste Frage bei Andrea beantwortet. Abwechselnd war eine unserer kleinen Schätze bei uns zu Besuch, und zum Abschluss kamen sogar beide gemeinsam mit ihrer Mama! Besonders die Kleine war kaum zu bremsen: Stolz schob sie den alten Puppenwagen vor sich her, denselben, mit dem schon ihre Mama einst gespielt hatte. Ein wunderbarer Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart so greifbar nah beieinander lagen.
Auch das Wetter zeigte sich schliesslich von seiner sommerlichen Seite. Viele Stunden verbrachten wir im Schwimmbad. Unsere grosse Enkelin hatte zudem ihre neue Leidenschaft entdeckt: das Wandern. Da kam der Barfussweg wie gerufen – ein kleines Abenteuer, das alle Sinne kitzelte.
Zu Hause im Garten wurde fleissig geerntet und eingekocht, damit wir auch in den kühleren Monaten noch vom Sommer zehren können. Und wenn wir einmal kinderfrei hatten, schnappten wir die Velos für kleine Ausflüge in der Umgebung oder suchten die ersehnte Abkühlung am See.

So war dieser August ein bunter Mix aus Familienzeit, Naturerlebnissen und stillen Momenten – ein Sommermonat, der in Erinnerung bleiben wird. Frage zwei bei Andrea.

Genäht habe ich auch.

Das pinkfarbene Kleid ist wieder ein Upcycling-Projekt, und das gestreifte Shirt stammt aus dem neuen Schnittmuster, das ich euch hier schon einmal gezeigt habe. Da es langsam kühler wird und die vorhandenen Unterleibchen zu klein geworden sind, mussten neue her. Aus dem bunten Teil des Paneels vom gestreiften Shirt habe ich mir ein neues Oberteil genäht. Dafür habe ich den Schnitt von einem gut sitzenden Kaufshirt abgenommen. Das weisse Shirt wiederum ist ein Probeteil von einem Schnittmuster, das schon lange in meinem Besitz liegt – allerdings musste ich die Passform am Ausschnitt stark anpassen. Als es schliesslich für mich perfekt passte, entstand daraus auch noch ein neues Kleid.
Den passenden Schmuck habe ich ebenfalls selbst gemacht. Bei Gelegenheit zeige ich euch gerne, wie man die Halskette herstellt.
Für den Herbst ist ausserdem ein Ballonshirt aus einem festeren French Terry entstanden. Und weil es für die grosse Enkelin nie bunt genug sein kann, gab es noch zwei neue Leggings.
Falls sich jetzt jemand fragt, ob ich ausschliesslich für unsere grosse Enkelin nähe: Wer einen Blick in meine älteren Monatscollagen wirft, wird dort viele Teile finden, die nun von der Kleineren getragen werden – sehr praktisch!
Und kaum zu glauben: In meiner langen Nähkarriere habe ich nun tatsächlich mein allererstes Täschchen genäht. Es ist ein Prototyp und wandert direkt zum Basar. Wahrscheinlich werden noch weitere folgen.

Freitagsblümchen.

Blumen gibt es in unserem Garten in grosser Vielfalt, und für Astrids Linkparty zeige ich euch heute eine Auswahl unserer Dahlien. Im Sommer stehen die Sträusse meistens auf der Terrasse – im Wintergarten ist es zu heiss, und im Wohnzimmer halten wir uns kaum auf.

Nach einem Sturm verlor eine einzelne Blüte fast all ihre Blätter die auf dem Tisch liegen.

12tel Blick August.

Im August habe ich es nur zweimal an den Weiher geschafft – und doch war jeder Besuch ein kleiner Augenblick der Ruhe. Die grossen Veränderungen lassen wohl noch bis zum Herbst auf sich warten, aber schon jetzt zeigt sich, wie das Ufer immer dichter und wilder wird. Fast scheint es, als würde die Natur leise ihr Reich zurückerobern und sich auf die kommende Jahreszeit vorbereiten.

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Der Sommer ist zurück!

Als bei uns die grossen Sommerferien in den Schulen vorbei waren,  kam der Sommer zurück mit viel Sonnenschein und heissen Tagen. Unsere Enkelinnen hatten noch Ferien und waren bei uns in den Ferien.  Da gab es auch Spaziergänge zu den Enten und Schwäne an den See. Der Pegelstand ist wieder normal.

