Archiv der Kategorie: Geschenke

Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Glückstag bei Nicole!

Nicole feiert ihren 12. Bloggeburtstag und hat die Bloggerfamilie eingeladen, zu ihrem Ehrentag Glück zu verschenken. Eine wunderschöne Idee, wie ich finde, und deshalb habe ich sehr gerne an ihrer Linkparty teilgenommen.
Vor ein paar Tagen durfte ich nun meine Glückspost aus dem Briefkasten fischen. Schon beim ersten Blick war mir klar: viele von euch werden sofort erkennen, von wem sie stammt.

Liebe Elfi, deine Überraschung hat mir eine riesige Freude gemacht! Der Schmollmund des kleinen „Säulis“ ist einfach zuckersüss. Schon oft habe ich deine Kreativität und deine Liebe zu schönem Papier auf deinem Blog bewundert, und diesmal durfte ich sie direkt in den Händen halten. Besonders aufmerksam fand ich, dass du für mich sogar pinkfarbenes Papier ausgesucht hast, obwohl Pink gar nicht zu deinen Lieblingsfarben gehört. So viel Glück auf einmal, das berührt mich sehr.

Doch damit nicht genug: Die Karte kam in bester Gesellschaft – ein kleiner Glücksschutzengel hat sie begleitet.

Sein liebes Gesicht zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch dafür von Herzen ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut hat mich auch deine Karte aus Kufstein. Wie schön, dass du sogar im Urlaub an mich gedacht hast. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Ich finde, ich habe grosses Glück mit meiner Glückspost, und davon möchte ich gerne einen Teil virtuell an Nicole weiterreichen: Danke für diese wunderbare Aktion! Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Freude am Bloggen, damit wir noch lange bei dir vorbeischauen, Neues entdecken und uns inspirieren lassen können.

Übrigens: Meine Glückspost hat zwar zwei kleine Umwege genommen, aber am Ende ist sie doch noch rechtzeitig in der Ferne bei Magdalena angekommen.

Bloggeburtstag,

Lass Blumen sprechen!

Zum wiederholten Mal schwärme ich euch von unserer Blumenpracht im Garten vor. Dieses Jahr blühen sie besonders schön, finde ich. Besonders stolz bin ich auf das Wandelröschen, das ich vom Kompost gerettet habe. Im Frühling, als wir unsere Töpfe aus dem Winterquartier ins Freie holten, waren nur verdorrte Zweige zu sehen. Mein Mann wollte die Pflanze gleich entsorgen. Ich aber schnitt alles bis auf ein paar Zentimeter zurück und stellte den Topf neben den Kompost. Mein Mann meinte nur: „Da kommt garantiert nichts mehr zum Blühen!“

Doch ganz langsam, und recht spät, zeigte sich das erste Grün. Heute blüht die angeblich vertrocknete Pflanze prächtig und wird fleissig von Taubenschwänzchen, Bienen und Hummeln besucht. Jeder, der an unserer Haustüre vorbeikommt, freut sich an den leuchtenden Farben in intensivem Orange. So etwas nennt man wohl echtes Gärtnerglück.

Auch Blütenstaub gibt es reichlich , schaut euch nur den Kopf der fetten Hummel an!

Die kriechen regelrecht tief in die Blüten hinein.

Unsere neu gerodete Gartenecke, in der wir den Kirschlorbeer entfernt haben, blüht nun schon den ganzen Sommer über.

Die Cosmeen mit ihren intensiv pinkfarbenen Blüten sind selbst im Schatten ein Blickfang.

Manchmal zaubert die Natur die schönsten Blumen ganz ohne unser Zutun. Mitten im Zinnienbeet blühen plötzlich weisse Sterne mit pinken Streifen, einfach so, von ganz allein.

Zum Blumenfreitag sende ich daher einen Strauss Zinnien, den ich mit einem Zweig blühendem Oregano und etwas Zitronenmelisse ergänzt habe.

So schmeckt Sommer bei uns auf der Terrasse! Mein ultimativer Tipp, um das Sommerfeeling im September noch ein wenig zu verlängern, liebe Andrea.

Und weil sich nicht nur wir selbst an der Blumenpracht erfreuen sollen, verschenke ich gerne einen Gruss aus dem Garten. Es muss nicht immer ein üppiger Strauss sein, auch eine kleine Aufmerksamkeit kann an einem Krankenbett viel Freude bereiten.

