Zum wiederholten Mal schwärme ich euch von unserer Blumenpracht im Garten vor. Dieses Jahr blühen sie besonders schön, finde ich. Besonders stolz bin ich auf das Wandelröschen, das ich vom Kompost gerettet habe. Im Frühling, als wir unsere Töpfe aus dem Winterquartier ins Freie holten, waren nur verdorrte Zweige zu sehen. Mein Mann wollte die Pflanze gleich entsorgen. Ich aber schnitt alles bis auf ein paar Zentimeter zurück und stellte den Topf neben den Kompost. Mein Mann meinte nur: „Da kommt garantiert nichts mehr zum Blühen!“

Doch ganz langsam, und recht spät, zeigte sich das erste Grün. Heute blüht die angeblich vertrocknete Pflanze prächtig und wird fleissig von Taubenschwänzchen, Bienen und Hummeln besucht. Jeder, der an unserer Haustüre vorbeikommt, freut sich an den leuchtenden Farben in intensivem Orange. So etwas nennt man wohl echtes Gärtnerglück.

Auch Blütenstaub gibt es reichlich , schaut euch nur den Kopf der fetten Hummel an!

Die kriechen regelrecht tief in die Blüten hinein.

Unsere neu gerodete Gartenecke, in der wir den Kirschlorbeer entfernt haben, blüht nun schon den ganzen Sommer über.

Die Cosmeen mit ihren intensiv pinkfarbenen Blüten sind selbst im Schatten ein Blickfang.

Manchmal zaubert die Natur die schönsten Blumen ganz ohne unser Zutun. Mitten im Zinnienbeet blühen plötzlich weisse Sterne mit pinken Streifen, einfach so, von ganz allein.


Zum Blumenfreitag sende ich daher einen Strauss Zinnien, den ich mit einem Zweig blühendem Oregano und etwas Zitronenmelisse ergänzt habe.

So schmeckt Sommer bei uns auf der Terrasse! Mein ultimativer Tipp, um das Sommerfeeling im September noch ein wenig zu verlängern, liebe Andrea.

Und weil sich nicht nur wir selbst an der Blumenpracht erfreuen sollen, verschenke ich gerne einen Gruss aus dem Garten. Es muss nicht immer ein üppiger Strauss sein, auch eine kleine Aufmerksamkeit kann an einem Krankenbett viel Freude bereiten.

Andreas zweite Frage war nach einem Himmelsbild der Woche. Ich war mit meiner grossen Enkelin unterwegs und bin immer wieder erstaunt, wie aufmerksam sie die Natur beobachtet. Der Herbst wirft schon seine langen Schatten über die Wiesen, und der Bauer nutzt das schöne Wetter noch einmal für einen Grasschnitt.


Plötzlich rief die Enkelin: „Schau, Grossmami, ein blauer Schmetterling!“ Meine Freude war gross, habe ich doch bisher kaum jemals einen Bläuling gesehen. Gemeinsam warteten wir gespannt, ob es mir gelingt, ein Foto zu machen.

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