Laut Wetterprognosen soll es in den nächsten Tagen merklich kälter werden, vielleicht fallen sogar schon bald die ersten Schneeflocken. Das war Grund genug, unseren wunderbar gewachsenen Gartensalat zuzudecken, damit wir noch möglichst lange frischen Salat ernten können.

Auch im Gewächshaus wachsen noch verschiedene Salatsorten. Die pflanzen wir jeweils unter die Tomaten, und so halten sie oft bis weit in den Winter hinein und versorgen uns mit Vitaminen.

Ausserdem gibt es immer noch Weiss- und Blaukohl sowie Sellerie, alles in Bio-Qualität. Heute habe ich einen Weisskohl und einen Sellerie geerntet.

Weil es bald frostig wird, habe ich auch die letzten Rosen im Garten geschnitten und mit ins Haus genommen. Das Laub ist zwar nicht mehr glänzend grün, aber das leuchtende Rot der Blüten setzt einen schönen Farbtupfer auf dem Tisch im sonst eher grauen November.

Zum Kohl und Sellerie gab es noch Kartoffeln, Karotten und Lauch. Alles klein geschnitten . Andrea fragt uns diese Woche nach unserem Lieblingsmuster, und meines ist eindeutig das geschnippelte Gemüse aus dem Garten.

Für dieses One-Pot-Gericht braucht es einen grossen Topf. Elfi sucht diesen Monat bei der ABC-Foto-Linkparty das „O“ – da passt „One-Pot“ perfekt.

Zuerst werden Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit etwas Kümmel angeschwitzt. Dann wird das Gemüse eingeschichtet: was am längsten braucht, kommt zuerst in den Topf – also Kartoffeln und Karotten, danach Sellerie und Lauch. Ganz zum Schluss kommt der Kohl dazu. Das Ganze mit wenig Brühe ablöschen, den Deckel aufsetzen und leise schmoren lassen.

Nach etwa einer Stunde ist der Topf nur noch halb gefüllt, das Gemüse ist zusammengefallen, kann gut umgerührt und bei Bedarf noch nachgewürzt werden.

So eine volle Ladung Vitamine auf dem Teller hebt meine Stimmung, das ist dann auch gleich die Antwort auf Andreas zweite Frage.

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