Archiv der Kategorie: Rezepte

Sommerabende bei Bunt ist die Welt

Sommerabende werden gesucht bei Lottas Projekt.
Dieses Jahr konnten wir bei diesem herrlichen Wetter die Abende so richtig vielfältig geniessen .
Toll, wenn man bei heissen 30° Grad im Schatten auf der Terrasse sitzen und gemeinsam mit einem Glas Wein den Abend geniessen kann. Mit einem griechischen Salat und dazu geröstetes Knoblibrot – so gut. Bis tief in die Nacht draussen zu sitzen und vielleicht eine Sternschuppe zu sehen, ist einfach herrlich.

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Ganz anders war es einen Sommerabend im Bryant Park mit dem bunt gemischten Publikum zu erleben. Hier trifft sich jung und alt,  sei es nur zum Sitzen oder den vielen Strassenkünstler bei ihren Darbietungen zu zuschauen.

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Auch wenn der Vollmond sechs Stunden später als zu Hause scheint, ist er genau so rund.

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Auch ein schönes Sommerabenderlebnis war eine Bootstour rund um Manhattan, und dabei den Möwen zu zusehen wie sie ihre Kreise über der Skyline ziehen.

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Am Schluss verfärbte sich der Nachthimmel rot und die Sonne versank im Meer.

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Dieses Jahr konnten wir aus dem Vollen schöpfen und den Sommer so richtig geniessen.
Wer sonst noch alles mitmacht bei der Aktion, könnt ihr hier verfolgen

Sonntagfreude / Pesto – oder Basilikumkaviar

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Dieses Jahr hatte ich grosses Glück mit meinem Basilikum. Die Saat keimte sehr schön und bis die Temperaturen warm genug waren, wuchs er prächtig im Wintergarten. Ich brauche fast jeden Tag von den würzigen Blättern. Basilikum verwende ich am liebsten in der kalten Küche. Das zarte Gewürz mag es nicht zu heiss.
Zum Konservieren gibt es verschiedene Möglichkeiten: trocknen, einfrieren oder wie ich es am liebsten mache, als Pesto.

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An einem sonnigen Mittag werden die Stängel geerntet und die Blätter abgezupft. Im Cutter wird er mit Knoblauchzehen, wenig Olivenöl und Salz fein püriert und in Gläser abgefüllt. Ich habe auch ein leeres Kaviarglas gefunden und finde das sehr passend, um das Königskraut aufzubewahren.

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Üblicherweise gehörten in ein Pesto auch Pinienkerne und Parmesan. Die gerösteten Kerne und den Käse kommt bei mir aber lieber frisch dazu.

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Vielleicht merkt der Leser, dass ich Basilikum sehr schätze und ihn auch so behandle.
Die Gläser bewahre ich im Kühlschrank auf und freue mich, den Sommer so eingefangen zu haben.
Für mich eine grosse Sonntagsfreude die ich gerne bei Barbara von 60°Nord bei den anderen verlinke.

Salat aus dem Ofen

Neulich bei einer gemütlichen Frauenrunde sprachen wir über Kochen und Essen und tauschen Rezepte aus. Da mehrere einen neuen Multifunktions-Backofen haben, wurden speziell Rezepte ausgetauscht, bei denen der neue Backofen zum Einsatz kommt. Eines probierte ich aus und das möchte ich euch nicht vorenthalten.
Man braucht dafür: einen Kohl, Brot vom Vortag und Speckwürfeli.

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Den Kohl ohne Strunk in Streifen schneiden. Das Brot in kleine Würfel schneiden und beides auf ein Backpapier legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe noch ganz wenig Kümmel dazu gegeben. Mit Olivenöl beträufeln und die Speckwürfel dazugeben. Das ganze bei 200° Grad im Ofen, ca. 20 -30 Min. mit Intervall backen.

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Der Kohl fällt leicht zusammen, bleibt aber noch knackig. Das Brot und der Speck werden schön knusprig.
Dann leicht abkühlen lassen, Balsamico Bianco dazu geben und fertig ist ein wunderbar schmeckender lauwarmer Salat.
Ich werde diesen Salat sicher wieder machen und kann es weiterempfehlen.
Allen, die es nachkochen möchten, wünsche ich en Guete.

