Archiv der Kategorie: Freunde

Knistertuch

In meiner Nachbarschaft sind diesen Sommer gleich vier Babys auf die Welt gekommen. Als Willkommensgeschenk für die neuen Erdenbürger nähte ich Knistertücher. Mit einem Knistertuch sollen die Sinne der Babys angeregt werden. Und wie stellt man ein Knistertuch her?
Zuerst schneidet man feinen Baumwollstoff ca. 15 x 30 cm im Doppel zu. Als Einlage ein saugfähigen Stoff in der gleichen Grösse wählen, z.B. ein Barchentleintuch. Und damit es so richtig knistert, näht man in die Mitte einen Bratbeutel (unbedingt einige Löcher in die Folie machen). In die Kante verschieden lange Schlingen nähen, damit  die kleinen Babyhändchen etwas zum Fassen haben.

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Ein ganz besonderes Knistertuch wurde für den Göttibuben meiner Tochter genäht. Es entstand aus dem gleichen Stoff, mit dem sie so liebevoll eine Kissenhülle nähte. Aus dem Reststück von diesem Stoff nähte ich für den Sohn ihrer Freundin ein Knistertuch. Ich hoffe, dass das kleine Kerlchen viel Spass hat wenn es raschelt und sich an den Schweinchen und Bärchen auf dem Stoff freut.

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Zum Gross Güslen

Die Flumserberge sind mir bestens bekannt zum Skifahren im Winter. Als wir das Musical in dieser Region besuchten, nutzten wir den schönen Tag und erkundeten die Hänge unseres Skigebietes einmal im Sommer.

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Mein Patenkind, der sich in dieser Gegend gut auskennt, hatte uns eine genaue Route vorgeschlagen.
Von Tannenboden fuhren mit der Seilbahn auf den Maschgenkamm auf über 2’000 m ü. M.

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Eine herrliche Weitsicht erwartete uns. Es ist im Sommer genau so schön wie im Winter.

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Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und gepflegt, eine Freude für jeden Wanderer.

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Unsere Route war Richtung Gross Güseln, ein Höhenweg  mit einer Zeitangabe von 1 1/2 Stunden, vorbei an schönen Bergblumen und Kultur in den Bergen.

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Wir haben uns nicht darüber informiert, was diese Kunstobjekte, denen man mehrfach begegnet, darstellen. Wir hatten ja noch ein anderes Ziel für diesen Tag. Aber gefallen haben mir diese Objekte trotzdem.

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Die Aussicht veränderte sich mit jedem Teilstück.

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Eines unserer Etappenziele ist die Seebenalp.

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Vorbei ging es an Heidelbeerfelder. Von den reifen Beeren naschten wir natürlich auch.

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Gestärkt ging es über einen relativ schmalen Grat zu unserem Etappenziel.

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Belohnt wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht in die Glarner Alpen, dem Zürichsee und den am Fusse der Flumserberge gelegenen Walensee.

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Dort unten am Ufer haben wir am Abend die Vorstellung genossen. Am rechten Bildrand sieht man die gedeckte Tribüne und das Bühnenbild von hinten.

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Langsam machte sich der Hunger bemerkbar und ich hoffte, dass es nicht zu steil nach Seeben runter geht. Auf dem Wegweiser war eine 3/4 Stunde angegeben. Dank unseren guten Wanderschuhen und den Stöcken war es kein Problem zum Laufen.
An dem schön spiegelnden Seebenseeli stärkten wir uns auf der Restaurantterrasse.

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Auf der letzten Teilstrecke bis zum Chrüz hatten wir immer das Panorama von den sieben Churfirsten vor Augen.

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Für die letzten Meter bis zum Auto gibt es eine Rodelbahn und mit der fuhren wir auch rasant herunter.
Es war eine schöne Tour und ist allen sehr zu empfehlen. Wir besuchten dann noch mein Patenkind, und bedankten uns für die schöne vorgeschlagene Wanderung.

Mitbringsel

Unsere Tomatenernte fiel dieses Jahr wieder reichlich aus. Wir hatten auch sehr stattliche Exemplare darunter. Auf dem Bild liegt die grosse Fleischtomate (über 500gr.) auf einer Serviette mit einer ganz normalen zum Vergleich. Und- es war nicht die einzige.

