Archiv der Kategorie: Unterhaltung

Rosenduft

In Bischofszell ist wieder Rosenwoche. Ich war gespannt was noch alles blühen wird, ist doch die Rosenblüte schon fast vorbei, wegen dem warmen Wetter. Zu gerne stecke ich meine Nase in die Blüte der Nostalgierose mit ihrem betörenden Duft.

Bei vielen Rosensorten vermisse ich den Duft. Es ist eine spannende Herausforderung festzustellen, ob die jeweilige Königin der Blumen auch duftet oder „nur“ schön aussieht.

Der Kreativität der Aussteller sind keine Grenzen gesetzt. Der Trend dieses Jahr scheint für den Garten Rost und Wasser zu sein. Sei das als Skulptur

oder Wasserspiel.

Sitzgelegenheiten gab es immer wieder, bei einem der vielen Verpflegungsstände oder mitten in der Blumenpracht.

Alle Besucher hatten auch einmal die Gelegenheit über einen roten Teppich zu schreiten.

Wenn ich das nötige Kleingeld oder den geeigneten Platz für so eine Kräuterschnecke hätte, würde mir diese kunstvolle Ausführung gut gefallen.

Die Kulisse des Wakker-Städtchens gibt der Ausstellung einen würdigen Rahmen und lockt daher auch zahlreiche Besucher an.

     

Flossrennen 2018

Bei idealen Bedingungen fand letzten Sonntag das traditionelle Flossrennen auf Sitter und Thur statt. Es ist jedes Jahr ein Spektakel dabei zu sein, wenn die vielen, mit viel Liebe selbstgemachten Flosse ihr bestes geben, um die 12 Kilometer lange Strecke zu fahren und versuchen möglichst heil am Ziel anzukommen.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber eine der Bedingungen ist, dass alles auf dem Boot, samt Besatzung, am Ziel ankommen muss für die Bewertung.

Wir sahen die Flosse noch in ihrer ganzen Pracht. Das ändert sich dann schnell, wenn sie die drei Wehre auf der Strecke passiert haben.

Alle Kapitäne versuchen mit der optimalen Strömung zu schippern, schliesslich zählt die Zeit am Ende auch.

Die vielen Zuschauer entlang der ganzen Strecke werden mit Musik, Wasserfontänen und kleinen Leckereien von den Flossen unterhalten.

Die zahlreichen Zuschauer entschädigen die Flösser für ihre grosse Arbeit mit viel Applaus.

Schön war es, lustig und unterhaltsam, bis zum nächsten Jahr.

 

Mit Liebe geschenkt

Hoffentlich durften alle Mamis letzten Sonntag einen schönen Tag verbringen am besten sicher im Kreis mit ihren liebsten.
Auch ich habe am Sonntag mit meiner Tochter zusammen einen schönen Nachmittag verbracht. Gemeinsam besuchten wir auf meinen Wunsch hin die Vorstellung im Casino Theater.
Liebevoll verpackt überreichte sie mir die Rolle mit dem selbstgemachten Herzen und den lieben wünschen. Das lässt ein Mutterherz höher schlagen.

Das Stück heisst: Giacobbo / Müller in Therapie. Die beiden TV-Komiker zurück auf der Bühne. Lange Jahre unterhielten die beiden die Zuschauer am Sonntag Abend mit ihrer Satire Sendung im Fernsehen.

Anlehnend an Anekdoten aus der Fernsehzeit erarbeiteten sie ein Theaterstück  das in einer zweistündigen Bühnenshow aufgearbeitet, untersucht, analysiert, imitiert und diskutiert wird.

Vieles kam mir bekannt vor und ihre bissige Satire mag ich sehr gerne. Das Stück hat uns beiden gut gefallen und wir haben uns köstlich amüsiert. Ein Muttertags Geschenk ganz nach meinem Geschmack.

 

Musikreise

Auf meiner Reise habe ich viel erlebt, gesehen und v.a. auch gehört. Wir waren auf einer „Musikreise“ in Hamburg, Leipzig und Dresden, drei wunderbare Städte mit eindrücklichen Musikhäuser. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Es war trocken, aber bitterkalt. Das sind wir von Zuhause nicht gewohnt.
Besonders freute ich mich auf die Elbphilharmonie, und wir wurden nicht enttäuscht. Von aussen wie von innen und ganz besonders das Konzert war einfach grossartig.

