Archiv der Kategorie: Rezepte

Alles aus einer Pfanne

Meine Freude ist gross über den frischen Kopfsalat aus dem eigenen Garten.

Ja, auch Mitte Dezember ernten wir eigenen Salat aus dem Treibhaus, den wir im September gepflanzt haben.

Neben dem Salat kann ich mit dem selbstangebauten Gemüse eine ganze Mahlzeit zubereiten. Aus Karotten, Kartoffeln und Sellerie mache ich einen Eintopf. Die Menge wird grosszügig bemessen, weil aus den Resten mixe ich eine Gemüsesuppe. Diese essen wir gerne an den kalten Tagen zum Abendessen.

Für den Eintopf eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe schneiden und in Butter andünsten. Das kleingeschnittene Gemüse mitdämpfen, eine Prise Zucker dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Nur so viel Brühe dazugeben, dass das Gemüse die Flüssigkeit aufsaugen kann. Den Rosmarin und Thymian dazulegen und ca. 20 Minuten weichgaren. Die Kräuter wachsen bei mir vor der Haustüre und ich ernte sie das ganze Jahr frisch.

Am Schluss lege ich ein Pouletbrüstchen, ein Fischfilet oder eine Wurst in den Topf. Das ist ein Lieblingsgericht von uns. Ich koche mit dem Gemüse, das wir gerade im Garten ernten und daher schmeckt der Eintopf immer anders.

Zusammen mit einem frischen Kopfsalat ist es eine vitaminreiche Mahlzeit.

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„Guetzle“

Diese Woche war ich mit“ Guetzle“ beschäftigt. Diese Tradition machte ich in den letzten Jahren immer gemeinsam mit meiner Tochter. Wegen ihrer Weiterbildung hat sie aber dieses Jahr keine freie Zeit. Darum haben wir die Sorten unter uns aufgeteilt. Sie und ihr Mann backten Sorten, die man mit Förmchen ausstechen muss. Solche Guetzli mache ich gar nicht gerne. Am Sonntag werden wir unsere Sorten austauschen, wenn dann noch welche übrig sind:-), und verpacken. Gemeinsam in der Weihnachtsbäckerei kreativ sein, ist aber eindeutig schöner.

Für meinen Teil der Guetzli lief die Küchenmaschine diese Woche heiss. Ich probiere jedes Jahr gerne neue Sorten aus. Die Mandelkugeln habe ich bei Martina entdeckt. Ich wusste bereits beim Lesen der Zutaten, dass die lecker sind.

Sie erinnern ein wenig an Amaretti. Ich habe gleich probiert als sie noch lauwarm waren und  ich finde sie sehr gut.

Da wir getrennt „guetzleten“ sind es dieses Jahr weniger Sorten. Letztes Jahr haben wir 21 Sorten gemacht, und dafür unter anderem 2 kg Butter, 3 kg Mehl und 12 Eier gebraucht. Aber wie heisst es doch so schön: weniger ist manchmal mehr.

Astrid sammelt die Fakten
Andrea die Samtagsfreuden
Katrin die Sonntagsfreuden
Lotta die Traditionen

Tiefrot

Heute ist es tiefrot bei mir. Wir säen Randen (Rote Beete) bei uns im Garten jedes Jahr aus und hoffen auf eine reiche Ernte. Das rote Gemüse ist reich an Vitamin-B, Kalium, Eisen und hat einen hohen Folsäuregehalt. Das gesunde Gemüse kann gekocht als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet werden.

Ich habe meine Knollen im Steamer knapp weich gegart, geschält und anschliessend in dünne Scheiben gehobelt.

Zum heiss Einfüllen habe ich für den Aufguss 1/3 Essig und 2/3 Wasser mit den Gewürzen Zucker, Salz, Senfkörner, Pfefferkörner, Ingwer, Lorbeerblatt und Nelken aufgekocht. Die gehobelten Scheiben wurden satt in saubere Gläser geschichtet und mit dem Sud randvoll aufgefüllt und sofort verschlossen.

Fürs Vakuumieren werden die Gläser beim Abkalten auf den Kopf gestellt. Bis zum Verzehr werden sie im Keller kühl und dunkel gelagert.

