Mein Juli 2026 und 12tel Blick

Was soll ich zu meinem Juli sagen? Es war heiss und trocken, und das praktisch den ganzen Monat lang. Schon der Juni ging viel zu heiss zu Ende, und auch während der Rosenwoche musste fleissig gegossen werden.
Im Garten kamen wir mit Giessen und Ernten fast nicht mehr nach. Bei diesen Temperaturen war es allerdings kein grosses Vergnügen, die Beeren zu pflücken und anschliessend Marmelade zu kochen. Dafür freuten wir uns über die ersten neuen Kartoffeln aus dem Garten, und auch Bohnen gab es mehr als genug.
Von meinem Schmetterlingsglück habe ich hier bereits geschwärmt. Über einen anderen tierischen Besucher staunten wir dafür umso mehr: Eines frühen Morgens entdeckten wir einen Igel bei uns im Garten. Natürlich stellten wir ihm gleich frisches Wasser bereit, bei dieser Hitze konnte er es bestimmt gut gebrauchen.
Mit der kleinen Enkelin besuchte ich zum letzten Mal das ElKi-Singen (Eltern-Kind-Singen), und wir bedankten uns bei der Leiterin für ihr grosses Engagement. Nach den Ferien geht die Kleine bereits in die Spielgruppe. Wie schnell doch die Zeit vergeht, sieht man wohl an den Grosskindern am besten.
Auch am See sind die Folgen der anhaltenden Trockenheit deutlich zu sehen. Der Pegelstand sinkt immer weiter, während die Wassertemperatur steigt. Viele Bootsplätze liegen bereits im Trockenen, und manche Schiffsanlegestellen können nicht mehr angefahren werden.
Regenfotos konnte ich in diesem Monat gerade einmal an einem einzigen Tag machen, und schon ist die nächste Hitzewelle im Anmarsch.
Die langen Sommerabende verbrachten wir gerne auf der Terrasse. Dort genossen wir die Stille, die angenehmen Abendstunden und das schöne Lichtspiel unserer Solarlampe. So hatte auch dieser heisse und trockene Juli seine besonderen Momente

Die Fotos zum vergrössern anklicken.

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Sommerkleider trotz Sommerhitze

Eigentlich war es diesen Monat viel zu heiss zum Nähen. Aber die Enkelinnen wachsen so schnell, und so wurden neue Kleider für die grosse Enkelin gewünscht.
Den Puzzle-Magic-Stoff, der sich in der Sonne verfärbt, hatte ich schon länger gekauft. Die Enkelin war ganz fasziniert, als sie das neue Kleid anprobierte. Natürlich musste sie damit sofort nach draussen an einen sonnigen Platz laufen. Dort konnte sie zusehen, wie auf dem zunächst eher schlichten Oberteil nach und nach immer mehr farbige Puzzleteile erschienen. Das war natürlich ein besonderer Effekt!
Das apricotfarbene Kleid bekam noch einen Traumfänger aufgebügelt, denn wie immer muss bei ihr einfach etwas drauf sein!
Aus einem Kimono-Schnitt nähte ich für die beiden Schwestern je zwei gleiche Shirts. So können sie nun im Partnerlook unterwegs sein.
Auch der gestreifte Stoff lag schon länger bei mir und wartete auf den passenden Schnitt. Mit dem Raglanshirt „Bethioua“ mit seiner schönen Rückenpasse war dieser nun gefunden. Ich verlängerte den Schnitt kurzerhand zum Kleid und nähte daraus ein neues Sommerkleid für mich.
So sind trotz der Hitze doch einige neue Kleidungsstücke unter der Nähmaschine hervorgekommen.

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12tel Blick Juli 2026

An meinem Standort hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel verändert. Eine kleine Herausforderung war es allerdings, einen passenden Zeitpunkt für mein Foto zu finden, an dem nicht die ganze Wiese von Badegästen bevölkert war.

Unmittelbar neben meinem Standpunkt knickten bei einem heftigen Sturm Mitte des Monats zwei alte, grosse Bäume um. Was für ein Glück, dass dabei niemand getroffen wurde!

Dieser Baum musste anschliessend aus Sicherheitsgründen ganz gefällt werden. Er wird fehlen, denn er war ein beliebter Schattenspender im Schwimmbad, gerade an den heissen Sommertagen.

