Mein November 2025

Eigentlich war der November ganz passabel, typisches Novemberwetter halt. Ausflüge haben wir keine gemacht, aber die trockenen, schönen Tage haben wir genutzt, um im Garten und rund ums Haus die letzten Arbeiten zu erledigen. Dabei ist auch noch ein schöner Blumenstrauss entstanden, der jetzt im Haus für etwas Farbe sorgt. Am See kann man im Moment wunderbar die Ruhe geniessen und die verschiedenen Stimmungen aufnehmen. Die trüben Tage haben wir drinnen verbracht und genutzt, um kleine Geschenke zu machen. So ist auch der süsse Adventskalender entstanden, Andrea fragt uns danach. Der erste Schnee dieses Winters hat sich nur kurz blicken lassen, aber dafür leuchtet der Säntis nun am Abend hell im Abendrot.

Genäht und gebastelt!

Ich habe mich diesmal am Knüpfen mit Macramé-Garn versucht – damit beantworte ich auch Andreas zweite Frage. Im Netz findet man unzählige Anleitungen, und in Videos werden die verschiedenen Knoten sehr anschaulich gezeigt. Ob das wohl mein neues Hobby wird? Ich bin gespannt. Genäht habe ich in diesem Monat nicht allzu viel. Für die grosse Enkelin habe ich noch einmal ein Shirt mit einem Dino-Bügelbild gemacht. Sie hat es gleich angezogen und den ganzen Tag getragen, als ich es ihr brachte. Auch für die kleine Enkelin sind zwei neue Shirts entstanden, und sie hat sich sehr gefreut, dass ich ihr ebenfalls ein Bild aufgebügelt habe. Ausserdem habe ich wieder einige Gipsfiguren gegossen.

12tel Blick November

Diesen Monat war ich nur zweimal an meinem Standort am Weiher. Eigentlich hätte ich euch gerne ein typisches Novemberbild vom See mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, aber dichten Bodennebel gab es diesmal nicht. Meine Aufnahme ist dafür am kältesten Tag des Monats entstanden. Am Morgen dieses Tages war die Landschaft weiss vom Raureif überzogen.

Wenn ich meine Position nur ganz leicht verändere, sieht man auf dem Bild, dass bereits eine dünne Eisschicht auf dem Weiher liegt.

Das Laub an den Bäumen am Ufer ist inzwischen grösstenteils abgefallen, und der Himmel scheint wieder durch die kahlen Äste.

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Vitamine zum Vorbeugen

Laut Wetterprognosen soll es in den nächsten Tagen merklich kälter werden, vielleicht fallen sogar schon bald die ersten Schneeflocken. Das war Grund genug, unseren wunderbar gewachsenen Gartensalat zuzudecken, damit wir noch möglichst lange frischen Salat ernten können.

Auch im Gewächshaus wachsen noch verschiedene Salatsorten. Die pflanzen wir jeweils unter die Tomaten, und so halten sie oft bis weit in den Winter hinein und versorgen uns mit Vitaminen.

Ausserdem gibt es immer noch Weiss- und Blaukohl sowie Sellerie, alles in Bio-Qualität. Heute habe ich einen Weisskohl und einen Sellerie geerntet.

Weil es bald frostig wird, habe ich auch die letzten Rosen im Garten geschnitten und mit ins Haus genommen. Das Laub ist zwar nicht mehr glänzend grün, aber das leuchtende Rot der Blüten setzt einen schönen Farbtupfer auf dem Tisch im sonst eher grauen November.

Zum Kohl und Sellerie gab es noch Kartoffeln, Karotten und Lauch. Alles klein geschnitten . Andrea fragt uns diese Woche nach unserem Lieblingsmuster, und meines ist eindeutig das geschnippelte Gemüse aus dem Garten.

Für dieses One-Pot-Gericht braucht es einen grossen Topf. Elfi sucht diesen Monat bei der ABC-Foto-Linkparty das „O“ – da passt „One-Pot“ perfekt.

Zuerst werden Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit etwas Kümmel angeschwitzt. Dann wird das Gemüse eingeschichtet: was am längsten braucht, kommt zuerst in den Topf – also Kartoffeln und Karotten, danach Sellerie und Lauch. Ganz zum Schluss kommt der Kohl dazu. Das Ganze mit wenig Brühe ablöschen, den Deckel aufsetzen und leise schmoren lassen.

