Archiv der Kategorie: Weihnachten

Sterne im Januar

Obwohl Weihnachten vorbei ist, möchte ich euch noch unseren schönen Tisch und das leckere Essen am Heiligabend zeigen, an denen ich sehr viel Freude hatte. Ganz exquisit falteten wir die Servietten. In youtube findet man zum Glück viele Ideen und Anleitungen.

Mit geschickten Händen versuchte ich mit meiner Tochter aus den Stoffservietten der Oma kunstvolle Sterne zu falten.

Seht selber, wie wunderschön sie unseren festlichen Weihnachtstisch schmückten.

Sicher sind euch die speziellen Menükarten aufgefallen. Passend zu unserem französischen Essen gestaltet sie die Tochter.

Doch mit der Menükarte alleine ist es noch nicht getan. Der Mann von meiner Tochter setzte das Vorhaben in die Tat um und verwöhnte uns mit französischen Speisen. Der Apéro und der 5-Gänger waren sorgfältig zubereitet und gut aufeinander abgestimmt. Das Essen war sehr lecker und hat uns allen gut geschmeckt. Ein herzliches Dankeschön geht an den Koch, der eigentlich das Bett hüten sollte mit seiner Grippe.

So schön sah unser Tisch schon am Nachmittag vor Heiligabend aus, und weil er so rot leuchtet und Anna ab heute wieder unsere Beiträge sammelt, geht er auch zu ihr.

Verlinkt bei Dienstagsdinge, Creadienstag

Vive la France

Seit einigen Jahren haben wir am Heiligabend jeweils ein kleines Motto. Angefangen hat alles damit, dass wir nicht immer die gleichen Weihnachtsgerichte kochen wollten. Auf der Suche nach neuen Ideen für die Gerichte entstanden dann die Themen. Und auch meine Tochter, die auf der Querflöte immer die Weihnachtslieder spielt, fing an, sich den Themen anzuschliessen und mit der passenden Musik zu vervollständigen.
Unser Heiligabend stand dieses Jahr unter dem Motto „Vive la France“. Nebst französischem Essen spielte unsere Tochter dann eben auch wunderschöne, französische Chansons. Schon einige Wochen im Vorfeld organisiert sie sich die passenden Noten und übt fleissig.

Doch nicht nur die Musik war ein Genuss, auch optisch passte sie sich den Farben der Tricolore an.

Und es hört nicht bei den Fingernägeln auf, auch die Gesangsbüchlein kamen in den französischen Farben daher. Wir singen immer gerne gemeinsam die Weihnachtslieder, oder versuchen es zumindest. Auch wenn nicht jeder Ton sitzt, es ist eine schöne Tradition.

Somit leben wir unsere liebgewonnenen, familiären Rituale und Traditionen wie das gemeinsame Essen, der Weihnachtsbaum mit den Kerzen, singen der Weihnachtslieder und das Beschenken. Gleichzeitig ist es durch das Motto jedes Jahr ein bisschen anders und verleiht jedem Weihnachtsfest seinen eigenen, besonderen Charme.
Das Motto fürs Essen für nächstes Jahr habe ich schon im Kopf. Ich hoffe, dass es meine Tochter wieder schaffen wird, durch die passende Musik dem Abend seine eigene, spezielle Stimmung zu verleihen.

Anna 

Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren ist es Zeit, inne zu halten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Zeit, sich mit dem Vergangenen zu versöhnen und das neue mit offenem Herzen zu begrüssen. Zeit, Danke zu sagen für all die Liebenswürdigkeiten, die ich erhalten habe. Danke auch an euch, hier in der Bloggerwelt, dass ihr mich bei meinem Hobby immer so toll unterstützt mit euern Feedbacks und den vielen Kommentaren. Sie sind es, die meinen Blog am Leben erhalten und mich immer wieder die Kamera zücken lassen, um mit euch die Freuden und Schönheiten im Alltag zu teilen. Die Herzlichkeit und das Mitfreuen spornt mich immer wieder an. Dafür schenke ich euch von Herzen ein ganz grosses Vergelt’s Gott.

Für die Monatscollage von Birgitt habe ich kurzerhand eine Jahrescollage zusammengestellt. Im Januar war es bitterkalt und der See war weit hinaus zugefroren. Trotzdem wurde es eines der wärmsten Jahre seit langem. Nur der späte Frost im April bremste die Vegetation. Wir kamen aber nicht zu kurz, im Garten gab es mehr als genug Gemüse und Blumen. Ich war viel unterwegs, sei es mit dem E-Bike in der Umgebung, mit der Tochter im Tessin und auf Kreta oder mit meinem Mann in Thailand, Sri Lanka und auf den Malediven. Also ein rundum gefreutes 2017.

Möge das neue Jahr uns allen wohlgesinnt sein.

 

Adventspost

Diese Woche ging auch meine Adventspost auf die Reise und kommt hoffentlich rechtzeitig an. Wenn ich es nicht verpasse, kaufe ich immer im November Weihnachtsmarken.

Ich bekam auch ganz viele Advents- und Weihnachtskarten. Jede einzelne freut mich. Ich versuche immer, anhand des Schriftzugs oder des Poststempel den Absender herauszufinden.

Dieses Jahr mache ich bei der Adventspost von Nicole mit. Heute darf ich euch eine ganz besonders schöne Karte zeigen, die mir Sabine vom Blog Seifengarten schickte. Aber seht doch selber wie harmonisch die Farben abgestimmt sind und wie liebevoll der Weihnachtsengel auf den glänzenden Stern zeigt.

Aber es war nicht der einzige Stern. Als ich die Karte aufklappte, fielen noch mehr Sterne in meine Hände. Ganz herzlichen Dank, du hast mir eine grosse Freude gemacht, liebe Bine. Bei dieser Gelegenheit lernte ich deinen wunderschönen Blog kennen.