Ein Blick auf die Terrasse.

Ein herausragendes akustisches und architektonisches Erlebnis.

Natürlich schauten wir nicht nur die Elbphilharmonie, sondern ganz Hamburg an. Mit einer Stadtführung und einer grossen Hafenrundfahrt erkundeten wir die Hansestadt mit Bus, zu Fuss und auf dem Wasser. Dazu werde ich sicher noch den einen oder anderen Beitrag schreiben.
In Leipzig waren wir im Gewandhaus und genossen eine moderne Inszenierung der fünf Elemente. Es war eine unkonventionelle Aufführung, aber mir hat es gefallen. Wir hatten sehr guten Plätze und konnten die Vorstellung richtig miterleben.

Leipzig gefiel mir von den drei Grossstädten am besten. Leider waren wir dort nur einen Tag, aber die Stadtführerin weckte mein Interesse.

Hier ein Blick in die Nikolaikirche wo wir uns etwas aufwärmten.

In der wunderschönen Altstadt.

Ein Bild von der Einkaufspassage, wo es in den Auerbachs Keller geht und wir das Abendessen hatten.

Nach Leipzig möchte ich sicher wieder einmal, da gibt es noch viel zu entdecken und zu erleben.
Schon ganz lange wollte ich einmal nach Dresden und die vier Tage kosteten wir voll aus. Der Höhepunkt war ein Besuch in der Semperoper, wo wir die klassische Aufführung von Der Freischütz anschauten.

Die Oper war gefüllt mit Schweizer Busreisenden.

Imposanter Deckenleuchter.

In den Foyers hätte ich noch ganz lange verweilen können.

Die ganze Reise war bis ins kleinste Detail sehr gut organisiert und wir fühlten uns gut betreut. Unsere Reisegruppe war mit  28 Bussen und über 900 Leuten unterwegs. Sehr eindrücklich war es, als auf dem grossen Platz vor der Semperoper in zwei Reihen alle unsere Busse aufgefahren sind.

Weniger schön finde ich die Grippe, die ich unter so vielen Leuten einfing und die ich immer noch auskuriere.

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Der Schwarze Hecht

Meine Tochter hat mich ins Theater eingeladen, und darum ging es für mich ab nach Zürich. Gemütlich spazierten wir die berühmte Bahnhofstrasse hinauf bis zum See. Ob die Möwen uns den Weg Richtung Theater weisen?

Obwohl es recht kalt war, hatten die Kinder ihren Spass beim Fangen der grossen Seifenblasen, die ein Strassenkünstler durch die Luft schweben liess.

Der Schwarze Hecht von Paul Burkhard  ist ein Lustspiel, das im Bernhard Theater gespielt wird. Ein leicht verständliches und unterhaltsames Stück erwartete uns. Die Familienzwistigkeiten sorgten für viel Turbulenzen.

Besonders beeindruckend ist die Szene, in der die Zirkusprinzessin von ihrem Vater, einem berühmten Zirkusclown erzählt, dabei in melancholisches Schwärmen gerät und mit dem Lied „O mein Papa“ eine Hommage an ihren Papa singt. Es ist das bekannteste Lied aus dem Stück, und verhalf ihm zu seiner Bekanntheit. Ein Live-Orchester begleitete die bekannten Ohrwürmer.

Passend zum Stück, das auch über das Leben im Zirkus spielt, war die Werbung von den Sponsoren in alten Ziruksbilder gehalten, was gut zum Ambiente passte.

Wir genossen einen schönen Mutter-Tochter-Nachmittag in dem altehrwürdigen Theater, genauso wie ich es am liebsten habe.