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Bei Nicole mit ihrem schönen Blog wurde ich von einem Chutney-Rezept inspiriert.
Ich denke, das passt wunderbar zu einem Raclette, Fondue-Chinoise, Käse oder einem Steak.
Als Mitbringsel habe ich auch Chutney in schöne Weckgläser eingefüllt. Diese warten jetzt auf ihren Auftritt.

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Ich freue mich immer, wenn ich mit selbstgemachtem eine Freude machen kann.

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Wintervorrat meine Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Der nächste Winter kommt bestimmt!
Unsere Tomaten werden jetzt täglich geerntet und vielfältig verwendet. Aus diesen ca. 20kg. sonnengereiften Früchten, habe ich Tomatensauce eingekocht. Eine Arbeit, die ich sehr gerne mache. Wenn ich dann im Winter nur in den Keller gehen muss und mir ein Glas Sommer holen kann, freut mich das sehr.

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Drei verschiedene Saucen wurden gekocht. Eine klassische, die beim Kochen mit gedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und frischen Kräutern angereichert wird. Dann die scharfe mit Chili für ein all‘ arrabbiata. Und eine für den schnellen Gebrauch. Da ist schon alles drin was es braucht und muss nur geöffnet werden.

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Mein Vorrat ist aufgestockt, mehr als 20 Gläser lagern im Keller und warten auf den Verzehr.

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Als ich ein Kind war und die Leute stolz ihre Vorratskammern zeigten, konnte ich das nicht verstehen.

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Heute gehöre ich auch zu denen, die stolz auf ihren Vorrat sind, auch wenn ich ihn „nur“ in meinem Blog  bei den anderen Sonntagsfreuden zeige.

Urlaub bei Bunt ist die Welt

Urlaub heisst bei uns in der Schweiz Ferien. Sie werden auch oft als die fünfte Jahreszeit genannt.
Ferien werden gerne mit Erholung gleichgesetzt, können aber auch Stress bedeuten.
Ich war für ein verlängertes Wochenende im Mai im Allgäu beim Wellness: schönes Hotel, feines Essen, grosser Spa-Bereich in einer lieblichen Natur. Tage um die Seele baumeln zu lassen – also Erholung pur. Genau so wie ich es am liebsten mag.

Im Juli ging es dann für drei Wochen nach USA und Kanada: viel gesehen, viel erlebt, weit gefahren. Reich an Eindrücken von Kultur, Architektur und Natur kamen wir wieder gesund, aber nicht erholt oder ausgeruht, nach Hause. Es hat mir sehr gut gefallen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und es waren andere aber auch tolle Ferien.

Bilder anklicken

Das war nur eine kleine Auswahl von den vielen Fotos die ich gemacht habe. Die werden mich immer an unvergessliche Ferien erinnern und lässt mich gemeinsam mit den Begleitern davon schwärmen.

Jetzt werde ich gespannt bei Lotta nachschauen, wie Ihr euren Urlaub verbringt.  Hoffe, dass niemand schlechte Urlaubserinnerungen hat.

Ein Jahr danach / Sonntagsfreude

Genau heute von einem Jahr feierten wir die Hochzeit unserer Tochter. Erinnerungen an ein wunderschönes Fest mit einem glücklichen Brautpaar werden wach.

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Ein Höhepunkt an so einem Fest ist sicher immer auch die Hochzeitstorte. Von dieser Torte wurde der oberste Teil aufgehoben. Heute wird sie bei dem jungen Ehepaar zum 1. Jahrestag aufgetaut.

Hochzeitstorte

Die Eheringe haben eine mehrfache Symbolik. Sie sind rund und man weiss daher nicht, wo der Anfang und wo das Ende ist. So soll es auch mit der Liebe sein. Man kann nicht immer sagen, wann genau die Liebe angefangen hat. Und die Liebe soll auch kein Ende haben.
Die wertvollen Ringe sind auch ein Ausdruck dafür, dass Liebe sehr kostbar ist.

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Die Ringe als Symbol für ihre Liebe tragen sie seither an ihren Ringfingern. Griechische Ärzte hatten schon vor 3’000 Jahren die Theorie, dass vom Ringfinger zum Herzen eine Liebesader fliesst.

