Archiv der Kategorie: Allgemein

Die Störche sind wieder da.

Bei uns im Naturschutzgebiet am See geniessen einige Störche das warme Frühlingswetter vergnügt auf der grünen Wiese.

Ich konnte recht nah zu den Tieren, weil diese mit sich selber beschäftigt waren.

Ihre Annäherungsversuche waren ein schönes Schauspiel und ihre Laute waren laut.

Keine Ahnung, welches von den beiden das Männchen und welches das Weibchen war.

Dann trennten sie sich wieder, immer unter lautstarkem Geschnatter.

Es war für mich das erste Mal, dass ich dem munteren Treiben der Tiere so nah dabei war. Wo genau ihre Nester sind, fand ich noch nicht heraus.

DND-wieder jeden Donnerstag  beiJutta

Augenpoesie

Will Dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Für Andreas Projekt liess ich mich inspirieren und beobachtete eine ganze Weile die Hummel im Garten wie sie von Blüte zu Blüte krabbelte und sich den Blütenstaub schmecken liess.

Sie war ganz gelb vom Blütenstaub und konnte nicht genug kriegen.

Sie liess sich von mir nicht beirren und machte in aller Ruhe weiter.

Sie konnte ja auch bei dem Krokussbeet in unserem Garten aus dem Vollen schöpfen.

Für mich ein ganz besonderes schönes Frühlingsgefühl im Garten.

 

bei Ioana und Gartenglück

Teichralle / Teichhühner

DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta

Es sind nicht gerade die farbigsten oder die niedlichsten Tiere, die es gibt. Trotzdem war meine Freude gross, als ich die Teichhühner erblickte. Sie nisten am liebsten im Dickicht am Rand von Teichen, Seen oder Flüssen und verraten sich meist nur durch ihre gutturalen Rufe. Im Winter sind sie leichter zu beobachten, da sie ihren deckungsreichen Lebensraum verlassen und auf Wiesen, in Parks oder an offenen Gewässern erscheinen. Quelle

Im Naturschutzgebiet hatte ich das Glück ein Weibchen und ein Männchen zu beobachten. Zur Nahrungssuche halten sich die Tiere gerne an feuchten Uferflächen auf. Mit gesenktem Kopf laufen sie umher oder stehen lauernd bis sie ein Regenwurm erwischen. Deutlich kann man dann die auffällig grünen Beine und Füsse mit den langen Zehen sehen.

Es ist recht schwierig sie überhaupt zu erblicken, mit ihren Tarnfarben und einer Grösse von nur gerade ca. 20 cm Länge.

Immer wieder besuche ich den Platz am Zufluss in der Hoffnung, dass sie sich zeigen werden. Nicht immer habe ich so viel Glück die geschützten scheuen kleinen „Hühner“ zu beobachten.

Wat Rong Khun – Weisser Tempel

Wat Rong Khun (thailändisch: วัดร่องขุ่น) heisst Weisser Tempel und genau so sieht er auch aus. Wat Rong Khun ist eine buddhistisch-hinduistische Tempelanlage in Nord-Thailand. Wat ist die Bezeichnung für Tempel, Rong Khun (ร่องขุ่น) bedeutet so etwas wie „trüber Graben“ oder „Kanal mit trübem Wasser“. Was wir aber sahen war das  genaue Gegenteil. Ein blendend weisse Bauwerk, dessen Wirkung durch die eingearbeiteten Spiegelscherben noch verstärkt wird.
Der Tempel in Chiang Rai ist nicht nur einzigartig in seiner Ausführung, er ist auch der einzige, der keinem Kloster gehört, sondern in Privatbesitz des Künstlers Chalermchai Kositpipat ist.

1997 begann er mit den Arbeiten, und sie dauern immer noch an, eine Fertigstellunfg ist nicht in Sicht.
Beim Eintreten überquert man die „Brücke der Wiedergeburt“. Bei einem Blick nach unten schaut man in die Hölle, wo hunderte von Händen nach oben greifen als Sinnbild für unerfülltes Verlangen. Die Brücke symbolisiert den Weg zur Glückseligkeit, der durch Anfechtungen, Gier und Verlangen führt, und die überwunden werden müssen.

Im Hauptgebäude befinden sich eine verwirrende Vielzahl von Skulpturen und Bildern. Der Künstler will auf die Verworrenheit unserer Welt hinweisen und nicht in der buddhistischen Mythologie verweilen.
Lotta möchte zu einem Thema Collagen sehen. Jedes einzelne Bild finde ich ist sehenswert und durch anklicken wird es vergrössert.

Eiszeit

bei Siglinde  DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta

Einen aussergewöhnlich kalten Januar hatten wir am Bodensee. Meine Eisbilder sind alle wintergrau, weil sich die Sonne seit Tagen nicht mehr zeigte. Der tiefe Wasserstand und die kalten Temperaturen liessen den See am Ufer von Tag zu Tag mehr gefrieren. Was aussieht wie Schaum sind gefrorene Wellen.

Etwa 150 Meter vom Ufer entfernt liegt eine Sandbank, die man nun sehen kann. Im Frühjahr oder Sommer mit mehr Wasser sieht man sie nicht. Das sieht dann immer eigenartig aus, wenn weit im See die Wasservögel und Schwäne ganz ruhig im Wasser „stehen“.

Auch weit draussen gibt es Brucheis.

Für CU stellte ich die Kamera auf die Eisoberfläche. Keine Angst, ich rutschte nicht aus. Dank dem tiefen Pegelstand ragen Steinblöcke und Holzstrünke aus dem Eis und bilden schöne Skulpturen.

