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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Glückstag bei Nicole!

Nicole feiert ihren 12. Bloggeburtstag und hat die Bloggerfamilie eingeladen, zu ihrem Ehrentag Glück zu verschenken. Eine wunderschöne Idee, wie ich finde, und deshalb habe ich sehr gerne an ihrer Linkparty teilgenommen.
Vor ein paar Tagen durfte ich nun meine Glückspost aus dem Briefkasten fischen. Schon beim ersten Blick war mir klar: viele von euch werden sofort erkennen, von wem sie stammt.

Liebe Elfi, deine Überraschung hat mir eine riesige Freude gemacht! Der Schmollmund des kleinen „Säulis“ ist einfach zuckersüss. Schon oft habe ich deine Kreativität und deine Liebe zu schönem Papier auf deinem Blog bewundert, und diesmal durfte ich sie direkt in den Händen halten. Besonders aufmerksam fand ich, dass du für mich sogar pinkfarbenes Papier ausgesucht hast, obwohl Pink gar nicht zu deinen Lieblingsfarben gehört. So viel Glück auf einmal, das berührt mich sehr.

Doch damit nicht genug: Die Karte kam in bester Gesellschaft – ein kleiner Glücksschutzengel hat sie begleitet.

Sein liebes Gesicht zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch dafür von Herzen ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut hat mich auch deine Karte aus Kufstein. Wie schön, dass du sogar im Urlaub an mich gedacht hast. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Ich finde, ich habe grosses Glück mit meiner Glückspost, und davon möchte ich gerne einen Teil virtuell an Nicole weiterreichen: Danke für diese wunderbare Aktion! Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Freude am Bloggen, damit wir noch lange bei dir vorbeischauen, Neues entdecken und uns inspirieren lassen können.

Übrigens: Meine Glückspost hat zwar zwei kleine Umwege genommen, aber am Ende ist sie doch noch rechtzeitig in der Ferne bei Magdalena angekommen.

Bloggeburtstag,

Besuch der Ausstellung „Schreib Weisen“

Heute nehme ich euch mit in eine Ausstellung, die ich besucht habe. Der Weg dorthin führte uns am See entlang – bei herrlichem Spätsommerwetter. In der Nachbarstadt sprudelt der Springbrunnen noch immer, und hier legen wir gerne eine kleine Pause ein.

Weiter ging die Fahrt entlang der Steinacher Bucht.

Ob die grosse Holzskulptur wohl noch vom letzten Hochwasser angeschwemmt wurde, weiss ich nicht. Aber welches Tier dort gerade einen Fang gemacht hat, bleibt ganz der Fantasie überlassen.

Auch in der nächsten Stadt gibt es in Ufernähe einen Springbrunnen.

Das Wahrzeichen von Rorschach ist das Kornhaus am Hafen.

Immer einen Besuch wert ist ausserdem die schöne Uferpromenade. Jetzt, wo die Ferien im Nachbarland vorbei sind, ist es dort nicht mehr so überlaufen, und man kann die herrliche Bepflanzung in Ruhe geniessen.

Unser Ziel lag ebenfalls direkt am See, in einem schönen Skulpturenpark, darüber erzähle ich euch aber ein andermal.

Denn diesmal ging es um die Ausstellung „Schreib Weisen“ im Würth Haus. Mein Museumsbesuch geht auch zu 11i.

Nach der Fahrt gönnten wir uns zuerst eine kleine Pause im Foyer, mit wunderbarem Blick auf den See.

Die Ausstellung zeigte die Vielfalt des aktuellen Schaffens der Mitglieder der Schweizerischen Kalligrafischen Gesellschaft – von klassischer Kalligrafie bis hin zu modernen, farbenfrohen und gestischen Schriftbildern. In Schau­vitrinen konnten die Besucher ausserdem Highlights zur Schriftgeschichte, verschiedene Schreibwerkzeuge sowie die Kunst der Tintenherstellung entdecken.

Die Bilder habe ich in einer Galerie zusammengefasst, sonst wäre der Beitrag zu lang geworden.

