Nach vielen Jahren hat es mich voll erwischt.
Husten und Schnupfen vom gröbsten, begleitet von Kopfschmerzen.
Ein Sprichwort heisst: wenn man etwas dafür tut geht es 2 Wochen, wenn man nichts tut geht es 14 Tage, bis es vorbei ist.
„Reizende“ Aussichten für das Kitzeln in den Bronchien.
Zum Glück habe ich meinen selbstgemachten Thymianbalsam zum die Atemwege frei halten.
Aus Ingwer, Thymian, Rosmarie und Salbei mache ich einen Auszug zum Gurgeln, schmeckt nicht gut, aber tut gut.
Ansonsten viel Trinken und Wärme ist immer sinnvoll bei Erkältung.
Ruhe gönne ich mir im Wintergarten mit kalten Kompressen auf die tränenden Augen, bei schönstem Sonnenschein.
Mit der Hoffnung, dass bei mir alles ein wenig schneller geht, bin doch eher ein ungeduldiger Mensch, freue ich mich auf bessere Tage.
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Woche 6: Abschied nehmen
Abschied nehmen begleitete mich diese Woche.
Nach mehrjähriger Zusammenarbeit so reich beschenkt zu werden, mit wohlüberlegten schönen Geschenken und lieb gemeinten Zeilen, ist schön.
Und wenn die Wünsche mit solchen Worten begleitet werden, dann- ja dann habe ich etwas richtig gemacht.
Auch Abschiede anderer Art gab es diese Woche.
In Liebe:
Ich wünsche dir von Herzen eine gute Reise über die Regenbogenbrücke.
Wenn du drüben angekommen bist, grüss bitte die andern von mir.
DANKE und „machs guet“
Woche 5: Tess Gerritsen
„Totengrund“ ist mein erstes Buch von Tess Gerritsen, und es hat mich bis zur letzten Seite begeistert.
Kurz zum Inhalt:
Maura Isles besucht einen Medizinerkongress, bei dem sie einen ehemaligen Mitstudenten trifft, der Maura spontan zu einem kleinen Skiausflug mit seiner Tochter und zwei Freunden einlädt. Maura, gefrustet von ihrer heimlichen Affäre zu einem Geistlichen und deshalb auf der Suche nach Ablenkung, sagt spontan zu. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, endet jäh in einem völlig zugeschneiten Strassengraben, mindestens 30 Meilen vom nächsten Telefon entfernt. Allen Beteiligten wird schnell klar, dass sie das Auto nicht mehr auf die Strasse bekommen und sich dringend nach einer anderen Lösung umschauen müssen, um im immer heftiger werdenden Schneesturm nicht zu erfrieren.
In einem Dorf in den tief verschneiten Bergen Wyomings ist etwas Schreckliches passiert. Die Fenster der Häuser sind offen, das Essen steht noch auf den Tischen, doch keine Menschenseele ist zu sehen. An diesem verlassenen Ort haben Maura Isles und ihre Freunde während des Schneesturms Zuflucht gesucht. Und sind seitdem spurlos verschwunden. Nur ein einziger Fußabdruck zeigt, sie waren nicht allein in diesem einsamen Tal …Als Jane Rizzoli Tage später erfährt, dass ihre Freundin nicht von einer Pathologenkonferenz in Wyoming zurückgekommen ist und ein Autowrack mit vier Toten gefunden wurde – darunter eine verbrannte Frauenleiche in Mauras Alter –, stellt sie sich nur noch eine Frage: Lebt Maura noch?
Ein gelungenes Buch, das ich sehr gern gelesen habe und weiterempfehlen kann.
Farbenfroh
Das Auge isst bekanntlich mit.
Herrlich diese Farbenvielfalt auf unseren Tellern heute Mittag. Das macht richtig Appetit.
Das Orange von den Karotten liefert das Beta Karotin. Das Weiss vom Sellerie, mit viel Vitamin B, ist für die Würze. Das Grün vom Kohl, mit den wertvollen Inhaltstoffen (Vitamin C, Vitamin B6, E
und K) und Folsäure. Das zweite Grün kommt vom Lauch, mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen. Der wichtigste Wirkstoff von Lauch ist aber der Schwefelstoff Allizin, dem eine besonders hohe, antibiotische Wirkung zugeschrieben wird. Als schöner Farbtupfer unsere blauen Kartoffeln, mit den Kohlenhydraten. Dazu als Eiweiss-Lieferant Dorsch-Royal.
