12tel Blick September

Die September-Aufnahme entstand an einem wolkenreichen Tag. Von der Herbstfärbung ist noch nichts zu sehen, auch wenn ich mich schon sehr darauf freue. Der viele Regen in diesem Monat hat dafür gesorgt, dass alles noch herrlich grün wirkt.

Es gibt verschiedene Wege, die zum Weiher führen. Im Juni habe ich euch bereits einen anderen vorgestellt. Diesmal zeige ich euch den Weg vom See her, der an Bauernhöfen und Obstanlagen vorbeiführt.

Noch immer blühen zahlreiche Seerosen – eigentlich wollte ich euch die Blumenpracht deutlicher zeigen.

Die Laubbäume sind noch sattgrün, doch schon bald wird diese Weiherseite in bunten Farben leuchten.

Auf der oberen Weiherseite sind die ersten Verfärbungen bereits gut erkennbar.

Der neue Dammweg, der den oberen vom unteren Weiher trennt, gefällt mir immer besser. Die Uferbefestigungen werden inzwischen von vielen kleinen Lebewesen besiedelt.

Eigentlich hatte ich gehofft, Libellen fotografieren zu können. Doch anscheinend sind sie auf die andere Seite des Weihers gezogen, die für Spaziergänger nicht zugänglich ist.

Da nun schon drei Viertel des Jahres vorbei sind, gibt es wieder eine kleine Zusammenfassung der vergangenen Monate. Beim Blick in die Galerie bin ich zufrieden mit den Eindrücken, die ich bisher festhalten konnte.

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Glückstag bei Nicole!

Nicole feiert ihren 12. Bloggeburtstag und hat die Bloggerfamilie eingeladen, zu ihrem Ehrentag Glück zu verschenken. Eine wunderschöne Idee, wie ich finde, und deshalb habe ich sehr gerne an ihrer Linkparty teilgenommen.
Vor ein paar Tagen durfte ich nun meine Glückspost aus dem Briefkasten fischen. Schon beim ersten Blick war mir klar: viele von euch werden sofort erkennen, von wem sie stammt.

Liebe Elfi, deine Überraschung hat mir eine riesige Freude gemacht! Der Schmollmund des kleinen „Säulis“ ist einfach zuckersüss. Schon oft habe ich deine Kreativität und deine Liebe zu schönem Papier auf deinem Blog bewundert, und diesmal durfte ich sie direkt in den Händen halten. Besonders aufmerksam fand ich, dass du für mich sogar pinkfarbenes Papier ausgesucht hast, obwohl Pink gar nicht zu deinen Lieblingsfarben gehört. So viel Glück auf einmal, das berührt mich sehr.

Doch damit nicht genug: Die Karte kam in bester Gesellschaft – ein kleiner Glücksschutzengel hat sie begleitet.

Sein liebes Gesicht zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch dafür von Herzen ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut hat mich auch deine Karte aus Kufstein. Wie schön, dass du sogar im Urlaub an mich gedacht hast. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Ich finde, ich habe grosses Glück mit meiner Glückspost, und davon möchte ich gerne einen Teil virtuell an Nicole weiterreichen: Danke für diese wunderbare Aktion! Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Freude am Bloggen, damit wir noch lange bei dir vorbeischauen, Neues entdecken und uns inspirieren lassen können.

Übrigens: Meine Glückspost hat zwar zwei kleine Umwege genommen, aber am Ende ist sie doch noch rechtzeitig in der Ferne bei Magdalena angekommen.

Bloggeburtstag,

Besuch der Ausstellung „Schreib Weisen“

Heute nehme ich euch mit in eine Ausstellung, die ich besucht habe. Der Weg dorthin führte uns am See entlang – bei herrlichem Spätsommerwetter. In der Nachbarstadt sprudelt der Springbrunnen noch immer, und hier legen wir gerne eine kleine Pause ein.

Weiter ging die Fahrt entlang der Steinacher Bucht.

Ob die grosse Holzskulptur wohl noch vom letzten Hochwasser angeschwemmt wurde, weiss ich nicht. Aber welches Tier dort gerade einen Fang gemacht hat, bleibt ganz der Fantasie überlassen.

Auch in der nächsten Stadt gibt es in Ufernähe einen Springbrunnen.

Das Wahrzeichen von Rorschach ist das Kornhaus am Hafen.

Immer einen Besuch wert ist ausserdem die schöne Uferpromenade. Jetzt, wo die Ferien im Nachbarland vorbei sind, ist es dort nicht mehr so überlaufen, und man kann die herrliche Bepflanzung in Ruhe geniessen.

Unser Ziel lag ebenfalls direkt am See, in einem schönen Skulpturenpark, darüber erzähle ich euch aber ein andermal.

Denn diesmal ging es um die Ausstellung „Schreib Weisen“ im Würth Haus. Mein Museumsbesuch geht auch zu 11i.

Nach der Fahrt gönnten wir uns zuerst eine kleine Pause im Foyer, mit wunderbarem Blick auf den See.

Die Ausstellung zeigte die Vielfalt des aktuellen Schaffens der Mitglieder der Schweizerischen Kalligrafischen Gesellschaft – von klassischer Kalligrafie bis hin zu modernen, farbenfrohen und gestischen Schriftbildern. In Schau­vitrinen konnten die Besucher ausserdem Highlights zur Schriftgeschichte, verschiedene Schreibwerkzeuge sowie die Kunst der Tintenherstellung entdecken.

Die Bilder habe ich in einer Galerie zusammengefasst, sonst wäre der Beitrag zu lang geworden.