12tel Blicke, Mein Freund der Baum.

Sommer ist, wenn das Korn reif ist

Wenn ich an einem Kornfeld vorbeifahre, muss ich fast immer anhalten, um ein Foto zu machen. Um welche Getreideart es sich auf dem Bild handelt, weiss ich allerdings nicht. Aber die goldenen Ähren gefallen mir einfach sehr.

An vielen Kornfeldern wachsen am Rand bunte Blumen, sei es roter Mohn, blaue Wegwarte oder, wie auf meinem Bild, leuchtende, gelbe Sonnenblumen.

Zurzeit ist der Boden bei uns sehr trocken, und die Sonne brennt heiss auf die Felder. Die schönen Wolken am Himmel sehen zwar vielversprechend aus, bringen aber keinen Regen bis zu uns.

Da ist es bei unseren Velotouren besonders wichtig, einen schattigen Platz für eine Pause zu finden. Der Blick über die weiten Felder vermittelt trotzdem eine wunderbare Sommerstimmung.

Mir kommt es vor, als würde das Korn von Jahr zu Jahr früher geerntet. Und schon bald sind aus den goldenen Feldern nur noch Stoppelfelder geworden.

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Schmetterlingsglück!

Wie habe ich mich gefreut, als ich mit der kleinen Enkelin auf dem Nachhauseweg war und wir auf einem Parkplatz einen Sommerflieder entdeckten, der dort eigentlich gar nicht hingehört. Schon von Weitem hörten wir das Summen und sahen das bunte Flattern.

Da summte und brummte es überall. Ich nahm mein Handy hervor und sagte zu meiner Enkelin, dass ich versuchen möchte, den einen oder anderen «Sommervogel», wie wir Schmetterlinge auch nennen, zu fotografieren.

Bis jetzt ist es mir noch nie gelungen, ein Taubenschwänzchen zu fotografieren. Doch an diesem Tag schwirrten gleich mehrere um die Blüten herum.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie im Schwirrflug vor den Blüten stehen und mit ihrem langen Rüssel den Nektar aus den einzelnen Blüten saugen.

Und so viele Schmetterlinge auf einem einzigen Strauch habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Das Tagpfauenauge blieb für einen kurzen Moment ganz ruhig sitzen und liess sich wunderbar fotografieren. Da schauen einem ja geradezu vier Augen entgegen!

Auch meine Lieblingsschmetterlinge waren gleich mehrfach auf dem Sommerflieder auf Nektarsuche.

Den Kaisermantel erkennt man mit seiner intensiven orangefarbenen Zeichnung schon von Weitem. Am Waldrand, auf dem Weg, den ich oft mit meinen Enkelinnen gehe und den wir sogar «Schmetterlingsweg» nennen, begegnen wir immer wieder einem oder sogar mehreren Kaisermänteln. Oft begleiten sie uns ein ganzes Stück des Weges. Darüber freuen wir uns jedes Mal aufs Neue.

Auch ein Schwalbenschwanz flog von Ast zu Ast und präsentierte sein farbenfrohes Kleid.

Nach einiger Zeit meinte unsere kleine Enkelin, die erst drei Jahre alt ist: «Grossmami, jetzt bist du fertig mit Fotografieren. Die sind immer gleich!»
Wie recht sie doch hatte!

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12tel Blick Juni

An meinem Standort bin ich mittlerweile fast nicht mehr alleine. Die schattige Wiese wird rege genutzt, um der Hitze zu entfliehen und in der Nähe des Wassers eine Abkühlung zu finden. Wobei, von Abkühlung kann bald auch nicht mehr die Rede sein, denn der See hat bereits 26 ° erreicht.

Zum Schwimmen muss man ohnehin ziemlich weit hinauslaufen, bis das Wasser tief genug ist.

Zurzeit erleben wir einen Hitzerekord wie noch nie seit Messbeginn, und der Bodensee führt so wenig Wasser wie noch nie in einem Juni!

Aber wir machen das Beste daraus, schliesslich haben wir ein Dach über dem Kopf.

Und hier auch schon das erste halbe Jahr in einer Collage.

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