Ein ganz grosses Dankeschön gehört daher auch Nicole, mit ihrem schönen Blog niwibo, die sich die grosse Mühe gemacht hat und alles gut organisierte. Eine gute Gelegenheit neue Blogs kennenzulernen. Vernetzen unter Blogger, dafür erhält Nicole von mir ein grosses Kompliment.

Ich bin gerüstet, das Christkind kann kommen. Die Familie kommt zusammen wie jedes Jahr, und wird sicher genauso wie ich es am liebsten habe.

 

Lichterglanz

Diese Woche war ich nach ganz langer Zeit wieder einmal in Zürich unterwegs. Alleine, ohne Plan, fuhr ich mit der Bahn in die grösste Schweizer Stadt zum Bummeln und für ein wenig Advents- und Weihnachtsstimmung. Da ich nicht etwas bestimmtes vor hatte, konnte ich mich treiben lassen.
Der Weihnachtmarkt im Bahnhofsgebäude war an diesem Nachmittag unter der Woche nicht überfüllt, sodass man die einzelnen Verkaufsstände in Ruhe anschauen konnte.

In der Marktmitte steht ein grosser Weihnachtsbaum, der mit unzähligen Swarovskisterne verziert ist.

 

Auch an anderen Plätzen in der Zürcher Innenstadt gibt es kleine Weihnachtsmärkte wie auf dem Werdmühleplatz.

Auf der berühmten Bahnhofstrasse mit den unzähligen Geschäften ist so ein Bummel unter den Leuten  auch bei Regenwetter ein Erlebnis. Die Weihnachtsbeleuchtung Lucy hat schon beim Eindunkeln ein ganz besonderes Flair.

Nebst der ganzen Hektik im Feierabendrummel war ich nicht die einzige, die den Lichterglanz mit der Kamera festhielt.

Zu meiner Freude traf ich mich am Abend mit meiner Tochter und wir besuchten das Zürcher Weihnachtsdorf. Hier zeigte sich, dass schlechtes Wetter auch seine guten Seiten hat. Dank dem Regen spiegeln sich die Lichter wunderschön. Und den Baum in seiner ganzen Pracht zu fotografieren, wäre bei trockenem Wetter gar nicht möglich.

Zum Aufwärmen setzten wir uns ins kitschig, schön dekorierte Café.

Zürich bei Nacht ist einfach schön und immer eine Reise wert.

Der Höhepunkt war der Besuch des Landesmuseums. Da erwartet die Besucher eine bezaubernde Winterwunderwelt aus Licht, Illumination, Illusion, Musik und Kulinarik.

Obwohl ich nicht sicher war, ob ich in diesen Grossstadt Weihnachtsrummel gehen soll, muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Ich nahm ganz viel Stimmung und Lichterglanz mit nach Hause, genauso wie ich es am liebsten habe. Ein ganz grosses Dankeschön geht an meine Tochter, die mich dazu ermutigt und mit mir den schönen Abend verbracht hat.

Verlinkt bei: Andrea, Katrin, Lotta und in Heaven

„Guetzle“

Diese Woche war ich mit“ Guetzle“ beschäftigt. Diese Tradition machte ich in den letzten Jahren immer gemeinsam mit meiner Tochter. Wegen ihrer Weiterbildung hat sie aber dieses Jahr keine freie Zeit. Darum haben wir die Sorten unter uns aufgeteilt. Sie und ihr Mann backten Sorten, die man mit Förmchen ausstechen muss. Solche Guetzli mache ich gar nicht gerne. Am Sonntag werden wir unsere Sorten austauschen, wenn dann noch welche übrig sind:-), und verpacken. Gemeinsam in der Weihnachtsbäckerei kreativ sein, ist aber eindeutig schöner.

Für meinen Teil der Guetzli lief die Küchenmaschine diese Woche heiss. Ich probiere jedes Jahr gerne neue Sorten aus. Die Mandelkugeln habe ich bei Martina entdeckt. Ich wusste bereits beim Lesen der Zutaten, dass die lecker sind.

Sie erinnern ein wenig an Amaretti. Ich habe gleich probiert als sie noch lauwarm waren und  ich finde sie sehr gut.

Da wir getrennt „guetzleten“ sind es dieses Jahr weniger Sorten. Letztes Jahr haben wir 21 Sorten gemacht, und dafür unter anderem 2 kg Butter, 3 kg Mehl und 12 Eier gebraucht. Aber wie heisst es doch so schön: weniger ist manchmal mehr.

Astrid sammelt die Fakten
Andrea die Samtagsfreuden
Katrin die Sonntagsfreuden
Lotta die Traditionen

Adventsgestecke

Ich bin noch nicht ganz in Adventsstimmung . Spüre ich doch noch immer ein wenig den Sand zwischen meinen Füssen und die Sonne im Gesicht von unseren Ferien. Doch ich habe mich vorbereitet und bereits Anfang November die Adventsgestecke gemacht, damit sie dann rechtzeitig am ersten Advent leuchten. Weil ich die Gestecke früher als sonst machte, habe ich anstatt einen Kranz, auf einem Holztablett glitzernde Kugeln und weihnachtliche Gewürze arrangiert. Für jeden Adventssonntag gibt es ein Glas für die Kerzen. Die Lichterkette in der Glasflasche sorgt für zusätzlichen Glanz.

   

Jeder Tochter schmückte ich in ihren Lieblingsfarben das Tablett, um etwas Lichterglanz in den gefüllten Alltag zu zaubern. Möge der Lichterglanz und die Engelsklänge etwas Adventszauber verbreiten.

   

Lotta sammelt unsere Adventsgestecke.