Andreas zweite Frage war nach einem Himmelsbild der Woche. Ich war mit meiner grossen Enkelin unterwegs und bin immer wieder erstaunt, wie aufmerksam sie die Natur beobachtet. Der Herbst wirft schon seine langen Schatten über die Wiesen, und der Bauer nutzt das schöne Wetter noch einmal für einen Grasschnitt.

Plötzlich rief die Enkelin: „Schau, Grossmami, ein blauer Schmetterling!“ Meine Freude war gross, habe ich doch bisher kaum jemals einen Bläuling gesehen. Gemeinsam warteten wir gespannt, ob es mir gelingt, ein Foto zu machen.

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Mein August

Der August hat uns zunächst mit grauen Wolken und kühlem Regen begrüsst, doch das trübte unsere Stimmung keineswegs. Denn wir durften diesen Monat vor allem eines geniessen: ganz viel Zeit mit unseren Enkelinnen, was auch gleich die erste Frage bei Andrea beantwortet. Abwechselnd war eine unserer kleinen Schätze bei uns zu Besuch, und zum Abschluss kamen sogar beide gemeinsam mit ihrer Mama! Besonders die Kleine war kaum zu bremsen: Stolz schob sie den alten Puppenwagen vor sich her, denselben, mit dem schon ihre Mama einst gespielt hatte. Ein wunderbarer Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart so greifbar nah beieinander lagen.
Auch das Wetter zeigte sich schliesslich von seiner sommerlichen Seite. Viele Stunden verbrachten wir im Schwimmbad. Unsere grosse Enkelin hatte zudem ihre neue Leidenschaft entdeckt: das Wandern. Da kam der Barfussweg wie gerufen – ein kleines Abenteuer, das alle Sinne kitzelte.
Zu Hause im Garten wurde fleissig geerntet und eingekocht, damit wir auch in den kühleren Monaten noch vom Sommer zehren können. Und wenn wir einmal kinderfrei hatten, schnappten wir die Velos für kleine Ausflüge in der Umgebung oder suchten die ersehnte Abkühlung am See.

So war dieser August ein bunter Mix aus Familienzeit, Naturerlebnissen und stillen Momenten – ein Sommermonat, der in Erinnerung bleiben wird. Frage zwei bei Andrea.

Genäht habe ich auch.

Das pinkfarbene Kleid ist wieder ein Upcycling-Projekt, und das gestreifte Shirt stammt aus dem neuen Schnittmuster, das ich euch hier schon einmal gezeigt habe. Da es langsam kühler wird und die vorhandenen Unterleibchen zu klein geworden sind, mussten neue her. Aus dem bunten Teil des Paneels vom gestreiften Shirt habe ich mir ein neues Oberteil genäht. Dafür habe ich den Schnitt von einem gut sitzenden Kaufshirt abgenommen. Das weisse Shirt wiederum ist ein Probeteil von einem Schnittmuster, das schon lange in meinem Besitz liegt – allerdings musste ich die Passform am Ausschnitt stark anpassen. Als es schliesslich für mich perfekt passte, entstand daraus auch noch ein neues Kleid.
Den passenden Schmuck habe ich ebenfalls selbst gemacht. Bei Gelegenheit zeige ich euch gerne, wie man die Halskette herstellt.
Für den Herbst ist ausserdem ein Ballonshirt aus einem festeren French Terry entstanden. Und weil es für die grosse Enkelin nie bunt genug sein kann, gab es noch zwei neue Leggings.
Falls sich jetzt jemand fragt, ob ich ausschliesslich für unsere grosse Enkelin nähe: Wer einen Blick in meine älteren Monatscollagen wirft, wird dort viele Teile finden, die nun von der Kleineren getragen werden – sehr praktisch!
Und kaum zu glauben: In meiner langen Nähkarriere habe ich nun tatsächlich mein allererstes Täschchen genäht. Es ist ein Prototyp und wandert direkt zum Basar. Wahrscheinlich werden noch weitere folgen.

Freitagsblümchen.

Blumen gibt es in unserem Garten in grosser Vielfalt, und für Astrids Linkparty zeige ich euch heute eine Auswahl unserer Dahlien. Im Sommer stehen die Sträusse meistens auf der Terrasse – im Wintergarten ist es zu heiss, und im Wohnzimmer halten wir uns kaum auf.