 

Monatscollage Januar

Das Jahr fing für mich mit einem Neujahrskonzert an, und nach Hause nahm ich nicht nur die Musik in den Ohren, sondern auch einen sehr schönen Blumenstrauss. Den schwarzen Schwan habe ich bis heute nicht erblickt, dafür sah ich mit meiner Tochter den Schwarzen Hecht im Theater. Wenn es abends früh Dunkel wird, wollt ich eigentlich stricken. Leider lässt das meine lädierte Schulter aber nicht zu. Schade, weil im Sommer brauche ich keinen Wollschal. Aber auch mit einer angeschlagenen Schulter kann ich immer noch Tee trinken. Darum habe ich die Einladung zum Afternoon Tea sehr genossen. In gemütlicher Runde schlemmen, ist genauso wie ich es am liebsten mag. Auch die Vögel kamen zum Schlemmen, unseren Christbaum auf der Terrasse habe ich mit Meisenknödel dekoriert. Bei uns ist der Januar der wärmste seit Messbeginn und  die Stürme, die an vielen Orten so heftig waren, zogen bei uns zum Glück harmlos vorbei. Das milde Wetter lässt die Schneeglöckchen schon vor Mitte Monat spriessen. Bei den Temperaturen kann man gut draussen spazieren, und so halte ich mich gerne am Wasser auf, wo das Winterlicht wunderschöne Farben zaubert. Die restlichen Januartage sollen auch schön werden, da steht meinen Spaziergängen nichts im Wege.

Bilder zum Vergrössern anklicken.

Vive la France

Seit einigen Jahren haben wir am Heiligabend jeweils ein kleines Motto. Angefangen hat alles damit, dass wir nicht immer die gleichen Weihnachtsgerichte kochen wollten. Auf der Suche nach neuen Ideen für die Gerichte entstanden dann die Themen. Und auch meine Tochter, die auf der Querflöte immer die Weihnachtslieder spielt, fing an, sich den Themen anzuschliessen und mit der passenden Musik zu vervollständigen.
Unser Heiligabend stand dieses Jahr unter dem Motto „Vive la France“. Nebst französischem Essen spielte unsere Tochter dann eben auch wunderschöne, französische Chansons. Schon einige Wochen im Vorfeld organisiert sie sich die passenden Noten und übt fleissig.

Doch nicht nur die Musik war ein Genuss, auch optisch passte sie sich den Farben der Tricolore an.

Und es hört nicht bei den Fingernägeln auf, auch die Gesangsbüchlein kamen in den französischen Farben daher. Wir singen immer gerne gemeinsam die Weihnachtslieder, oder versuchen es zumindest. Auch wenn nicht jeder Ton sitzt, es ist eine schöne Tradition.

Somit leben wir unsere liebgewonnenen, familiären Rituale und Traditionen wie das gemeinsame Essen, der Weihnachtsbaum mit den Kerzen, singen der Weihnachtslieder und das Beschenken. Gleichzeitig ist es durch das Motto jedes Jahr ein bisschen anders und verleiht jedem Weihnachtsfest seinen eigenen, besonderen Charme.
Das Motto fürs Essen für nächstes Jahr habe ich schon im Kopf. Ich hoffe, dass es meine Tochter wieder schaffen wird, durch die passende Musik dem Abend seine eigene, spezielle Stimmung zu verleihen.

Anna 

Neujahrskonzert

Diese Woche schenkte mir meine Schwester einen Besuch des Neujahrskonzerts des Toggenburgerorchesters.

Das grosse Orchester eröffnete das Konzert mit lieblichen Mozartklängen.

Das diesjährige Motto lautete „Solo“. Und so prägten solistische Leistungen das Konzert mit. Der Violinist Ioan Gramatic überraschte das Publikum mit einem virtuosen Stück, das viel Fingertechnik abverlangte.

Akustisch und optisch ging es weiter mit dem «Donauwellen Walzer». Eine glanzvolle Note erhielt das Stück durch den Auftritt von Yulia Dreier, der mehrfachen und aktuellen Schweizermeisterin im Standardtanz, mit ihrem Partner Vova Kasilov.

Mit einem ungewöhnlichen Soloinstrument, eine singende Säge, eroberte Clownin „Solina“ die Herzen der Zuhörer. Zu «O sole mio» liess sie ihre Säge aufjauchzen.

Mit viel Schwung und Dynamik spielte der Xylophonist «Erinnerung an Zirkus Renz» und sorgte für einen glanzvollen Abschluss.

Mit dem «obligatorischen» Radetzky-Marsch als Zugabe ging ein genussvolles Konzert für Ohren und Auge zu Ende.

Wir beide haben den Abend sehr genossen und anschliessend beim Apéro mit den Musikern, Freunden und Bekannten  auf ein hoffnungsvolles, neues Jahr angestossen.