Einfach schön hier, wenn man bedenkt dass in der Ferne der Stadtpark von den Touristen belagert ist!

Als ich da mit unserer kleinen Enkelin am Ufer stand und Fotos machte, hielt sie ihr Spielgerät vor den Augen und forderte die Enten auf „lächeln“. Das sind einfach unbezahlbare Glücksmomente die das Herz erwärmen. Andrea fragt mit wem wir Zeit verbracht haben.

Unter den grossen Bäumen am Schatten konnte man es gut aushalten.

Zur Zeit ist der Zugang zu meinem Lieblingsplatz eingeschränkt, weil das alte Gebäude abgerissen wurde und ein neues Mehrzweckgebäude gebaut wird.  Hoffentlich ist es dann nicht vorbei mit der Ruhe an diesem schönen Ort.

Die Grillplätze laden immer ganze Familien ein zum gemütlichen beisammen sein.

Bei uns sind die Zwetschgen reif und ich freue mich immer auf den ersten Kuchen.  Ich habe ein neues Rezept ausprobiert. Und weil der Kuchen uns allen sehr gut geschmeckt hat teile ich das Rezept gerne. Es braucht: 170gr. Butter,  3 Eier, 1El. Vanillezucker,  150gr. Zucker,  170gr. Joghurt,  280gr. Dinkelmehl, 10gr. Backpulver.

In den Rührteig kommen 800gr. kleingeschnittene Zwetschgen und bei 180° wird er gebacken, ca. 40 Minuten, kommt darauf an was für eine Form man nimmt. Probiert es aus,  eine saftige Köstlichkeit. Frage zwei bei Andrea.

Bei uns stehen Purpurrote Zinnien in einer alten Antrazith Vase.

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Roter Sonnenhut

Nur wenige Kilometer von unserem Zuhause entfernt werden die bekannten Echinacea-Tropfen hergestellt. Auf meinem Blog gibt es sogar einen älteren Beitrag, in dem ich selbst diese wirksamen Tropfen hergestellt habe. Der Weg dorthin führt mich bequem mit dem Fahrrad dem See entlang – eine wunderbare Strecke, die ich gerne mit euch teile.

Viele kennen den Namen A.Vogel – benannt nach dem Schweizer Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel (1902–1996). Er sagte einst:

„Die Natur war meine liebste Universität.“

Jetzt, im Hochsommer, steht der Rote Sonnenhut, die Hauptzutat der beliebten Echinacea-Tropfen, in voller Blüte.

Im liebevoll angelegten Schaugarten lässt sich nicht nur viel über Alfred Vogels Philosophie und Leben erfahren, sondern auch über Heilpflanzen und die Herstellung natürlicher Heilmittel.

Auf einer anschaulichen Bilderwand könnt ihr die verschiedenen Heilpflanzen entdecken und mehr über ihre Wirkung lernen.

Der Rundgang durch den Garten ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert, besonders im Sommer, wenn alles summt und blüht.

Überall auf dem Gelände finden sich kleine Rückzugsorte für Nützlinge.

Besonders der Rote Sonnenhut lässt sich nicht nur in den Beeten bewundern, in den aus Holz gefertigten „Blumenhäusern“ gibt es viele spannende Informationen rund um diese wertvolle Pflanze.

Den Duft des Gartens müsst ihr euch vorstellen – intensiv, krautig, beruhigend. Und das Summen der vielen Insekten klingt wie Musik, wenn man durch die Wege schlendert.

Schon von weitem leuchten die roten Felder – ein atemberaubender Anblick, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen. Das Einzigartige Rosa leuchten passt zu Elfis ABC mit dem L diesen Monat.

Auch das insektenfreundliche Eisenkraut wächst hier in grossen Mengen, und die Blüten werden eifrig von Bienen und Hummeln besucht.

Zwischen den Heilpflanzen setzen verschiedene Gräserpflanzen immer wieder schöne Akzente, eine harmonische Komposition für alle Sinne.

Auf dem Heimweg fahre ich wieder am See entlang, halte gerne an einem ruhigen Plätzchen, ruhe mich aus und geniesse den Blick aufs Wasser. Das mache ich am liebsten – Andrea fragt uns.

Eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist es, den weissen Wolken zuzusehen und all die Fabelwesen zu entdecken, die der Wind mit ihnen formt.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug in den Arzneipflanzengarten gefallen.

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