Archiv der Kategorie: Freunde

Adventsgestecke

Diese Woche fertigte ich rechtzeitig auf den Advent meine alljährlichen Adventsgestecke. Einen traditionellen gebundenen Adventskranz mache ich schon lange nicht mehr, viel lieber fertige ich Gestecke. Ein Würfel gewässertes Steckmoos, wohlriechendes Tannenreisig und Grünzeug von unseren diversen Koniferen im Garten sind die Grundlagen.

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Ein Gesteck machte ich für die Schulkinder meiner Tochter. Hier gilt nicht „weniger ist mehr“, sondern da darf es ruhig mehr Glanz und Lichter haben.

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Wenn die Kerze brennt, wechselt sie die Farbe, am Rand leuchtet eine Lichterkette und auch der Engel leuchtet. Zu kitschig? Vielleicht für uns Erwachsene. Ich bin aber überzeugt, dass es den Kindern gefallen wird.

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Dieses Jahr kaufte ich kleine Weihnachtssterne. Ton in Ton dekorierte ich das Adventgesteck, das bis Weihnachten das Wohnzimmer der Tochter erfreut.

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Beim Gesteck für meine zweite Tochter sind die Tannenzapfen der Hingucker.

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Im Vorfeld überlege ich mir, was den Beschenkten gefallen könnte, und besorge mir die Accessoires.

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Das letzte habe ich jedoch für uns selber für unseren Wintergarten geschmückt.

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Neben rot, hat es auf meinem Gesteck Platz für drei lustige Engel.

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Rechtzeitig zum ersten Advent sind die Gestecke ausgeliefert und tragen hoffentlich zur besinnlichen Stimmung bei.
Auch bei Andrea, Rita, Katrin, Kebo  und  Lotta wird es sicher adventlich.

November Collage

 bei Birgitt

Mein November war alles andere als grau. Es gab viel zu tun, und ich bin froh, dass der Monat noch nicht ganz vorbei ist. Auch die Natur ist noch nicht im Winterschlaf. Die Blätter an den Bäumen sind immer noch rot, wie der Eisenbaum im Nachbarsgarten. Der Herbstwind lässt die Drachen steigen, dank dem tiefen Sonnenstand scheinen die Sonnenstrahlen durch die Bäume und der Föhn zaubert wunderbare Stimmungen am See. Auch im heimischen Garten kann man immer noch ernten. Sei es die letzten Blumen die mein Wohnzimmer schmücken, oder unsere Physalis, die es dieses Jahr reichlich gab. Obwohl der November noch nicht ganz vorüber ist, kündet sich langsam aber sicher die Adventzeit an. So versuchte ich neue Guetzlisorten zu backen und auf vorweihnachtlichen Ausstellungen brachte ich mich in Stimmung für die kommende besinnliche Zeit.

 

Für einen guten Zweck

Für den guten Zweck trafen sich ein paar helfende Hände und falteten und klebten fleissig. In Origami Technik mit dickerem Papier arbeiteten wir unter fachkundiger Anleitung von Esther. Sie stellte alle nötigen Dinge bereit und bereitete auch vor, damit wir gleich loslegen konnten.

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Dabei entstanden schöne Sternenwindlichter, die am Basar verkauft werden.

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In jedem Stern ist ein Teelichthalter für ein sicheres Abbrennen einer Rechaudkerze.

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Zwischen all der Arbeit kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Für einen Kaffee und ein Stück Kuchen blieb genug Zeit.

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Nicht nur Windlichter entstanden so, auch Weihnachtskarten wurden an diesem Nachmittag kreativ gestaltet.

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Dieses Wochenende ist es soweit, die mit viel Liebe gestalteten Sternen und Karten werden am Basar unter dem Motto „ein Stern für Afrika“ verkauft. Der Erlös ist für  fh-schweiz bestimmt, das von meiner Freundin betreut wird.
Geht zu Andrea, Rita und Katrin

Probebacken

Seit ein paar Jahren pflegen meine Tochter und ich eine schöne Tradition. Ein Wochenende im Advent backen wir gemeinsam unsere Weihnachtsplätzchen. Im Vorfeld legen wir fest, welche Sorten wir backen werden. Da wir auch immer offen sind für neue Rezepte, habe ich aus einer Kochzeitschrift drei neue Sorten ausprobiert.
Zum einen wären da die Kaffee-Tatzen. Die Zutaten sprachen mich an und das Spritzgebäck wirkte einfach in der Herstellung. Mit Betonung auf „wirkte“, weil es gar nicht einfach war, den Teig aus der Spritztülle zu bringen.

