Schnitzkunst

Gröden im Südtirol ist eine Schnitzerhochburg. Holzarbeiten findet man aber nicht nur in den Souvenirgeschäften, sondern auch unter freiem Himmel. Da möchte ich euch zwei ganz besondere Schnitzereien zeigen.
Zum einen begegneten uns immer wieder diese nicht alltäglichen, kleinen Holzhäuschen. Die spitzen Giebel sind uns in vielen Vorgärten und auf Plätzen aufgefallen. Unter dem Holzgiebel versteckte sich vom lustigen Vogelhäuschen,

über eine Freiluftbar, gesehen auf der Panoramaterrasse der Alp Col Raiser,

bis hin zu einem originellen Wetterhäuschen.

Am häufigsten jedoch stehen die Häuschen wie bei uns die Briefkästen vor dem Haus. In St. Ulrich gab es ein ganz besonderes Wetterhäuschen. Auf dem auffälligen Holzgiebel thront ein vergoldeter Hahn. Eine Seite ziert ein schönes Zifferblatt mit einer Uhr und gegenüber ein Barometer und ein Thermometer, die die aktuelle Wettersituation anzeigen. Da kann sich jeder Wanderer orientieren wie das Wetter wird.

Zum anderen begneten uns auf unseren Wanderungen immer wieder originelle Holzbänke. Rustikale mit Holzbalken

oder aufwändig geschnitzte Bänke.

Überall auf den Wanderwegen trifft man die kunstvollen Sitzgelegenheiten an, um die herrliche Aussicht zu geniessen.

Mitten im Föhrenwald lud dieses Monster für eine Rast ein. Ich kann bestätigen, dass man sehr bequem darauf sitzen kann.

Da spürt man die Liebe zum Holz und die lange Tradition der Schnitzerei.

Anna  

11 Gedanken zu „Schnitzkunst“

  1. sehr schöne Exemplare der Holzkunst
    und bei den Bänken sieht man
    dass die Natur doch meist er bessere Künstler ist 😉

    liebe Grüße
    Rosi

  2. Uih.. da hätte ich habe Bange mich auf diese Monster-Bank zu setzen. Nachher werde ich noch gefressen ;)) Eine wunderbare Schnitzkunst, liebe Pia. Ich mag so wunderbares handwerkliches Brauchtum. Herzlichst, Nicole

  3. Ich liebe holz,
    ich liebe solche prächtigen Objekte, die daraus geschnitzt sind.
    Was für kreative Teile.
    Herrliche Bilder,
    Ein schöner Beitrag.
    Liebe Grüße

  4. Diese kleinen Häuschen sind ja schon putzig. Vor allem das mit dem Hahn finde ich niedlich – sieht aus, als wäre die Kirche unten drunter irgendwie weg gekommen…

  5. Wow…alles Dinge die ich sehr gerne mag. Bin eh ein Fan von Holz und Holzarbeiten und finde es so schade dass sie in der heutigen Zeit bei vielen Menschen so gar kein Interesse mehr hervorrufen.

    Toll wenn diese Traditionen auch weitergeführt werden.

    Liebe Grüsse

    Nova

  6. Hallo Pia,

    diese schöne Bank hätte ich heute auch brauchen können, um eine kurze Rast machen zu können. Schöne aufwändige Schnitzereien zeigst du mir. Sehr schön!

    Entschuldige soo spät, ich habe unterwegs mal reingeschaut bei einer Pause, aber schreiben mit dem iPhone, das mache ich ganz selten.
    Wir sind gerade erst nach Hause gekommen. 102 Kilometer aber eine einfache Strecke.
    Aber trotzdem war es doch eine recht lange Strecke.

    Mit lieben Grüßen Eva

  7. Wow, diese Bänke sehen ja klasse aus, da möchte man sich gleich mal hinsetzen und eine Pause machen. Du hast recht, hier spürt man die Liebe zur Schnitzkunst. Aber auch die Ideen, was man unter den schönen Holzdächern zeigen könnte ist prima. Das Vogelhaus würde da bestens in unseren Garten passen.
    Ich freue mich sehr über diese schöne Sammlung an Nicht-Alltäglichem und bedanke mich ganz herzlich dafür.

    Liebe Grüße
    Arti

    Zu deiner Frage, es handelt sich überwiegend um Zierkürbisse an den Figuren und die sind eh giftig. Es hält sich also mit der Verschwendung an Lebensmitteln in Grenzen.

Kommentare sind geschlossen.