Nach einem Sturm verlor eine einzelne Blüte fast all ihre Blätter die auf dem Tisch liegen.

12tel Blick August.

Im August habe ich es nur zweimal an den Weiher geschafft – und doch war jeder Besuch ein kleiner Augenblick der Ruhe. Die grossen Veränderungen lassen wohl noch bis zum Herbst auf sich warten, aber schon jetzt zeigt sich, wie das Ufer immer dichter und wilder wird. Fast scheint es, als würde die Natur leise ihr Reich zurückerobern und sich auf die kommende Jahreszeit vorbereiten.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

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Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Honig im Kopf!

Viele meiner Leserinnen kennen sicher den Film Honig im Kopf. Ich war mit meinem Mann und unseren Töchtern zu einer etwas anderen, sehr berührenden Bühnenfassung dieser Geschichte über Amandus – im Seeburgtheater am Bodensee.

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass wir gemeinsam einen Sommerabend an diesem besonderen Ort verbringen.

Frühzeitig treffen wir uns auf dem idyllischen Gelände, geniessen die Stimmung und stimmen uns bei einem feinen Sommerdrink – benannt nach Charakteren aus dem Stück – auf den Abend ein.

Diesen Sommer verwandelt sich die Seebühne in eine poetische Welt zwischen Erinnern und Vergessen. In einer bewegenden Inszenierung des gleichnamigen Films von Til Schweiger zeigt das Kreuzlinger Kulttheater die veränderte Wahrnehmung eines an Alzheimer erkrankten Mannes – eingebettet in ein riesiges, lebendiges Fotoalbum.

Der Himmel über dem Spielort zog sich im Laufe des Abends zwar immer mehr zusammen, doch auf der überdachten Tribüne blieben wir zum Glück trocken.

Besonders eindrucksvoll: Der Bodensee selbst wird zur Lagune von Venedig, wohin Tilda – die Enkelin von Amandus – ihren Grossvater im Stück entführt.

Diese Kulisse war nicht nur eindrucksvoll, sondern wie gemacht für traumhafte Himmelsblicke – Heidi wird sich darüber bestimmt freuen.

Die Aufführung hat uns sehr beeindruckt. Sieben Darsteller*innen übernehmen auf der Open-Air-Bühne sämtliche Rollen – ein beachtliches Spiel mit viel Ausdruck und Gefühl.

Tilda, die jugendliche Enkelin des an Alzheimer erkrankten Amandus, wird durch eine lebensgrosse Puppe mit Klappmaul dargestellt. „Tilda will die Probleme der Erwachsenen nicht sehen“ – deshalb entführt sie kurzerhand ihren Grossvater. Ihre Figur ist frech, verträumt und kindlich ehrlich – die Puppe als Ausdrucksmittel passt perfekt. Die Puppe ist ein bewusstes, theatralisches Stilmittel. Sie unterstreicht Amandus’ zunehmende Verwirrung und rückt die kindliche Perspektive in den Fokus. Sie brachte uns mehrmals zum Lachen,  Andrea!

Ein bewegender, besonderer Theaterabend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

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Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

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Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Mein Mai 2025

Gefühlt vergeht die Zeit immer schneller – kaum beginnt der Monat, ist auch schon wieder Zeit für meine Monatscollage, die Birgitt freundlicherweise für uns sammelt. Diesmal scheint es mir besonders so. Passend zum Monat Mai entdeckte die grosse Enkelin im Garten voller Freude einen Maikäfer – ein kleines Naturwunder zur richtigen Zeit. Anfang des Monats konnte man noch ungewöhnlich weit in den See hinauslaufen, so niedrig war der Wasserstand. Der Regen blieb spärlich, die Nächte waren oft eisig kalt, stellenweise gab es sogar noch Bodenfrost. Und doch: Der Garten schenkt uns bereits reichlich. Wir ernten fleissig Kefen, Kohlrabi, Spinat und Radieschen. Im Treibhaus gedeihen die Tomaten prächtig. Auch die Rosen zeigen sich von ihrer schönsten Seite – Edelrosen, Strauchrosen und sogar die üppigen Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Im Teich öffnen sich die Seerosen, und vor dem Haus erfreuen mich immer mehr Löwenmäulchen in leuchtenden Farben. Auch in der Küche waren wir kreativ: Es gab Erdbeerroulade, einen Rhabarberkuchen – und gemeinsam mit den Enkelinnen haben wir einen Rührteig-Kranz gebacken. Die grosse Enkelin war ganz in ihrem Element: Sie stellte die Zutaten zusammen und wog die Mengen selbstständig ab – mit voller Konzentration und viel Freude. An den sonnigen Tagen, wenn die Bise eine Pause machte, genossen wir unsere Köstlichkeiten draussen – auf unserer neuen Bank. Besonders schön war das zur Kaffeezeit, Andrea!

