Archiv der Kategorie: meine Woche

Begegnungen am See

Dank der Bise hatten wir diese Woche noch ein paar Sonnenstunden. Den Wind erkennt man auf dem Foto anhand des Kaminrauchs auf dem Jurtenzelt. Eingehüllt in Decken und das Gesicht der Sonne zugewandt lässt es sich immer noch die wärmende Sonne geniessen.

Der tiefe Sonnenstand lässt die Wasseroberfläche glitzern, wenn ich an meinem Lieblingsplatz mein Vitamin-D tanke.

Die Schwäne geniessen den Platz, den sie jetzt nicht mehr mit den Badegästen teilen müssen. Mehr als fünfzig habe ich gezählt, darunter auch Singschwäne.

Die Taucherli (Blässhühner) versammeln sich zum Überwintern und bilden einen schwarzen Teppich, beobachtet von dem aufgeplusterten Fischreiher.

Ich mag es, wenn es nach dem Sommer wieder ruhiger wird am See und ich ganz allein mit den Wasservögeln die Natur geniessen kann. Immer die Kamera dabei, damit ich solche Schnappschüsse machen kann.

Und wie die Möwe sich selber küsst! Seht ihr, wie sie den Kopf neigt, damit sie sich im Wasser sehen kann? In diesen Momenten freue ich mich besonders, an so einem schönen Ort Zuhause zu sein.

Auf dem Heimweg hörte ich Alphornklänge. Unter der Brücke entdeckte ich einen Spieler, der ganz für sich alleine Melodien ertönen liess. Da blieb ich natürlich stehen und hörte zu.

Trotz solch schöner, ruhiger Tage im Winter am See, zieht es uns fort an die Sonne. Unsere Koffer sind gepackt und wir freuen uns, neues zu entdecken.  Es wird also ein bisschen ruhiger auf meinem Blog, dafür gibt es nachher umso schönere Bilder!

   In heaven 

Überraschungsgeschenk

Wie lange das schön gestaltete Couvert unterwegs war, von der lieben Nicole zu mir, kann man auf dem Poststempel nicht mehr lesen. Aber Nicole hat mich schon ganz vorsichtig gefragt, ob ihre Post nicht angekommen sei. Meine Freude war gross, als ich diese Woche dann endlich die Rehspuren in den Händen hielt.

Die schöne Herbstkarte, die sie selber gestaltet hat, habe ich schon auf ihrem Blog und bei diversen Bloggerinnen bewundert.

Ganz überraschend lag noch diese selbstgemachte Brosche im Couvert. Ganz herzlichen Dank liebe Nicole. Ich habe richtig viel Freude daran.

Ich weiss eigentlich nicht, mit was ich das verdient habe. Ich vermute ja, dass ich das schöne Schmuckstück bei ihr erbettelt habe.

Siehst du Nicole, wie wunderbar die Brosche auf meine Jacken passen?

Ich liebe Knöpfe, und so einen kunstvollen mein eigen zu nennen, ist toll. Genauso wie ich es am liebsten mag.

 

Geburtstags Geschenk einlösen.

Diese Woche war es soweit. Die Billette für die Show lagen schon lange bereit. Unsere Töchter schenkten die Tickets meinem Mann und mir zum Geburtstag.

Fünf ausverkaufte Konzerte gab Helene Fischer in Zürich. Sie wird von den Artisten des Cirque de Soleil unterstütz. Mit einem tosenden Applaus eröffnete die Entertainerin die Show.

Die Lieder  wurden mit tänzerischen und Akrobatischen Einlagen bereichert.

Ich erlebte die Schlagerkönigin als Powerfrau, die nicht nur schön singen kann, sondern auch grosse Leistungen mit Tanz und Akrobatik zeigte in der dreistündigen Bühnenshow.

Der technische Aufwand war gigantisch, man wusste kaum, wo man hinschauen soll: Hebe- und Drehbühnen, Scheinwerfer, Tänzerinnen und Tänzer und Riesenbildschirme.

Es herrschte eine tolle Stimmung in der Halle und wir hatten sehr gute Plätze, um die ganze Show zu geniessen.

