Archiv der Kategorie: Kultur

Wetten etwas anders

Immer im Herbst findet in St. Gallen die OLMA, die grösste Messe in der Schweiz, statt. Eine Attraktion an der Messe seit vielen Jahren und nicht mehr wegzudenken ist das tägliche „Säulirennen„.

Bis zu ihrem Auftritt vergnügen sich die Schweine im Gehege und ruhen sich aus. Die Tiere werden sorgfältig auf die Rennen trainiert auf einem Bauernhof in der Umgebung.

Mit 5 Franken pro Schwein ist man an der Wette mit dabei. Mein Tipp auf Schützi brachte mir sogar einen kleinen Gewinn ein.

Die quicklebendigen, neugierigen Schweinchen sind die Lieblinge der Messebesucher.

Wer einen Sitzplatz auf der Tribüne in der grossen Arena haben möchte, muss frühzeitig dort sein. Am besten vertreibt man sich die Zeit bis zum Rennen mit einer St .Galler Bratwurst, die gehört selbstverständlich zum OLMA Besuch dazu.

Ein Moderator heizt das Publikum vor dem Start richtig an. Die Stimmung ist einzigartig und ein grosser Anziehungspunkt jeden Tag.

Geburtstags Geschenk einlösen.

Diese Woche war es soweit. Die Billette für die Show lagen schon lange bereit. Unsere Töchter schenkten die Tickets meinem Mann und mir zum Geburtstag.

Fünf ausverkaufte Konzerte gab Helene Fischer in Zürich. Sie wird von den Artisten des Cirque de Soleil unterstütz. Mit einem tosenden Applaus eröffnete die Entertainerin die Show.

Die Lieder  wurden mit tänzerischen und Akrobatischen Einlagen bereichert.

Ich erlebte die Schlagerkönigin als Powerfrau, die nicht nur schön singen kann, sondern auch grosse Leistungen mit Tanz und Akrobatik zeigte in der dreistündigen Bühnenshow.

Der technische Aufwand war gigantisch, man wusste kaum, wo man hinschauen soll: Hebe- und Drehbühnen, Scheinwerfer, Tänzerinnen und Tänzer und Riesenbildschirme.

Es herrschte eine tolle Stimmung in der Halle und wir hatten sehr gute Plätze, um die ganze Show zu geniessen.

Immer wieder wechselte sie in kürzester Zeit ihr Kostüm. Bei einem ganz speziellem bildeten Wasserfontänen einen Reifrock. Als die Hebebühne hoch ging, wurde der „Rock“ im länger.

Ich bin beeindruckt von der Leistung von Helene Fischer und ihrem Ensemble aus Tänzern, Musikern und Bühnentechniker.

Gemeinsam mit unseren Töchtern genossen wir einen schönen Abend, genauso wie ich es am liebsten habe.

 

Monats Collage Oktober

Da heute der letzte Donnerstag im Monat ist, sammelt Birgitt unsere Collagen.
Der Oktober war für mich ein richtiger Genussmonat. Zuerst genoss ich das Meer auf Kreta, kaum Zuhause, fuhren wir in die Berge und wanderten in luftiger Höhe bei Traumwetter. Dank dem goldenen Oktoberwetter waren wir auch viel mit unseren Fahrrädern unterwegs. Im Garten ernten wir noch immer fleissig Gemüse, auch ein paar Rosen blühen noch immer. Ein Besuch an der OLMA ist als Ostschweizerin schon fast Pflicht. Und das Konzert im Hallenstadion genossen wir mit unseren Töchtern.

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Zu den Bissenhofer Weihern

Das wunderschöne Herbstwetter lässt auch bei uns das Laub an den Bäumen verfärben und in der Sonne glänzen. Mit dem Velo machten wir eine Tour zu den Biessenhofer Weihern. Die Mehrzahl ist schon richtig geschrieben, weil insgesamt sind es deren Drei.

Hätten wir Pilze gesammelt, hätten wir eine reiche Beute gemacht. Eine grosse Anzahl konnten wir schon nur am Geruch finden.

Ein schöner Weg führt rund um den Weiher. Die Spiegelungen des Herbstwaldes auf dem ruhigen Wasser zaubert ein herrliches Bild.

Die beiden nächsten Bilder auf unserem Rundgang zeigen einmal den Blick nach vorne aufs Wasser,

und einmal nach hinten in den Wald. Welche Seite schöner ist, könnt ihr entscheiden.

Einen Hexenring aus Pilzen habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Dieser hatte etwa einen Durchmesser von fünf Meter.

Der Weiher ist von dichtem Wald umgeben und ist ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung.

Das nächste Bild zeigt den zweiten Weiher. Beide wurden früher gebraucht, um eine Mühle zu betreiben.

Im Winter wurde das Eis gestochen und in die umliegenden Brauereien geliefert.