Fische, für Bunt ist die Welt

Heute werden bei Lotta für Bunt ist die Welt Fische gesucht.
Lebende Fische lassen sich ja nicht einfach fotografieren, aber in diesem Weiher, da wimmelt es nur so von Karpfen. Es ist auch ein wunderbarer Ort, um mit Kindern altes Brot den Fischen zu verfüttern.

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Den Karpfen geht es gut in diesem Teich und sie wachsen zu einer stattlichen Grösse.

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Ich habe aber nicht nur an lebendigen Fische meine Freude, sondern auch an gekochten. Auf dem nächsten Bild kann man ganze Doraden, Loup de Mer, Saiblinge, Zander und einen Seeteufel sehen. Diese sind küchenfertig ausgenommen und bereit zum Verkaufen.

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Bei der grossen Auswahl an Fischfilets hat man die Qual der Wahl. Bei mir kommt Fisch regelmässig auf den Tisch. Zum einen weil er gesund ist, und zum anderen essen wir ihn auch sehr gerne.

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Fisch kann sehr vielfältig zubereitet werden, sei es gebraten, gegart, gedünstet oder auch roh. Zum Beispiel für die Dorade auf dem nächsten Bild werden viele Kräuter und ein Stück Butter in den Bauch geglegt, dann mit Olivenöl beträufelt und im Ofen zusammen mit den Spargeln bei 180° gebacken. Ein Gaumenschmaus, der auf den Verzehr wartet.

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Die Delfine vor diesem Geschäft erinnerten mich an die frei schwimmenden Schönheiten vor der Küste Kaliforniens. Da ich es auf einem Film festgehalten habe, kann ich euch das eindrückliche Schauspiel leider nicht zeigen.

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Jetzt bin ich gespannt, was es alles für Fischbeiträge bei Lotta zu sehen gibt.
Am Sonntag eine  Gaumenfreude sende ich den Beitrag zu 60°Nord.

Fruchtig frischer Frühlingssalat

Typisch bei Kebo

Als ich die Zutaten für diese Vorspeise las, wusste ich sofort, dass ich dieses Rezept ausprobieren werde. Für zwei Personen braucht es: 1 weisser Chicorée, 1 rotfleischige Grapefruit,  1 Avocado.
Den Chicorée längs halbieren, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Von der Grapefruit die Schale mitsamt weisser Haut dünnwandig abschneiden und die einzelnen Schnitze herausfiletieren, dabei den Saft auffangen. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und ebenfalls in schmale Spalten schneiden.

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Für das Dressing mischt man 3 EL aufgefangenen Saft von der Grapefruit, 1 TL Honig, 1 EL grobkörniger Senf, Pfeffer, Salz, 2 EL weisser Balsamico und 2 EL Rapsöl. Dann über den Salat verteilen. Fertig zum Geniessen!

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Uns hat es sehr gut geschmeckt. Diesen fruchtigen Frühlingssalat gibt es sicher wieder bei uns.

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Bei kebo homing wird der Frühling gesucht.

Danke fürs Daumendrücken

Herzlichen Dank an alle, die mir die Daumen gedrückt haben – es hat funktioniert. Unser Fest war fröhlich und ausgelassen und der Jubilar hat sich gefreut. Am Montag wurde dann nochmals in geselliger Runde gefeiert.
Es gab noch eine Änderung in meinem Menü und diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Als Dessert gab es anstatt des Trifle nochmals eine Trilogie wie bei der Vorspeise. Ein lauwarmes Schoggiküchlein mit weichem Schokoladenkern, Sauerrahmglace und Himbeersauce.

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Inspiriert hat mich eine zufällig gesehene Kochsendung im Fernsehen.

Daumen drücken.