Die Fotos können zum Vergrössern angeklickt werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Ausstellung etwas mehr erhofft. Schon lange habe ich den Wunsch, mehr über die Kunst des Schreibens zu lernen – und ich hoffte, dass man auch selbst etwas ausprobieren könnte.

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Lass Blumen sprechen!

Zum wiederholten Mal schwärme ich euch von unserer Blumenpracht im Garten vor. Dieses Jahr blühen sie besonders schön, finde ich. Besonders stolz bin ich auf das Wandelröschen, das ich vom Kompost gerettet habe. Im Frühling, als wir unsere Töpfe aus dem Winterquartier ins Freie holten, waren nur verdorrte Zweige zu sehen. Mein Mann wollte die Pflanze gleich entsorgen. Ich aber schnitt alles bis auf ein paar Zentimeter zurück und stellte den Topf neben den Kompost. Mein Mann meinte nur: „Da kommt garantiert nichts mehr zum Blühen!“

Doch ganz langsam, und recht spät, zeigte sich das erste Grün. Heute blüht die angeblich vertrocknete Pflanze prächtig und wird fleissig von Taubenschwänzchen, Bienen und Hummeln besucht. Jeder, der an unserer Haustüre vorbeikommt, freut sich an den leuchtenden Farben in intensivem Orange. So etwas nennt man wohl echtes Gärtnerglück.

Auch Blütenstaub gibt es reichlich , schaut euch nur den Kopf der fetten Hummel an!

Die kriechen regelrecht tief in die Blüten hinein.

Unsere neu gerodete Gartenecke, in der wir den Kirschlorbeer entfernt haben, blüht nun schon den ganzen Sommer über.

Die Cosmeen mit ihren intensiv pinkfarbenen Blüten sind selbst im Schatten ein Blickfang.

Manchmal zaubert die Natur die schönsten Blumen ganz ohne unser Zutun. Mitten im Zinnienbeet blühen plötzlich weisse Sterne mit pinken Streifen, einfach so, von ganz allein.

Zum Blumenfreitag sende ich daher einen Strauss Zinnien, den ich mit einem Zweig blühendem Oregano und etwas Zitronenmelisse ergänzt habe.

So schmeckt Sommer bei uns auf der Terrasse! Mein ultimativer Tipp, um das Sommerfeeling im September noch ein wenig zu verlängern, liebe Andrea.

Und weil sich nicht nur wir selbst an der Blumenpracht erfreuen sollen, verschenke ich gerne einen Gruss aus dem Garten. Es muss nicht immer ein üppiger Strauss sein, auch eine kleine Aufmerksamkeit kann an einem Krankenbett viel Freude bereiten.

Andreas zweite Frage war nach einem Himmelsbild der Woche. Ich war mit meiner grossen Enkelin unterwegs und bin immer wieder erstaunt, wie aufmerksam sie die Natur beobachtet. Der Herbst wirft schon seine langen Schatten über die Wiesen, und der Bauer nutzt das schöne Wetter noch einmal für einen Grasschnitt.

Plötzlich rief die Enkelin: „Schau, Grossmami, ein blauer Schmetterling!“ Meine Freude war gross, habe ich doch bisher kaum jemals einen Bläuling gesehen. Gemeinsam warteten wir gespannt, ob es mir gelingt, ein Foto zu machen.

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Wasser – unser kostbares Gut

Der viele Regen in diesem Sommer hat durchaus auch seine schönen Seiten. Bei unserem Ausflug an die Sitter war der Lärmpegel deutlich höher als noch im Frühjahr.

Zum Glück findet man trotzdem noch trockene Plätze, um die Ruhe zu geniessen und ein Picknick inmitten der schönen Natur zu machen.

Ans andere Ufer gelangt man nun allerdings nicht mehr trockenen Fusses.

Auch der Bach, der an unserem Garten vorbeifliesst – sofern er überhaupt Wasser hat –, präsentiert sich momentan in einem völlig anderen Bild.

Es ist eine kleine Entdeckungsreise, zu beobachten, was alles zu wachsen beginnt.

