Archiv der Kategorie: Freunde

Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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Sonne, Strand und Meer.

In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Monatsspaziergang gleich mehrmals gemacht, und diesmal führte er mich ans Meer.
Gerne nehme ich euch mit und zeige ein paar Eindrücke davon.
Dankbar bin ich, dass alles so gut gegangen ist und wir alle gut Erholt und Gesund wieder nach Hause gekommen sind. Andrea fragt uns.

Wir verbrachten wunderschöne Ferientage mit unseren Enkelinnen und ihrer Mama am Strand. Kilometerweit konnten wir dem Meer entlang spazieren, Sandburgen bauen, Muscheln sammeln oder einfach die Seele baumeln lassen.

Von morgens bis abends schien die Sonne, das Meer lockte mit angenehmen Temperaturen zum Baden, und im Schatten der Palmen genossen wir echtes Sommerfeeling.

Der Blick über das Meer und in die unendliche Weite, schöner kann ein Tag kaum beginnen.

Wir wohnten in einer grossen, kinderfreundlichen Hotelanlage, in der wir uns sofort wohlfühlten.

Jeden Tag wurde für Gross und Klein etwas geboten – von Shows bis zu Mitmachaktionen. An der Schaumparty nahmen wir zwar nicht teil, doch beim Gesichtermalen im Mini Club und bei der Kinderdisco waren wir natürlich dabei! Unsere kleine Enkelin machte begeistert mit und stand ihrer grossen Schwester in nichts nach.

Ich brauche noch viel Zeit, um all die Fotos zu sortieren und zum aussortieren.

Besonders schön fand ich, dass es überall auf der Anlage schattige Plätzchen gab. Viele Palmen trugen sogar reife Datteln!

Wenn abends die Sonne langsam im Meer versank, tauchte das warme Licht alles in ein leuchtendes Purpurrot. Auf dem Rückweg vom Strand blieb ich oft stehen, um diese besondere Stimmung in mich aufzunehmen.

Kulinarisch wurden wir jeden Abend verwöhnt: liebevoll gedeckte Tische, köstliche einheimische Gerichte und das Strahlen in den Augen unserer grossen Enkelin, als auch unser Tisch einmal mit kunstvollen Schwänen dekoriert war, dieser Moment bleibt mir noch lange in Erinnerung.

Trotz der Grösse des Resorts fanden wir immer ruhige Ecken, um einfach zu entspannen. Die Kinder fanden sich schnell zurecht, und auch wir liessen uns gerne treiben – mal mit einem kühlen Drink in der Hand, mal barfuss am Strand entlang.

Ich habe keine Ahnung, wie viele Schritte wir in diesen Tagen gegangen sind – aber unsere Ferien waren genau so, wie ich sie am liebsten habe: voller Sonne, Freude und schöner Erinnerungen. 🌴☀️

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Der Sommer ist zurück!

Als bei uns die grossen Sommerferien in den Schulen vorbei waren,  kam der Sommer zurück mit viel Sonnenschein und heissen Tagen. Unsere Enkelinnen hatten noch Ferien und waren bei uns in den Ferien.  Da gab es auch Spaziergänge zu den Enten und Schwäne an den See. Der Pegelstand ist wieder normal.

Einfach schön hier, wenn man bedenkt dass in der Ferne der Stadtpark von den Touristen belagert ist!

Als ich da mit unserer kleinen Enkelin am Ufer stand und Fotos machte, hielt sie ihr Spielgerät vor den Augen und forderte die Enten auf „lächeln“. Das sind einfach unbezahlbare Glücksmomente die das Herz erwärmen. Andrea fragt mit wem wir Zeit verbracht haben.

Unter den grossen Bäumen am Schatten konnte man es gut aushalten.

Zur Zeit ist der Zugang zu meinem Lieblingsplatz eingeschränkt, weil das alte Gebäude abgerissen wurde und ein neues Mehrzweckgebäude gebaut wird.  Hoffentlich ist es dann nicht vorbei mit der Ruhe an diesem schönen Ort.