Es war so kalt, dass meine Cordhosen am Eis klebten, als ich für die Fotos hinkniete.

Skulpturen der Natur lassen so manchen Künstler erblassen.

12tel Blick Januar

Neues Jahr, neues Motiv, neues Glück.
Jeder Teilnehmer wünscht sich sicher, dass bei seiner Bildwahl möglichst viel Veränderung gibt. Ob es auf meinem Bild viel Veränderungen gibt oder nicht, hängt von zwei Lagern ab. Die Befürworter möchten im Frühsommer einen Spielplatz auf der Wiese am See eröffnen. Die Gegner wollen die Wiese freihalten, um mit ihren Hunden frei spielen zu können. Wir werden sehen, und meine Besucher können es mitverfolgen, wer gewinnt.
Mein Januarbild zeigt den Winter von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel, bitterkalt (das müsst ihr mir jetzt einfach glauben) und schneebedeckt.

Wer das erste Bild ganz genau anschaut, sieht den Helikopter von der Grenzwache auf dem Hügel stehen. Ich harrte in der Kälte aus, um auf dem ersten Bild des Jahres etwas spektakuläres zeigen zu können.

Jetzt bin ich gespannt wer alles dabei sein wird beim Projekt von Tabea

Das alte Jahr geht – ein neues kommt.

Drei Jahre gibt es schon meinen Blog, und er wurde schon zahlreich von lieben Leser und Leserinnen aufgerufen. Was ganz klein begonnen hat, wurde zu einer Leidenschaft, die auch manchmal etwas Leiden schafft. Doch die zahlreichen Kommentare von euch haben mich immer wieder motiviert. Jeder einzelne freut mich sehr, sind sie doch wie das Salz in der Suppe. Manchmal werde ich gefragt, wann ich die Beiträge alle schreibe. Ich muss gestehen, die Stunden habe ich noch nie gezählt, weil was Freude und Spass macht, erfüllt auch. Ein grosses Dankeschön geht an die lieben Bloggerinnen, die immer wieder ihre Link-Partys bereitstellen und so viel Inspiration geben. Sie sind es, die es uns ermöglichen, uns unter all den Blogs bekannt zu machen.

Darum möchte ich mich bei euch allen von ganzem Herzen bedanken. Ich wünsche allen, dass es immer wieder schönes, erfreuliches zu fotografieren und zu berichten gibt. Sollte es einmal nicht so laufen wie es soll, spende ich auch gerne Trost oder ein offenes Ohr.

Die Tage klingen aus, ich  sende von Herzen einen glücklichen Start ins noch unberührte neue Jahr. Möge uns allen viel Schönes, Gutes und Neues begegnen.

 Geht zu: Andrea, Rita, Katrin und Lotta

12tel Blick November

Ein typisches Novemberbild mit Nebel kann ich euch nicht zeigen. Dank dem Föhn gab es eine wunderbare Stimmung, und er zauberte Spiegelbilder in den immer leerer werdenden Hafen. Die Blätter an den Bäumen hat der Föhn auch gleich von den Ästen geholt.

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Die Aufnahmen der beiden Bilder liegen etwa eine halbe Stunde auseinander. In dieser Zeit verweilte ich auf meinem Lieblingsplatz, der ganz in der Nähe ist, und schaute den Wasservögel und dem wechselnden Lichtspiel zu. Ohne Mütze und Handschuhe genoss ich die milden Temperaturen.

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Alle 12tel Blicke bei Tabea.

November Collage

 bei Birgitt

Mein November war alles andere als grau. Es gab viel zu tun, und ich bin froh, dass der Monat noch nicht ganz vorbei ist. Auch die Natur ist noch nicht im Winterschlaf. Die Blätter an den Bäumen sind immer noch rot, wie der Eisenbaum im Nachbarsgarten. Der Herbstwind lässt die Drachen steigen, dank dem tiefen Sonnenstand scheinen die Sonnenstrahlen durch die Bäume und der Föhn zaubert wunderbare Stimmungen am See. Auch im heimischen Garten kann man immer noch ernten. Sei es die letzten Blumen die mein Wohnzimmer schmücken, oder unsere Physalis, die es dieses Jahr reichlich gab. Obwohl der November noch nicht ganz vorüber ist, kündet sich langsam aber sicher die Adventzeit an. So versuchte ich neue Guetzlisorten zu backen und auf vorweihnachtlichen Ausstellungen brachte ich mich in Stimmung für die kommende besinnliche Zeit.

 

Rot und CU im Sand

CAM UNDER FOOT 2016_ bei Siglinde  002 Logo klein[1] bei Jutta

Der rote Ballon liegt nicht zufällig vor der Sandskulptur. Er wurde von einem Fototeam davor drapiert.

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Weshalb ein roter Ballon gewählt wurde, weiss ich nicht, aber für Juttas Projekt passt er super.

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Wie hier schon gezeigt, sind meine CU Aufnahmen vom Sandskulpturen Festival.
Die einzelnen Figuren sind unglaublich detailreich modelliert. Es ist eine Freude, sie von ganz nah zu betrachten.

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Auch wenn der eine stumm am Staunen ist, bleibt dem anderen der Mund vor Entsetzen offen stehen.

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Der Geniesser schweigt und geniesst, vielleicht träumt er auch.

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Gemeinsam ist es sowieso am schönsten.

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Da packt einem richtig das Fernweh.

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