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Genäht wurde nicht viel.

Schon vor längerer Zeit habe ich das hochwertige Paneel bei Anne vom Blog Leben eben gewonnen. Ich wusste sofort: Daraus möchte ich etwas Sommerliches für die grosse Enkelin nähen. Das Motiv „Bauernhof-Liebe“ ist einfach wunderschön – ich wollte es unbedingt prominent auf dem Vorderteil platzieren. Das Rückenteil ist mit vielen kleinen Bauernhof-Sujets übersät, ein richtig fröhliches Muster. Auch die Enkelin ist vom fertigen Shirt begeistert. Dazu habe ich ihr eine kurze Hose aus Crinkle-Jersey genäht. Als ich sie fragte, ob sie ihr gefällt, meinte sie nur trocken: „Da ist ja nichts drauf!“ – Tja, so viel dazu, was wir Erwachsenen hübsch finden und was bei kleinen Kindern ankommt. Aus dem gleichen Ottobre-Schnitt habe ich ihr noch ein weiteres Shirt genäht – diesmal mit einer kleinen Biene, die perfekt zu ihr passt. Das bunte Shirt, ebenfalls nach einem Ottobre-Schnittmuster, besteht übrigens aus einem Nachthemd, das ihre Mama während der Schwangerschaft getragen hat. Eine schöne Idee, finde ich – mit viel emotionalem Wert. Für den Halsausschnitt liess ich mich von Eva inspirieren und nähte ein offenes Bündchen. Es hat zwar ein paar Nerven gekostet, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut – und ich werde es sicher wieder einmal so machen. Eine ganz neue Erkenntnis für mich: Man lernt eben nie aus!

12tel Blick Mai

Heute möchte ich euch zeigen, dass mein Lieblingsweiher auch an grauen Tagen nichts von seinem Zauber verliert.

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Geschenke voller Liebe, Duft und Farben

Meine Freude war gross, als mir meine grosse Enkelin mit strahlendem Gesicht ihr selbst gebasteltes Geschenk überreichte – ein Schlüsselanhänger, den sie bei ihrem Gotti gemacht hatte. Ganz genau erklärte sie mir, wie sie ihn angefertigt hat: Sie hat ihre Hand abgezeichnet, ganz alleine ausgeschnitten, angemalt und mit meinem Namen personalisiert. Danach wurde alles im Backofen geschrumpft und gehärtet. Dass ich von ihr zum Muttertag ein Geschenk erhalten habe, hat mich tief berührt. Auch für ihre Eltern und die Nonna hat sie einen Schlüsselanhänger gebastelt – da war sie wirklich fleissig.

Wir konnten auf der Terrasse gemütlich Kaffee trinken, und die Roulade, die ich gebacken hatte, wurde von meiner Enkelin liebevoll dekoriert.

Wunderschön gebundene Blumen in meinen Lieblingsfarben bekam ich von meiner Tochter. Mit passenden Transporttopf dürfen die Blumen nun mit zu Astrids Blumenfreitag.

Das rote Couvert aus Filz war eine schöne Hülle für die liebevoll Karte. Die einfühlsamen Worte und wertschätzenden Zeilen darin rührten mich zu Tränen. Danke, du Liebe! Andrea fragt uns: Wofür sind wir dankbar? Für mich ist das ganz klar – für meine Liebsten.

Schmetterlinge sieht man bei uns leider immer seltener. Umso mehr freue ich mich über jeden, der unseren Garten besucht.

Vom Maiglöckchenduft kann ich im Mai nie genug bekommen. Pünktlich zum Monatbeginn blühen sie jetzt und verströmen ihren ganz besonderen Duft.

Die Pfingstrosen nehmen es dieses Jahr mit dem Kalender nicht so genau – zu Pfingsten werden sie wohl schon verblüht sein. Aber das macht nichts, wir geniessen ihre intensive Farbe auch jetzt schon sehr gerne.

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