Die Natur reagiert unglaublich schnell: Schon mit wenig Wasser wirkt alles gleich viel lebendiger und schöner.

Spuren der Biber sind ebenfalls sichtbar.

Plötzlich spiegeln sich die umliegenden Bäume im Bachbett.

Mit dem richtigen Lichteinfall entstehen wunderbare Stimmungen. Allerdings ist jetzt wasserfestes Schuhwerk angesagt, damit man im Bachbett keine nassen Füsse bekommt.

Zwischen den Steinen bilden sich kleine Tümpel, in denen sofort Leben einkehrt: Vögel, die hier Rast machen, zahlreiche Insekten – und natürlich auch die unvermeidlichen Mücken.

Noch fliesst das Wasser nicht in Strömen, doch in letzter Zeit war das Bachbett meist eher trocken als belebt

Umso schöner ist es, die lichten Stellen im Bachlauf zu entdecken. Und weil die Sonne jetzt schon tiefer steht im Spätsommer, ist der Lichteinfall fast Magisch.

Besonders faszinierend ist es, die wechselnden Lichtverhältnisse zu beobachten. Ein Spaziergang entlang eines wasserführenden Baches macht einfach viel mehr Freude, als wenn man auf trockenem Grund steht.

Ich hoffe, euch gefallen meine Wasserfotos ebenso wie mir. Und vielleicht erinnern wir uns beim nächsten Regen daran, wie viel Schönes das Nass vom Himmel hervorbringen kann.

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Mein August

Der August hat uns zunächst mit grauen Wolken und kühlem Regen begrüsst, doch das trübte unsere Stimmung keineswegs. Denn wir durften diesen Monat vor allem eines geniessen: ganz viel Zeit mit unseren Enkelinnen, was auch gleich die erste Frage bei Andrea beantwortet. Abwechselnd war eine unserer kleinen Schätze bei uns zu Besuch, und zum Abschluss kamen sogar beide gemeinsam mit ihrer Mama! Besonders die Kleine war kaum zu bremsen: Stolz schob sie den alten Puppenwagen vor sich her, denselben, mit dem schon ihre Mama einst gespielt hatte. Ein wunderbarer Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart so greifbar nah beieinander lagen.
Auch das Wetter zeigte sich schliesslich von seiner sommerlichen Seite. Viele Stunden verbrachten wir im Schwimmbad. Unsere grosse Enkelin hatte zudem ihre neue Leidenschaft entdeckt: das Wandern. Da kam der Barfussweg wie gerufen – ein kleines Abenteuer, das alle Sinne kitzelte.
Zu Hause im Garten wurde fleissig geerntet und eingekocht, damit wir auch in den kühleren Monaten noch vom Sommer zehren können. Und wenn wir einmal kinderfrei hatten, schnappten wir die Velos für kleine Ausflüge in der Umgebung oder suchten die ersehnte Abkühlung am See.

So war dieser August ein bunter Mix aus Familienzeit, Naturerlebnissen und stillen Momenten – ein Sommermonat, der in Erinnerung bleiben wird. Frage zwei bei Andrea.

Genäht habe ich auch.

Das pinkfarbene Kleid ist wieder ein Upcycling-Projekt, und das gestreifte Shirt stammt aus dem neuen Schnittmuster, das ich euch hier schon einmal gezeigt habe. Da es langsam kühler wird und die vorhandenen Unterleibchen zu klein geworden sind, mussten neue her. Aus dem bunten Teil des Paneels vom gestreiften Shirt habe ich mir ein neues Oberteil genäht. Dafür habe ich den Schnitt von einem gut sitzenden Kaufshirt abgenommen. Das weisse Shirt wiederum ist ein Probeteil von einem Schnittmuster, das schon lange in meinem Besitz liegt – allerdings musste ich die Passform am Ausschnitt stark anpassen. Als es schliesslich für mich perfekt passte, entstand daraus auch noch ein neues Kleid.
Den passenden Schmuck habe ich ebenfalls selbst gemacht. Bei Gelegenheit zeige ich euch gerne, wie man die Halskette herstellt.
Für den Herbst ist ausserdem ein Ballonshirt aus einem festeren French Terry entstanden. Und weil es für die grosse Enkelin nie bunt genug sein kann, gab es noch zwei neue Leggings.
Falls sich jetzt jemand fragt, ob ich ausschliesslich für unsere grosse Enkelin nähe: Wer einen Blick in meine älteren Monatscollagen wirft, wird dort viele Teile finden, die nun von der Kleineren getragen werden – sehr praktisch!
Und kaum zu glauben: In meiner langen Nähkarriere habe ich nun tatsächlich mein allererstes Täschchen genäht. Es ist ein Prototyp und wandert direkt zum Basar. Wahrscheinlich werden noch weitere folgen.