 

Die Sonne im Glas

Jetzt ist Einmachzeit, wenn im Winter die Sonne auf dem Tisch stehen soll. Wir pflanzen jedes Jahr viele Tomaten und hoffen auf eine reiche Ernte. Mit den ganz reifen Früchten mache ich Sugo. Ein paar Stunden im Kochtopf verwandeln ein paar Kilo frischer Tomaten in dickflüssigen Sonnenschein.

Für ein würziges Aroma wird ein reichhaltiges Kräutersträussen mitgekocht. Für einen intensiven Geschmack sorgen Liebstöckel, Thymian, Rosmarin und Salbei.

Ich mache eine einfache Variante. Ich entferne den Stielansatz, schneide die Tomaten klein und koche das ganze in einem hohen Topf weich.

Nach einer gewissen Zeit schwimmen die Tomatenhäute an der Oberfläche und können abgeschöpft werden. Das ganze wird mit dem Stabmixer fein gemixt.

Dann wird die Sauce in heiss ausgespülte Gläser randvoll eingefüllt, sofort verschlossen und abgekühlt. Im Keller warten sie nun auf den Verzehr.

Ich bevorzuge das Heisseinfüllen vor dem Tiefkühlen. Weil wenn ich eine Sauce benötige, dann muss ich nicht daran denken sie aus dem Tiefkühler zu holen, sondern habe sie sofort parat um Spaghetti, Pizza und Tomatenreis nach Sommer schmecken zu lassen.

  bei Anne  Gartenglück Linkparty

Monats Collage April

Den April kann man in zu warm und zu kalt teilen. Das warme, sonnige Frühlingswetter Anfang Monat lockte in die Natur hinaus. Sei es eine Velotour ins Naturschutzgebiet, vorbei an den blühenden Obstbäumen, oder in den Garten. Da konnte man fast den Salaten beim Wachsen zusehen und knackige Radieschen ernten. In der Nachbarschaft kamen Zicklein auf die Welt, die bei dem schönen Wetter herumtollen. Ausgerechnet auf Ostern kehrte das Wetter und der Osterhase bekam nasse Füsse und kalte Ohren. Da konnte man sich gemütlich bei einem feinen Essen verwöhnen lassen. Leider wurden wir nicht von Frostnächten verschont. Wir versuchten den Aprikosenbaum vor Frostschäden zu schützen. Hoffentlich hat es genützt.

Rot und lecker

Ich sehe rot! bei Jutta

Das war der Dessert, eine gebackene Quarktorte mit frischen Erdbeeren, an unserem Familienosterfest. Und genau so gut wie sie aussieht, hat sie auch geschmeckt.

Die gezuckerten Blüten von den Primeln und Gänseblümchen waren selber gemacht und waren ein wunderbarer Hingucker und natürlich essbar.

Sie sah aus wie aus der Konditorei, und war der krönende Abschluss unseres Osteressens bei der Tochter und ihrem Mann.

Ganz lieben Dank für die tolle Bewirtung und das köstliche Essen an die beiden.
Creadienstag, Dienstagsdinge, Frollein Pfau

Geburtstagsmuffins

Diese Woche feierten wir den Geburtstag von meinem Mann. Zum Kaffee backte ich die Ostermuffins nach einem Rezept von Rita. Das ist das schöne, wenn man beim Bloggen und Lesen von anderen Blogs so viele Ideen und Anregungen findet. So erging es mir, als Rita von ihrem Schafe schären Tag schrieb und dabei die Karottenmuffins vorstellte. Die sahen so lecker aus, dass ich mir das Rezept ausdruckte. Die Zubereitung ist sehr einfach und ging schnell.

Da bald Ostern ist, dekorierte ich die fertigen Küchlein mit farbigen kleinen Ostereiern.

Mein Kaffeegebäck kam bei den Gästen gut an, und strahlte mit der Sonne um die Wette.

Rita sammelt jeden Sonntag unsere Sonntagsfreuden, meine Geburtstagsmuffins sende ich ihr gerne mit einem lieben Dank zurück.

Geht auch an, Andrea und Katrin