Nach etwa einer Stunde ist der Topf nur noch halb gefüllt, das Gemüse ist zusammengefallen, kann gut umgerührt und bei Bedarf noch nachgewürzt werden.

So eine volle Ladung Vitamine auf dem Teller hebt meine Stimmung, das ist dann auch gleich die Antwort auf Andreas zweite Frage.

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Kreatives Vorbereiten

Wer erinnert sich noch daran, wie ich im Frühjahr Berge von Schwemmholz gesammelt habe? Der See hat sich inzwischen wieder gefüllt, das Wasser reicht bis ans Ufer, Schwemmholz gibt es also keines mehr.

Die Weide am See, die vor zwei Jahren mein 12tel Blick war, wurde damals von den Stürmen stark ramponiert. Umso schöner ist es zu sehen, wie wunderbar sie sich erholt hat!

Am sonnigen Martinitag zog es mich bei herrlichem Wetter an den See.

Mein Weg führte mich durch den „Blätterweg“, begleitet von goldener Herbststimmung.

Natürlich habe ich auf meinem Spaziergang auch gleich die ersten Tannenäste für meine Adventsgestecke mitgenommen, damit ist die erste Frage von Andrea beantwortet.

Zu Hause habe ich dann einige getrocknete Schwemmholzstücke herausgesucht

und mit den gegossenen Gipsformen, die ich gefertigt habe, ein wenig ausprobiert, wie alles am schönsten zusammenpasst, auch die zweite Frage von Andrea ist damit geklärt.

Schutzengel kann man schliesslich nie genug haben, und ich freue mich besonders, dass sich mein kleiner Engel sogar verdoppelt hat!

Das Präsentieren gehört zwar nicht zu meinen Stärken, aber dafür habe ich im Freundeskreis tatkräftige Unterstützung. Ob mit oder ohne Grün, Schwemmholz ist einfach ein ideales Material für kreative Ideen.

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Goldener Herbstausflug

Es ist immer wieder schön, bei gutem Wetter mit dem Velo durchs Umland zu fahren. Besonders im Herbst, wenn die Natur ihre ganze Farbenvielfalt zeigt. Durch den tieferen Sonnenstand wirkt alles noch stimmungsvoller, und am Wasser verdoppelt sich die Umgebung in den Spiegelungen.

Ob es sich bei dem Boot tatsächlich um ein Fischerboot handelt? Aber der idyllische Anblick war Grund genug, eine kleine Pause einzulegen.

Schaut man ganz genau hin, erkennt man, wie ein Ast ins Wasser taucht, fast unscheinbar, aber wunderschön.

Weiter ging es über eine Waldstrasse.

Dort haben wir die Velos abgestellt und sind zu Fuss weiter, dem heutigen Ziel entgegen.

Da es in den Tagen zuvor viel geregnet hatte, war auch das Laub noch feucht. Der Weg führte steil bergauf, und man musste gut aufpassen, nicht auszurutschen, aber der bunte Blätterteppich entschädigte für alles.

Oben angekommen, war der Anstieg schnell vergessen: Wir hatten die Ruine Ramschwag erreicht. Auf meinem Blog gibt es schon einige Beiträge zu diesem schönen Aussichtspunkt – und doch ist jeder Besuch anders.

Wie immer haben wir die Treppenstufe der Spindeltreppe gesucht, in die der Name meines Mannes eingraviert ist, und natürlich auch gefunden. Andreas erste Frage nach dem schönsten Grau widme ich heute der alten Burgmauer. (Das „Nebelgrau“ überlasse ich anderen.)

Wir hatten die Ruine ganz für uns allein. Schnell waren wir uns einig: Die nächste Wanderung mit unserer grossen Enkelin wird uns wieder hierher führen. Die liebevoll angelegten Feuerstellen laden auch zu einem gemütlichen Grill halt ein.

Mitten in der Woche an einem so schönen Ort zu sein und die goldene Herbststimmung aufzusaugen – das hebt einfach die Laune. Damit wäre auch Andreas zweite Frage beantwortet.

Der Blick in die Tiefe auf das gelb gefärbte Laub verändert sich in jeder Jahreszeit – und doch bleibt er immer wieder faszinierend.

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