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Zum anderen waren da die Vanille-Schnecken. Diese stellte ich mir sehr lecker vor, wie ein richtiges Teegebäck. Leider war der Teig auch schwierig zum Spritzen und kleine Ringe konnte ich unmöglich machen.

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Die dritte Sorte die Orangen-Lebkuchen-Stängel versuchte ich gar nicht mehr mit dem Spritzsack zu formen, sondern schnitt mit einem Wellenrädchen kleine Stängelchen.

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Der Duft der sich beim Backen im Haus verbreitete, roch nach Weihnachten .

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Eine Degustationsportion ging an die Tochter. Sie entscheidet mit, ob die neuen Sorten in unsere Weihnachtsbäckerei aufgenommen werden sollten.

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Der Entscheid war ganz einfach. Nach dem Probieren sind wir uns einig, dass wir die Plätzchen im Advent nicht backen. Sie schmecken uns nicht. Sie sind fad und die Aromen kommen nicht zum Tragen.
Der neue Trend von weniger Zucker in der Ernährung hat seine Berechtigung, aber da gibt es sicher andere Produkte, die sich besser eignen.
Ich freue mich auf unser Backwochenende und wir werden unsere bewährten und beliebten Sorten backen.
Samstagsplausch Logo bei Andrea DSC02540[1] bei Rita

  bei Katrin

Spaziergänger

bunt_ist_die_welt_logo_2-2[1] bei Lotta

Das schöne und milde Herbstwetter diese Woche lockte zum Spazieren. Und so war es mir möglich, ganz viele Spaziergänger für Lottas Projekt mit dem Fotoapparat einzufangen.
Sei es auf dem freien Feld mit den bunt gefärbten Bäumen,

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oder am Wasser entlang.

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Ob alleine oder zu Zweit, es tut gut möglichst viel Sonne zu tanken.

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Nicht nur wir Menschen, auch die vierbeinigen Begleiter brauchen ihren Auslauf.

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Und ob mit oder ohne Stöcke, Bewegung tut allen gut.

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Mehr Spaziergänger gibt es hier.

Drei Weihern

Ein richtiges Kleinod oberhalb der Stadt St. Gallen sind die Drei Weihren. Sie sind zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert. In einem Naturschutzgebiet liegen der Frauenweiher mit dem Familienbad, der Buebenweiher und der Mannenweiher mit dem Gemeinschaftsbad. Ich als Frau habe unter der Bank durchgeschaut auf den Mannenweiher.

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Spass beiseite, Badegäste gab es nur noch vereinzelt als ich die Fotos machte. Um die wunderbaren Spiegelungen im Wasser zu fotografieren, stand ich dann aber wieder auf.

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Ein schöner Spazierweg führt rund um die Weiher mit vielen Sitzgelegenheiten.

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Das Frauenbad/Familienbad ist ein wunderschöner Holzbau und auf den Holzrosten rund um das Gebäude liegen Sonnenhungrige das ganze Jahr.

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Es ist v.a. auch dann ein beliebter Ausflugsort, wenn bei uns am See der Nebel liegt.
Von hier oben geniesst man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt St. Gallen.

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CAM UNDER FOOT 2016_ Siglinde  DND-wieder jeden Donnerstag  Jutta.

Kerzen und Lampenlicht

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Licht braucht der Mensch zum Leben, wie die Luft zum Atmen oder das Wasser zum Trinken. Heute leuchtet es für Lottas Projekt.

Das Windlicht aus Ton habe ich in den Ferien auf Kreta gekauft. Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und gerade das Schattenspiel ist fast so schön wie das Gefäss selber. Jetzt brennt es fast jeden Abend bei mir im Wintergarten.

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Dieser Treppenaufgang  in einem Lokal in Rethymnon ist beleuchtet mit Kerzen in Papierbeuteln.

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Auch das nächste Bild zeigt eine spezielle Lampeninstallation in einem Restaurant in Heraklion, Weidenkörbe in verschiedenen Grössen und Formen. Es war ein sehr angenehmes Licht und verströmte eine gute Atmosphäre.

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Diese Flacons sind nicht mit Parfum gefüllt, sondern mit Likör und mit Rechaudkerzen beleuchtet. Gefunden in einer Bar auf Kreta.

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Mit dem richtigen Einsatz von Licht und Schatten wirkt jede Fassade gleich eindrucksvoller.

