Der viele Regen in diesem Sommer hat durchaus auch seine schönen Seiten. Bei unserem Ausflug an die Sitter war der Lärmpegel deutlich höher als noch im Frühjahr.
Zum Glück findet man trotzdem noch trockene Plätze, um die Ruhe zu geniessen und ein Picknick inmitten der schönen Natur zu machen.


Ans andere Ufer gelangt man nun allerdings nicht mehr trockenen Fusses.

Auch der Bach, der an unserem Garten vorbeifliesst – sofern er überhaupt Wasser hat –, präsentiert sich momentan in einem völlig anderen Bild.

Es ist eine kleine Entdeckungsreise, zu beobachten, was alles zu wachsen beginnt.

Die Natur reagiert unglaublich schnell: Schon mit wenig Wasser wirkt alles gleich viel lebendiger und schöner.

Spuren der Biber sind ebenfalls sichtbar.

Plötzlich spiegeln sich die umliegenden Bäume im Bachbett.

Mit dem richtigen Lichteinfall entstehen wunderbare Stimmungen. Allerdings ist jetzt wasserfestes Schuhwerk angesagt, damit man im Bachbett keine nassen Füsse bekommt.

Zwischen den Steinen bilden sich kleine Tümpel, in denen sofort Leben einkehrt: Vögel, die hier Rast machen, zahlreiche Insekten – und natürlich auch die unvermeidlichen Mücken.

Noch fliesst das Wasser nicht in Strömen, doch in letzter Zeit war das Bachbett meist eher trocken als belebt

Umso schöner ist es, die lichten Stellen im Bachlauf zu entdecken. Und weil die Sonne jetzt schon tiefer steht im Spätsommer, ist der Lichteinfall fast Magisch.

Besonders faszinierend ist es, die wechselnden Lichtverhältnisse zu beobachten. Ein Spaziergang entlang eines wasserführenden Baches macht einfach viel mehr Freude, als wenn man auf trockenem Grund steht.

Ich hoffe, euch gefallen meine Wasserfotos ebenso wie mir. Und vielleicht erinnern wir uns beim nächsten Regen daran, wie viel Schönes das Nass vom Himmel hervorbringen kann.
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