Mein Weiherrundgang sende ich zu   Katja
Weekend Reflections

Streifen

Bei unserem spontanen Abstecher in den Tessin Anfang Juni, schauten wir uns die Chiesa di San Giovanni Battista an. Die Kirche bei Fusio entwarf der bekannte Architekt Mario Botta.
Von aussen hat die Kirche eine elliptische Form mit kreisrundem Glasdach und ist schwarz-weiss gestreift.

Im Inneren verstärkt das Glasdach den Hell-Dunkel-Effekt des Streifenmusters.

Gebaut wurde aus einheimischen Peccia-Marmor und Vallemaggia-Granit.

Im Inneren haben nur 15 Personen Platz. Es gibt auch keine Fenster. Nur das vom Glasdach einfallende Licht erhellt den Raum. So entsteht eine intime, besinnliche Atmosphäre.

Die spezielle Architektur, sowohl aussen wie innen, verleiht der Kirche ein harmonisches Zusammenspiel zu etwas Ganzem.

Der Bau steht auf einer leichten Anhöhe und fügt sich so schön in das Tessiner Seitental ein.

Eine Lawine zerstörte die alte Dorfkirche und Häuser in der Gemeinde. Eine Tafel vor der Kirche gibt Hintergrundinformationen zu dem Neubau.

Die aussergewöhnliche Kirche geht zu Arti Anna
Die Streifen sammelt Lotta.   Nova Projekt Glockenturm

Unterwegs auf Kreta

Bevor die kühlen, dunklen Monate kommen, wollten wir nochmals richtig viel Sonne tanken. Wir gönnten uns ein grosses Hotel mit Pool. Doch ständig auf dem Liegenstuhl liegen wird mit der Zeit langweilig und schöne Fotos für meinen Blog entstehen so auch nicht. Darum erkundeten wir fleissig die schöne Insel Kreta.

Unser erstes Ziel war Chania im Nord-Westen der Insel mit seinem venezianischen Hafen.

Wir spazierten durch die engen Gassen mit den vielen schönen Winkeln und Häuser.

Wir überquerten sogar einmal die ganze Insel, am Idagebirge vorbei, um an die Südküste zu gelangen.

Die Strasse führte durch die Gebirgsschlucht Kotsifou, vorbei an bizarren Felswänden, aber auf gut ausgebauten Strassen. Die Route gefiel uns sehr gut, und sie zeigt die Vielfalt von Kreta.

Nach Rethymnon an den Hafen und in die Altstadt wollten wir nach den guten Erinnerungen vom letzten Jahr unbedingt wieder.

Nicht nur wegen den schönen Häuser und den vielen Bars, sondern auch wegen den vielen guten Restaurants, die es hier gibt. Über die Cocktails und das Griechisches Essen schreibe ich aber ein anderes Mal.

Nur eine halbe Stunde von unserem Hotel entfernt, liegt die Hafenstadt Agios Nikolaos. Perfekt um am frühen Abend hinzufahren und die unzähligen Restaurants und Cafés rund um den Süsswassersee zu inspizieren. Vom Hügel direkt am See hatte man einen wunderschönen Ausblick.

Der Ausblick hat uns so gut gefallen, dass wir nach dem reichhaltigen Essen gleich nochmals den Hügel erklommen (ein Verdauungsspaziergang hatten wir auch bitter nötig), um den bezaubernden Ausblick nochmals bei Nacht im Lichtermeer zu geniessen.

Unser Auto war nicht mehr ganz sauber, als wir es abgaben. Es hat uns sicher und bequem 800 km weit kreuz und quer über die Insel gebracht.

Schön hatten wir es in den Ferien miteinander, genauso wie ich es am liebsten habe.

  und in Heaven  

Spiegelschrift

An der Klangskulpturenausstellung war dieser interessante Stein. In den Stein war in Spiegelschrift ein Satz gemeisselt. Es war eine Herausforderung die Worte zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich den Satz an Ort und Stelle nicht lesen konnte. Zu Hause probierte ich es mit einem Spiegel, und siehe da, heraus kam ein bekanntes Zitat von einem grossen Schriftsteller. Ich wünsche allen meinen Lesern frohes Raten.

Die Steinskulptur mit dem Bronzegesicht gefällt mir noch viel besser, jetzt wo ich das Zitat kenne.

Diesen freien Blick geniesst man, wenn man bei der Steinskulptur steht. Ich finde den Platz gut gewählt, lässt er den poetischen Worten genügend Raum und Phantasie zum Träumen.

 Anna

 

 

Wer weiter nach unten scrollt, der findet das Zitat:

 

 

 

Wage deinen Kopf an den Gedanken, den noch niemand dachte, wage deinen Schritt auf den Weg, den noch niemand ging, auf das der Mensch sich selbst schaffe und nicht gemacht werde von irgendwem oder irgend etwas.