Freitagsblümchen.

Blumen gibt es in unserem Garten in grosser Vielfalt, und für Astrids Linkparty zeige ich euch heute eine Auswahl unserer Dahlien. Im Sommer stehen die Sträusse meistens auf der Terrasse – im Wintergarten ist es zu heiss, und im Wohnzimmer halten wir uns kaum auf.

Nach einem Sturm verlor eine einzelne Blüte fast all ihre Blätter die auf dem Tisch liegen.

12tel Blick August.

Im August habe ich es nur zweimal an den Weiher geschafft – und doch war jeder Besuch ein kleiner Augenblick der Ruhe. Die grossen Veränderungen lassen wohl noch bis zum Herbst auf sich warten, aber schon jetzt zeigt sich, wie das Ufer immer dichter und wilder wird. Fast scheint es, als würde die Natur leise ihr Reich zurückerobern und sich auf die kommende Jahreszeit vorbereiten.

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Der Sommer ist zurück!

Als bei uns die grossen Sommerferien in den Schulen vorbei waren,  kam der Sommer zurück mit viel Sonnenschein und heissen Tagen. Unsere Enkelinnen hatten noch Ferien und waren bei uns in den Ferien.  Da gab es auch Spaziergänge zu den Enten und Schwäne an den See. Der Pegelstand ist wieder normal.

Einfach schön hier, wenn man bedenkt dass in der Ferne der Stadtpark von den Touristen belagert ist!

Als ich da mit unserer kleinen Enkelin am Ufer stand und Fotos machte, hielt sie ihr Spielgerät vor den Augen und forderte die Enten auf „lächeln“. Das sind einfach unbezahlbare Glücksmomente die das Herz erwärmen. Andrea fragt mit wem wir Zeit verbracht haben.

Unter den grossen Bäumen am Schatten konnte man es gut aushalten.

Zur Zeit ist der Zugang zu meinem Lieblingsplatz eingeschränkt, weil das alte Gebäude abgerissen wurde und ein neues Mehrzweckgebäude gebaut wird.  Hoffentlich ist es dann nicht vorbei mit der Ruhe an diesem schönen Ort.

Die Grillplätze laden immer ganze Familien ein zum gemütlichen beisammen sein.

Bei uns sind die Zwetschgen reif und ich freue mich immer auf den ersten Kuchen.  Ich habe ein neues Rezept ausprobiert. Und weil der Kuchen uns allen sehr gut geschmeckt hat teile ich das Rezept gerne. Es braucht: 170gr. Butter,  3 Eier, 1El. Vanillezucker,  150gr. Zucker,  170gr. Joghurt,  280gr. Dinkelmehl, 10gr. Backpulver.

In den Rührteig kommen 800gr. kleingeschnittene Zwetschgen und bei 180° wird er gebacken, ca. 40 Minuten, kommt darauf an was für eine Form man nimmt. Probiert es aus,  eine saftige Köstlichkeit. Frage zwei bei Andrea.

Bei uns stehen Purpurrote Zinnien in einer alten Antrazith Vase.

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Verregneter Sommer!

Die letzten drei Wochen hatten mit Hochsommer wenig zu tun. Für mich muss es im Sommer nicht durchgehend sonnig sein, ein bisschen Abwechslung ist völlig okay. Aber wochenlanges Regenwetter mit teils starkem Niederschlag schlägt irgendwann doch aufs Gemüt. Unsere neue Bank wurde kaum genutzt, und die Polster waren im Trockenen definitiv besser aufgehoben.

