Archiv der Kategorie: Musik

Mein Déjà-vu

Am Sonntag besuchte ich die Tanzaufführung unserer Tochter. Das Tanzstudio aha! feierte sein 20-jähriges Jubiläum. Dabei hatte ich ein richtiges Déjà-vu. Ich weiss nicht, wie oft ich schon eine Tanzaufführung meiner Tochter besuchte. Seit sie in den Kindergarten ging, ist Tanzen ihr grosses Hobby. Als die Kleinsten auf die Bühne kamen, wurden bei mir Erinnerungen geweckt, wie die Tochter mit ihren glänzenden, rosaroten Ballettschuhen über die Bühne tanzte. Ich sass stolz im Publikum, genau wie viele Mamis und Omas am Sonntag auch. Es wurde zur Musik «Die vier Jahreszeiten» von Vivaldi getanzt. Die Musik wurde live vom Musikkollegium Winterthur wunderschön gespielt. Immer wieder schweifte mein Blick in den Orchestergraben.

Für das Bühnenbild wurden, passend zur Jahreszeit und abgestimmt auf Musik und Tanz, faszinierende Videos in Zeitlupe gezeigt. Manchmal war alles (Musik, Tanz und Bilder) zusammen fast etwas zu viel.

Die eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug und die einzelnen Choreografieren waren sehr hochstehend. Je älter die Tänzerinnen und einzelne Tänzer waren, desto professioneller war ihr Können.

Bei der Vorstellung wirkten 150 Tänzer mit und war für das Auge und das Ohr ein ganz besonderer Leckerbissen. Genauso, wie ich es am liebsten mag.

Geht zu: Andrea und Katrin

Cabaret

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Tochter dieses liebevoll verpackte Papierröllchen geschenkt.

Es war eine Eintrittskarte für die Vorstellung CABARET – Das Musical im Bernhard Theater. Letzten Sonntag war es dann so weit.

Von der adretten Platzanweiserin wurden wir an unseren Tisch begleitet. Wir hatten sehr gute Plätze mit freier Sicht auf die Bühne im voll besetzten Theater.

Vor der Aufführung verkürzten die Tänzer mit Schattenspielen die Wartezeit.

Das Stück ist mit prominenten Stars und Sternchen aus der Schweizer Unterhaltungsszene besetzt. Wir beide sind unvoreingenommen an die Vorführung gegangen. Kannten also die  Geschichte nicht.

Das Stück spielt sowohl in der imposanten Kulissen des Kit Kat Clubs, als auch in einer verruchten Pension in Berlin 1929. Neben viel pompöser Inszenierung, hinterlässt das Stück bei einem auch eine gewisse Beklemmung. Die Geschichte spielt in einer Welt zwischen Glanz und Abgrund, und hat darum nichts an Aktualität verloren.
Uns beiden hat es sehr gut gefallen und wir haben wieder einmal erlebt, was mit Kunst alles möglich ist.
Ein Nachmittag ganz nach meinem Geschmack, so wie ich es am liebsten mag. Eine kleine  Kostprobe:


Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Rot-Weiss-Grün

  bei Jutta   bei Siglinde

Unser Heiligabend stand unter dem Motto Italianità. Wir dekorierten vieles in den Farben der Landesflagge. Und Rot, das Jutta sammelt, kam natürlich nicht zu kurz. Der Tisch wurde mit einem roten Tischtuch, weissen Servietten und Tannengrün gedeckt und mit passenden Accessoires geschmückt, das für CU von ganz unten gezeigt wird.

Bei einem italienischen Essen dürfen die Antipasti natürlich nicht fehlen. Herrlich, da blieb nichts übrig.

Stilecht wurde das Menue in einer Amarettiverpackung verraten.

Anstelle der Weihnachtsgeschichte gab es einen Mafiakrimi. Wir versuchten uns als Dedektive, waren aber leider nicht so erfolgreich. Dafür sangen wir bei den Italo Hits umso mehr mit. Unsere Tochter hat die Lieder extra für den Abend auf der Querflöte einstudiert. Es war ein Genuss zum Zuhören. Selbstverständlich sangen wir aber auch noch klassische Weihnachtslieder. Die dürfen nicht fehlen.

Auch bei den liebevoll verpackten Geschenke unter dem Christbaum gab es das eine oder andere rot.

Die roten Rosen waren essbar und verzierten den selbstgemachten, leckeren Zuccotto.

Schön war es im trauten Familienkreis, genauso wie ich es am liebsten habe.

Hafenadvent

Es ist kalt bei uns am See. Darum mussten wir uns besonders warm anziehen, um beim Weihnachtssingen am Hafen nicht zu frieren. Für die Aufführung taten sich verschiedene Chöre der Stadt zusammen. Schon beim halbstündige Fussmarsch durch die Winternacht, gefror einem der Atem. An die hundert Sänger(innen) versammelten sich unter dem Baldachin und boten ein Konzert in ungewohnter Atmosphäre. Schön klangen die Weihnachtslieder in die kalte Nacht. Besonders warm wurde es mir, als bei meinem liebsten Winterlied Leise rieselt der Schnee alle mitsangen.