Ein Essen das flux zubereitet ist, wie so oft schon gelesen bei Frau Landgeflüster.
Alles in einer Pfanne zubereitet, und das Schöne ist, aus den Resten wird eine wunderbare Suppe gemixt und erwärmt den Magen und die Seele bei einem feinen „Winterznacht“.
12telBlick
Die Fotoaktion 12telBlick von Tabea verfolge ich mit grossem Interesse schon länger.
Jeden Monat an dieselbe Stelle gehen, die Veränderung im Bild festhalten, das ist das Ziel. Ein Ort, an dem der Lauf der Jahreszeiten wunderbar sichtbar sein wird.
Einmal im Monat dort vorbeizuschauen, nach Wandlungen zu suchen, darauf freue ich mich. Das Motiv, das ich mir ausgesucht habe, hat Wasser, Wald und strahlt Ruhe aus – Natur pur. Genauso wie ich es mag.
Alle anderen 12tel-Blicke findet ihr hier!
Woche 4: Gartenplanung
Gartenplanung:
Gut geplant, ist schon halb geerntet, sagt man im Volksmund.
Mitten im Januar denke ich ans Pflanzen und Ernten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um festzulegen, wo Mist und Kompost ausgebracht werden soll. Noch ist es leer in unserem Garten auf dem Papier.
Aber gut vorbereitet, startet es sich leichter. Wenn dann das schöne Wetter und die wärmeren Temperaturen da sind , ist man froh, wenn man im Voraus genau weiss, was wo am besten gesät und gepflanzt werden soll.
Alle drei Jahre ein anderer Standort für das Gemüse, das dieses Jahr unseren Speiseplan und die Gefriertruhe füllen soll.
Vieles wird jedes Jahr gepflanzt wie Zwiebeln, Kartoffeln, Bohnen, Kefen, Zuckermais, Weiss-, Rotkohl, Sellerie, Randen, uvm.
Was ich sehr gerne mag sind verschiedene Sorten Salate: grüne, braune, rote und gelbe.
Und wenn ich dann einen bunt gemischten Teller Salat servieren kann, aus dem eigenen Garten, dann bin ich auch sehr stolz und geniesse es sehr. Die zum Teil strenge Arbeit, die dahinter steckt, rückt dann in den Hintergrund.
Wir haben das grosse Glück, unser eigenes Bio-Gemüse anzubauen.
Vielleicht intressesiert meine Leser die Entwicklung ich werde in Abständen darüber hier schreiben.
Für Mama
Morgen ist der Geburtstag von meiner Mama. Sie hat sich einen Kuchen gewünscht für die Kaffeerunde mit den Gratulanten.
Beim Durchblättern meines neuen Backbuches Kuchenduft las ich das Rezept von der Holländertorte. Warum die Torte so genannt wird, ist mir unbekannt. Die Zutatenliste gefiel mir aber gut und ich entschied, diese Torte zu backen.
Zuerst macht man einen Mürbeteig. Mehl, Zucker in einer Schüssel mischen, kalte Butter beigeben, von Hand zu einer gleichmässigen krümeligen Masse verreiben. Ei und Milch beigeben, zu einem weichen Teig zusammenfügen. Eine schöne Arbeit mit den Händen – fast schon etwas meditatives.
Für die Füllung aus Eigelb, Zucker, Mandeln, Butter und etwas abgeriebener Zitronenschale eine cremige Masse rühren. Das Eiweiss steif schlagen und mit wenig Mehl sorgfältig unter die Masse ziehen.
Den Tortenboden mit Aprikosenmarmelade bestreichen und die Masse einfüllen
Mit dem restlichen Mürbeteig die Torte gitterartig verzieren und Backen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft habe ich die Torte Glasiert und bin mit meinem Backresultat sehr zufrieden.
Jetzt bin ich gespannt wie die Holländertorte schmeckt und wie sie bei den anderen Gästen am Geburtstag meiner Mama ankommt.
Es wäre schön wenn es noch mehr Geburtstage bei meiner Mama gäbe.