Immer wieder wechselte sie in kürzester Zeit ihr Kostüm. Bei einem ganz speziellem bildeten Wasserfontänen einen Reifrock. Als die Hebebühne hoch ging, wurde der „Rock“ im länger.

Ich bin beeindruckt von der Leistung von Helene Fischer und ihrem Ensemble aus Tänzern, Musikern und Bühnentechniker.

Gemeinsam mit unseren Töchtern genossen wir einen schönen Abend, genauso wie ich es am liebsten habe.

 

Spontan nach Davos

Der Wetterbericht meldete letztes Wochenende für uns am See die ersten Nebeltage und für die höheren Lagen traumhaftes Herbstwetter mit guter Fernsicht. Da entschlossen wir, spontan ein paar Tage nach Davos zu fahren, die höchstgelegene Stadt im Alpenraum.

Die Lerchen leuchteten im Sonnenlicht schon bei der Anfahrt, und es blieb die ganze Zeit herrliches Herbstwetter.

Wer in Davos übernachtet, erhält eine Gästekarte, mit der man gratis Bergbahnen, Postauto und Zug benutzen kann. Das nutzten wir gleich am ersten Tag und fuhren auf die Schatzalp. Dort wurde Thomas Mann inspiriert für seinen Roman Der Zauberberg. Seit dann wird die autofreie Höhe auch gerne nach dem Roman benannt. Wir machten einen Rundgang durch den alpinen Botanischen Garten.

Der Weg führte durch den Wald, der sich wunderschön herbstlich gefärbt zeigte.

Von der Strelaalp hatte man einen guten Überblick auf die Alpenstadt.

Der Nachmittag war so herrlich warm und sonnig als wir wieder unten waren, dass wir uns entschlossen mit der Luftseilbahn auf das Jakobshorn zu fahren. Dort trafen wir nicht nur die vielen Gleitschirmflieger, sondern auch ganz viele mutige Mountainbiker.

Am nächsten Tag liessen wir uns mit der Parsennbahn in die Höhe bringen.

Wir wanderten den Panoramaweg Richtung Gotschnagrat. Eine Wanderung ganz nach meinem Geschmack mit wenig Höhendifferenz.

Eine sehr gute Fernsicht hatten wir bis weit in die Seitentäler des Prättigaus.

In Schattenlagen lag noch der Rest Septemberschnee, der vereist war und es grosse Vorsicht beim Laufen erforderte.

Der Panoramaweg führt durch ein beliebtes Skigebiet. Die Pisten so ohne Schnee zu erleben, war neu für uns.
Angekommen auf dem Gotschnagrat hatten wir eine gute Aussicht auf das untere Prättigau und auf die Madrisa, die wir am nächsten Tag auf unserem Programm hatten.

Mit der Gotschnagondelbahn fuhren wir nach Klosters hinunter.

Die Rhätische Bahn brachte uns dann wieder nach Davos zurück.

Mit so einer wunderbaren Kulisse verabschiedeten wir uns am nächsten Tag von Davos.

Schon bald lag unser Ziel Klosters vor uns.

Mit der Gondelbahn liessen wir uns über den bunten Herbstwald auf die Madrisa schaukeln.

Unsere Wanderung führte uns fast die ganze Strecke am Bergbach entlang. Das Plätschern des kristallklaren Wassers klang wie Musik in den Ohren. Die Sonne zauberte ganz tolle Spiegelungen aufs Wasser.

Mit den blauen Gondeln ging es wieder ins Dorf hinunter.

Wir genossen das Farbenspiel des Mischwaldes in der Abendsonne und waren uns einig, dass unsere ganz spontane Idee, ein paar Tage in die Berge zu fahren, genauso war wie wir es am liebsten haben.

    James   Katja

Weiherrundgang

Mit unseren neuen E-Biks kommen wir auch bequem etwas weiter, wie neulich zu den Lengwiler Weiher. Quer durch viele Obstplantagen auf dem Seerücken führt der Radweg in das Naturparadies zu den Lengweiler Weihern.

Schöne, lichtdurchflutete Wege führen durch ein intaktes Naturparadies, das einer grossen Artenvielfalt Lebensraum gibt.

Auf den Tafeln im ganzen Naturschutzgebiet wird darauf hingewiesen, dass es Ringelnattern gibt. Gesehen haben wir aber keine, ist vielleicht auch besser so.