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Der Alltag ist längst eingekehrt bei den beiden, darum finde ich es wertvoll, wenn der Hochzeitstag etwas ganz besonderes ist und immer bleiben wird.
Ich wünsche den beiden von ganzem Herzen, dass immer etwas von diesem Glanz erhalten bleibt.

Wer sich sonst noch an etwas freuen kann findet man bai Barbara von 60°Nord bei den Sonntagsfreuden.

Schöne Häuser bei Bunt ist die Welt

Schöne Häuser werden gesucht bei Bunt ist die Welt.
Auf Reisen entdecke ich immer gerne die Architektur anderer Länder und Epochen. Ein ganz spezielles Gebäude ist das Flatiron Building, ein Wahrzeichen in New York. Im Spitz ist es gerade 2.50 m breit und trennt die berühmten Strassen Broadway und 5th Ave.

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Auch in Boston steht ein mini Bügeleisengebäude. Ob es vom gleichen Architekten gebaut wurde, weiss ich nicht. Doch was die New Yorker können, können die Bostoner auch.

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In Amerikas Innenstädte gibt es einige Häuser mit Glasfassaden. Wenn sich die umliegenden Gebäude im Glas spiegeln, sieht das ganz toll aus.

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Das nächste Bild soll kein Rätsel sein, das ist ganz einfach in Manhatten, wenn man den Himmel fotografiert. Ob solche Hochhäuser schön sind, darüber lässt sich diskutieren, aber wenn man mittendrin steht, ist es faszinierend.

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Schönheit ist bekanntlich sowieso relativ. Z.B. sahen wir in Montreal eine der teuersten Wohnungen  direkt am Saint-Laurent Strom. Die Appartements wurden von einem Stararchitekten so entworfen, dass niemand in einen anderen Raum sehen kann.

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Wer sonst noch schöne Häuser zeigen kann, findet ihr hier bei Lotta.

Zinnien bei Freitagsblümchen.

Mach mit :-)

Jetzt blühen die Zinnien in unseren Blumenrabatten in den verschiedensten Farben rot, pink und orange. Meine selbstgezogenen Lieblingsblumen stehen nun zusammen mit wenig Farn in meiner handgefertigten Ton Vase.

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Mein Freitagsblümchen geht als Dank zu meiner Nachbarin. Sie wird uns in den nächsten drei Wochen um und im Haus nach dem Rechten sehen. Wenn das schöne Hochsommerwetter andauert, wird sie mit Giessen und Lüften viel Arbeit haben.

Wer noch alles dabei ist beim Friday-Flowerday, seht ihr bei Holunderbluetchen.

Sonntagsfreude / Frau und Schuhe!

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind 🙂

Frauen lieben angeblich Schuhe. Und ich bilde da keine Ausnahme.
Ich trage gerne schöne Schuhe. Aber mit dem Alter suche ich Schuhe nicht mehr nur noch nach dem Aussehen aus, sondern ich achte darauf, dass die Schuhe auch bequem sind. Für unsere Reise nach New York wollte ich mir ein paar bequeme Schuhe kaufen, damit ich gut zu Fuss bin, um die Weltmetropole zu erkunden. Aber wie schon oft hatte ich die Qual der Wahl und konnte mich nicht für ein einziges Paar Schuhe entscheiden. Und nun bin ich stolze Besitzerin von meinen neuen vier Paar Schuhe.

Schuhe

Auf den einzelnen Bildern kann man sehen wie schön meine neuen Schuhe sind, und ich versichere auch jedes Paar ist sehr bequem.

New York we’re coming.

Bei Barbara von 60°Nord gibt es noch mehr Sonntagsfreuden.

Der neue Baum

Von der Baumfällaktion in Nachbars Garten habe ich hier schon berichtet.
Die Erde, in der der Zwetschgenbaum stand, konnte sich in der Zwischenzeit wieder senken. Ich war gespannt auf den neuen Baum. Wir wussten, dass es keinen Obstbaum mehr geben wird, aber unter einem Eisenbaum konnte wir uns nicht viel vorstellen.

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Jetzt steht er also, der neue Baum, der fachmännisch eingepflanzt wurde. Es ist erstaunlich, wie schon grössere Bäume noch gut verpflanzt werden können. Ich bin gespannt, wie er sich entwickeln wird. Nach Aussage meiner Nachbarin sollen sich die Blätter im Herbst sehr schön verfärben.

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