Woche 3: Motivation?
Motivation ist nicht käuflich.
Fast alles kann man kaufen, in einem Geschäft oder Online.
Nur wo nimmt man die Motivation her? Für Arbeit, Haushalt, Sport und Hobby.
Ideen, Vorhaben und Pflichten nichts geht von alleine.
Aber wenn die Motivation fehlt wird alles sehr mühsam und anstrengend.
Manches lässt sich verschieben oder hinauszögern, aber vieles holt uns schnell wieder ein.
Bei mir ist es so, dass ich mich schnell für etwas begeistern kann, wenn es dann aber nicht spontan umgesetzt wird, besteht die Gefahr, dass genau so schnell die Motivation wieder fehlt. Dann wird angefangen zu verschieben und zu verdrängen und Ausreden werden gesucht.
Auch bin ich kein Vereinsmensch, denn regelmässige Verpflichtungen vermeide ich grundsätzlich wenn ich kann. Für fast alles gibt es eine Gruppe. Man trifft sich montags, dienstags, immer am ersten Mittwoch von einem Monat usw., zum Turnen, Singen, Tanzen, Basteln. Das mag ich nicht.
Wohlverstanden bin ich ein zuverlässiger Mensch. Bei der Arbeit habe ich nie Krank gefeiert oder habe einfach gefehlt. Ich bin auch zuverlässig wenn ich etwas zusage, dann halte ich den Termin ein. Aber sehr oft ertappe ich mich dabei, die Zusage zu bereuen – meistens kommt es dann doch gut.
Vieles habe ich schon angefangen und nie beendet.
Inspirieren lassen oder neues probieren tut gut und habe ich gerne. Aber ich bin auch nicht traurig, wenn nicht alles umgesetzt wird.
Alles hat seinen Preis, sagt man. Vielleicht auch die Motivation? Wäre dann nicht vieles einfacher?
Doch wie viel sollte dann Motivation kosten? Und welchen Preis ist man bereit, dafür zu zahlen? Und wer setzt den Preis fest?
Woche 2: Am Weiher
Mitten im Winter bei frühlingshaften Temperaturen am Weiher.
Vieles ist hier schon passiert:
Jedes Kind in dieser Stadt hat wohl schon eine Schulstunde hier verbracht, Schulausflüge oder Familien-Sonntagsausflüge gemacht, Jogger rennen vorbei, Spaziergänger legen eine Rast ein und füttern gerne die Karpfen. Ein schönes Schauspiel wie die Fische um die Happen schnappen.
Und wenn man das Glück hat und ganz allein auf der Holzbank sitzen kann, dann kann man staunen, erleben und philosophieren. Das ist Ruhe pur.
Eigentlich sollte der Weiher jetzt zugefroren sein und wenn das Eis dick genug wäre, freigegeben zum Schlittschuhlaufen oder Hockeyspielen. Ein kleiner Eisansatz besteht bereits und wer weiss, vielleicht seht ihr bald ein Foto von einer Eisfläche. Ich werde parat sein mit meinem Fotoapparat.
Leider kommt das in den letzten Jahren immer seltener vor.
Zurzeit sind Plakate mit der Aufschrift aufgehängt, dass man die Fische nicht füttern soll, weil sie in der Winterruhe sind. Es ist erfreulich zu sehen, wie sich doch die meisten daran halten. So funktioniert Naturschutz.
Ich walke immer wieder gerne zu den Weihern und bin fasziniert von dieser Idylle.
So ein schönes Naherholungsgebiet zu haben, ist Luxus pur.
Eine schöne Arbeit
Meine Ausbeute von heute und das in der ersten Januarhälfte. Auch der Mistelzweig hat ausgediehnt (geküsst wird jetzt woanders 😉 ).
Bei frühlingshaften Temperaturen habe ich heute meinen Aprikosen-, unsere Zwetschgen – und Kirschenbäume in Form geschnitten mit der Hoffnung, dass die eigene Obsternte gut wird. Aber auf die Blüte freue ich mich genau so sehr.
und vielleicht wird es wieder genau so schön wie letztes Jahr.
Eine schöne Arbeit, die ich gerne mache und mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden.



