Wer früh genug kam, kontne auf einem Luxussitze Platz nehmen.

Zur Auflockerung erzählte ein „Geschichtenfänger“ seine Anekdoten, passend zu den Liedern. Zwischendurch gab es an den Feuerstehtischen fast keinen Platz mehr, um sich kurz aufzuwärmen. Aber für die schöne Vorstellung harrten vielen Zuhörer gerne zwei Stunden im Freien aus.

Zum Glück konnte man sich auch bei einem der roten Hüttchen mit Glühmost seine Finger wärmen.

Verschiedene Anlässe finden im Advent am Hafen statt. Da treffen sich alle dick eingemummelt, in fröhlicher Stimmung zu einem Glühwein oder Glühmost und geniessen die Darbietungen.

Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Gänsehautfeeling!

002 Logo klein[1] bei Jutta

Es war ein wunderschöner Spätsommertag, genau das richtige Wetter für die Hochzeit eines glücklichen Brautpaars. Die Trauung war sehr feierlich.

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Zartfarbige Zinnien und Lisianthus umrahmt mit Schleierkraut schmückten die Kirchenbänke.

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Leider kann ich euch von der Sängerin und vom Hackbrettspieler keine Kostprobe geben. Die Musik auf dem Hackbrett erzeugte bei mir Gänsehaut.

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Nicht nur das Spiel, auch die Tracht des Hackbrettspielers mit dem roten, bestickten Gilet, den messingbeschlagenen Hosenträgern und dem Löffel im Ohr, trug zur schönen Stimmung bei.

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Die Trauung war sehr bewegend. Möge sich das Brautpaar immer an ihren schönen Tag erinnern.

Ein Käfig voller Narren!

Eine liebgewordene Tradition von mir ist ein Besuch einer Vorstellung im See-Burgtheater mit meinen beiden Töchtern. Einen Sommerabend gemeinsam vor einer wunderbaren Kulisse zu geniessen, ist genau so wie ich es am liebsten mag.

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Dieses Jahr wurde das Musical Ein Käfig voller Narren“ (La Cage aux Folles) von Jerry Herman und Harvey Fierstein gespielt.

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Wurde in den Vorjahren unter freiem Himmel gespielt, fand dieses Jahr die Vorstellung in einem Zelt statt.

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Und in was für einem! Man fühlte sich wie in einem Pariser Varieté mit dem vielen Glitzer und den Spiegeln an den Säulen und Wänden. Die Kulisse war beim Eintreten schon sehr vielversprechend.

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Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir hatten gute Plätze und es war ein Genuss den Schauspielern mit ihren guten Stimmen und ihrem tänzerischen Können zu zusehen. Begleitet wurden sie von einem hervorragenden Live-Orchester. Von all den Vorstellungen, die wir schon besucht haben, hat uns dieses Stück am besten gefallen.

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Eine ganz spezielle Stimmung gab es an diesem Abend auch am Himmel zu sehen. Ich habe versucht den Regenbogen vor dem Mond zu fotografien für Katja, die Himmelsbilder sammelt.

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Wir hatten einen schönen Abend, mit guter Unterhaltung und werden sicher nächstes Jahr wieder eine Vorstellung an diesem schönen Ort besuchen.

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Bei Andrea trifft man sich zum Samstagsplausch.
Katja sammelt die Himmelsbilder.
Rita verlinkt unsere Sonntagfreuden.
Kathrin teilt das Sonntagsglück.
Im August möchte Lotta Natur sehen.

Geburtstagsfeier am See

Meine Freundin feierte ihren runden Geburtstag im „Badhüsli„, das direkt am See liegt. Das Wetter zeigte sich von der schönsten Seite und wir verbrachten einen wunderschönen Abend in gemütlicher Runde.

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Eine ganz spezielle, musikalische Einlage kam vom Alphornbläser (hier eine Hörprobe).

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Die Finnenkerzen hielten uns den ganzen Abend die Mücken fern.

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Als der Abendhimmel sich verfärbte, zauberte er eine einmalige Kulisse.

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Die Windlichter beleuchteten das Ufer, damit auch ja kein Gast ein unfreiwilliges Bad nehmen musste. Wäre wiederum nicht so schlimm gewesen, der See hatte Badetemperaturen.

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Bei Dunkelheit fuhr das Geburtstagskind mit dem Ruderboot auf den See hinaus und liess die Schwimmlaternen, mit den guten Wünschen der Gäste, im Wasser schwimmen. Es war eine ganz besondere Stimmung, den Lichtern zu zuschauen. Bei mir kamen schöne Erinnerungen auf.

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Es war nicht das erste Mal, dass wir ihren Geburtstag am See feierten und hoffentlich auch nicht das letzte Mal.
Stimmungsvoll wie es war, sende ich es zu Andrea.
Die Himmelsbilder sammelt Katja
Die Sonntagsfreuden findet man bei Rita und Kathrin