   

Lichterglanz

Diese Woche war ich nach ganz langer Zeit wieder einmal in Zürich unterwegs. Alleine, ohne Plan, fuhr ich mit der Bahn in die grösste Schweizer Stadt zum Bummeln und für ein wenig Advents- und Weihnachtsstimmung. Da ich nicht etwas bestimmtes vor hatte, konnte ich mich treiben lassen.
Der Weihnachtmarkt im Bahnhofsgebäude war an diesem Nachmittag unter der Woche nicht überfüllt, sodass man die einzelnen Verkaufsstände in Ruhe anschauen konnte.

In der Marktmitte steht ein grosser Weihnachtsbaum, der mit unzähligen Swarovskisterne verziert ist.

 

Auch an anderen Plätzen in der Zürcher Innenstadt gibt es kleine Weihnachtsmärkte wie auf dem Werdmühleplatz.

Auf der berühmten Bahnhofstrasse mit den unzähligen Geschäften ist so ein Bummel unter den Leuten  auch bei Regenwetter ein Erlebnis. Die Weihnachtsbeleuchtung Lucy hat schon beim Eindunkeln ein ganz besonderes Flair.

Nebst der ganzen Hektik im Feierabendrummel war ich nicht die einzige, die den Lichterglanz mit der Kamera festhielt.

Zu meiner Freude traf ich mich am Abend mit meiner Tochter und wir besuchten das Zürcher Weihnachtsdorf. Hier zeigte sich, dass schlechtes Wetter auch seine guten Seiten hat. Dank dem Regen spiegeln sich die Lichter wunderschön. Und den Baum in seiner ganzen Pracht zu fotografieren, wäre bei trockenem Wetter gar nicht möglich.

Zum Aufwärmen setzten wir uns ins kitschig, schön dekorierte Café.

Zürich bei Nacht ist einfach schön und immer eine Reise wert.

Der Höhepunkt war der Besuch des Landesmuseums. Da erwartet die Besucher eine bezaubernde Winterwunderwelt aus Licht, Illumination, Illusion, Musik und Kulinarik.

Obwohl ich nicht sicher war, ob ich in diesen Grossstadt Weihnachtsrummel gehen soll, muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Ich nahm ganz viel Stimmung und Lichterglanz mit nach Hause, genauso wie ich es am liebsten habe. Ein ganz grosses Dankeschön geht an meine Tochter, die mich dazu ermutigt und mit mir den schönen Abend verbracht hat.

Verlinkt bei: Andrea, Katrin, Lotta und in Heaven

Begegnungen am See

Dank der Bise hatten wir diese Woche noch ein paar Sonnenstunden. Den Wind erkennt man auf dem Foto anhand des Kaminrauchs auf dem Jurtenzelt. Eingehüllt in Decken und das Gesicht der Sonne zugewandt lässt es sich immer noch die wärmende Sonne geniessen.

Der tiefe Sonnenstand lässt die Wasseroberfläche glitzern, wenn ich an meinem Lieblingsplatz mein Vitamin-D tanke.

Die Schwäne geniessen den Platz, den sie jetzt nicht mehr mit den Badegästen teilen müssen. Mehr als fünfzig habe ich gezählt, darunter auch Singschwäne.

Die Taucherli (Blässhühner) versammeln sich zum Überwintern und bilden einen schwarzen Teppich, beobachtet von dem aufgeplusterten Fischreiher.

Ich mag es, wenn es nach dem Sommer wieder ruhiger wird am See und ich ganz allein mit den Wasservögeln die Natur geniessen kann. Immer die Kamera dabei, damit ich solche Schnappschüsse machen kann.

Und wie die Möwe sich selber küsst! Seht ihr, wie sie den Kopf neigt, damit sie sich im Wasser sehen kann? In diesen Momenten freue ich mich besonders, an so einem schönen Ort Zuhause zu sein.

Auf dem Heimweg hörte ich Alphornklänge. Unter der Brücke entdeckte ich einen Spieler, der ganz für sich alleine Melodien ertönen liess. Da blieb ich natürlich stehen und hörte zu.

Trotz solch schöner, ruhiger Tage im Winter am See, zieht es uns fort an die Sonne. Unsere Koffer sind gepackt und wir freuen uns, neues zu entdecken.  Es wird also ein bisschen ruhiger auf meinem Blog, dafür gibt es nachher umso schönere Bilder!

   In heaven