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Zum Schluss weder eine Lampe noch eine Kerze, dafür ganz viel schöner goldener Glanz, wenn die Sonne im Meer versinkt.

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Meine Bilder sind alle aus unserem Urlaub auf Kreta.
Was bei den anderen alles leuchtet, findet man hier.

Prost Herbst!

Ein Eldorado für Gross und Klein ist das „Sunnehüsli“ am See. Nach einem Spaziergang oder auf einer Velotour bietet das Sunnehüsli eine willkommene Erfrischung an einem schönen Ort. Der Most aus der hauseigenen Produktion, ob süss oder sauer, ist weitherum beliebt. Ich mag ihn am liebsten gemischt, also „Ghürotne„.

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Besonders bei den Kleinen beliebt, ist der Streichelzoo mit den verschiedenen Kleintieren.

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Da es autofrei ist und ein grosser Kinderspielplatz dazugehört, ist es verständlich, dass es ein beliebtes Ausflugsziel mit Kindern ist.

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Nicht nur die Erwachsenen haben Freude am Most, auch für die Kleinen bleibt am Schluss etwas übrig.

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Die Hochlandrinder auf der angrenzenden Wiese kümmert das Treiben auf dem Spielplatz wenig und sie grasen ruhig das letzte saftige Gras.

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Mein Beitrag von dem kleinen Paradies geht zu
CAM UNDER FOOT 2016_ Siglinde
und  DND-wieder jeden Donnerstag Jutta.

Herbstspaziergang am See

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Der Spazierweg am See ist ganz unterschiedlich. Nicht immer führt der Weg direkt am See entlang, zum Teil verläuft der Weg hinter den Häuserreihen vorbei, wo man den See nicht sieht. Aber es gibt sie noch, die schönen Abschnitte direkt am Ufer, die nicht asphaltiert sind. Zum Glück sind der Fussgänger- und der Veloweg seit ein paar Jahren getrennt.
Am See findet man immer wieder ganz versteckte Feuerstellen im Gebüsch.

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Fast der ganzen Wegabschnitt ist durch ein dichtes Blätterdach geschützt.

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Weil es Naturwege sind, flitzen einem auch keine Inlineskater um die Ohren.

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Der Uferbereich ist frei zugänglich und lädt zum Spielen und Verweilen ein.

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Immer wieder kommt man an solchen schmucken Badehütten vorbei, die über Generationen in Familienbesitz bleiben.

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Die wunderschöne, farbige Blumenwiese zeigte ich bereits einmal. Sie blüht schon den ganzen Sommer und wurde sicher schon viele male fotografiert.

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Für mich ist es der schönste Streckenabschnitt am Schweizer Ufer und er ist ca. 5 Kilometer lang.

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Und für eine Stärkung nach dem Spazieren gibt es zum Glück genügend Möglichkeiten.

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Wo die anderen von Lottas Projekt spazieren, seht ihr hier.
Das Sonntagsglück von Katrin hier.
Das Herbstrascheln bei Vabelhaft

KKK (Kino, Kaffee und Kuchen)

In unserem feinen Kino gibt es das Angebot KKK – Kino, Kaffee und Kuchen. Wenn die Tage wieder kühler und kürzer werden, verbringt man wieder mehr Zeit drinnen. Und solchen ein Angebot vom Kino Roxy passt da perfekt. Im Kinosaal oben auf dem Balkon ganz hinten beim Projektor wurde eine schöne Bar mit Tischen und Stühle eingerichtet. Da trifft man sich vor dem Film zu einem Cüpli oder Apéro und einen kurzen „Schwatz“. Diese Woche besuchte ich mit zwei Freundinnen den KKK Nachmittag.

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In der Pause gibt es an Kaffee, Tee und Kuchen. Für Gesprächsstoff ist auch gleich gesorgt, kann man doch gleich wunderbar den Film besprechen.

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Für rege Diskussionen sorgte auch der Film Lou Andreas-Salomé, über eine aussergewöhnliches, spannende Frau.

 Lou Andreas-Salomé

1861 in St. Petersburg geboren begreift Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine Absage, um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in intellektuellen Kreisen. Als Studentin begegnet sie in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf welche zahlreiche Liebschaften folgen. Im Alter von 50 lernt sie Sigmund Freud kennen, entdeckt die Psychoanalyse für sich und beeinflusst den berühmten Analytiker in seinen Theorien.
(Quelle)

verlinkt bei: Andrea, Rita und Katrin.