Die Fotos können zum Vergrössern angeklickt werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Ausstellung etwas mehr erhofft. Schon lange habe ich den Wunsch, mehr über die Kunst des Schreibens zu lernen – und ich hoffte, dass man auch selbst etwas ausprobieren könnte.

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Lass Blumen sprechen!

Zum wiederholten Mal schwärme ich euch von unserer Blumenpracht im Garten vor. Dieses Jahr blühen sie besonders schön, finde ich. Besonders stolz bin ich auf das Wandelröschen, das ich vom Kompost gerettet habe. Im Frühling, als wir unsere Töpfe aus dem Winterquartier ins Freie holten, waren nur verdorrte Zweige zu sehen. Mein Mann wollte die Pflanze gleich entsorgen. Ich aber schnitt alles bis auf ein paar Zentimeter zurück und stellte den Topf neben den Kompost. Mein Mann meinte nur: „Da kommt garantiert nichts mehr zum Blühen!“

Doch ganz langsam, und recht spät, zeigte sich das erste Grün. Heute blüht die angeblich vertrocknete Pflanze prächtig und wird fleissig von Taubenschwänzchen, Bienen und Hummeln besucht. Jeder, der an unserer Haustüre vorbeikommt, freut sich an den leuchtenden Farben in intensivem Orange. So etwas nennt man wohl echtes Gärtnerglück.

Auch Blütenstaub gibt es reichlich , schaut euch nur den Kopf der fetten Hummel an!

Die kriechen regelrecht tief in die Blüten hinein.

Unsere neu gerodete Gartenecke, in der wir den Kirschlorbeer entfernt haben, blüht nun schon den ganzen Sommer über.

Die Cosmeen mit ihren intensiv pinkfarbenen Blüten sind selbst im Schatten ein Blickfang.

Manchmal zaubert die Natur die schönsten Blumen ganz ohne unser Zutun. Mitten im Zinnienbeet blühen plötzlich weisse Sterne mit pinken Streifen, einfach so, von ganz allein.

Zum Blumenfreitag sende ich daher einen Strauss Zinnien, den ich mit einem Zweig blühendem Oregano und etwas Zitronenmelisse ergänzt habe.

So schmeckt Sommer bei uns auf der Terrasse! Mein ultimativer Tipp, um das Sommerfeeling im September noch ein wenig zu verlängern, liebe Andrea.

Und weil sich nicht nur wir selbst an der Blumenpracht erfreuen sollen, verschenke ich gerne einen Gruss aus dem Garten. Es muss nicht immer ein üppiger Strauss sein, auch eine kleine Aufmerksamkeit kann an einem Krankenbett viel Freude bereiten.

Andreas zweite Frage war nach einem Himmelsbild der Woche. Ich war mit meiner grossen Enkelin unterwegs und bin immer wieder erstaunt, wie aufmerksam sie die Natur beobachtet. Der Herbst wirft schon seine langen Schatten über die Wiesen, und der Bauer nutzt das schöne Wetter noch einmal für einen Grasschnitt.

Plötzlich rief die Enkelin: „Schau, Grossmami, ein blauer Schmetterling!“ Meine Freude war gross, habe ich doch bisher kaum jemals einen Bläuling gesehen. Gemeinsam warteten wir gespannt, ob es mir gelingt, ein Foto zu machen.

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Wasser – unser kostbares Gut

Der viele Regen in diesem Sommer hat durchaus auch seine schönen Seiten. Bei unserem Ausflug an die Sitter war der Lärmpegel deutlich höher als noch im Frühjahr.

Zum Glück findet man trotzdem noch trockene Plätze, um die Ruhe zu geniessen und ein Picknick inmitten der schönen Natur zu machen.

Ans andere Ufer gelangt man nun allerdings nicht mehr trockenen Fusses.

Auch der Bach, der an unserem Garten vorbeifliesst – sofern er überhaupt Wasser hat –, präsentiert sich momentan in einem völlig anderen Bild.

Es ist eine kleine Entdeckungsreise, zu beobachten, was alles zu wachsen beginnt.

Die Natur reagiert unglaublich schnell: Schon mit wenig Wasser wirkt alles gleich viel lebendiger und schöner.

Spuren der Biber sind ebenfalls sichtbar.

Plötzlich spiegeln sich die umliegenden Bäume im Bachbett.

Mit dem richtigen Lichteinfall entstehen wunderbare Stimmungen. Allerdings ist jetzt wasserfestes Schuhwerk angesagt, damit man im Bachbett keine nassen Füsse bekommt.

Zwischen den Steinen bilden sich kleine Tümpel, in denen sofort Leben einkehrt: Vögel, die hier Rast machen, zahlreiche Insekten – und natürlich auch die unvermeidlichen Mücken.

Noch fliesst das Wasser nicht in Strömen, doch in letzter Zeit war das Bachbett meist eher trocken als belebt

Umso schöner ist es, die lichten Stellen im Bachlauf zu entdecken. Und weil die Sonne jetzt schon tiefer steht im Spätsommer, ist der Lichteinfall fast Magisch.

Besonders faszinierend ist es, die wechselnden Lichtverhältnisse zu beobachten. Ein Spaziergang entlang eines wasserführenden Baches macht einfach viel mehr Freude, als wenn man auf trockenem Grund steht.

Ich hoffe, euch gefallen meine Wasserfotos ebenso wie mir. Und vielleicht erinnern wir uns beim nächsten Regen daran, wie viel Schönes das Nass vom Himmel hervorbringen kann.

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