Die Grillplätze laden immer ganze Familien ein zum gemütlichen beisammen sein.

Bei uns sind die Zwetschgen reif und ich freue mich immer auf den ersten Kuchen.  Ich habe ein neues Rezept ausprobiert. Und weil der Kuchen uns allen sehr gut geschmeckt hat teile ich das Rezept gerne. Es braucht: 170gr. Butter,  3 Eier, 1El. Vanillezucker,  150gr. Zucker,  170gr. Joghurt,  280gr. Dinkelmehl, 10gr. Backpulver.

In den Rührteig kommen 800gr. kleingeschnittene Zwetschgen und bei 180° wird er gebacken, ca. 40 Minuten, kommt darauf an was für eine Form man nimmt. Probiert es aus,  eine saftige Köstlichkeit. Frage zwei bei Andrea.

Bei uns stehen Purpurrote Zinnien in einer alten Antrazith Vase.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

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Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Honig im Kopf!

Viele meiner Leserinnen kennen sicher den Film Honig im Kopf. Ich war mit meinem Mann und unseren Töchtern zu einer etwas anderen, sehr berührenden Bühnenfassung dieser Geschichte über Amandus – im Seeburgtheater am Bodensee.

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass wir gemeinsam einen Sommerabend an diesem besonderen Ort verbringen.

Frühzeitig treffen wir uns auf dem idyllischen Gelände, geniessen die Stimmung und stimmen uns bei einem feinen Sommerdrink – benannt nach Charakteren aus dem Stück – auf den Abend ein.

Diesen Sommer verwandelt sich die Seebühne in eine poetische Welt zwischen Erinnern und Vergessen. In einer bewegenden Inszenierung des gleichnamigen Films von Til Schweiger zeigt das Kreuzlinger Kulttheater die veränderte Wahrnehmung eines an Alzheimer erkrankten Mannes – eingebettet in ein riesiges, lebendiges Fotoalbum.

Der Himmel über dem Spielort zog sich im Laufe des Abends zwar immer mehr zusammen, doch auf der überdachten Tribüne blieben wir zum Glück trocken.

Besonders eindrucksvoll: Der Bodensee selbst wird zur Lagune von Venedig, wohin Tilda – die Enkelin von Amandus – ihren Grossvater im Stück entführt.

Diese Kulisse war nicht nur eindrucksvoll, sondern wie gemacht für traumhafte Himmelsblicke – Heidi wird sich darüber bestimmt freuen.

Die Aufführung hat uns sehr beeindruckt. Sieben Darsteller*innen übernehmen auf der Open-Air-Bühne sämtliche Rollen – ein beachtliches Spiel mit viel Ausdruck und Gefühl.

Tilda, die jugendliche Enkelin des an Alzheimer erkrankten Amandus, wird durch eine lebensgrosse Puppe mit Klappmaul dargestellt. „Tilda will die Probleme der Erwachsenen nicht sehen“ – deshalb entführt sie kurzerhand ihren Grossvater. Ihre Figur ist frech, verträumt und kindlich ehrlich – die Puppe als Ausdrucksmittel passt perfekt. Die Puppe ist ein bewusstes, theatralisches Stilmittel. Sie unterstreicht Amandus’ zunehmende Verwirrung und rückt die kindliche Perspektive in den Fokus. Sie brachte uns mehrmals zum Lachen,  Andrea!