Unser Weiher ist schon lange bis zum Rand gefüllt, und der See ist in den letzten Tagen um ganze 55 Zentimeter gestiegen. Ich bin zwar kein Mathe-Genie, darum bekomme ich die Rechnung nicht gebacken, liebe Andrea, aber das sind unglaubliche Wassermengen, die vom Himmel gefallen sind. Zum Glück gab es bei uns keine Schäden.

Trotz allem: Auch Regenwetter bringt schöne Fotomotive mit sich!

Giessen mussten wir jedenfalls nicht, dafür hat der Himmel reichlich gesorgt.

Weniger erfreulich war das Wetter sicher für die Freibäder: mitten in der Hochsaison fast leere Anlagen. Nicht nur wegen des vielen Regens, sondern auch, weil die Temperaturen eher herbstlich waren.

Auch der Bootsverleih blieb leer. Kein Wunder, denn wie man sieht, war der nächste Schauer meist schon im Anmarsch.

Aber: Nicht alle lassen sich vom miesen Wetter ihr Hobby vermiesen!

Inzwischen hat sich der Sommer zum Glück wieder zurückgemeldet. Das ist eindeutig mein Lichtblick der Woche, Andrea fragt uns. Trotzdem möchte ich diesen nassen Sommer in meinem virtuellen Tagebuch festhalten – er war eben auch Teil des Ganzen.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

Die Bilder zum vergrössern anklicken:

Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Honig im Kopf!

Viele meiner Leserinnen kennen sicher den Film Honig im Kopf. Ich war mit meinem Mann und unseren Töchtern zu einer etwas anderen, sehr berührenden Bühnenfassung dieser Geschichte über Amandus – im Seeburgtheater am Bodensee.

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass wir gemeinsam einen Sommerabend an diesem besonderen Ort verbringen.

Frühzeitig treffen wir uns auf dem idyllischen Gelände, geniessen die Stimmung und stimmen uns bei einem feinen Sommerdrink – benannt nach Charakteren aus dem Stück – auf den Abend ein.

Diesen Sommer verwandelt sich die Seebühne in eine poetische Welt zwischen Erinnern und Vergessen. In einer bewegenden Inszenierung des gleichnamigen Films von Til Schweiger zeigt das Kreuzlinger Kulttheater die veränderte Wahrnehmung eines an Alzheimer erkrankten Mannes – eingebettet in ein riesiges, lebendiges Fotoalbum.

Der Himmel über dem Spielort zog sich im Laufe des Abends zwar immer mehr zusammen, doch auf der überdachten Tribüne blieben wir zum Glück trocken.

Besonders eindrucksvoll: Der Bodensee selbst wird zur Lagune von Venedig, wohin Tilda – die Enkelin von Amandus – ihren Grossvater im Stück entführt.

Diese Kulisse war nicht nur eindrucksvoll, sondern wie gemacht für traumhafte Himmelsblicke – Heidi wird sich darüber bestimmt freuen.

Die Aufführung hat uns sehr beeindruckt. Sieben Darsteller*innen übernehmen auf der Open-Air-Bühne sämtliche Rollen – ein beachtliches Spiel mit viel Ausdruck und Gefühl.

Tilda, die jugendliche Enkelin des an Alzheimer erkrankten Amandus, wird durch eine lebensgrosse Puppe mit Klappmaul dargestellt. „Tilda will die Probleme der Erwachsenen nicht sehen“ – deshalb entführt sie kurzerhand ihren Grossvater. Ihre Figur ist frech, verträumt und kindlich ehrlich – die Puppe als Ausdrucksmittel passt perfekt. Die Puppe ist ein bewusstes, theatralisches Stilmittel. Sie unterstreicht Amandus’ zunehmende Verwirrung und rückt die kindliche Perspektive in den Fokus. Sie brachte uns mehrmals zum Lachen,  Andrea!

Ein bewegender, besonderer Theaterabend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

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