Die verschiedenen Weiher und Flachmoore und die verkehrsfreie, ruhige Lage tragen dazu bei, dass das Schutzgebiet ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Seht ihr den bösen Blick dieses keuchenden Schwans, der sein Revier lautstark verteidigt.

Eingebettet in einen Wald ist dieser idyllische Badeweiher für Erholungssuchende.

Allerdings schwammen an diesem sonnigen Herbsttag nur noch die Wasservögel ihre Runden.

Einen schönen Flecken Natur, der sicher auch zu anderen Jahreszeiten ein Besuch wert ist. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal hier.

   Gartenglück  

Unterwegs auf Kreta

Bevor die kühlen, dunklen Monate kommen, wollten wir nochmals richtig viel Sonne tanken. Wir gönnten uns ein grosses Hotel mit Pool. Doch ständig auf dem Liegenstuhl liegen wird mit der Zeit langweilig und schöne Fotos für meinen Blog entstehen so auch nicht. Darum erkundeten wir fleissig die schöne Insel Kreta.

Unser erstes Ziel war Chania im Nord-Westen der Insel mit seinem venezianischen Hafen.

Wir spazierten durch die engen Gassen mit den vielen schönen Winkeln und Häuser.

Wir überquerten sogar einmal die ganze Insel, am Idagebirge vorbei, um an die Südküste zu gelangen.

Die Strasse führte durch die Gebirgsschlucht Kotsifou, vorbei an bizarren Felswänden, aber auf gut ausgebauten Strassen. Die Route gefiel uns sehr gut, und sie zeigt die Vielfalt von Kreta.

Nach Rethymnon an den Hafen und in die Altstadt wollten wir nach den guten Erinnerungen vom letzten Jahr unbedingt wieder.

Nicht nur wegen den schönen Häuser und den vielen Bars, sondern auch wegen den vielen guten Restaurants, die es hier gibt. Über die Cocktails und das Griechisches Essen schreibe ich aber ein anderes Mal.

Nur eine halbe Stunde von unserem Hotel entfernt, liegt die Hafenstadt Agios Nikolaos. Perfekt um am frühen Abend hinzufahren und die unzähligen Restaurants und Cafés rund um den Süsswassersee zu inspizieren. Vom Hügel direkt am See hatte man einen wunderschönen Ausblick.

Der Ausblick hat uns so gut gefallen, dass wir nach dem reichhaltigen Essen gleich nochmals den Hügel erklommen (ein Verdauungsspaziergang hatten wir auch bitter nötig), um den bezaubernden Ausblick nochmals bei Nacht im Lichtermeer zu geniessen.

Unser Auto war nicht mehr ganz sauber, als wir es abgaben. Es hat uns sicher und bequem 800 km weit kreuz und quer über die Insel gebracht.

Schön hatten wir es in den Ferien miteinander, genauso wie ich es am liebsten habe.

  und in Heaven  

Langer Start in die Ferien

Auf den ersten Blick ist es nicht leicht zu erkennen, wo das Foto entstand. Ich nahm es im Café am Flughafen vor unserem Abflug in die Ferien auf. Eigentlich recht spektakulär die Reflektion in der Fensterfront.

Mit Edelweiss Air flogen wir mit anfänglicher Verspätung sicher nach Kreta.

Als alle Passagiere schon brav angeschnallt auf ihren Plätzen sassen, kam die Durchsage, dass wir fast 2 Stunden warten müssen. Erfreut war niemand, aber es blieb ruhig und wir warteten alle gelassen bis wir dann endlich abheben konnten.

So ein Flug ist recht monoton und man harrt auf seinem Platz aus. Ausser Lesen oder Musik hören kann man nicht viel machen. Auf Kurzstrecken kann man nicht einmal Filme schauen. Ob ich den Fotoapparat im Querformat oder Hochformat halte ändert auch nicht viel.

Beim geradeaus Schauen veränderte sich die Aussicht auch einige Stunden nicht.

Genauso unspektakulär sieht es aus, wenn die Sonne nicht scheint und alle Liegen leer sind und niemand im Pool vor dem Zimmer am Schwimmen ist.