Ein bewegender, besonderer Theaterabend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

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Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

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Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Mein April 2025

Der Monat startete mit einem Geburtstagfest. An der wunderbar gedeckten Tafel mit traumhafter Aussicht haben wir unsere Tavolata in vollen Zügen genossen. Die Gäste durften die liebevoll arrangierten Blümchen auf dem Tisch mit nach Hause nehmen, so wurde das schöne Erlebnis noch ein wenig verlängert.
Der Frühling zeigt sich bei uns am See dieses Jahr von einer ungewohnt trockenen Seite – seit sieben Wochen hat es kaum geregnet. Die Bachbetten sind fast leer, und der See zieht sich immer weiter zurück. Ein Bild, das ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Täglich entstehen neue Sandbänke, und das angeschwemmte Holz türmt sich stellenweise zu kleinen Bergen.
Also meine Wetterapp wird rege aufgerufen, Andrea!
Mit den Enkelinnen sind wir weit in den ausgetrockneten See hinausgelaufen, bis sie endlich durchs seichte Wasser waten konnten. Aus dem gesammelten Schwemmholz hat die grosse Enkelin mit Hilfe ihres Papas ein Windspiel gebastelt – und es mir mit leuchtenden Augen geschenkt. Eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.
Auch im Garten spüren wir die Trockenheit: So viel haben wir im April wohl noch nie gegossen! Dennoch können wir Radieschen und Schnittsalat reichlich ernten, und die Kefen blühen unermüdlich. Die ersten Erdbeeren wurden mehrfach zur feinen Roulade verarbeitet – ein echter Genuss!
Alles was aus dem eigenen Garten kommt liebe ich!
Ein besonderer Höhepunkt im Monat war unser Osterfest. Bei einem wunderbaren Brunch mit der Familie unserer Tochter haben wir den Tag in vollen Zügen genossen. Zur grossen Freude der Enkelinnen liess sich sogar der Osterhase im Quartier blicken!
In den letzten Tagen ist nun endlich auch bei uns ein wenig Regen gefallen. Doch es braucht noch viele solcher Schauer, bis der See seinen gewohnten Pegelstand wieder erreicht hat.

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Nähfreuden mit kleinen Hürden

Die grosse Enkelin wünschte sich ein farbiges T-Shirt – Rot, Blau und Grün sollte es sein. Ihr Wunsch war mir natürlich Befehl. Ich kopierte ein passendes Schnittmuster und begann mit dem Zuschnitt. Der verlief allerdings nicht ganz so reibungslos wie gewohnt: Einige Denkfehler schlichen sich ein, denn Vorder- und Rückseite verlaufen bei diesem Schnitt nicht identisch.
Die Enkelin freute sich trotzdem riesig über ihr neues Shirt – mein Fehler störte sie kein bisschen. Für mich jedoch war klar: Das konnte ich so nicht stehen lassen. Als ich später für mich ein neues Schnittmuster ausprobierte, nutzte ich die Gelegenheit und nähte aus dem farbigen Stoff, kombiniert mit einem passenden Uni-Stoff, ein zweites Shirt für sie – diesmal korrekt genäht.
Mein eigenes neues Kleid war ursprünglich nur als Probeteil für den neuen Schnitt gedacht. Aber der Sitz war überraschend gut – und die vielen Komplimente, die ich dafür bekam, gaben dem Kleid seinen festen Platz im Schrank.
Auch für die Enkelinnen entstanden weitere Sommersachen, die schon fleissig getragen werden. Nur das Aufbügeln der farbigen Folien war nicht immer ganz erfolgreich – ein kleines Detail, an dem ich wohl noch etwas feilen muss. Dazu gab es passende Leggins für die ältere und Bodys für die jüngere Enkelin.

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Prekärer Pegelstand

Andrea fragt uns: „Was hast du diese Woche täglich gesehen?“
Wenn ich im Wohnzimmer sitze, fällt mein Blick sofort auf die Zierkirsche vor dem Fenster – sie steht in voller Blüte. Ihre üppigen, zart weissrosafarbenen Blüten ziehen zahlreiche Insekten an und leuchten förmlich.

Ich habe mir schon lange vorgenommen einen Spaziergang zu machen: Der Bodensee hat derzeit einen Rekordtiefstand. Seit Jahrzehnten war der Wasserstand nicht mehr so niedrig – ungewohnt viel Ufer ist freigelegt. Das muss man einfach gesehen haben!
Auf dem Foto an der Weide könnt ihr sehen, wie mich der starke Wind an diesem sonnigen Tag fast davongetragen hätte.

