Sommer ist, wenn das Korn reif ist

Wenn ich an einem Kornfeld vorbeifahre, muss ich fast immer anhalten, um ein Foto zu machen. Um welche Getreideart es sich auf dem Bild handelt, weiss ich allerdings nicht. Aber die goldenen Ähren gefallen mir einfach sehr.

An vielen Kornfeldern wachsen am Rand bunte Blumen, sei es roter Mohn, blaue Wegwarte oder, wie auf meinem Bild, leuchtende, gelbe Sonnenblumen.

Zurzeit ist der Boden bei uns sehr trocken, und die Sonne brennt heiss auf die Felder. Die schönen Wolken am Himmel sehen zwar vielversprechend aus, bringen aber keinen Regen bis zu uns.

Da ist es bei unseren Velotouren besonders wichtig, einen schattigen Platz für eine Pause zu finden. Der Blick über die weiten Felder vermittelt trotzdem eine wunderbare Sommerstimmung.

Mir kommt es vor, als würde das Korn von Jahr zu Jahr früher geerntet. Und schon bald sind aus den goldenen Feldern nur noch Stoppelfelder geworden.

Plausch am Gartenzaun, Natur Donnerstag, Beige bei Nicole, Himmelsblicke, Glücksmomente, Was blüht denn da, Samstagsplausch.

Schmetterlingsglück!

Wie habe ich mich gefreut, als ich mit der kleinen Enkelin auf dem Nachhauseweg war und wir auf einem Parkplatz einen Sommerflieder entdeckten, der dort eigentlich gar nicht hingehört. Schon von Weitem hörten wir das Summen und sahen das bunte Flattern.

Da summte und brummte es überall. Ich nahm mein Handy hervor und sagte zu meiner Enkelin, dass ich versuchen möchte, den einen oder anderen «Sommervogel», wie wir Schmetterlinge auch nennen, zu fotografieren.

Bis jetzt ist es mir noch nie gelungen, ein Taubenschwänzchen zu fotografieren. Doch an diesem Tag schwirrten gleich mehrere um die Blüten herum.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie im Schwirrflug vor den Blüten stehen und mit ihrem langen Rüssel den Nektar aus den einzelnen Blüten saugen.

Und so viele Schmetterlinge auf einem einzigen Strauch habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Das Tagpfauenauge blieb für einen kurzen Moment ganz ruhig sitzen und liess sich wunderbar fotografieren. Da schauen einem ja geradezu vier Augen entgegen!

Auch meine Lieblingsschmetterlinge waren gleich mehrfach auf dem Sommerflieder auf Nektarsuche.

Den Kaisermantel erkennt man mit seiner intensiven orangefarbenen Zeichnung schon von Weitem. Am Waldrand, auf dem Weg, den ich oft mit meinen Enkelinnen gehe und den wir sogar «Schmetterlingsweg» nennen, begegnen wir immer wieder einem oder sogar mehreren Kaisermänteln. Oft begleiten sie uns ein ganzes Stück des Weges. Darüber freuen wir uns jedes Mal aufs Neue.

Auch ein Schwalbenschwanz flog von Ast zu Ast und präsentierte sein farbenfrohes Kleid.

Nach einiger Zeit meinte unsere kleine Enkelin, die erst drei Jahre alt ist: «Grossmami, jetzt bist du fertig mit Fotografieren. Die sind immer gleich!»
Wie recht sie doch hatte!

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12tel Blick Juni

An meinem Standort bin ich mittlerweile fast nicht mehr alleine. Die schattige Wiese wird rege genutzt, um der Hitze zu entfliehen und in der Nähe des Wassers eine Abkühlung zu finden. Wobei, von Abkühlung kann bald auch nicht mehr die Rede sein, denn der See hat bereits 26 ° erreicht.

Zum Schwimmen muss man ohnehin ziemlich weit hinauslaufen, bis das Wasser tief genug ist.

Zurzeit erleben wir einen Hitzerekord wie noch nie seit Messbeginn, und der Bodensee führt so wenig Wasser wie noch nie in einem Juni!

Aber wir machen das Beste daraus, schliesslich haben wir ein Dach über dem Kopf.

Und hier auch schon das erste halbe Jahr in einer Collage.

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