Wir feiern diesen Sonntag einen Jubilaren.
Was passt da besser als ein feines Essen im Kreise seiner Liebsten.
Der Sekt und der Wein sind ausgesucht und lagern im kühlen Keller. Die Gäste sind eingeladen und eine genaue Einkaufsliste ist erstellt. Das Menü ist zusammengestellt und heikle Komponenten davon wurden vorgängig ausprobiert. Es soll schliesslich nichts dem Zufall überlassen werden. Zur Vorspeise gibt es eine Trilogie aus einem Salatbouquet, Lachstartar auf Toast und Jakobsmuscheln. Der Salat wird in eine dünne Gurkenscheibe eingewickelt und auf den Teller gesetzt, wie ihr auf dem Bild von meiner Probe sehen könnt.

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Der Hauptgang kann im Backofen zubereitet werden und soll mir so genügend Zeit für die frisch zubereiteten Speisen lassen. Es wird einen feinen Braten mit Kartollergratin geben, als Beilage werden Karotten, Blumenkohl und Broccoli serviert.
Auch das Dessert, ein Trifle, kann gut vorbereitet und kühl gestellt werden.
Den Tisch habe ich am Samstag schon schön gedeckt.

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Jetzt hoffe ich, dass mir das alles gelingen wird. Vielleicht drückt ihr mir die Daumen, dass alles so wird wie ich es am liebsten mag.
Zu meiner Unterstützung sende ich mein Vorhaben zu den Sonntagsfreuden hier bei 60°Nord.

Sonntagsfreuden – Speckzopf

Diese Woche feierte meine Tochter Geburtstag. Sie ist ein geselliger Mensch und darum ist es auch nicht erstaunlich, dass zu ihrem Fest viele Gratulanten kamen. Ihr Geburtstag war unter der Woche und alle schauten nach der Arbeit vorbei. Ich bot ich ihr an, einen Speckzopf zu backen. Mit dem Resultat war ich zufrieden und der Zopf wurde vom Geburtstagskind und den Gästen gleichermassen geschätzt. Viele Leute bevorzugen zu einem Glas Sekt etwas würziges im Magen. Und so wurde in einer geselligen Runde gefeiert. Das wievielte Mal verrate ich selbstverständlich nicht, aber sie freut sich jedes Jahr.

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Weil geteilte Freude doppelte Freude ist, teile ich meinen Geburtstags-Speckzopf bei den Sonntagsfreuden auf dem Kreativberg bei Maria.

Sommergrüsse

Wenn es draussen kalt und neblig ist, tut es meiner Seele gut, wenn ich für das Mittagessen Sommer-Sonne auf den Teller bringen kann. Wir essen sehr gerne Reis, der in reinem Tomatensaft gegart wird. Schon wenn ich das Glas mit der geballten Sommerkraft öffne und mir der Duft von den sonnengereiften Tomaten und den feinen Kräutern in die Nase steigt, schlägt mein Herz höher und ich freue mich, dass ich die Arbeit auf mich genommen habe.

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Weil es im gleichen Arbeitsgang geht, werden noch Kartoffeln für eine Rösti, die es in den nächsten Tagen geben wird, im Steamer gegart.

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Wenn der Tomatensaft vom Reis aufgesogen ist, ist unsere Beilage bereit.

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Die Kefen und Karotten kommen auch aus  unserem Garten. Da wir keine Hühner halten, ist das Pouletgeschnetzelte nicht auch noch Eigenproduktion. Aber selbstverständlich wird Bioqualität aus der Region gekauft.

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Auf jeden Fall hat es sehr gut geschmeckt, genau so wie ich es am liebsten mag.

Mehr braucht es nicht.

Eine Valentins Überraschung die schnell gemacht ist.
Für diese Pralinen habe ich mich wieder von den Zutaten inspirieren lassen.
Die Zutaten sind: 200 gr. Schokolade (ich nahm 100 gr. Milch und 100 gr. Cremat), 20 gr. Mandelstifte und 20 gr. getrocknete Cranberry.

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, die Nüsse und die Früchte kleinschneiden und dazugeben.

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Die Masse ein wenig erkalten lassen, dann kleine runde Pralinen auf ein Backpapier streichen und mit gehackten Pistazien garnieren. Bei diesem kalten Wetter das wir zur Zeit haben, geht das Trocknen sehr schnell.

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Da wir am Wochenende eingeladen sind, habe ich ein feines Mitbringsel für die Schleckmäuler.