Der Biswind peitschte die Wellen auf, der Bodensee schäumte – und es war ziemlich kalt..

Fast täglich legt der Bodensee neue Kiesbänke frei.

Bei normalem Pegelstand wäre das kleine „Steinmännli“ ganz rechts am Ufer unter Wasser verborgen.

Auch im Park hat der Frühling Einzug gehalten. Die bunten Blumenrabatten sind ein echter Blickfang.

Die Insel im See ist so ein Ort, den man normalerweise nur über die Brücke erreicht, ohne dabei nasse Füsse zu bekommen.

Die Stadtgärtner haben sich wirklich grosse Mühe gegeben – immer wieder bleiben Besucher vor den liebevoll gestalteten Beeten stehen und fotografieren, so wie ich.

Die ganze Woche erfreuen wir uns an den frühlingshaft farbigen Blumen, die uns an der Geburtstagsfeier den Tische dekorierten. Eine Kollegin hat aus zitronengelben Tulpen, weissen Rosen, zartgelben Gerbera, Schleierkraut und Eukalyptus wunderschöne kleine Arrangements gezaubert. Viele kleine Väschen waren auf dem Tisch verteilt – das verlieh der Feier eine festliche, fröhliche Atmosphäre.

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Mein März 2025

Wundert euch nicht, dass ich meine Monatscollage mit der Jahreszahl versehen habe – die Link-Party bei Birgitt, die jeden Monat unsere Collagen sammelt, ist seit mittlerweile zehn Jahren ein fester Bestandteil meines Blogs. Für mich ist es auch ein wertvolles Nachschlagewerk.
Der März begann mit dem Geburtstag unserer kleinen Enkelin, die ihren zweiten Jahrestag sichtlich genossen hat – und schon genau weiss, wie alt sie jetzt ist. Die wunderschöne Einhorntorte hat ihre Patin gebacken, und sie hat köstlich geschmeckt.
Die Sonne zeigte sich immer öfter, doch der Nordwind blies fast den ganzen Monat und hielt die Temperaturen im Zaum. Trotzdem zog mich das Erwachen der Natur immer wieder nach draussen – an den See oder in die nähere Umgebung. Auch im Garten wurde schon fleissig gearbeitet: Die Kefen, die mein Mann bereits im Herbst gepflanzt hat, sind kräftig gewachsen. Spinat und Feldsalat können wir schon regelmässig ernten.
Die Blumen, die ich zum Weltfrauentag geschenkt bekommen habe, stehen immer noch in der Vase. Auch wenn Ostern dieses Jahr spät fällt, habe ich schon einige Karten gebastelt. Meine gut gehütete Rosenthal-Vase, die ich nur mit Schlüsselblumen gefüllt kenne, setzt eine schöne Tradition fort – inzwischen schon in der dritten Generation. Eindeutig meine Frühlingsdeko.
Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern, und ich verschenke dabei besonders gern kleine süsse Aufmerksamkeiten. Und natürlich durfte auch der erste Eiskaffee des Jahres nicht fehlen – ganz traditionell serviert.

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Meine genähten Sachen

Passend zum Geschenk für unsere Enkelin habe ich ihr ein Shirt mit ihrer Lieblingsfigur genäht. Die Fleecejacke mit den roten Eyecatchern war ebenfalls ein Geschenk von mir – und wird fleissig getragen.
Die ersten warmen Tage haben mich dazu inspiriert, kurze Shirts mit passenden Leggings zu nähen. Und für ein neues Familienmitglied im nahen Umfeld – eine kleine Erdenbürgerin – habe ich wieder ganz winzige Kleidungsstücke angefertigt.

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12tel-Blick März

Ganz langsam beginnt es am Weiher zu grünen – auch wenn man es auf dem Foto noch kaum erkennen kann. Es tut einfach gut, immer wieder die Ruhe zu geniessen und die idyllische Stimmung auf sich wirken zu lassen.

Mein erstes Vierteljahr im Überblick.

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